Wirklich die Ausbildung machen?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von steffi16, 25.10.2006.

  1. steffi16

    steffi16 Newbie

    Registriert seit:
    25.10.2006
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    hallo!!!
    ich bin neu hier und bin keine krankenschwester (möchte aber evt. eine werden)!!
    Moméntan über lege ich ob das "mein" beruf ist, den eine freundin von mir
    (sie lehrnt altenpflegerin) hat mir viel über die psychichen belastungen erzählt,
    die auf mich in dieser ausbildung (beruf) zukommen.
    Sie meinte, dass wenn ein Pat. stirbt, dass ich mir selber vorwürfe machen würde (gerade wenn ich den pat. pflegen würde)...
    Nun bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich das wirklich aushalte!
    Jetzt wollte ich eigentlich fragen, wie ihr damit um geht wenn ein Pat. stirbt den ihr gepflegt habt, Macht ihr euch vorwürfe, wie geht ihr damit um und habt ihr tipps das besser zuverdauen???

    Ausserdem wollte ich mich über die inhalte informieren, die in der Ausbildung vorkommen, worauf sollte man achten?

    krankenschwster ist mein traumberuf schon seit kindestagen!
    Ich arbeite gerne mit menschen, doch was ich oben beschrieben habe macht mir wirklich angst!


    ich bitte euch gibt mir bitte tipps, wie man soetwas verdaut


    Danke schonmal steffi
     
  2. Traumtänzerin

    Traumtänzerin Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    26.07.2005
    Beiträge:
    112
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Krankenschwester
    Ort:
    Eutin
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivstation
    Vorwürfe,dass jmd. verstorben ist, sollte man sich grundsätzlich nicht machen. Überlege doch,gerade im Altenheim. Das ist ja "die letzte stätte" sag ich mal, das ist der ort wo sie sterben werden. und das sollte man sich eigentlich schon vorher bewusst gemacht haben.
    Vorwürfe würde ich mir vielleicht machen wenn eine reanimation nicht geklappt hat,aber nicht wenn ein alter mensch stirbt. der hat sein leben gelebt. ausserdem sollte man sich solche sachen nicht so an sich ran lassen. ich fände es schlimmer, wenn ein bekannter von mir sterben würde als ein völlig fremder.


    traumtänzerin
     
  3. Sr.Katja

    Sr.Katja Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    22.08.2006
    Beiträge:
    133
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Krankenschwester, Kinderpflegerin
    Ort:
    NRW
    Huhuuuu !!!!

    Also ich denke wenn ein Patient stirbt ist es das schlimmste was man machen kann sich selbst Vorwürfe zu machen. Wenn man alles für den Menschen getan hat und man selbst keinen Fehler gemacht hat sollte man sich keine Vorwürfe machen. Denn meistens hat es ja einen Grund warum ein Mensch stirbt ( lange bösartige Erkrankung oder Alter .... ) und man selbst kann da ja nichts zu. Und ich konnte mit der Situation am Anfang auch nicht umgehen da wächst man rein.
    Der Wunsch Krankenschwester zu werden bestand bei mir auch lange. Ich äußerte den Berufswusch zum ersten mal mit 10 Jahren. Und keiner konnte mir ihn ausreden. Und ich denke wenn man was will dann schafft man das auch.
    Denn es gibt auich viele schöne Seiten der Krankenschwester. Und ich bereue es nicht ihn gelernt zu haben. Denn ich bin super glücklich in dioesem Beruf und er macht sehr viel Spass.

    Gruß Katja
     
  4. Raven88

    Raven88 Newbie

    Registriert seit:
    21.10.2006
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    ich bin keine krankenschwester, habe selbst erst meine bewerbungen weggeschickt. Als ich 14 war, hab ich mein Schulpraktikum auf einer Krankenstation gemacht. in den drei wochen sind 4 oder 5 patienten gestorben. an ein paar erinner ich mich noch lebhaft. Ich bin eigentlich schon eher sensibel, und ich hatte sicher auch mitgefühl für diese patienten, dennoch war es etwas anderes, weil es eben fremde waren.
    Wie weit es einen mitnehmen wird, lässt sich bestimmt nicht so einfach voraussagen, aber ich denke man kann damit zurecht kommen, auch wenns zu Anfang sehr schwer ist. Und manche kommen damit auch vielleicht gar nicht zurecht.
    Ich kenne dich zwar nicht, aber ich denke du solltest dich nicht davon beirren lassen. Sich selbst Schuld zuzuweisen ist unsinnig. Und es muss nun mal Menschen geben, die sich dem aussetzen und wenn du das kannst und willst, kannst du stolz auf dich sein.
     
  5. ping

    ping Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    11.01.2005
    Beiträge:
    110
    Zustimmungen:
    0
    Funktion:
    PDL
    Hallo Steffi,

    um festzustellen, ob Krankenpflege wirklich das ist, was du gerne lernen möchtest, empfehle ich dir, ein Praktikum oder auf mehrere zu machen. Dann kannst du schon mal in den Beruf hineinschnuppern. Praktikanten werden eigentlich in jedem Krankenhaus genommen, frag doch einfach mal nach oder schreibe eine kurze bewerbung. Vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit Praktikum in verschiedenen Stationen zu machen.
    Ich selber habe ein Praktikum in einer Arztpraxis, einer Physiotherapiepraxis, auf einer Kinderstation und auf einer "normalen" Station gemacht. Letztlich habe ich mich entschieden Krankenschwester zu werden und bisher nicht bereut...

    Zum Thema sterben: In meiner Ausbildung habe ich mehrere Sterbefälle erlebt und auch die Versorgung in Begleitung einer Examinierten mitbegleiten dürfen. Während meiner Berufstätigkeit in der Ambulanten Pflege habe ich inzwischen auch mehrere Sterbefälle erlebt. In keiner Situation habe ich mir Vorwürfe gemacht. Klar, mich hat es schon etwas mitgenommen, gerade in der Ambulanten, wo man schon eine enge Beziehung zu den Kunden aufbaut. Ich war traurig, aber bei allen war es so, dass sie schon älter waren und es sich eigentlich auch gewünscht haben zu sterben, bzw. krank waren. Bei einer jüngeren Frau, die Krebs hatte, war es ähnlich, sie war sterbenskrank und hat sich mit dem Thema Tod auseinandergesetzt und war bereit. Es gibt natürlich Fälle, wo es plötzlich passiert. Nach Unfällen zum beispiel. Gerade bei jungen Menschen ist es hart. Das gehört jedoch zu unserem Beruf dazu und man lernt damit umzugehen.
    Mich nimmt es vielmehr mit, dass Angehörige ihre Eltern oder Großeltern in Stich lassen. Ins Heim abschieben oder den Pflegedienst anfordern und bezahlen und sich dann zurückziehen. "Endlich Ruhe vor der/dem Alten...." Der Grund ist häufig unklar. Überforderung, Streit, eigener Stress, was auch immer. Die Gesichter der "Alten" sind immer die selben, große traurige Augen, die einen am Geburtstag oder Weihnachten ansehen und fragen...
    Hier kommt aber auch eine der schönen Seiten der Pflege ins Spiel. Wenn man sich Zeit nehmen kann und etwas mit den Leuten macht, kann man ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und sie ihre Traurigkeit, zumindest für kurze zeit, vergessen lassen....

    Lg ping
     
  6. steffi16

    steffi16 Newbie

    Registriert seit:
    25.10.2006
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    hallo!

    danke für die vielen netten antworten!
    ich habe jetzt auch mit meiner mutter geredet.
    sie sagt, dass man im ersten lehrjahr nix alleine macht (ausser
    pfannenwechseln und bettenmachen) und bei etwas schwirigern sachen immer jem. bei dir ist!!
    am anpfang kommt man nicht an die *richig bösen fallen die zu 80% steben*
    (autounfall etc)...

    Aber ich denke ihr habt recht mit dem was ihr sagt! und noch mal danke schön:flowerpower:
     
  7. Brockenhexe

    Brockenhexe Newbie

    Registriert seit:
    14.07.2006
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Krankenschwester - "Ekel-Beruf"?

    Hallo,
    ich bin neu hier und brauche eure Hilfe. Ich bin 26 Jahre und gelernte MTA-F. Leider sind die Zukunftsaussichten in diesem Beruf nicht gerade rosig und ich möchte gern noch eine neue Ausbildung machen. Ich habe so an Krankenschwester gedacht, denn dort bekommt man sicher einen später einen Job. Um das Lernen und die Ausbildung an sich mache ich mir keine Sorgen und auch nicht, dass ich dann erstmanl wieder weniger Geld bekommen würde. Mein Problem ist: ich weiß nicht ob ich damit umgehen kann:viel Urin, Erbrochenes usw.
    Wie sind eure Erfahrungen? Hat man damit sehr viel zutun oder kommt es auch darauf an auf welcher Station man arbeitet?
    Ich wäre euch sehr dankbar? Weiß nicht was ich sonst noch beruflich machen könnte.

    Claudia
     
  8. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    27.07.2005
    Beiträge:
    13.280
    Zustimmungen:
    63
    Beruf:
    FGuKP I&I, Praxisanleiterin DKG,Wundassistent WaCert DGfW, Rettungsassistentin, Diätassistentin
    Ort:
    München
    Akt. Einsatzbereich:
    HOKO
    Funktion:
    Leitung HOKO
    Hallo Brockenhexe,

    ich habe dich mal hier mit eingefügt. Lies doch auch mal die Beiträge hier.

    Dass Krankenpflege ein sicherer Beruf ist, kann man derzeit nicht zu 100% sagen, wenn du dich im Forum umschaust, wirst du feststellen, dass es auch im Bereich der Pflege eine gewisse Arbeitslosenquoute gibt.

    Dass der Beruf der GUKP ein Ekelberuf ist, möchte ich nicht sagen, das hängt mit deiner persönlichen Einstellung zusammen. Wenn es dir vor Ausscheidungen ekelt, überlege ob du wirklich diesen Beruf erlernen wirst, denn mit Ausscheidungen kommst du immer in Berührung.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  9. ivandi

    ivandi Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    14.10.2006
    Beiträge:
    148
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Azubi Gesundheits- und Krankenpflegerin
    Akt. Einsatzbereich:
    Kardiologie
    Also ich würde Dir raten auf jeden Fall ein Praktikum zu machen, damit Du weißt, wie Du in solchen "Fällen" reagierst.
    Wenn man sich selber eine Meinung bilden kann, ist das immer am besten ... !
     
  10. waldelfenkriegerin

    Registriert seit:
    31.10.2006
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Berufliche Neuorientierung - Chancen?!

    Hallo,
    ich bin 24 Jahre alt und spiele mit dem Gedanken beruflich eine völlig neue Richtung einzuschlagen, da ich gerne unter Menschen bin und mich sehr für medizinische Themen interessiere.
    Ich habe nach dem Abitur erfolgreich meine Ausbildung zur Fachinformatikerin abgeschlossen und nach einem befristeten Arbeitsvertrag von leider nur 6 Monaten ein Studium angefangen (Informatik). Dieses habe ich aber jetzt im Oktober nach zwei Semestern abgebrochen, da es zu schwer für mich ist... zuviel Theorie und Mathematik. Jetzt bin ich auf Arbeitssuche, doch die Aussichten sind nicht gerade rosig... auch die Frau vom Arbeitsamt konnte mir keinen Mut machen, da ich ja schon anderthalb nicht mehr aktiv in meinem Beruf gearbeitet habe.
    Nun bin ich relativ deprimiert und weiß nicht so recht, wie es weitergehen soll. Zu welchen Schritten würdet ihr mir raten? Soll ich in Krankenhäusern anrufen und nachfragen, ob ich ein Praktikum absolvieren kann? Ausbildungen fangen ja in der Regel im Oktober an, da ist der Zug dieses Jahr für mich ja abgefahren... ich wohne in Berlin, da gibt es ja genügend Krankenhäuser...
    ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir Anregungen geben könntet... kann es nämlich schwer ertragen, nur rumzusitzen oder Absagen auf Bewerbungen in meinem Beruf zu bekommen...
    Ich rechne mir nicht allzu große Chancen aus, da ich ja schon relativ alt für eine neue Ausbildung bin...
    lg, Christine
     
  11. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

    Registriert seit:
    03.01.2006
    Beiträge:
    622
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Gesundheits-und Krankenpflegerin
    Ort:
    Regensburg
    Akt. Einsatzbereich:
    FKS für Onkologie, Praxisanleiterin, aktuell Weiterbildung "Fachwirt im FSG"
    Hi Christine,

    also zu alt für eine neue ausbildung bist du mit sicherheit nicht!Probiers ruf in KH an und mach Praktikas
     
  12. Danny81

    Danny81 Newbie

    Registriert seit:
    01.10.2006
    Beiträge:
    24
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Christine,

    ich kann mich da Steffi1984 nur anschließen was das Alter und die Praktika angeht. Zu alt bist du definitiv nicht. Ich habe die Ausbildung jetzt Oktober begonnen und bin 25. In unserer Klasse ist die älteste 33...
     
  13. ivandi

    ivandi Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    14.10.2006
    Beiträge:
    148
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Azubi Gesundheits- und Krankenpflegerin
    Akt. Einsatzbereich:
    Kardiologie
    Also ich bin auch 24. Ich hab mich nun für nächstes Jahr um einen Ausbildungsplatz beworben. Ich denke nicht, das Deine Chancen schlechter sind, weil Du 24 bist. Ich denke es kommt auf das Gesamtkonzept (Zeugnisse, der Eindruck beim persönlichen Gespräch, Praktika-Nachweise usw.) an. Hab auch noch von niemanden gehört, das ich nun zu alt für eine neue Ausbildung bin. Im Gegenteil, es hat ja auch irgendwie Vorteile find ich.

    Na gut, das ist meine Meinung, viel Erfolg bei Deiner Suche nach einem Ausbildungsplatz !!!

    Lieben Gruß Ivandi
     
  14. Knuffeltigerin

    Knuffeltigerin Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    30.10.2006
    Beiträge:
    41
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Erzieherin
    Ort:
    Hannover
    Hy,
    ich bin auch fast 26 und hab mich jetzt auch für eine zweite Ausbildung entschieden... Ich weiß auch nicht, ob es klappt, aber davon geht die Welt nicht unter...

    Einfach an sich glauben
     
  15. ivandi

    ivandi Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    14.10.2006
    Beiträge:
    148
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Azubi Gesundheits- und Krankenpflegerin
    Akt. Einsatzbereich:
    Kardiologie
    Stimmt, die Welt geht davon nicht unter. Hab vorher auch schon ne Ausbildung absolviert und falls es net klappt, muss ich wohl oder übel in dem Beruf weiter arbeiten. :D Naja aber besser das, als arbeitslos sein, sag ich mir... Hoffe trotzdem das es klappt ! :wink1:
     
  16. Knuffeltigerin

    Knuffeltigerin Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    30.10.2006
    Beiträge:
    41
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Erzieherin
    Ort:
    Hannover
    Danke, aber ich lebe nach dem gleichen Prinzip wie Du!!!
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Wirklich Ausbildung machen Forum Datum
Selbstzweifel: Bin ich in der Ausbildung wirklich richtig? Ausbildungsinhalte 27.05.2015
Ausbildung wirklich so schlimm? Ausbildungsinhalte 14.05.2012
Ab wann ist wirklich Ausbildungsbeginn? Ausbildungsvoraussetzungen 16.07.2005
News Integrative Validation: Auf der Suche nach Wirklichkeit Pressebereich 16.05.2016
Muss ich wirklich so lange am Stück arbeiten und an mehreren Wochenenden hintereinander ? Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz 13.05.2016

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.