Wohin führt das?

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von Fearn, 15.12.2009.

  1. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Ich habe mir gestern im Fernsehen einen Beitrag angesehen, der sich mit den Firmen beschäftigte, die " Pleite" gemacht haben, weil sie die Profitgier in die Insolvenz getrieben hat.
    Nun frage ich mich: Ist soetwas in den Kliniken auch möglich? ( wobei das " alte System ja auch nicht der Bringer war und in die Insolvenz führte).

    ( sorry, wenn sich das so naiv anhört). Aber ich frage mich die ganze Zeit schon, ob das was ich da arbeite überhaupt noch einen Hauch von wirklicher Pflegequalität hat. Im Grunde genommen stopft man den ganzen Tag nur Löcher. Pflegerisch sind die Patienten,die auf Pflege angewiesen sind überhaupt nicht gut versorgt. Das war früher ja schon nicht rosig, aber nun ist das fast unerträglich mit anzusehen. Die Klinik ist stets voll bis auf das letzte Bett. Das Pesonal ist so heruntergeschraubt, daß wir ständig vor Katastrophen stehen und eigentlich nur schwerpunktmäßig gearbeitet werden kann. Wie lange werden sich wohl die Patienten durch schöne neue Gebäude blenden lassen? Oder ist es eher so, daß die das nicht merken werden? - Vor allem weil wir ja nun eher wie eine Firma geführt werden und nicht wie eine soziale Einrichtung. Ist es albern sich soetwas zu fragen?
    Was meint Ihr? Wenn ich mir zb. diese "Dubai-Pleite " anschaue, dann war das dasselbe System, nach dem die Klinik nun Gewinne erwirtschaften soll. Ob es Unfug ist, sich solche Gedanken zu machen? Stehen wir vielleicht in 5 bis 10 Jahren vor der nächsten Pleite?
    Liebe Grüße Fearn
     
  2. jok5030

    jok5030 Gesperrt

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    Hallo Fearn !! Du bist garnich so falsch mit Deinen Gedanken,denn ich hab mir diese Frage auch schon gestellt. Hohe und höchste Bettenauslastung gekoppelt mit immer kürzeren Liegezeiten und viel viel "Hotel-Adlon-Flair" für die Patienten mit dem Geld,aber auf der anderen Seite immer weniger Pflegepersonal für die eigentliche Arbeit. Sicher wird diese Taktik erstmal für ne Weile Profit abwerfen,aber irgendwann bieten mal alle dasselbe an oder die "einfache" Grundversorgung bleibt auf der Strecke,weil alle bloß noch hochspezialisierte Sachen anbieten. Nee,unser Kliniksystem oder besser unser gesamtes Gesundheitssystem wird in einigen Jahren das Gleiche sein,wie's jetzt die USA haben und dann haben wir die ganz große A****karte !!
     
  3. Nightnurse1980

    Nightnurse1980 Junior-Mitglied

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    Du sprichst mir aus der Seele, ich finde auch, wie du schreibst, dass das was wir täglich tun, nichts mehr mit Pflegequalität zu tun hat, sondern nur noch oberflächlich ist. UNd das es häufig nur noch ein Gehetzte von einem Bett zum nächsten ist, und dann ist der tag rum und was haben wir die ganze zeit gemacht- nur Chaosbewältigung. Ich frage mich schon die ganzen letzten jahre wie lange das noch gutgeht. ich denke die Resonanz daus wird die sein, dass auch immer mehr Pflegekräfte der Pflege den Rücken kehren werden, weil sie feststellen dass sich unter diesen Bedingungen, keine 40 Jahre arbeiten lässt. Mal ehrlich wer soll denn das noch durchhalten?:verwirrt: Nur die, die in ein paar jahren eh in Rente gehen werden.Aber meine Generation, bzw. die danach?? Nee, daran glaube ich nicht Aber neulich hörte ich in den nachrichten, dass die Politik schon bemerkt hat, dass Fachkräfte fehlen, gerade in der medizin und in der pflege und dagegen wollen sie was tun, indem sie Fachkräfte aus dem Ausland holen wollen und deren Ausbildung hier anerkenne, ohne großen Aufwand (also nicht so wie vor 20 jahren, wo jede Krankenschwester,aus Polen oder Russland noch ein Anerkennungsjahr machen musste) es soll einfacher werden. Naja, dann wird es so, wie in den 60 er Jahren sein, wo auch schon ein fachkräftemängel herrschte.
    Also, wenn das die Lösung sein soll, dann schläft die Politik noch:motzen:

    Deshalb glaube ich auch nicht, dass die Kliniken pleite gehen, wenn sie siech Leute aus dem Ausland holen, die werden doch sicher dann auch "billig" bezahlt und kriegen, für ihre Arbeit nur n Appel und n Ei. Damit sparen die Krankenhaäser ja wieder ein. Dafür wird es an anderer Stelle aber wieder rausgeworfen(wenn ich manchmal zurückdenke, was da teilweise für Geld aus dem fenster geworfen wurde,nee, nee, da wundert mich nix mehr. Aber das wird dann mit Personalabbau wieder wett gemacht, dass ist am lukrativsten.Nur wie lange noch?? Weil Patienten viel zu wenig dagegen angehen, entweder weil sie es gar nicht m ehr können, oder weil es ihnen reicht sich beim Chefarzt beschwert zu haben. Oder erstmal auf Station einen Heidentanz veranstalten,(ich es manchmal auch nachvollziehen kann) aber das war es dann auch, an richtiger Stelle tun sie sich ja nicht beschweren. Irgendwann werden aber auch die schönsten und modernsten Krankenhäusern, ihre Fassade mit kundenorientierung nicht mehr aufrecht erhalten können,aber das wir noch dauern. Irgnedwie is das ein Teufelskreis. Aber das Kranknehäuser pleite gehen, das glaube ich eher nicht, eher wird der druck auf die Krankenkassen steigen und die werden ihre Beiträge so hoch schrauben müssen, dass sich nicht mehr jeder leisten kann, krankneversichert zu sein, na das kann ja was werden. Da liegen ja dann tolle zeiten vor uns.Ich für meinen teil habe beschlossen, ich kann und will diese Chaoszustände in den krankenhäusern nicht mehr unterstützen, deahalb, keine 10 Pferde bringen mich noch zum Arbeiten in ein Krankenhaus, Pflege das war mal ein schöner Beruf, aber unter den Umständen, ist das alles kaputt gegangen. Und von "gutes" tun und Menchen helfen, kann man auch schon nicht mehr so richtig sprechen. Schlimm ist das oder?
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ob die Regelung in den USA nun komplett zu verteufeln ist, darf bezweifelt werden. Der Kunde dort ist interessiert an einer kurzen und kompetenten Behandlung. Er findet nichts verwerfliches dabei, seine Therapien auch zu hause zu Ende zu führen.
    Ergo: das komplette Gegenteil des deutschen konsumorientierten Pat.. Wenn ich mich nicht irre, sind die Deutschen das Volk mit den häufigsten Arztkonsultationen. Ein Teil ist sicher mit der Hausarztreglung zu begründen- alles aber sicher nicht.

    *grübel* hat die Schweiz nicht auch ein "privatisiertes" Gesundheitssystem das keinen Rundumschutz garantiert?

    Geld ist endlich- auch im Gesundheitssystem. Sinkende Sozialabgaben in den nächsten Jahren fangen die steigenden Ausgaben nicht auf. Selbst die Steuerzuwendungen werden das System ind er jetzigen Form nicht erhalten können. Dem, der die Gedldruckmaschine erfindet, ist der Nobelpreis sicher.

    Elisabeth
     
  5. Tante Doll

    Tante Doll Gast

    .... und by the way, verdient man sowohl in den USA wie auch in der Schweiz als Pflegefachkraft grösstenteils zufriedenstellende Gehälter !!!!!
     
  6. Fearn

    Fearn Poweruser

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    So abwegig sind Insolvenzen bei den Kliniken nicht, denn das hat es in den letzten Jahren gehäuft gegeben.
    Auch hier waren "Mißwirtschaften" der Geschäftsleitung der Auslöser. Zur Zeit sind mindestens 40 % der Häuser von der Insolvenz bedroht. Deshalb kommt es ja zu den Klinikverkäufen.
    Das heißt aber nicht, wenn die dann verkauft wurden, daß die nicht nochmals in die Pleite rutschen können. Auch große internationale Firmen und Aktiengesellschaften sind mittlerweile schon gescheitert, wenn man sich zb. die Opel-Geschichte ansieht.
    Was passiert mit den Kliniken, die jetzt privatisiert wurden, wenn festgestellt wird, daß diese ein Faß ohne Boden sind?
    Nehmen wir mal den Helios Konzern. Dahinter steht Fresenius. Sana ist ein Unternehmen der privaten Krankenversicherungen: DKV,Allianz, Iduna, Debeka, Continentale sowie 28 weiteren Krankenversicherern.- Hinter dem Rhön-Klinikum steht eine private Betreibergesellschaft,-( 16,07% gehört der Familie Münch, der Rest ist auf verschiedene andere Gesellschaften verteilt ua. der Bank of America und der Allianz-Versicherung)
    Asklepios unterhält zb. auch 6 Kliniken in den USA.- 8 Kliniken in Griechenland, sowie Kliniken in China, Protugal, Russland, Rumänien.
    Laut Gesetz waren alle Länder verpflichtet Kliniken ausreichend finanziell abzusichern. - Das ist aber nicht geschehen. Im Gegenteil,-die verkaufen ihre Kliniken ganz einfach und tun so als hätten sie damit überhaupt nichts am Hut.

    Wenn wir nicht die Gewinne erwirtschaften, die sich die Anleger erhoffen,- was passiert dann mit uns und den Kliniken?
    Oder wenn es einen riesen Börsencrash gibt?

    Ich hab ja noch einen Beruf und hab es bis zur Rente nicht mehr allzuweit.
    Aber bisher hatte man halt immer das Gefühl, daß Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser usw. sicher seien, weil diese in erster Linie in den Regionen gebraucht wurden. Nun muß man umdenken und ist plötzlich eine Firma, ob man das möchte oder nicht. Man war immer Angestellte/r der Stadt und im öffentlichen Dienst. RappZapp ist man Fließbandarbeiter.
    Vielleicht hab ich ja einen Denkfehler dabei und bin nicht mehr flexibel genug, daß mir sowas " schmeckt."
    Vor dem Verkauf gab es zig Demonstrationen und die Befürworter und Gegner lieferten sich heiße Diskusionen und nun, wo die Kliniken verkauft sind, da sind alle still und alles ist plötzlich "bestens."-Komisch!
    Wenn das dann alles SO wie geplant läuft mit den angeblichen Vorteilen der Privatisierung, daß die mehr erwirtschaften und wettbewerbsfähiger sind, als die anderen Häuser. WAS passiert denn dann mit diesen anderen Kliniken, die nicht privat sind?

    Liebe Grüße Fearn
     
  7. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Haben wir dann dieselbe Situation, wie mit den kleinen " Emma-Läden", als die großen Diskounter eröffneten?
    lg Fearn
     
  8. dieEv

    dieEv Poweruser

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    Aber genau das höre ich doch seit Beginn meiner Berufslaufbahn vor 13 Jahren! - Die Angst vor der Insolvenz!
    Ich habe an einer nicht gerade kleinen Uniklinik gelernt; diese ist mittlerweile fusioniert und privatisiert.
    An dem KKH, an dem ich seit mehreren Jahren arbeite, ist die Angst vor den roten Zahlen stets präsent. Unser Geschäftsführer geht da erfreulicherweise recht ehrlich mit den Mitarbeitern um und informiert uns ziemlich umfassend.
    -Warum hier und da und dort gespart wird, es nicht mehr Personal gibt, wie viele Fälle wir im Rückstand sind, dass der Fallschweregrad zu niedrig war in diesem Jahr, welche Neuerungen und Maßnahmen hoffen lassen usw.
    Will heißen, wir wissen, warum wir im Hamsterrad laufen. Wir wissen, dass wir das müssen, um weiterexistieren zu können. Der Verkauf an privat ist die Endlösung. Die kaufen aber erst, wenn ein Haus am Boden liegt. Dann können sie grundlegend umstrukturieren. So geschehen im Nachbarkreis. Das Haus war pleite und ging für einen symbolischem Euro weg.
    Als Fachkraft hast du nicht so ganz schlechte Karten, aber im Prinzip wird alles umstrukturiert von Labor bis Küche. Und die Leute, die im Haus seit Jahrzehnten angestellt sind und in der Gegend fest verwurzelt, müssen die Kröten schlucken, ob sie wollen oder nicht.

    Und das Problem der Tante-Emma-Läden kenne ich auch zur Genüge, meine Pateneltern besitzen einen und kämpfen seit Jahren ums Überleben.
    Wegen ihres Alters bleibt ihnen nur, durchzuhalten bis zur mageren Rente.

    Aber Kurzarbeitern geht's schlechter, würde ich sagen. Wir wissen wenigstens, dass wir mehr arbeiten müssen, um das Haus zu erhalten. Die "Aufträge" sind ja da. Die dagegen können gar nichts dafür tun.

    "Sozial" und umfassende Pflege und Betreuung, das sind Träume von gestern. Es weiß aber auch keiner, ob früher besser gepflegt und behandelt wurde. Dazu gibt es keine stichhaltigen Beweise.
     
  9. Teilzeitschwester

    Teilzeitschwester Poweruser

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    Eure Gedankengänge lösen auch bei mir eine Flut von unguten Eindrücken der letzten Monate aus...
    die Widersprüchlichkeit unseres Gesundheitssystems macht mit immer mehr zu schaffen,allein wenn mal jemand Verwandtes eine schwerere Erkrankung trifft,schlägt die Verständnislosigkeiit voll zu und man erhält als PK einen ganz anderen Blickwinkel auf die Dinge.
    Das vermischt sich,mit den Eindrücken als Pflegekraft in einer Klinik der max.Versorgung.
    Meiner Meinung nach ist auch NIEMAND mehr inder Lage das System mal als GANZES zu sehen-in die Materie müsste man sich Monatelang einarbeiten um die Zusammenhänge und Strukturen wirklich zu verstehen.
    Was mir zu schaffen macht,sind Eindrücke wie:
    -ein Pat erhält eine neues Organ,setzt aber Monate später die Immunsuppressiva ab,weil er sich laut seiner Aussage die Zuzahlungen nicht mehr leisten konnte-der Pat soll erneut transplantiert werden
    -als Klinik der max Versorgung nehmen wir des öfteren ehemalige Pat (onko Erkrankung) total verpilst,voller Herpes ,hoch fiebernd u exxekiert, wieder stationär auf:über Wochen das volle pflegerische Können ,dankbar, entlassen.
    Wochen/Monate später beginnts wieder von vorn....
    wo hakt es da??Klappt die Nachsorge nicht??Werden Therapie Vorschläge von Hausarzt/Pflegedienst/Kurzzeitpflege/Patient nicht beachtet??
    Das sind nur 2Beispiele, um verständlich zu machen,was ich meine:NICHTS greift wirklich ineinander und die PFLEGE wird nicht gefragt-woran es hakt,obwohl wir es sind-die es hautnah mitbekommen.
    Da gibt es Geld für Therapien für TAUSENDE von €-aber das Geld für eine Pflege zu Hause muß man sich erkämpfen und gegen Windmühlen angehen.

    Mein Dienst bestehen nur noch aus Chaosmanagement,schnell weiter zum Nächsten-bei dem ich schon vor 1h hätte sein müssen.GANZHEITLICHE PFLEGE??=ein Märchen aus den 80gern!!

    Das Wort Privatisierung schwebt schon seit ich die Ausbildung machte über der Klinik...im Großraum BN/D/K hält sich das Gerücht ständig.
    Durch meinen Bekanntenkreis zieht sich das Wort Kurzarbeit,gefolgt von betriebsbedingter Kündigung und Stantortverlegung(Sammelbus zum num 100 km entfernten Arbeitsplatz....)
    Mich würde es ncht wundern,wenns "uns" auch bald trifft.
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Erste, ganz leise, Töne kann man bereist vernehmen von unserem neuen Gesundheitsminister. Er hat schon mal gewagt laut zu denken: das Gesundheistssystem in der derzeitigen Form ist zukünftig nicht haltbar. Es hätten konkrete Aussagen folgen müssen. Aber da gabs schon den Rückpfiff: bloß nicht den Bürger verunsichern, der soll in vier Jahren wieder das Richtige an der Wahlurne machen.

    Und der Druck in der Büchse der Pandorra wächst weiter. Ich befürchte (massiv einschränkende) Änderungen werden erst erfolgen, wenn das System kolabiert ist. Und das dürfte, auch dank unserer Leidensfähigkeit, noch eine Weile auf sich warten lassen.

    Teilzeitschwester beschreibt genau das Dilemma. Zwei Kassenssysteme kümmern sich um multimorbide Menschen. Und jede Kasse ist bemüht den Betroffenen wieder los zu werden, die Kosten der anderen Kasse zuzuschieben. Denn Geld ist bei beiden Kassen knapp.


    Elisabeth
     
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