Wiedereinstieg in die Pflege

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Mia4, 04.07.2012.

  1. Mia4

    Mia4 Newbie

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    Hallo zusammen,

    mich beschäftigt folgendes Problem: Ich habe 2004 mein Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gemacht, dann nur kurz in dem Beruf gearbeitet und dann eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Jetzt möchte ich aber wieder zurück in die Pflege, in meiner anderen Tätigkeit (Betriebswirtschaft) werde ich nicht glücklich, mir fehlt die Pflege. Leider habe ich nach meinem Examen nicht sonderlich viel Berufserfahrung gesammelt und bin jetzt total verunsichert, was alles auf mich zukommt, es hat sich ja auch in den letzen Jahren viel verändert.
    Meint ihr, ein Wiedereinstieg nach so langer Zeit ist überhaupt möglich? Und habt ihr vielleicht auch ein paar Tipps, wie ich mein Wissen auffrischen kann, welche Fachliteratur ich mir vorab kaufen sollte (ich habe vor, im Krankenhaus anzufangen)?
    Schon mal vielen Dank für eure Meinungen und Infos! :-)

    Mia4
     
  2. anästhesieschwester

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    Hallo,

    ich würde mir die aktuelle Auflage vom Pflege Heute besorgen (Du hast ja wie ich noch die "alte" Ausbildung gemacht) und das Buch "Pflegetechniken von A-Z". Weiteres dann je nach Fachrichtung, die Du einschlägst.
    Viel Erfolg!

    Gruß
    Die Anästhesieschwester
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Kommt auf die Einstellung an...

    Aber: Essen eingegeben wird immer noch oben, gewaschen von oben nach unten und der Schieber kommt immer nich unter den Hintern... kommt.

    Mach dir net soviel Gedanken. Grundpflege ist wie radfahren. Das verlernt man net. Der Rest findet sich vor Ort. Dort wirst auch merken,w as du ev. nochmal anschauen musst. Wirst die ersten Wochen sicher auffrischen und hinzulernen müssen. Sich aber im Vorfeld schon verrückt machen mit dem intensiven Studium eines Grundlehrbuches halte ich für unnötig.
    Hat man in der aktuellen Auflage ff. geändert:
    Fellschuhe in der Dekuprophylaxe sind out... und das schon seit jahren
    die beschriebene Außenrotation der Beine in Rückenlage übersteigt die 15°, die in Ruheposition eingenommen wird. Das dürfte für den Patienten net unbedingt angenehm sein.
    Pflegetechniken von A-Z - Olaf Kirschnick - Google Books

    Elisabeth
     
  4. Personal Power

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    Hallo Mia4,

    nach so vielen Jahren ist ein Wiedereinstieg nicht leicht, aber durchaus machbar. Wir haben immer wieder Mitarbeiter die nach mehreren Jahren Pause den Wiedereinstieg wagen und es auch wunderbar schaffen. So einfach wie Elisabeth das darstellt ist es vermutlich nicht, obwohl die Grundaussage stimmt: Patientenbeobachtung und Grundpflege das verlernt man nicht und ist auch sehr schnell wieder abrufbar. Anders sieht es natürlich mit der "Behandlungspflege" und der Dokumentation aus, aber auch das ist mit netten Kollegen schnell wieder zu erlernen.
    Wichtig ist es (nach meiner Erfahrung) mit offenen Karten bei den Kollegen zu spielen - die meisten freuen sich, wenn sie etwas erklären könenn.
    Es gibt natürlich auch die Möglichkeit erstmal als Krankenpfleghilfe anzufangen, dann hat man nicht gleich so viel Verantwortung.
    Gerne würde ich dich bei deinem Wiedereinstieg unterstützen - dafür bieten wir gute Bedingungen -
    ruf mich doch einfach mal ganz unverbindlich an,
    ich wünsche dir eine gute Entscheidung und einen guten Einstieg,
    Inge Regnery
     
  5. pepita-sheep

    pepita-sheep Senior-Mitglied

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    Ich brauche eure Hilfe.

    Es geht um meinen beruflichen Einstieg, Anfang November diesen Jahres.

    Kurzer Rückblick auf die Ereignisse:
    • Ende November 2015, gutartige Tumor Entfernung (Ependymom) zwischen LWK 2 + LWK 3
    • AHB von Mitte Dezember 2015 - Mitte Februar 2016
    • IRENA (intensivierte Rehabilitationsnachsorge) Mitte Februar 2016 - Ende Juni 2016
    • Ich bin im ambulanten Pflegedienst tätig und soll Tour fahren
    • Mitte Juli 2016 für 2 Tage Wiedereingliederung gehabt, dann mit Schmerzen abgebrochen (habe mich von meinem Arbeitgeber unter Druck setzen lassen und den Wiedereingliederungsplan nach seinen Bedingungen von der Orthopädie ändern lassen. Statt 2 Wochen täglich 3 Stunden zu arbeiten und danach die nächsten 2 Wochen 6 Stunden zu arbeiten, habe ich 6, 67 Stunden täglich gearbeitet [tatsächlich waren es am ersten Tag 8 Stunden, am nächsten Tag 8,5 Stunden]. Außerdem sollte aus dem Wiedereingliederungsplan laut meines Arbeitgebers die Kilogrammzahl von 5 - 10 kg heraus genommen werden. Das habe ich auch streichen lassen, von der Orthopädien.
    Am ersten Tag wurde ich von einer Kollegin eingearbeitet und habe mir alles notiert.
    Am zweiten Tag, habe ich selbstständig gearbeitet. Da habe ich mich bei einer Klientin , beim Transfer vom Bett auf den Toilettenstuhl und anschließend vom Toilettenstuhl auf den Sessel verhoben (85 kg schwer, Zustand nach Schlaganfall).

    Seit der Zeit bin ich wieder krank geschrieben.

    Seit Mitte August gehe ich 1 mal die Woche zum EMS Training, zwecks Muskelaufbau.

    Letzten Freitag sagte meine Orthopädien , das ich im November wieder arbeiten gehen soll (damit ich den Steuerzahler nicht weiterhin auf der Tasche liege).
    • Ich möchte gerne in der Beatmung arbeiten, wenn möglich in einer Beatmungs-WG.
    • Mein Arbeitgeber baut die Beatmungsstellen ab. Ich muss dann Tour fahren und das liegt mir nicht so (ich arbeite Menschen-orientiert und brauche dem entsprechend mehr Zeit, die ich auf Tour aber nicht habe).
    • Wie schreibe ich die Krankheitszeit in meine Bewerbung hinein (wie soll ich das formulieren)?
    • Macht es Sinn, vorher in der Beatmungs-WG Probe zu arbeiten?
    • Ab wann kündige ich bei meinen alten Arbeitgeber?

    Es grüßt Euch
    pepita - sheep
     
  6. Marty

    Marty Poweruser

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    Hi, pepita-sheep,

    eine Riesenkrankengeschichte, die du da hast. Autsch, du Arme, ich hoffe, du erholst dich weiter, aaaaaber... leider wahrscheinlich nicht bei den Plänen, die du hast. Fakt ist, in diesem Beruf wird man verheizt. Wenn man jung und gesund ist, dann macht man den Galopp mit, aber wehe, Alter und Krankheit fordern ihren Tribut. Okay, es gibt sicher auch andere Stellen, aber du hast weder den Arbeitgeber, der dir so eine gibt (vielleicht auch nicht geben kann), noch sehe ich dich in der Lage, deine Rechte zu fordern und auf dich zu achten, jedenfalls nicht in den Daumenschrauben, in denen du zu stecken scheinst. Sonst wäre das im Zitat nicht passiert und die folgenden Komplikationen vielleicht auch nicht. Ich urteile nicht darüber, ich stelle fest. Beatmungs-WG ist auch nicht besser, selbst das Vergnügen gehabt. Ein Rat? Verlass diese Art Arbeit am Patienten. Ja, ich weiss, was dann? Es ist schwer, um- oder auszusteigen, aber, die Alternative ist allzu oft, das irgendwann der seelische und/oder körperliche Zwangsausstieg ungleich härter kommt und man dann so kaputt ist, das dann gar nix mehr geht. Ich will kein Horrorszenarien malen, ich will dir nur eins sagen, das sich für mich als späte und bittere Erkenntnis eingebrannt hat: Ehe du andere pflegst, pflege DICH und sorge für dich, ein anderer wird es nicht tun. Wünsch dir gute Besserung und einen guten weiteren Berufsweg. Gruß, Marty
     
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  7. pepita-sheep

    pepita-sheep Senior-Mitglied

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    Hi Marty,

    als Riesenkrankengeschichte sehe ich das ganze nach wie vor nicht. Sorry.
    Letztes Jahr vor der OP, hatte ich körperliche Einschränkungen: Gehstreck - 250 - 500 m, 5 Min. stehen, heben einer Klientin stark eingeschränkt, alles endete in starken Schmerzen im Lendenwirbelbereich, ausstrahlend in die Leisten, gesamter Unterbauch und beide Oberschenkel.
    Jetzt kann ich bis zu 30 km walken, auf der Stelle stehen so lange ich will, mehr als 80 km Fahrrad fahren.
    Selbst erstelltes, derzeitiges Trainingsprogramm: Di. EMS Training, Fr. + So. Fahrrad fahren.
    Effekt: Die Muskulatur baut sich auf.

    Ich sage mir, der gutartige Tumor ist raus und ich will wieder arbeiten. Im April wurde die gesamte Spinalachse nach gesehen im MRT (innerhalb von 4 Terminen).
    Ergebnis: Alle Bandscheiben sind intakt (Ok, degenerativ leicht verändert, durch das Alter, Hohlkreuz und damaliges starkes Übergewicht; seit Anfang Dezember 2015 bis jetzt habe ich fast 30 kg durch Ernährungsumstellung und Sport abgenommen), keine neue Zellveränderung zu erkennen.

    Die Rentenversicherung gesteht mir keine Umschulung zu, die sagen zu mir gehen sie ins Altenheim und arbeiten sie dort. Da müssen sie nicht alleine Patienten heben.
    Nur für das Altenheim bin ich zu langsam (typisch Rennschnecke) und den Stress brauche ich nicht.

    Es grüßt

    pepita - sheep
     
  8. pepita-sheep

    pepita-sheep Senior-Mitglied

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    Muss ich die Krankheitszeit im Lebenslauf, der Bewerbung, dem Vorstellungsgespräch aufführen / erwähnen?
     
  9. blauwolf

    blauwolf Senior-Mitglied

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    Wie wäre es mit geronto-psychiatrischer WG? Wenige Patienten, körperlich nicht unbedingt so extrem, allerdings psychisch mußt du belastbar sein.
    Die Krankheit im Lebenslauf mit einbringen, aber nicht näher bezeichnen.
    Genesung positiv darstellen.
     
  10. Bachstelze

    Bachstelze Poweruser

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    Nein, würde ich nicht.

    Ich würde das als Familienzeit oder Sabbatjahr deklarieren. GGf. kann man später beim Betriebsarzt mit offenen Karten spielen. Den Arbeitgeber geht das aber gar nichts an.
     
  11. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Es geht doch jetzt WIEDER um eine Wiedereingliederung, richtig?
    Möglicherweise noch mit Begrenzung was das Heben anbelangt (?).
    Seh ich das falsch oder hat Pepita ein Anrecht auf erneute Wiedereingliederung beim jetzigen Arbeitgeber?
    Da der letzte Versuch grandios gescheitert ist, die Voraussetzungen aber jetzt deutlich besser sind - muss der Arbeitgeber nicht in die Pflicht genommen werden, den Einsatzplan so zu gestalten, dass der schrittweise Wiedereinstieg gewährleistet ist?
    Der Arbeitgeber hatte ja eigentlich der 1. Wiedereingliederung zugestimmt, also sollte das auch ab November, ebenfalls schrittweise möglich sein. Egal welche Vorstellungen der AG jetzt hat - das kann und muss Dir egal sein, weil Du Dich strikt an die aktuellen Empfehlungen halten würdest um voran zu kommen, bis die Wiedereingliederung abgeschlossen wäre.
    Dann - tschüss - auf Nimmerwiedersehen. :wavey:
    Ich verstehe es eigentlich nicht so ganz, warum Du den Arbeitgeber jetzt wechseln willst. Dass Du auf den keinen Bock mehr hast - ja. Fehlt Dir da die Kraft dazu, das erneut durchzustehen?
    Ein AG der dermaßen Druck aufbaut, dass man letztlich sämtliche Empfehlungen ignoriert die vorab ausgesprochen wurden - das hat schon was.
     
  12. malu68

    malu68 Stammgast

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    Nein!
     
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  13. pepita-sheep

    pepita-sheep Senior-Mitglied

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    Hallo amezaliwa,

    mein Arbeitgeber tobte herum als er den Wiedereingliederungsplan gesehen hat (2 Wochen a 3 Stunden + 2 Wochen a 5 Stunden täglich, kein schweres heben über 10 kg ohne technische Hilfsmittel), er sagte mir, wenn ich das nicht ändern lasse von der Orthopädin, kann ich gleich zu hause bleiben. Dann hätte er keine Arbeit für mich. Ich könnte mich ja dann bald verrenten lassen. Ich war total eingeschüchtert, durch sein cholerisches Verhalten mir gegenüber.

    Wenn ich Tour fahren muss, bin ich natürlich alleine und muss auch alleine die Patienten heben können.

    Warum ich den Arbeitgeber wechseln will? Ganz einfach, ich will weiterhin in der Beatmung tätig sein (mein AG baut die Beatmungsplätze ab).
     
  14. pepita-sheep

    pepita-sheep Senior-Mitglied

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    Hallo malu68,

    ich war heute auf der Reha Care in Düsseldorf. Eine Frau vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat das gleiche gesagt wie du.

    Es grüßt Dich

    pepita - sheep
     
  15. malu68

    malu68 Stammgast

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    Ich hatte vor 9 Jahren auch mal eine Wiedereingliederung... ich stand gleich am ersten Tag mit einer Kollegin alleine auf Station. Eine andere war ins Frei geschickt worden, weil ich ja wieder da war.
    Das hab ich mir 2 Stunden angeguckt, bin dann zur PDL und habe ihr das Vorgehen geschildert. Ihr Kommentar dazu war " Na, dann haben Sie ja gleich realistische Arbeitsbedingungen..." Meine Antwort darauf: " wenn das realistische Arbeitsbedingungen sind, dann möchte ich auch realistisches Geld dafür haben!" Und habe die Wiedereingliederung am gleichen Tag nach Rücksprache mit Arzt und Krankenkasse abgebrochen...
    Und dann durfte ich mir von der PDL anhören, dass das ja absolut unkollegial sei :eek:, schließlich hätten sich einige Kollegen ja meine Prozente auf begrenzte Zeit aufgeteilt und würden mit dem Mehr an Geld ja rechnen... :wut::knockin:
     
  16. malu68

    malu68 Stammgast

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    Dann sind wir ja schon zu zweit... :flowerpower:
    alles Gute für dich, lass dich nicht unterkriegen. Die Pflegedienste und auch die Häuser brauchen uns, die haben nur noch nicht begriffen, dass sie schon lange nicht mehr am längeren Hebel sitzen!
    Ich wünsche dir Kraft, für dich zu kämpfen.
    Malu68
     
  17. pepita-sheep

    pepita-sheep Senior-Mitglied

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    Ich sage es jetzt mal ganz bitter böse. Ich wünsche denen auch, das ihnen mal ihre Rückenmuskulatur auf ca. 10 cm aufgeschnitten wird, dann zu nähen. Die bekommen dann auch nur AHB und IRENA und sollen dann nach 5 Monaten wieder alleine Tour fahren.

    Ok. Das wird nie geschehen.

    Ich wäre froh gewesen, hätte mir meine Orthopädin im März gesagt, das ich zum EMS Training soll. Zusätzlich zum IRENA Programm. Somit wäre sehr wahrscheinlich meine Rückenmuskulatur aufgebaut und ich könnte schon längst arbeiten.
     
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  18. malu68

    malu68 Stammgast

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    Ich habe damals, nach 2 LWK-Frakturen ganze 3 Rezepte a' 6 Behandlungen Krankengymnastik bekommen und dann meinte der damalige Orthopäde, es müsse jetzt mal genug sein und ich könne wieder arbeiten. REHA? Fehlanzeige!
    An den Folgen durch Atrophie der autochthonen Rückenmuskulatur laborier ich heute noch rum!
     
  19. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Ich hatte letztes Jahr eine Kollegin in der Wiedereingliederung, sie hat mit 2 Std. angefangen und war "natürlich" zusätzlich da, ebenso mit 4 und 6 Std.
    Womit die WEG im ambulanten Bereich doch genau so laufen könnte. Man tuckert zu zweit los?
    Nach langer Krankheit - sprich nach der 6 wöchigen Lohnfortzahlung... bezieht der Arbeitnehmer doch eh kein Gehalt mehr vom Arbeitgeber.
    Der Arbeitnehmer erbringt eine Arbeitsleistung, der Arbeitgeber zahlt sie nicht, was ist das eigentliche Problem?
    (Dabei mein ich selbstverfreilich nicht Dich - sondern Deinen Arbeitgeber)

    Wiedereingliederung von Arbeitnehmern - so meistern Arbeitgeber diese Grauzone!

    O.k., da finde ich, neben der Info, dass der Arbeitgeber die Wiedereingliederung auch verweigern kann:

    "....Der Arbeitgeber geht hierbei sehr begrenzte Verpflichtungen ein und kann die Wiedereingliederung jederzeit wieder abbrechen. Insofern ist bei einer medizinisch angeratenen stufenweisen Wiedereingliederung der Arbeitgeber gut beraten, die Wiedereingliederung durchzuführen, wenn keine betriebsorganisatorischen Gründe entgegenstehen......"
     
  20. pepita-sheep

    pepita-sheep Senior-Mitglied

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    Der Knackpunkt liegt darin, das mein AG die Stelle besetzen muss, für die Tour.
    3 Bewerber haben sich auf diese Stelle gemeldet. Der Erste hat sich nie wieder gemeldet. Der Zweite hat abgesagt. Der Dritte hat nach 2 Tagen Einarbeitung gekündigt.
    Und somit ist die Stelle unbesetzt (Frühdienst Tour mit einer täglichen Arbeitszeit von 6,67 Stunden. Arbeitsrhythmus:
    12 Tage arbeiten, 2 Tage Frei) und wird von Springern gefahren.
     
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