Wirbelbrüche nach Autounfall

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Neurologie / Neurochirurgie" wurde erstellt von Bine-Maja1, 28.12.2009.

  1. Bine-Maja1

    Bine-Maja1 Junior-Mitglied

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    Hallo zusammen,

    hoffe ich bin hier richtig -> habe hier nirgendwo ein etwa gleiches Thema gefunden.

    Eine Bekannte von mir hatte vor kurzem einen schweren Autounfall und hat sich dabei 6 Brustwirbel 1 Lendenwirbel und das Brustbein gebrochen, eine Gehirnerschütterung und viel Schmerzen.
    Sie war im Krankenhaus ca. 2 Wochen und wurde dann am 23.12.2009 entlassen - natürlich noch mit Schmerzmitteln und der Anweisung dass sie sich schonen sollte.

    Dies hat sie auch gemacht. Am 25.12.2009 bekam sie dann auf ihrer rechten Körperhälfte ein komisches Gefühl, sie berichtete mir dass die rechte Körperhälte kribbelte ( das fühlte sich wohl so an wie wenn die Körperhälte einschlief) und starke Kopfschmerzen hatte. Draufhin riefen wir das Krankenhaus an und fuhren anschließend auch gleich dorthin.
    Der Arzt untersuchte sie und stellte fest dass sie auch noch 2 Brustwirbel gebrochen hat.

    Nun stelle ich mir die Frage wieso das nicht schon früher erkannt worden ist? Ich meine bei einem Halswirbelbruch reicht eine falsche Bewegung nd man kann gelähmt sein?
    Jetzt soll an die Halswirbel eine Platte angebracht werden also eine OP!
    Kann mir jemand etwas über die Komplikationen bei so einer OP erzählen?
    Ich meine solch eine OP ist ja schon recht gefährlich oder?

    Vielen Dank

    Bine-Maja1
     
  2. Josefine13

    Josefine13 Stammgast

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    Hallo,
    das es nicht erkannt wurde kann viele Irsachen haben, wie z.B. Hämatome oder Ödeme... so etwas kann passieren, sollte zwar nicht ich weiss, aber lieber jetzt als später, oder garnicht.
    Fragt doch einfach mal den behandelten Arzt, er wird Euch sicherlich (besser) Auskunft geben können.
    Liebe Grüße und alles Gute
     
  3. Bine-Maja1

    Bine-Maja1 Junior-Mitglied

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    Hi Danke Josefine haben mit dem behandelnden Arzt gesprochen und er meinte dass die Halswirbelsäule bei der Aufnahme nicht mit geröntgt wurde obwohl sie dort auch Schmerzen hatte.
    Dies geschah dann ja erst am 25 Dezember.

    Ja nun nimmt diese Situation folgenden Lauf:

    Da die beiden Halswirbel komplett zertrümmert waren wurde meine Bekannte am 29 Dezember operiert. Die Operation dauerte etwa 4 Stunden. Es wurde ihr vom Becken Knochen entnommen und an den Halswirbeln eingestezt, und anschließend eine Platte verschraubt. Die OP lief gut. Der Arzt teilte ihr schon vor der Op mit dass die Halswirbel steif bleiben werden.

    Heute dann also am 30 Dezember wurde wieder eine Aufnahme gemacht um zu sehen ob alles stimmt und richtig gemacht wurde.

    Nun stellten heute die Ärzte fest, dass die Schrauben die sie benutzt hatten zu lange sind und dass diese gegen kürzere erstezt werden müssen.

    Das kannns doch echt nicht sein? Oder was meint ihr dazu?

    Nun muss sich meine Bekannte morgen nochmal einer OP unterziehen inder die Schrauben ausgetauscht werden.

    Meines Erachtens ist dass ein Ärztefehler, so etwas darf nicht passieren!!!!

    Habt ihr solch einen Fall schon mal miterlebt?
    Kann man hiergegen evtl. auch rechtlich vorgehen?

    Vielen Dank schon mal im voraus!!!

    Bine-Maja1
     
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