Wie sind Reanimationsfortbildungen bei euch organisiert?

Dieses Thema im Forum "Interdisziplinäre Notfälle" wurde erstellt von Werner Rathgeber, 08.12.2008.

  1. Werner Rathgeber

    Werner Rathgeber Stammgast

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    Hallo @ all!

    Mich würde mal interessieren, wie die Reanimationsfortbildungen (Basic-Life-Support) für die Allgemein- und Intensivstationen bei Euch organiiert sind.

    In "meinem" Klinikum sollen auf Anweisung der Geschäftsführung alle Mitarbeiter mit Patientenkontakt einmal im Jahr an einem BLS-Training teilnehmen.

    An 4 von 6 Standorten werden diese Kurse von freiwilligen Mitarbeitern der Intensivstationen, mit entsprechender Schulung durch unsere Akademie,
    durchgeführt.
    Dauer jeweils 90 Minuten und ab nächstem Jahr zwei Stunden, da Kinderreanimation ebenfalls in die Schulung mit aufgenommen wird.

    Für die Mitarbeiter ist der Kurs Arbeitszeit, die Referenten erhalten eine Aufwandsentschädigung.

    Inhalte ist das Erkennen einer Reanimationssituation und deren Handling,
    bis hin zum Einsatz der AED`s, die bei uns im Haus verteilt sind mit Praxistraining an der Puppe.
    By the way: Die gleichen AED`s hängen bei uns auch in den U-Bahnhaltestellen.

    Die Anmeldung erfolgt über die Akademie und die Koordination der Ausbilder durch unsere MPG-Beauftragte, die auch ein Auge auf die Einweisungsprotokolle hat.

    Bin gespannt auf Eure Antworten.

    Seid gedrückt!

    Werner
     
  2. der Matze

    der Matze Stammgast

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    Die Krankenhäuser die ich bislang kennengelernt habe, sind nach gleichem Prinzip aufgebaut: Einmal jährlich eine Pflichtveranstaltung in Theorie und Praxis, veranstaltet von Freiwilligen Fachkräften der Intensivstationen.

    Vorteile: Durch praxiserfahrene Dozenten (keine Lehrkräfte der Pflegeschulen die ihre letzte Rea vor Jahren hatten) anschaulicher Unterricht, aktuelle Guidelines vertreten und gelehrt.

    Nachteile: Kinderreanimation nur in den Häusern mit Kinderklinik (irgendwie logisch) und auch NUR für die Mitarbeiter der Kinderstationen (doof), für DIE jedoch auch Schulung in Erwachsenen-Rea.
    AED Schulung / -training nur in einem Haus (Klinik der Maximalversorgung).

    Was mir in allen KH aufgefallen ist: Es findet keine Kontrolle statt, ob an einem Training teilgenommen wurde. In allen KH und allen mir bekannten Stationen gab es KollegInnen, die sich damit brüsteten(!) seit Jahren keine Rea-Fortbildung mehr besucht zu haben. Dementsprechend war dann auch deren Arbeit in solchen Situationen...
    Gleichermaßen gab es keine "Erfolgskontrolle", sprich, zu den Terminen wurde hingegangen, zugehört, kurz mit viel Jux und Spaß auf der armen Anne herumgedrückt und das wars. Es fand keine Auswertung (suffiziente HDM / Beatmung) statt, und auch ein "Theoriequiz" das keine richtige Antwort beinhaltete blieb ohne Konsequenz.

    Klar, was soll man da machen - kann die Leute ja schlecht suspendieren. Wäre aber vielleicht besser... egal, offtopic ;)
     
  3. Krotob

    Krotob Stammgast

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    Hallo,
    ist gerade ein top-aktuelles Thema bei uns (Kinderklinik inkl. Kinderintensivstation).
    Bis jetzt fand jährlich mind. eine Fortbildung Reanimation Kinder UND Erwachsene statt (mehrere Termine, da Pflichtfortbildung). Bei uns haben sich jetzt 4 Personen bei der ERC fortgebildet (in Ausbildung zum Instructor der ERC). Wir planen nun das "Training" zu verbessern. Im ersten Schritt wollen wir regelmäßig BLS Schulungen auf allen Stationen (die mit Kinder in Kontakt kommen) durchführen. Schritt 2 sind ALS Maßnahmen und Training, die übgergehen in Fallbeispiele (für die Intensivstation, als Rea-Team). Auf mittlere Sicht werden regelmäßig (d.h. mind. einmal im Monat) Rea-Übungen durchgeführt. Dabei muss ein komplettes Fallbeispiel "durchgearbeitet" werden. Schritt 3 ist die Verknüpfung von Rea-Team und peripheren Stationen. Es werden komplette Übungen durchgespielt (z.B. Notfall im Kreißsaal, die Hebamme beginnt mit den BLS Maßnahmen, das Rea-Team löst ab und übernimmt die ALS Maßnahmen, bis der Patient im Transportinkubator versorgt ist; das gleiche auf Normalstationen). Damit möchten wir zum einen die Praxis üben, aber auch die Zusammenarbeit verbessern). Einfaches Algorithmus üben hat sich nicht als wirklich sinnvoll gezeigt, daher haben wir versch. realistische Fallbeispiele ausgearbeitet. Die Häufigkeit der Übungen ist notwenig, um besonders viele Mitarbeiter zu erreichen, schließlich müssen wir mit versch. Abläufen arbeiten (Neugeborene, Kleinkinder, Kindern, Jugendliche).
    Wir haben auch eine Taschennotfallkarte ausgearbeitet, wo die wichtigsten Daten drauf sind (Dosierungen, Tubusgröße, Energie ....), die bekommt jeder Mitarbeiter, wenn er die "Grundschulungen" durchlaufen hat.
    Zur Kontrolle, also bei uns muss jeder Mitarbeiter ein Einweisungs- und Fortbildungsheft führen, dieses wird auch regelmäßig kontrolliert und sogar von der PDL überprüft.

    ich denke wir sind auf einen guten Weg :daumen:
     
  4. Werner Rathgeber

    Werner Rathgeber Stammgast

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    Hallo !

    Die Kinderreanimation ist uns ab nächsten Jahr in allen Rea-Kursen mit enthalten, so das alle KolleggInnen davon profitieren.

    Viele Grüße

    Werner
     
  5. mugaga

    mugaga Newbie

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    Bei uns werden mehrmasl jährlich BLS Kurse angeboten bei dem sich max. 10 Teilnehmer anmelden können. Der Kurs MUSS alle 2 Jahre wiederholt werden jede DGKS muss so einen Kurs absolvieren.
    Gehalten wird er von einem Pfleger der Intensivstation. Wir lernen den Umgang mit der Notfalltasche was ist drinnen welche Ampullen ( Adrenalin, Sedacoron, Adenosin) kommen zuerst ,verdünnt oder unverdünnt aufgezogen dann den Umgang mit dem Ambubeutel, natürlich reanimieren an der Puppe,. Umgang mit Güdeltubus und Wendltubus und Laryngoskop.
    Und natürlich richtiges Auslösen den Herzalarms.

    Manchmal gibts auch Probeherzalarm wo der Oberarzt un der Pfleger der Intensiv die Reanimiationspuppe programmieren und irgendwo hinlegen( Bett, WC, Gang, Ambulanz) und wir müssen dann richtig reagieren und schauen das die Puppe " überlebt". Der OA schaut zu und schreibt mit. Und am Schluss wird dann die Zeit gestoppt und die Fehler besprochen.

    Ich finde das ist bei uns recht gut organisiert. Es gilt natürlich als Dienstzeit.
    LG Alexandra
     
  6. Duitser

    Duitser Newbie

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    Hi Hallo,

    Also bei uns im Haus ist das ganz einfach geregelt.

    BLS 1

    Alleine Kardiocompression jeder der im Krankenhaus arbeitet.

    BLS 2

    jeder mit Medizinische Ausbildung muss den BLS mit Beamtung beherschen.


    ALS

    Jeder Intensiv Anaethesie OP SEH Mitarbeiter


    Das Traninig findet 1 mal im Jahr statt. In 3 Stufen.

    Erster Stap:

    Theoretische Auffrischung mit Theorie Film wie Bediene ich die AED die im ganzen Haus rumhaengen wie setze ich die Alarmierungskette in gang. Und und und. Und schone Filme guggen.

    Zweiter Stap

    Danach werden die Theoretischen erkenntnisse geuebt. Da fuer gibt es ein Trainigscentrum. Dadrin befinden sich ein Nachgebautes Patientenzimmer eine Op ein Intensivzimmer und ein SEH Zimmer. Dann wird noch mal alle sgeuebt. Da ist ein Trainer dabei. Nach den man die Situation durch gespielt hat kurz einen Kaffee dann guggt sich das Team die Viedoaufzeichung an. Und jeder beurteilt sich selbst, und sagt was er besser machen kann. Danach kann jeder noch was zu einen anderen sagen. Das wird dann so im BLS 3 mal die selbe Situation durch gespielt. In ALS sind es 3 Verschieden Situationen weil auch erwartet wird das dieses Personal verschieden Situationen Uebernehmen kann. Es wird auch sehr drauf geachtet das die Kommunikation stimmt. Ist einer da der angibt andere Fuehren aus. Wird es wiederholt das gesagte, werden die Ausfurehrungen bestaettigt. Und man arbeitet in diesen Training nicht mit seinen Team zusammen. es sind dann jeweil 3 Mitarbeiten aus Verschieden Stationen.

    Stap 3

    das schwerste vom Training. (Finde ich mal) Praxistest. Da weiss dann nur die Leitung und das Trainingteam bescheid. wann das stattfindet und wer dran ist. Das kann jeden Tag jemanden treffen. ( Ausgenommen den Anaesthesie und OP, aber dauer jeden Dienst) Also dann wird dann ein Zimmer vorbereitet. Alle Patienten sind vom trainingsteam. Die Schwester der Schreibtdienst wird zu normalen Sachen wo hingeschickt. Hohl mal bitte von der 3N das und das. Wenn dann der Mitarbeiter an diesen Zimmer vorkommt kommt ein Besucher auf den Zimmer. Guggen Sie mal schnell. Mein Mann sieht komisch aus oder so. Naja der Mann ist dann ebend die Puppe. Die anderen Patienten echte Menschen aber vom trainigsteam. Der Mitarbeiter von der Intensiv sowie der Arzt wissen auch nicht wenn der Funkgeht das es ein Training ist. Also schon mal 3 bis 4 Mitarbeiter im Endtrainig gewesen. Fuer die Anaethesie und Op ist es so das Nachts oder am Wochenende ein Trauma aufgenommen wird. Schwierige Intubation in der SDH Rethrorax auf der Intensiv oder so. Und man es dann erst sieht wenn einen die Bekannten Gesichter vom Team anlachen. Es passiert aber auch so das bei einen Trauma dannd ie Ambulanzschwester schon Blutbespritz auf den gang steht oder so. Das man da noch nichts ahnt.

    Im Gleichen Still werden die Brand / sonstigen Evakuieren gelernt. Und der Grossschadens fall. wir hatte erst diesen Monat die Evalkuierung. Wo dann Menschen mit Abschnitten Tubus angeklebtenbraunuelen auf den Tisch liegen Geschminken Wunden und bestimmt nicht die Schlanken der Gruppe (lach) Und dann ist man da naja da weiss man dann was auf einen zu kommt. Aber dann geht richtig Disko licht an in rot und gelb Nebelmaschinen wie in einer Disko gehen an. Und dann Patient umlagern durch das Treppenhaus mit den Evakhilfen eine etage runter und nicht das beamten vergessen die Infuus und so in den Patienten lassen. Gaszufuhr abstellen und und und. Ploetzlich springt dann auch die Feuerwehr rum ( die Echte). Man willl die Treppe runter die mit den Schlauch hoch und und und.

    Das 3te Grosse Trainig ist Grossschadenslage fuer das ganze krankenhaus. Das ist dann aber Training kombiniert fuer alle Krankenhaueser der Stadt. Rettungsdienst Feuerwehr. Da wird dann eine Grossschadenslage simuliert. Massenunfall auf der Autobahn. Dann geht die Rettung und Feuerwehr raus. Die sehen dann vor Ort erst echte Grossschadenslage geben das dann weiter an das Lagecentrum die wissen es natuurlich Uebung. Und die Alarmieren dann die Krankenhaeuser. Da sind dann Besucher oder Angehoeringe denkt man. aber das sind dann die vom Amt. da steht dann auch einer an der Rezeption und fragt nach einen Patienten oder so wenn der Anruf rein geht. Und guggt ob die Dame auch sofort die Alarmiert in Gang setzt. Die Kennwesten aus den Schrankhaolt udn Grieffbereit hinlegt und so.

    Also ich habe bisschen das Gefuehl das es ausserhalb von Deutschland bisschen anders Traniert wird.

    Gruesse
    Das 3te Traning ist Grossschaden lage in der Stadt
     
  7. Sr.Alex

    Sr.Alex Newbie

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    Hallo,

    also bei uns läuft das so ab: einmal im Jahr gibt es eine Theorie Weiterbildung die bei uns am Haus der Ltd.OA der Notaufnahme durchführt und für die Praktische Übung auf Station sind bei uns die Schüler aus dem 2.Lehrjahr ! zuständig. Die kommen dann 1x pro Jahr auf Station mit der Puppe führen das einmal vor und dann darf/muß jeder es einmal nachmachen und das wars dann gewesen. Die Veranstaltungen sind Pflicht und finden jedes Jahr statt.
    Ich finde das nicht gerade optimal.

    Lieben Gruß Sr. Alex
     
  8. Knild

    Knild Newbie

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    Hallo.
    bei uns im KH gibt es die jährliche
    Pflichtfortbildung "Reanimation".. und zwar pro Station 1 Tag..wer an dem Tag nicht da ist /bzw. Dienst hat und oft weg muß MUSS den Tag wiederholen (auf anderer Abteilung/Station)... Die Fortbildung wird bei uns von einem erfahrenen Intensivfachpfleger mit einem Theorie-&Praxisteil durchgeführt..
    Grüße
     
  9. la-loca-1978

    la-loca-1978 Newbie

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    Ich arbeite in der Medizinischen Klinik an einem Universitätsklinikum auf einer Normalstation.

    Bis 2008 war es so, dass jeder Mitarbeiter einmal im Jahr zur Reanimationsfortbildung mußte. Seit 2009 muß man nur noch aller zwei Jahre hingehen.... Ob da an der richtigen Stelle gespart wird.... :gruebel:

    Die Reanimationsfortbildung ist eine Pflichtfortbildung und umfaßt 1,5 Stunden. Sie wird von Fachkrankenpflegern der Intensivstation gehalten. Inhalte der Fortbildung sind der neueste Stand/Veränderungen, eine gespielte Reanimationssituation mit der Puppe, wo geschaut wird, ob man den Umgang mit dem Ambubeutel beherrscht und die Herzdruckmassage richtig durchführt.

    Danach wird der Notfallwagen angeschaut (wir haben auf jeder Station der Medizinischen Klinik den gleichen Notfallwagen nebst Inhalt). Die wichtigsten Medikamente werden erklärt und es wird abgefragt, was man wann nimmt und warum.

    Dann wird die Intubation sowie Güdel-und Wendeltubus erklärt und ausprobiert und Umgang mit O2 Masken wird durchgesprochen.

    Auch, wenn es keine Pflichtfortbildung wäre, würde ich immer hingehen. Meiner Meinung nach sollte es für jeden Mitarbeiter im Pflegebereich selbstverständlich sein....
     
  10. Werner Rathgeber

    Werner Rathgeber Stammgast

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    Hallo la loca,

    bei uns wird ausdrücklich Wert auf die "Basic`s", also Erkennen einer Reanimationssituation, Notruf, Herzdruckmassage, Beatmung mittels Maske und, als Erweiterung,die Defibrillation mit dem Halbautomaten gelegt.

    Medikamente gehöhren nicht zu den Standardthemen, da dies Aufgabe des Reateams ist.
    Fragen dazu werden natürlich gerne beantwortet.

    Die zwei Stunden Zeit sind damit mehr als genug ausgefüllt.

    Neuerdings bieten wir den Stationen auch ein Teamtraining auf Station an, mal sehen wie groß die Resonanz darauf ist!

    2 Fortbildungspunkte für die freiwillige Registrierung werden bescheinigt.

    Ach ja, auch Ärzte dürfenbei uns teilnehmen, bei rechtzeitiger Anmeldung gibt es auch die CME- Fortbildungspunkte dafür!

    @ mugaga:

    Gibt es Sanktionen, wenn die KollegInnen icht daran teilnehmen?

    @ Sr. Alex:

    Ideal ist das überhaupt nicht!!!
    Unsere Referenten sind ausnahmlos Fachpflegepersonal für Intensivmedizin.
    Manche sind auch zusätzlich RettungsassistentInnen!

    Viele liebe Grüße

    Werner
     
  11. la-loca-1978

    la-loca-1978 Newbie

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    Bei uns werden auch die Basics durchgespielt... Sprich, eine Person wird aufgefunden und Reanimation ist angesagt....

    Defibrilation ist bei uns nicht angesagt, da dies vom Reanimationsteam der Intensivstation übernommen wird.

    Ich finde es sehr gut, dass die Medikamente durchgesprochen werden, denn.... es kann durchaus vorkommen, dass das Reanimationsteam schon ausgerückt ist und ich dann mit dem diensthabenden Arzt reanimieren muß. Sprich, Herz-Druck-Massage, Beatmung und verabreichen von Medikamenten.... Bis das zweite Reanimationsteam dann bei uns ist, kann es dauern und von daher ist es gut, wenn man sich auskennt.

    Außerdem.... bei uns ist es oft so, dass der Arzt vom Notfallteam beatmet und die Pflege vom Notfallteam Herz-Druck-Massage, Defibrilator, EKG... macht und wir - also die Pflege von Station - richtet die gewünschten Medikamente aus dem Notfallwagen. Von daher ist es gut, wenn man sich da auskennt.

    Aber, das ist ja mit Sicherheit in jedem Haus anders.
     
  12. sandy_1662

    sandy_1662 Newbie

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    In unserem Krankenhaus ist es ein bisschen anders organisiert.
    Jede Station hat seinen eigenen Reatrainer, der an einem 3-tägigen Kurs teilgenommen hat, an dem die komplette Theorie, Medikamente, Basismaßnahmen, Mega-Code-Training usw. durchgenommen wird.
    Die Reatrainer sind dann dafür verantwortlich das jeder Mitarbeiter seiner Station mind. 1x jährlich an einem Reatraining teilnimmt.
    Ich mache meistens 4 Termine pro Jahr und habe auch eine Liste, die ich am Ende des Jahres an den Leiter der Fachweiterbildungen schicke.
    Ausserdem haben wir 2x im Jahr ein Reatrainer-Treffen, dort werden Neuerungen in den Standards durchgesprochen, jeder erzählt wie die Reatrainings gelaufen sind, welche Probleme es bei echten Reanimationen gegeben hat usw.
    Die Reatrainer sind ausserdem dafür verantwortlich den Reawagen zu kontrollieren und die Medikamente auf das Haltbarkeitsdatum zu prüfen.
    Ich finde so ist es eigentlich ganz gut organisiert, ich mache auch immer Fallbeispiele dazu, da ich finde, dass die Basismaßnahmen an sich nicht das Schwierige sind, sondern die Organisation (wer kümmert sich um was, hat jemand die Kurve, kennt jemand den Pat, wo ist der O2, wer ruft das Reateam, wer beginnt mit der HDM....)
     
  13. littlesun

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    Bei uns Pflicht: Alle 2 Jahre die BSL-Fortbildung, gilt als Dienstzeit, Mentoren sind 2 Leute von Intensiv/Rea-Team.
     
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