Wohnortwechsel oder Ausbildungsplatzwechsel?

tiqui

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so ich hab ne frage und zwar mach ich seit dem 1. september 04 meine ausbildung zur kinderkrankenschwester in münster/nrw doch mittlerweile habe ich gemerkt das die 250km zwischen münster und meinem heimatort mich total belasten! nur noch stress mit eltern und in der schule pass ich au net mehr auf obwohl ich das doch möchte der beruf als solcher macht mir spaß! kann mir jemand einen tipp geben was ich machen könnt!?? oder hat jemand das gleiche problem?:verwirrt:
 

Elisabeth Dinse

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tiqui schrieb:
nur noch stress mit eltern und in der schule pass ich au net mehr auf

Wie alt bist du? Irgendwann wirst du dich vom Elternhaus lösen müssen... warum nicht jetzt?
Das Aufmerksamkeitsdefizit hat aus meiner Sicht andere Ursachen. Das kann nicht an den 250 Kilometern liegen... oder fährst du die täglich?

Elisabeth
 

Änneken

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Hallo,

ich glaub nicht des es daran liegt sich von seinen Eltern zu lösen.Schließlich ist es nicht einfach ausziehen sondern eine ganz andere Stadt,Umgebung und so weiter!Kann mich natürlich auch irren!

Wohnst du im Schwesternwohnheim, oder wie soll ich das verstehen?

Liebe Grüße
Anne
 

tiqui

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also ich bin dieses jahr 18 geworden! es ist nicht nur eine andere stadt sonder gaaaaanz andere leute keinen zu kennen ist so bitter! und das hat sich in einem jahr auch nicht geändert!
 

Änneken

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Hallöchen,:wavey:
ja also ich versteh dich ja, ich bin auch nicht ins schwesternwohnheim gezogen, fahr lieber mit dem Auto.
Aber kann man den wechseln, wegen den Wohnort? Schließlich wusstest du ja das du nicht mehr zuhause wohnen kannst, oder?Und jeden Tag 250 km hin und 250 km zurück, würde ja gar nicht gehen!
Eigendlich kann man ja da gar nicht soviel zu sagen.Kannst dich ja einfach mal erkundigen!
Liebe Grüße
Anne
 

Bekka85

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Hallo ihr lieben....

Ich gehöre auch zu den jenigen die umziehen mussten um eine Ausbildung zu beginnen....

Ich komme ursprünglich aus Chemnitz und bin nach Dortmund gezogen um meine Ausbildung zu machen....

Weil ich Angst hatte.... keinen Anschluß oder nur schwer Anschluß zufinden, da ich ja auch noch sehr jung war ( war gerade erst 17 geworden) bin ich ins Wohnheim von unserem KH gezogen und ich muß sagen das mir das sehr viel geholfen hatte, ich habe schnell Freunde gefunden, was mir das alles sehr erleichtert hat....

Ich habe mich nun nach 3 Jahren so gut eingelebt, das ich weiter nach Köln ziehe... ich möchte gar nicht mehr zurück.... :lol:

Ich kann jeden jungen Menschen das nur empfehlen, sich von seinem Elternhaus zulösen und selbstständig zuwerden, das erleichtert vieles, auch wenn es manchmal hart ist.... :boxen:

Also bis dann mal....

Lg Bekka
 

tiqui

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hab ein appartment! und ich will auch net wieder zu meinen eltern! will einfach ne neue ausbildung anfangen im gleichen beruf!und dann au ne eigene bude oder wg mit ner freundin gründen!
 

Ute S.

Stammgast
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Hallo tiqui,

wenn es das Alleinwohnen ist, was Dich belastet, würde ich eher das Appartement aufgeben und in's Wohnheim ziehen. Dort hast Du Ansprache und kannst Deinen Frust losreden mit Kurskolleginnen.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du Stress mit den Eltern der Kinder, nicht mit den eigenen.
Da müsste man mal anschauen, wie dieser "Stress" aussieht, durch was er verursacht wird. Hast Du mal mit Deiner Mentorin darüber gesprochen? Fühlst Du Dich im Umgang mit den Eltern überfordert? - Mentorin und LehrerInnen Deiner Schule können Dir vielleicht Wege aufzeigen und Dir helfen mit den Problemen umzugehen.
Aufgeben würde ich nicht! - Auch wenn's hart ist, zieh die Ausbildung durch, Du wirst nach dem Examen stolz darauf sein Dich durchgebissen zu haben und es wird Dein Selbstwertgefühl steigern. -
Rede aus eigener Erfahrung. Meine erste Ausbildung war der pure Horror (praktisch, in der Schule hatte ich keine Probleme) und ich war sooo nahe dran den Bettel hinzuschmeissen, was aber wiederum mein Stolz nicht zuliess. So habe ich mich die drei Jahre durchgebissen und am Ende allen gedanklich die lange Nase gezeigt und meine Ausbildung als Kinderkrankenschwester drangehängt und die mit Bravour durchgezogen.
Es ist eine Riesenherausforderung an junge Menschen in Deinem Alter zur Loslösung aus dem Elternhaus auch noch wirklich auf sich selbst gestellt zu sein und Probleme konstruktiv anzugehen! Ich habe mir im Nachhinein öfters gedacht, dass ich mit 17 noch nicht wirklich reif genug war, aber ich habe durch das Durchhalten sehr profitiert und einen Reifesprung gemacht.
Die Ausbildung kann Dir keiner mehr nehmen und in der heutigen Zeit (wie auch schon zum Zeitpunkt meiner Ausbildung 1979 ;) ) ist es verdammt wichtig auch mal auf die Zähne zu beissen und durch.

Also halt' durch, hol' Dir Hilfe bei Deinen Ausbildern.

Kopf hoch

Ute S.
 

Electronica

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INT
Hallo Tiqui!
Gefällt es dir im Wohnheim dort nicht oder fährst du etwa am Tag 125km?
Oder magst du deine Kurskollegen nicht, (sry, verstehe das eigtl. Problem nicht so recht), dass du nachdenkst, woanders eine Ausbildung zu beginnen.

Ich an deiner Stelle würde das Jahr nicht verschenken, und einen Neuanfang machen. 2 Jahre können auch schnell vergehen...
Aber das ist meine Einstellung.

Ich wohne seit guten 2 Jahren 200 km entfernt von meinen Eltern (wohne allerdings mit meinem Freund zusammen). Es ist dennoch nicht immer einfach, da es eine neue Umgebung ist, neue Leute, man denkt schon mal nach...

Wenn man sich in solchen Momenten aber selbst an die Zukunft erinnert, ist es für mich nicht mehr so schlimm.
Hatte früher einige beste Freundinnen mehr, aber die sind jetzt auch überall verstreut....
 

melodie

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aw

also das problem was du hast habe ich auch ich will von meinen heimatort weg ziehen zu meinen freund ich habe mich einfach an einer klinik in seiner stadt beworben und kann die ausbildung dort weiter machen....
 

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