Wie wird ein Versetzungsantrag gestellt?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Shakti, 19.11.2009.

  1. Shakti

    Shakti Junior-Mitglied

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    Kann mir da jemand helfen?
    Ich arbeite mittlerweile seit über 2 Jahren auf einer eigentlich sehr interessanten Station. Einziges Problem ist unsere personelle Situation. Wir hatten in den letzen Jahren einen sehr großen Durchlauf, heißt es gibt nur noch 3 Leute die länger auf dieser Station sind als ich. Daher haben wir auch einen sehr großen Krankheitsausfall und es sind immer die Selben die einspringen. Dazu gehör ich auch.
    Tja und diese ganze Situation bringt natürlich auch so einige Probleme mit den Ärzten mit, da einfach den neuen Kollegen einige Fehler unterlaufen da einfach nicht genug da sind um sie einzuarbeiten.
    Naja, ich habe jetzt das Angebot von einer Intensiv bekommen ich solle doch zu ihnen kommen. Ich wollte auch immer auf die Intensiv, nur als ich in dem Haus angefangen hab, gab es keine Stellen.

    Tja, ich bin wirklich am überlegen ob ich mich versetzten lassen soll. Ich habe eingentlich immer gerne bei mir auf Station gearbeitet, aber momentan ist es echt unerträglich und wie gesagt, Intensiv wollte ich so oder so machen.

    Mein Problem ist jetzt... ich habe noch nie einen Versetzungsantrag gestellt und weiß auch nicht was ich da machen muss, und an wen.
    An meine alte PDL oder an die Neue? Was muss ich darein schreiben?

    Tut mir echt Leid für das viele bla bla...
    Aber ich brauche eure Hilfe...


    Liebe Grüße
    Shakti
     
  2. renje

    renje Poweruser

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    Hallo,

    formlos, natürlich schriftlich an beide PDL´s.

    Ich bitte um ... habe erfahren dass auf der ... ein Stelle frei ist. Möchte mich Weiterentw...., finde das ist ein interessantes Fachgeb.... oder so ähnlich.

    Je nach Situation vorher mit der neuen SL reden, aber im Vertrauen, nicht dass die ihrer PDL sagt "Petra" will zu uns und deine PDL oder/und SL erfährts über 5Ecken.

    Datum, persönlich Abgeben, zuerst bei deiner jetzigen PDL damit die sich nicht Übergangen fühlt.

    Je nach dem wie du zu deiner PDL stehst vorher mal ein Gespräch suchen, dann schriftlich nachreichen.

    Gruß renje
     
  3. Shakti

    Shakti Junior-Mitglied

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    Ach super, danke...

    Werd euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten wie es gelaufen ist. Danke nochmal :-)
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Mundpropaganda ist gut- aber in der Regel müssen Stellen ausgeschrieben werden. Auf diese bewirbt man sich dann. Ist so vorgegeben wegend er Gleichberechtigung. Das Stellen dann oft schon "vorvergeben" sind, steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Einen Versetzungsantrag zu stellen bringt nur insofern etwas, dass man dem AG signalisiert, dass man Interesse an einem anderen Fachgebiet hat.

    Ich würde niemanden der Leitung ins Vertrauen ziehen. SLs kenne sich meist untereinander und schnell machen solche Sachen die Runde.

    Es geht niemanden etws an, was deine wahren Beweggründe sind. Du willst dich weiter entwickeln und siehst auf deiner jetzigen Station dafür keine Möglichkeiten.

    Elisabeth
     
  5. Shakti

    Shakti Junior-Mitglied

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    Ja das ist mir schon klar mit den Leitungen.
    Das Angebot ich solle auf die ITS kam von der SSL und der PDL und dem OA. Ich hatte eine Verlegung zu Ihnen und zu der Zeit als ich die Übergabe gemacht habe standen alle drei bei dem Nachbarpatienten.
    Nachdem ich die Übergabe beendet hatte kamen Sie auf mich zu und meinten es würde demnächst eine Stelle frei werden und ich solle mich doch versetzten lassen. Wir haben mit der ITS sehr viel zu tun und der OA war bis vor einem halben Jahr bei mir auf Station und kennt mich daher recht gut und wie ich arbeite...
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Na dann- Versetzungsantrag stellen und Augen aufhalten, wenn die Stelle ausgeschrieben wird und dann darauf bewerben.
    Frage, welche Papiere in dei Bewerbung müssen. Da kannste schon eine fertigmachen udn brauchst nur noch abgeben.

    Elisabeth

    PS Eigenartig, wie sich manche PDL gegenseitig das Personal abjagen.
     
  7. Shakti

    Shakti Junior-Mitglied

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    Ja das ist bei den Beiden schon fast typisch...
    Aber mir kann es ja eigentlich egal sein.

    Danke nochmal
     
  8. Shakti

    Shakti Junior-Mitglied

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    Hey ihr Lieben,
    also ich hab mich jetzt mal erkundigt bei mir im Haus. Ich brauche keine eigene Bewerbung zusammen stellen sondern nur den Antrag stellen.
    Kann ich das so schreiben???

    hiermit stelle ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Versetzungsantrag auf die internistische Intensivstation, da ich mich fachlich weiterentwickeln möchte.

    Ich gebe den Antrag ja persönlich ab, daher meine Frage... muss ich noch weitere Beweggründe aufführen oder reicht es wenn ich das dann mündlich mache?

    Danke nochmal.
    Lieben Gruß
    Shakti​
     
  9. Teilzeitschwester

    Teilzeitschwester Poweruser

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    meiner Meinung nach ist es so vollkommen ok und mehr mußt Du weder mündlich,noch schriftlich begründen...:daumen:
     
  10. Shakti

    Shakti Junior-Mitglied

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    Danke euch.
    Man ich hab so Angst. Ich werd den Antrag nachher abgeben und vorher mit meiner SL reden. Man hab ich Angst... :knabber: ich weiß ist eigentlich idiotisch :wut: aber ist nun mal so.
    Also drückt mir die Daumen das ich nicht die Panik schiebe und es letztlich dann doch sein lasse...
     
  11. Paula Puschel

    Paula Puschel Poweruser

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    Ich benutz jetzt einfach mal diesen alten Thread um meine Frage zu platzieren:

    Und zwar würde ich mich gern aus gesundheitlichen Gründen von Intensivstation in einen körperlich weniger anstrengenden Bereich versetzen lassen.
    Ich kann seit vier Monaten nicht mehr am Patienten arbeiten, seit mittlerweile 6 Wochen bin ich krank geschrieben und ich kann auch nicht absehen wann - und vor allem wie - ich nach meiner hoffentlich baldigen Genesung wieder arbeiten kann.
    Und zwar gehts darum dass ich mir das Handgelenk verletzt habe (wahrscheinlich bei der Arbeit, das kann man allerdings nicht beweisen), deshalb zunächst auf meiner Station Bürodienst gemacht habe, nun bin ich seit Mitte Januar arbeitsunfähig und zwischendurch am Handgelenk operiert worden.
    Nachdem der Gips jetzt ab ist steht erstmal lange Physiotherapie an, momentan kann ich die betroffene Hand gar nicht belasten, ich kann sie nicht beugen, nichts festhalten, usw.

    Ich kann mir nicht vorstellen weiter auf ITS zu arbeiten, allein schon weil ich riesige Angst habe dass die Hand wieder den Dienst quittiert, eine erneute OP wäre dann eher nicht erfolgsversprechend.
    Das heißt wenn sowas nochmal passiert, wars das wahrscheinlich mit der Hand.

    Nun sind ein paar Stellen in meiner Klinik ausgeschrieben die ich auch ganz interessant finde, zb in einer Ambulanz.

    Meine PDL ist dafür bekannt Versetzungsanträgen nicht "freiwillig" stattzugeben, nur eine kranke Kollegin wurde letztes Jahr versetzt.

    Hat nun jemand eine Idee wie ich meinen "Plan" am besten angehe?

    Ich hatte die Idee meiner PDL erstmal vorzuschlagen mit dem Hamburger Modell einzusteigen, und wenn ich dann merke, es geht nicht, zusammen mit der PDL eine Lösung zu finden.

    Oder denkt ihr es wär besser direkt die Tatsachen auf den Tisch zu legen?

    Ich könnte mich ja auch in meiner eigenen Klinik bewerben, aber dann müsste ich ja meine eigentliche Stelle kündigen, oder? Und dann hätte ich ja auch wieder Probezeit, usw.

    Falls jemand Ideen hat wie ich am besten vorgehe, wäre ich für Vorschläge ziemlich dankbar :-)
     
  12. olynthchen

    olynthchen Stammgast

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    Hallo,
    wenn eine Kollegin schon versetzt wurde aus gesundheitlichen Gründen, kannst Du doch den selben Weg gehen.
    Notfalls den Betriebsrat einschalten.

    Es gibt einen Grund, warum Du da nicht mehr arbeiten willst und kannst.
    Wenn Du weist, auf anderen Stationen sind Stellen frei, gibt es keinen Grund, wenn Deine Gesundheit es zuläßt Dich da nicht einzusetzten.

    Klinikintern geht das in der Regel mit einem Umsetztungsantrag.
    Kündigung und damit Neuanfang ist da eigentlich nicht nötig.
    Wahrscheinlich ist es aber so, daß Du die ander Stelle, von der Leitung her und vielleicht auch anderen PDL, schon zugesichert bekommen haben mußt, um wechseln zu können.

    Das bedeutet, alles in trockenen Tüchern, wenn eine Zusage für den neuen Bereich sicher ist.
     
  13. Paula Puschel

    Paula Puschel Poweruser

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    Danke erstmal für deine Antwort :-)

    Ich weiß leider nicht wie das bei der erkrankten Kollegin von Statten gegangen ist, hatte mit ihr nicht viel zu tun, und bei über 50 Kollegen kriegt man auch nicht alles mit.

    Ich hab mir grad im Internet was über das Betriebliche Eingliederungsmanagement durchgelesen, ich weiß auf jeden Fall dass meine Klinik da eine Abteilung für hat.
    Im Internet stand nun, dass der Arbeitgeber auf den Arbeitnehmer nach spätestens sechs Wochen zugehen sollte und ihm eine Eingliederungsmaßnahme, bzw ein Gespräch über dieses Thema, anbieten sollte.
    Bisher ist noch nichts derartiges geschehen, wenn in den nächsten drei Wochen, in denen ich noch mindestens krank geschrieben sein werde, nichts passiert, kann ich das auch von mir aus starten?

    Ich möchte hier wirklich den absolut graden Dienstweg einhalten und nicht über Mauscheleien an eine neue Stelle kommen. Es ist ja nicht so dass ich keine Lust hätte zu arbeiten - im Gegenteil!
     
  14. olynthchen

    olynthchen Stammgast

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    Es ist ja so, daß Du nach sechs Wochen Krankschreibung, wieder eingegliedert werden mußt.
    Du solltest dann mit vier Stunden anfangen und Dich langsam steigern.
    Wenn das nicht geht...weil Du vielleicht noch nicht so fit bist, dann beginnt das ganze von neuem.
    Wenn aber abzusehen ist, daß Du in diesem Bereich auf Dauer nicht bleiben kannst, weil es Deine Gesundheit nicht zuläßt, dann muß oder sollte Dir Dein Arbeitgeber bei unbefristetem Beschäftigungsverhältnis eine Alernative anbieten.
    Du kannst aber einen Vorschlag machen bzw. Deinen Wunsch äußern, wo Du Dich siehst in Zukunft.
    Wenn jetzt Deine Bereichs-PDL und Deine SL damit einverstanden sind und ebenso Die PDL und Leitung des anderen Bereichs, dann steht dem nichts im Wege und Du hast den Dienstweg eingehlaten und Dir alle mit ins Boot geholt, die was zu sagen haben.
    Wenn Dich Deine Bereichsleitung aber nicht gehen lassen will, dann kannst Du mit dem Betriebsrat dagegen vorgehen.

    Du kannst ja bergünden, warum Du nicht mehr auf der ITS arbeiten kannst und willst und warum Du einen anderen von Dir ausgesuchten Bereich, Dir besser vorstellen kannst.

    Angenommen, Dein Arbeitnehmer wollt Dir nichts anderes anbieten und Du mußt Dich weiter krankschreiben lassen...deswegen kann er Dich nicht einfach auf die Straße setzten.
    Er hat keine Wahl, als Dir eine Alternative anzubieten.
    Kann da aber unter Umständen auch entscheiden, wo er Dich sieht in der Zukunft.
    Deshalb...im Notfall dem Betriebsrat über Dein Vorhaben in Kenntnis setzten.

    Du mußt Dir aber auch einen Bereich aussuchen, bei dem Du realistisch gesehen, mit Deinem Handgelenk arbeiten kannst und nicht zu erwarten ist, daß Du weiter ausfällst.
    Ansonsten kann Dein AG natürlich degegen schießen, weil er nicht einsieht, warum die Arbeit auf der ITS nicht gehen sollte aber beispielsweise in der Ambulanz.
     
  15. Klexy

    Klexy Newbie

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    Dann möchte ich diesen Thread auch auferleben lassen und stelle nun mal meine Frage:

    Ich bin frisch examiniert und seit 3 Monaten auf einer kardiologischen Station eingesetzt. Beworben habe ich mich für viele andere Bereiche, jedoch war überall zu dem Zeitpunkt nichts frei.
    Ich fühle mich zwar wohl auf der Station, jedoch komme ich mit der Stationsleitung nicht zurecht, könnte mir auch nicht vorstellen, dass ich mit Fragen, Problemen, Wünschen etc. zu ihr kommen kann.
    Nun habe ich einen Anruf einer Stationsleitutung bekommen, auf deren Station ich nach dem Examen sehr gern gekommen wäre. Diese hat mir berichtet, dass eine Stelle frei wird und sie mich gerne zum nächst möglichen Zeitpunkt hätte. Nun ist das Feld psychiatrisch, also auch ganz was anderes, aber eben mein früherer erster Wunsch!
    Ich bin hin- und hergerissen, möchte meine aktuelle Station nicht so extrem schnell im Stich lassen, möchte jedoch auch meinen Wunsch nicht einfach so aufgeben. Ich hätte meine jetzige Station auch niemals verlassen, wenn ich nicht diesen Anruf bekommen hätte...jedoch darf ich davon nichts sagen, sonst fällt es unter Abwerben von Fachpersonal.
    Zudem habe ich Angst vor meiner Abgabe des Versetzungsantrages bei meiner SL.

    Wie würdet ihr euch verhalten?
    Danke für jede Antwort.
     
  16. Valnir

    Valnir Junior-Mitglied

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    Hallo Klexy,
    ich habe die ganze Prozedur am Anfang des Jahres durchgemacht und hatte zeitweise auch ein schlechtes Gefühl "meine" alte Station im Stich zu lassen.
    Aber, und ich finde das ist quasi ein Dogma, daß du dir am wichtigsten sein solltest. Es geht hier schließlich um dein Leben, dein Wohlbefinden und deine Karriere. Wenn du die dir angebotene Stelle haben möchtest, nimm sie, egal wie es auf der alten Station aussieht oder aussehen wird. Da wird jemand neues eingestellt und eingearbeitet, die kommen schon zurecht.

    Und der Versetzungsantrag hat deine SL erstmal nicht zu interessieren. Versetzungen liegen im Kompetenzbereich der PDL. Und deiner PDL kannst du sagen, daß du bei der Station angerufen hast bezüglich freier Stellen, weil es nunmal die Station war zu der du anfangs hin wolltest.
    Der Versetzungsweg wie ich ihn kennen gelernt habe war folgender:
    Ein Gespräch mit der "neuen" SL bezüglich der Stelle und mit meiner PDL daß ich dort hinwechseln möchte. Anschließend ein Gespräch mit der neuen PDL und das ausfüllen eines Umsetzungsantrages. Damit war das in trockenen Tüchern.

    Ich würde diesen Weg jederzeit wieder gehen, denn schließlich geht es hier um mich und ich denke, wenn du gerne auf der neuen Station arbeiten möchtest und die jetzige Station nur ein "Lückenfüller" war (war bei mir ähnlich) solltest du da auch nicht lange zögern, schließlich geht es hier um dein Leben.

    lg Val
     
  17. Klexy

    Klexy Newbie

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    @ valnir: danke für deine aufbauende antwort!!!

    ich empfinde die drei monate nur als so extrem früh, um einen versetzungsantrag zu stellen. dennoch bin ich entschlossen, dies zu tun, du hast vollkommen recht, ich sollte zuerst an mich selbst denken.

    bei uns ist der weg eines versetzungsantrags leider über die sl, die diesen an die pdl weiterleitet. vor diesem gespräch habe ich natürlich furchtbar bammel. aber ich freue mich auf meine neue station und hoffe, dass es so schnell wie möglich geht. neue examinierte kommen nämlich erst zum 1.10., das wären drei horror-monate!
    ich wurde erst gestern gestärkt von zwei jungen mitarbeiterinnen, die genau die selben probleme mit unserer sl äußerten und selbst sagten, so bald sie etwas neues finden, würden sie wechseln. natürlich habe ich noch nichts gesagt, aber am liebsten hätte ich;)

    außerdem fühle ich mich auch geehrt, dass meine( hoffentlich baldige) neue station an mich, eine ehemalige schülerin, gedacht hat, um mich in ihr team aufzunehmen. da fühlt man sich doch gleich viel willkommener als bei einem spruch von meiner aktuellen sl: ja ist doch auch ******e, die ist frisch, die kann ja auch noch nix! ;)
     
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