Würdet ihr eure Eltern pflegen?

Bionic

Junior-Mitglied
Registriert
25.04.2016
Beiträge
32
Akt. Einsatzbereich
Krankenpfleger im Seniorenheim
Funktion
Krankenpfleger
Hallo ihr lieben.Da ich noch Youngster hier im Forum bin und nichts weiter gefunden habe wollte ich euch fragen:Könntet ihr euch vorstellen eure Eltern zu pflegen?
Auch nur so nebenbei erwähnt finde ich wenn berühmt berüchtigter Satz in heiteren Gesprächen auftaucht getreu dem Motto:
,,Ich habe dich als Kind auch gepflegt nun erwarte ich dass man mir dass auch zurückgibt,,

...gebe ich vollkommen Recht.Nur kann man die Pflege eines alten erwachsenen Menschen der vielleicht noch Dement und Multimorbid ist in absolut keinster Weise mit der eines gesunden Babys/Kindes vergleichen.
Deswegen:Was meint ihr zu dem ganzen?Ich meine mit 23 Jahren kann ich mir dank mangelnder Lebenserfahrung nur eine bedingte Meinung bilden.Dennoch würde ich mich über eure Antworten und Gedanken zu dem Thema sehr interessieren^^
 
ich habe meinen Elterrn gesagt das ich sie gerne aufnehmen würde wenn sie das wollen. Aber nur hier in meinem Lebensumfeld. Sie müssten also umziehen. Und ich muss es einigermassen rechtzeitig wissen damit ich eine Wohnung oder ein Haus finden kann.
Meine Mutter will auf keinen Fall in ein Heim. Kann ich gut verstehen. Sie ist sehr auf ihre Eigenständigkeit bedacht. Aber ich ziehe ganz sicher nicht in ihre Stadt. Da würde ich eingehen wie eine Primel. :-)
Ich würde die Pflege auch abgeben an die ambulante Pflege. Wobei das für mich nicht heisst das ich ihnen nicht helfen möchte. Nur habe ich schon erlebt was es heisst einen Angehörigen (Oma) zu pflegen. Man gerät schnell in einen Strudel in dem man untergehen kann.
Da sein ja, zusammen leben auch, mit genügend Platz und Freiraum für jeden, Hauptpflege abgeben. Eher so eine Sicherheit für sie das immer jemand da ist im Notfall. Und auch für mich, das alles ok ist und sie nichht gestürzt sind und keiner es merkt. Wobei ich das grosse Glück habe das meine beiden Eltern vom Kopf her noch voll da sind. Und ich nicht glaube das sich das in diesem hohen Alter noch ändern wird.
Für mich ist es auch nicht die Frage ob sie mich gepflegt haben als Baby. Eher der Respekt vor ihrer Lebensleistung und dem Verständnis dafür nicht in ein Heim gehen zu müssen.
 
  • Like
Reaktionen: Zodac19
Ich habe meine Mutter nicht gepflegt, ich bin auch nicht in einen Haushalt mit ihr gezogen.
Ich habe sie mehr als sonst besucht und ihr dann natürlich auch geholfen.
Ich habe sie sehr geliebt, damit dies so bleiben konnte, benötigte ich einen Sicherheitsabstand.
Nach 2-3 Tagen wurde ich sonst sehr aggressiv - dies lag an unserer Beziehungsbiographie.
Ob sie es verstanden hat weiß ich nicht. Verstanden hat sie meine Liebe zu ihr, dies konnte sie gut annehmen und zurückgeben
 
Für mich ist es eine absolute Selbstverständlichkeit meine Eltern im Falle eines Falles selbst zu pflegen - auch wenn dies bedeutet den Job (vorerst) aufzugeben.

Und ja es geht - auch wenn die Eltern-Kind-Beziehung nicht immer einfach ist.
 
Ich werde es ähnlich handhaben wie supetrosu, nur dass ich mit meinen Eltern keinesfalls unter einem Dach wohnen werden, eher kaufe ich lieber eine Wohnung für die beiden und lasse sie in meine Nähe ziehen. Hauptpflege wird dann vom ambulanten PD oder einer 24h Betreuung übernommen.
Pflegeheim wäre der letzte Ausweg.
Ich würde auch nicht meinen Job dafür aufgeben, das ginge für mich zu weit.
 
  • Like
Reaktionen: Zodac19
Meine Eltern möchten dies gar nicht, eben weil ihnen bewusst ist, dass dies belastend sein kann und einschneidende Veränderungen (Wohnortwechsel, Arbeitsplatzwechsel oder sogar Ende meiner Berufstätigkeit mit entsprechender finanzieller Einbuße) bedeuten würde. Wenn sie pflegebedürftig werden sollten, wäre es meiner Aufgabe, den organisatorischen Part zu übernehmen und für eine gute Betreuung, inklusive ein gutes Pflegeheim, zu sorgen.
 
Schwere Frage was man tun würde finde ich. Ist sehr komplex und von vielen Dingen abhängig.
Ich würde weder meinen Beruf noch meinen Wohnort aufgeben, meine Mutter sagt sie geht niemals in ein Altenheim. Ob sie umziehen würde hängt sicher auch davon ab inwieweit sie der Pflege bedarf und die gewohnten sozialen Kontakte wahrnehmen kann. Solange wie mgl. würden mein Bruder und ich mit allen mgl. Mitteln dafür sorgen, dass sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben kann, dann muss man weiter sehen. Kann sie nicht mehr alleine leben aber noch entscheiden muss sie selbst überlegen ob sie in den Süden oder den Norden ziehen will. Wir würden sie beide aufnehmen, sind aber mit eigenen Familien einige hundert KM entfernt verwurzelt.
Im Beruf würde ich allenfalls die Stunden reduzieren, aber den Job nicht aufgeben. Zur Pflege würde ich mir Hilfe holen, ohne Freiraum und Zeit für mich und meine Familie wäre die Katastrophe vorprogrammiert.
 
Ich habe meine Mutter gepflegt, mit viel Unterstützung durch meinen Mann und einen Pflegedienst.
Meine Mutter ist mit 70 in unsere Nähe gezogen (3 Haustüren weiter), somit konnte sie bis zu ihrem Tod in ihrer Wohnung bleiben.
Ich hatte über Pflegezeit am Ende nachgedacht, es aber sehr schnell verworfen, weil einfach uniteressant.
Ich habe in der Zeit gelernt, wie schön es ist mit der Krankenkasse und dem MDK zusammen zuarbeiten, immerhin habe ich nach diversen Einsprüchen dann doch noch für 4 Tage die Pflegestufe 2 für meine Mutter erhalten...

Ich hatte zum Glück einen sehr guten Pflegedienst, der auch flexibel auf meine Bedürfnisse eingehen konnte (z.B. kurzfristige Verhinderungspflege am Abend, weil ich auf einer Fortbildung war usw.)

In unserer Wohnung hätte ich sie niemals haben wollen, dazu war sie einfach zu böse und beleidigend (durch ihre Demenz). Wir hatten Glück, dass sie auch eine Depression hatte und von daher keinen sonderlichen Bewegungsdrang, sondern nur in der Wohnung geisterte und ihre "Ausflüge" immer am Telefon waren (Ich finde nimmer heim, kannst mich abholen).

Es war eine Herausforderung umso mehr geniesse ich es jetzt wieder nicht auf die Minute mit dem Abendessen auf der Matte stehen zu müssen und mich beschimpfen lassen, weil die U-Bahn eine Panne hatte und 10 Minuten zu spät gekommen bin.

Würde ich es nochmal machen? bei meinem Mann sofort, ansonsten gibt es keine Angehörigen die mir nahe genug stehen um wieder solche Verrenkungen zu machen.

Alleine wäre es ohne hohe finanzielle Einbussen eher nicht möglich gewesen, so konnten wir uns den Job teilen.
 
Ich glaube, dass man hier keine generelle Antwort geben kann. Entscheidungen müssen u. U. schnell und überraschend geklärt werden. Dann ist man ganz schnell in dem Strudel der häuslichen Pflege mittendrin.

Meine Eltern waren beide pflegebedürftig, beide innerhalb von 10 Jahren von Pflegestufe 1 bis 3. Sie haben uns immer gesagt, dass sie uns nicht zur Last fallen wollen, weil sie selbst als pflegende Angehörige sehr gelitten haben.
Wir haben dann aber immer mehr übernommen, immer wieder musste die Versorgung angepasst werden. Wir haben dann unsere Jobs reduziert, zusätzlich Pflegedienst und Haushaltshilfe eingestellt. Es war teilweise hart an der Grenze und ich habe auch gesundheitlich gelitten. Und dennoch, ich würde es wieder machen. Die Beiden haben sehr davon profitiert in ihrem Haus und der gewohnten Umgebung zu leben. Wir hatten Unterstützung von Nachbarn und Familie gehabt, es war immer jemand da, wenn es brenzelig wurde.
Wir mussten alle unsere Bedürfnisse hinten an stellen, aber auch unsere Eltern mussten das.

Irgendwann habe ich dann Pflegezeit beantragt, eigentlich nur um uns allen Entlastung zu schaffen, mir selbst mal Ruhe vor dem immer fordernder werdenden Beruf zu geben. In diesen 6 Monaten haben meine Eltern meine finanzielle Situation entspannt. Mein Vater ist innerhalb dieser Zeit dann verstorben. Mir hat es gut getan, ihm in den letzten Wochen uneingeschränkte Aufmerksamkeit zu geben, ihn zu begleiten! Für mich war die Pflegezeit nicht uninteressant, aber man muss es sich eben leisten können und es war eine Entscheidung, die aus der Gesamtsituation heraus entstanden ist.

Wir hatten insofern Glück, dass meine Eltern nie aggressiv waren, wir nicht beschimpft wurden. Ob ich durchgehalten hätte, wenn das anders gewesen wäre..., ich glaube nicht!
 
Erstmal dankeschön für eure vielen tollen Beiträge.Sehr spannend all eure Gedanken und Meinungen dazu zu lesen.Nun ich könnte es mir durchaus vorstellen es Jahrzehnte später mal auch zu machen meine Eltern zu pflegen,hätte aber auch kein Problem eine stationäre Pflegeeinrichtung in Betracht zu sehen...nun die Zeit wird es zeigen.Auf der einen Seite stelle ich es mir auch privat schwierig vor die Eltern zu pflegen...gerade in dem kurzen praktischen Ausbildungsabschnitt der ambulanten Pflege im Rahmen der Krankenpflegeausbildung habe ich einige Kinder gesehen die nervlich überfordert und fertig mit der Welt waren was man auch nachvollziehen kann...einfach ist es definitiv nicht.
 
Ich wohne 750km weit weg von meinen Eltern. Seit über 6 Jahren nun. Wir sehen uns 1-2mal pro Jahr. Die Begrüßung/ der Abschied ist jedermal mal herzlich und schmerzhaft, doch ich werde nicht mehr näher heran ziehen. Unser Verhältnis war immer schon mehr oberflächlich. Es zählte immer nur Leistung und Geld. Mir reicht es, sie 2 Wochen im Jahr zu sehen, also fällt das mit der Pflege durch mich völlig flach. Mein Bruder ist noch vor Ort, der hat aber mit Pflege/Betreuung absolut nichts am Hut, er kann noch nicht mal selbst kochen :D
Weiter muss man auch sagen, meine Eltern wohnen im 3. Stock ohne Fahrstuhl, was u.U. auf lange Sicht ein Umziehen erforderlich macht wenn das mit dem Gehen nicht mehr so dolle ist. Auch die Tür zum Badezi ist ungewöhnlich schmal.
Im Bedrafsfall werde ich die bestmögliche externe Pflege für sie organisieren (man kennt sich dann ja aus inner Branche)
 
Das ist eine ganz schön schwere Frage. Im ersten Moment würde ich klar mit "Ja" antworten.
Allerdings hat meine Mutter meine Großmutter für 2 Jahre gepflegt und ich konnte mit ansehen, wie schwer dies doch auf lange Sicht ist.

Sagen wir so. Ich würde es versuchen. Sobald ich aber merke, dass es mich zu sehr belastet, würde ich mir eine andere Lösungsmöglichkeit suchen.
 
Meine Eltern sind schon lange tot. Für mich stellte sich deshalb nie die Frage. Aus meiner Sicht müssen viele Faktoren passen. Kommt man gut mit den Eltern aus? Sind sie "sozialverträgliche" Menschen? Was kann ich leisten?
Ich sehe auf jeden Fall keine Pflicht, so nach dem Motto: Ich habe dich groß gezogen jetzt bist du dran.
Das ist in meinen Augen Erpressung.

Ich persönlich würde niemals von meinen Kindern verlangen mich zu pflegen. Mag aber auch damit zusammenhängen, weil ich lange genug mit der Pflege als Beruf gelebt habe und weiß was das bedeutet.
 
Ich habe meinen Vater über acht Monate neben meiner Arbeit als Altenpflegerin gepflegt, da ein Heim für mich nie in Frage kam. Ich muss sagen nach kurzer Zeit hat das echt an meinen Nerven und auch an meinen Kräften gezerrt und es wurde nun mal nicht leichter sondern von Zeit zu Zeit immer schwerer. Irgendwann hatte ich wirklich ernsthafte Probleme Nachts einzuschlafen und konnte mich auf meiner eigentlichen Arbeit nur noch schwer konzentrieren, deshalb musste ich mir eine andere Alternative überlegen. Schnell bin ich durch eine Kollegin auf eine polnische Pflegekraft gekommen, die meinen Vater 24 Stunden betreut, diese Entscheidung hat mir einiges an Last abgenommen, auch wenn ich am Anfang skeptisch war und auch etwas schlechtes Gewissen hatte meinen Vater einfach mit einer "fremden" alleine zu lassen, läuft es nur sehr gut die Pflegekraft ist sehr freundlich und kümmert sich sehr professionell um meinen Vater. Mein Vater freut sich, dass ich nun Entlastet wurde und er stets eine nette Pflegerin an seiner Seite hat.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich wäre mit der Entscheidung die Eltern zu pflegen sehr vorsichtig,
denn man muss auf die Situation in der man sich selbst zum Zeitpunkt
der benötigten Pflege befindet, Rücksicht nehmen,- will heißen:
Es ist nicht immer so, dass man in dem Alter in dem die Pflege tatsächlich
nötig wird gesundheitlich noch in der Lage ist diese auszuführen, oder
seine Arbeitszeit zu reduzieren, selbst auf Rentenansprüche zu verzichten,
nach der Pflege der Eltern wieder Anschluss an das Arbeitsleben zu bekommen
usw.


Der Zustand in dem sich die Pflegefälle befinden, ist leider nicht immer
so wie man ihn sich vorher ausmalen könnte.

Die Pflege, die ein Elternteil später wirklich benötigt, kann sich
von dem was man sich vorstellt total unterscheiden und mit
einem zusätzlichen ambulanten Pflegedienst, oder aber eine ausländischen
Haushaltshilfe durchaus nicht mehr abgedeckt werden können.

Um eine pauschale Entscheidung zu treffen, ohne die Situation
zu kennen, was tatsächlich vorliegt, würde ich nachdem ich nun
den 4. Pflegefall in der Familie organisieren musste, sehr zurückhaltend
sein.


Herzlichst Fearn
 
Ich bin offen, ich könnte das nicht. Aber meine Schwester zum Glück, haben das indirekt schon besprochen.
 
Für mich ist es eine absolute Selbstverständlichkeit meine Eltern im Falle eines Falles selbst zu pflegen - auch wenn dies bedeutet den Job (vorerst) aufzugeben.

Und ja es geht - auch wenn die Eltern-Kind-Beziehung nicht immer einfach ist.
Sehe ich ach so..
 
Hallo
Wenn es um einen überschaubaren Zeitraum ginge, z.B. zu Hause zu sterben, Ja. Einkaufen gehen, putzen helfen, zum Arzt fahren, Ja. Als absoluten Pflegefall, mit regelmäßigen Lagerungen, Nein. Vollständige Demenz mit 24 stündiger Überwachung, Nein. Das Argument ich habe dich umsorgt als du kleine warest, deshalb bist du jetzt in der Pflicht, ist absolut bescheuert. Ich habe nicht darum gebeten geboren zu werden. Die Pflege eines Kindes unterscheidet sich völlig von der Pflege eines alten Menschen. Ich werde auf keinen Fall von der Arbeit nach Hause kommen um dort dann weiter zu arbeiten. Wenn meine Eltern im Heim sind, bin ich ja nicht aus der Welt, ich kümmere mich trotzdem. Aber ich habe dann immer noch mein eigenes Leben und Freizeit. Ich lebe mit meinen Eltern Tür an Tür und helfe jetzt schon. Mit ihnen ist ganz klar abgesprochen was im Falle des Falles zu tun ist.
Alesig
 
Sehe ich ähnlich wie alesig.
Helfen würde ich gerne (bin auch der Einzige in der Familie, der aus der Pflege kommt, weder meine Schwester noch mein Bruder haben davon die leiseste Ahnung), allzu weit weg von ihnen wohne ich auch nicht; aber es gibt Grenzen.
 
  • Like
Reaktionen: renje
Diese Frage habe ich mir auch schon einige male gestellt. Bis zu einem gewissen Grad ja (sehe es da wie alesig).

Dennoch habe ich am Ende die Angst ganz alleine mit der Situation da zu stehen. Gerade weil ich aus der Pflege komme. Sehe es gerade bei meiner Großmutter.

Kurzer Input: Infektion an der Knie TEP, TEP entfernung,einsetzen eines Spacers nun für ca. 4-8 Wochen Kurzzeitpflege.

Es läuft momentan in dem Heim nicht sehr gut. Pflegekräfte können anscheinend mit meiner Großmutter nicht umgehen (kognitiv Fit und könnte sich auch mit nur leichter unterstützung in den Rollstuhl mobilisieren). Sie hat nun relativ stark abgebaut, erbricht ständig, schon 3 mal Kollabiert und schlechte Erfahrung mit einem sehr unfreundlichen Nachtdienst gehabt. Kurz um, es könnte besser laufen.

Nun werde ich natürlich, eher ungewollt, in eine Experten Rolle gezwungen. "Wie ist das so?... Macht man das so?... Wirklich?... Ist das alles richtig?" Natürlich sage ich ganz klar, wenn ich keine Ahnung habe bzw. unsicher bin. Enttäuschung steht dem gegenüber ins Gesicht geschrieben. Auch der Haussegen hängt schon schief, aufgrund innerfamiliären Gegebenheiten in Bezug auf die Großmutter (geht um Geld...).
Meine Mutter z.B. sieht mich zwar auch als ersten Gesprächspartner, aber fordert nichts von mir ein.

Mein Bruder wiederum, der ja dann im Falle der Pflege meiner Eltern entscheidend wird, ist da schon etwas anders. Er fordert, zwar noch zurückhaltend, schon einiges mehr ein. Ich habe z.b. einfach meine Großmutter auf den Toillettenstuhl mobilisiert, da die Pflegekräfte es sich wohl nicht getraut haben u. der Vertretungsarzt wohl angeordnet hat das die Mobi nicht ohne Physio geschehen soll, welche nicht mal Angeordnet ist.

Da kam sofort:" Tja, dann musst du wohl oder übel alle 2 Tage da hin gehen und... dann musst du wohl mal mit denen reden... Dann musst du wohl..."

Auch ich habe vor evtl. mal weiter weg zu ziehen. Weiter zu studieren etc.. Organisatorisches wie guten Heimplatz suchen, mich mit der Krankenkasse auseinandersetzen etc. kann ich wohl machen. Mich aber als dreh- und angelpunkt in der Familien als Hauseigene Pflegekraft zu sehen... Für mich ein Horror. Vor allem wenn es von mir anscheinend erwartet wird als "Mann vom Fach"
 

Ähnliche Themen