Wie oft müssen Referate gehalten werden?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von Alea18, 01.09.2005.

  1. Alea18

    Alea18 Newbie

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    halli hallo habe da mal ne Frage und zwar passiert es eigentlich oft das man während der ausbildung referate halten muss und wird da auch oft in gruppen gearbeitet?

    Würde mich über antworten freuen

    eure alea
     
  2. Mellimaus

    Mellimaus Poweruser

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    Gruppenarbeiten wirst du ganz oft finden, denn die sind momentan wieder stark im Trend was die Wissenvermittlung angeht. Selber Wissen erarbeiten und es an die andren Gruppen weitergeben. Besonders junge Dozenten werden diese Lernmethode anweden....
    Referate im eigentlichen Sinne wie in der Schule eher weniger. Was wir mal gemacht haben war ein Thema unter dem gesamten Kurs aufteilen und dann häppchenweise ausarbeiten und dann in 90 Minuten dem Kurs vorstellen und eine richtige UNterrichtseinheit übernehmen - so wied ie Dozenten eben..
     
  3. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Dauernd!!!

    Gruppenarbeit und das Ergebnis referieren:-)

    Richtige Referate selten, aber die Ergebnisse aus Arbeiten vorne dem Kurs vorstellen ist schon fast täglich angesagt. Also frei reden lernt man ... wenn es nicht fast imemr dieselben wären die da vortragen...
     
  4. Mobitz

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    Ich denke, das kommt auf die Lehrkörper drauf an!
    Manche machen es einfach unglaublich gerne, ... andere schwören auf andere Methoden.
    Aber wie die Kollegen schon erwähnt haben, der Trend geht zum selber erarbeiten und vorstellen. Wir haben auch noch ein paar Referate gemacht.
    Also auf's Vortragen sollte man sich einstellen. Ist aber auch gut.
    Gute Übung für die Praxis, für spätere Aufgaben und auch für's Mündliche!!!
    Also ausnutzen und es als Chance und nicht als Strafe sehen!!!
     
  5. Mellimaus

    Mellimaus Poweruser

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    Ja immer sie selber - ein Elend und ich habe da auch immer zugehört. Auch bei Stundenwiederholungen hatte ich machmal das Gefühl ich sitze alleine in der Klasse. Ich versteh sowas nicht. Okay ich rede von Natur aus gerne - weshalb ich ja auch ein Laberfach studiere :knabber:, aber man wird doch mal kurz ne Stundenzusammenfassung kliefern können. Oder ist das so schwer???:weissnix:
     
  6. Maniac

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    Das mach ich auch nicht gerne :-) Das wird immer von den STunden gemacht die mich einfach nicht interessieren - und die ich demnach auch nicht adäquat zusammenfassen aknn :-)
    Psychologie, gesetzeskunde, Geschichte ... *k*tz-smiley-such*
     
  7. Mobitz

    Mobitz Poweruser

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    Dann ist es doch aber gerade ein Anreiz in genau diesen Stunden auch aufzupassen und mitzumachen. So schwer es einem auch fällt.
    OH, ... das ist aber schade, ... in meinen Augen interessante und WICHTIGE Fächer.
    Aber gut, jeder hat so seine Abneigungen, ... mir ging es damals mit Gynäkologie, Geburtshilfe und Neugeborenenpflege so, ... aber ich hab's auch ohne des gesteigerten Interesses geschafft.
     
  8. klak-klak

    klak-klak Junior-Mitglied

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    Hallo,

    also Geschichte und Gesetzeskunde sind auch nicht unbedingt meine Lieblingsfächer und diese am Stundenende zusammenzufassen erweckt in mir auch eher ein gräusliche Vorstellung :schraube: .

    Aber zum eigentlichen Thema.
    Gruppenarbeit, dieses Wort kann ich mittlerweile nicht mehr hören und ich hab gerade mal ein Ausbildungsjahr hinter mir.
    Durch das neue Krankenpflegegesetz und die Lernfelder fühlen sich die Lehrer noch mehr zu dieser Unterichtsmethode hingezogen.
    Ab und zu find ich es abwechslungs, aber so oft, wie wir es in der Schule machen müssen, ist schon übertrieben.
    Natürlich muss das in Gruppen erarbeitete am Stundenende vorgetragen werden. Dies muss eigentlich zu 90% ich machen (ich hab auch keinProblem damit, aber irgendwann nervt es).
    Vor allem find ich Gruppenarbeit nicht wirklich produktiv.
    Es nimmt viel zu viel Zeit weg, in welcher man unverstande Dinge einfach nochmal erklären könnte.
    Zudem beteiligen sich manche Mitschüler nicht und somit ist es für mindestens 1/3 der Klasse unproduktiv.

    Referate sind bei uns zusätzlich ganz groß im Rennen.
    Die Bewertung ist zwar nicht so streng, wie Beispielsweise im Abi, jedoch hat man viel öfter ein Referat am Hals.

    An sich find ich es nicht schlecht neue Lernmethoden auszuprobieren, jedoch darf es nicht übertrieben werden, denn dann nurtzen sich auch diese ab.
     
    #8 klak-klak, 02.09.2005
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2005
  9. Bayoe

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    @klak klak..

    Warum musst du das zu 90% immer vortragen?:schraube:
    Geht das nict in Rehenfolge ( z.b nach namensliste ) ,so wie es meist auch beim Vorlesen ist ? Oder macht das nur der, wer will ?
    sry .. versteh ich net so ganz ^^
     
  10. Mobitz

    Mobitz Poweruser

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    Schade, ... wie gesagt, beides interessante Sachen. Aber halt auch nur, wenn man auch in dementsprechende Situationen gerät. Wenn Du mal in Situationen kommst, wo man in gesetzlichen Grauzonen ist, ... dann IST es interessant, weil es Dich selber angeht. Und da sind wir in der Pflege groß dabei. Bewegen uns oft in rechtlichen Grauzonen. Und dessen sollte man sich bewußt sein.
    Man sollte halt wissen was man tut und was wie und warum so geschieht. Sonst lassen sich manche Handlungsvorgänge nur schwer verstehen.
    Und Geschichte ist auch interessant, da man oft antiquare Pflegehandlungen erkennt, weiß warum manche Sachen laufen, wie sie laufen, kann aus der Vergangenheit lernen, ist sich seiner Geschichte bewußt und kann das Berufsbild in Zukunft prägen.
    Nur wer seine Geschichte kennt, kann auch Geschichte schreiben.
    Dann gewöhn Dich dran, ... das geht munter so weiter!!! :wink1: :D
    Es ist aber eine gute Unterrichtmethode, da sich so die Lernenden mit dem Stoff beschäftigen müssen und ihn nicht nur erzählt bekommen, ihn blind abpinseln und es dann sofort wieder vergessen. Wenn man sich mit was beschäftigt hat, dann fällt es schwerer das wieder zu vergessen. :wink1:
    Sonst haben ja a) die anderen nichts davon und b) ist es auch wieder ein guter Lerneffekt (freies Sprechen üben, man beschäftigt sich damit, weil man mit nachfragen rechnen muss, usw)
    Mit Verlaub, ... aber daran bist Du dann vermutlich auch zu ca. 90% selber Schuld! :wink1:
    Das kann man ja trotzdem. Einen betreuenden Lehrer werdet ihr ja trotzdem haben, oder!?
    Naja, da sind die einzelnen ja selber Schuld, ... dürfen sich dann aber auch nicht beklagen, dass sie verschiedenes nicht verstehen/wissen und Angst vor dem Examen haben.
    Immerhin verpflichtet man sich als Auszubildender, dass man lernt, und den Willen zum Lernen zeigt. Es ist die berufliche Zukunft eines jeden einzelnen. Wer sich nicht dafür interessiert, ... SELBST SCHULD!!!!
    Ich glaube, wenn sich eines schon total abgenutzt hat, dann ja wohl der Frontalunterricht.
    Lernen ist besser mit verschiedenen Lernmethoden, die mehrere Sinne ansprechen. Eine Thema der Psychologie (Lernpsychologie, ... sehr interessant)
     
  11. Maniac

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    So schön das auch alles ist: Ein beispiel von uns:

    Thema Anatomie und Physiologie des Verdauungstraktes.
    Mehrtere Gruppen. Gruppe 1 Zähne bis Magen, 2 Darm, 3 Leber 4 Pankreas.

    oder so ähnlich, war leider nicht dabei. So. das ganze ging isngesamt über einen unterrichtstag. Am Ende wurde vorgestellt.
    Das Ergebnis ist 5 Schüler aus meinen Kurs kennen ganz vorzüglich die Leber, wissen aber mit der Bauchspeicheldrüse nix amzufangen -)

    Jeder kennt da nur das, was er ausführlich bearbeitet hat. das was vorgetragen wurde ist vergessen! Da half auch das Script nichts!

    Ich war an dem Tag zum Glück krank ;) Hab nachher nur das Script gekriegt und habs komplett durchgearbeitet weil ein test drüber lam und ich ja nicht wusste was dafür wichtig ist aus dem Script...

    Aber ist bei allen Themen so: Letztens auch irgendwas mit Gesetzestexten bzw den Sozualgesetzbüchern. Ich hab nur das gebit ALG 2 behalten, weils mein thema war ... der rest ist weg ;) bzw ging hier rein, da raus...
     
  12. Mellimaus

    Mellimaus Poweruser

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    Ja und da kommt dann die sog. Eigeninitiative ins Spiel. Mitschrieben, evtl Skrite kopieren lassen (Verschriftlichen ist immer gut) und vor alles selber nacharbeiten. Klappt wunderbar wenn man willig ist das auch zu machen. Dann kennst man sich hinterher genauso vorzüglich aus wie die Gruppe selber.....
    Man muss sich nur einfach mal die Mühe machen ein wenig nachzulernen und sich nichht durch Frontalvortrag berieseln zu lassen....
     
  13. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Wohl wahr, wohl wahr!

    Aber dazu kommt das ich nicht allzuviel von der Ausarbeitung bestimmter Schüler bzw Gruppen halte ... von der Richtigkeit, und Vollständigkeit. Wird ja nicht immer alles korrigiert von den Dozenten.

    Aber recht haste trotzde, müsste man halt nachher nochmal selbst durchgehen das Ganze. Bloß dafür bin ich ja immer zu faul ;) 2 tage für Probezeit gelernt, 6 tage für Zwischenprüfung und sonst vor Tests immer so 2 Stunden. Sonst noch nie ;) Noch gehts gut...
     
  14. Mobitz

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    Da sind die einzelnen wirklich selber Schuld, ... Gruppenarbeit bewahrt ja nicht vor Selbststudium.
    SO ist es nämlich!!!
    Und ich behaupte, dass man durch die praktizierte Unterrichtsmethode wenigstens sein eigenes Thema nicht so intensiv wiederholen muss.
    Beim Frontalunterricht dagegen muss dann alles wiederholt werden. Oder glaubst Du, Du hättest das ALG2 oder Deine Kollegen den jeweiligen Verdauungstrakt so gut behalten, wenn sie es nur "vorgepredigt" bekommen hätten.
    Schüler haben einen Lernauftrag. Das hat mit Arbeit zu tun. Ihr könnt nicht erwarten, dass man Euch ins Hirn meiselt, was ihr braucht und ihr dafür nichts tun müsst.
    Und das ist der Effekt vom Frontalunterricht, ... man bekommt alles vorgebetet und vergisst das meiste wieder, weil man passiv dasitzt und sich berieseln lässt.
    Das ist sicher, die angenehmere und leichtere Variante, ... und bei manchen Unterrichtsinhalten sicher nicht vermeidbar, ... aber es sollte nicht die bevorzugte Unterrichtsmethode sein.
    Und bevor hier ein Argument kommt, das ich auch schon mal gehört habe, dass es sich die Lehrer ja nur leicht machen wollen, ... diese Methode ist deutlich arbeits- und zeitaufwendiger als nur zu "predigen".
    Aber die Effektivität ist halt bei knapp über 0! Und Lehrer haben einen Lehrauftrag, ... und dem versuchen sie so gut wie möglich nachzukommen, ... aber ohne Initiative der Schüler geht natürlich nichts, ... aber das sind halt die Schicksale der "Faulen". Ohne Fleiß kein Preis!! ;)
     
  15. Mellimaus

    Mellimaus Poweruser

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    Ich hab in der Ausbildung auch nie befriffen wozu das gut sein soll, fand es sau doof. Aber jetzt an der Uni weiß ich es. Mittlerweile sind Seminargestaltungen, so heißen diese Referate bei uns,meine liebste Prüfungsform. Ich bereite mich dafür so um die 4 Wochen vor und dann gestalte ich 90 Minuten lang eine Sitzung. Mit Power Point Präsentationen, Filmem, Gruppenarbeiten, Diskussionen und und und. Das ist so super. Da lernt man fürs Leben...
     
  16. Sonnenblume

    Sonnenblume Poweruser

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    Hallo! :wavey:

    Ich kann mich den meißten nur anschließen...ich fange zwar erst am 01.10 an, aber mein Freund ist bald im dritten Lehrjahr und die machen auch voll oft Gruppenarbeit.
    Die müssen dann ein Thesenblatt für alle machen, vortragen und dann die Blätter verteilen.
    Manchmal muss man jedoch auc Referate alleine machen, vortragen und Thesenpapier schreiben.

    So was scheint echt im Trend zu liegen!

    Mal sehen wie es bei mir bald sein wird...gruppenarbeit ist ja gut, finde ich, aber wenn man einen ätzenden Kurs hat ist das vortragen nicht gerade von Vorteil!

    Liebe Grüße Sonnenblume :flowerpower:
     
  17. Maniac

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    Ich finde den rontalunterricht definitiv besser: Vor allem bei Anatomie, Physiologie. Ich lese parallel im Buch mit, was vorne gepredigt wird. Das passt. Aber nen Kurzvortrag von Klassenkollegen reicht da nicht. a fehlt die Hälfte und ich muss nachher zu Hause alles wiederholen weil im unterricht die 10 Minuten dafür nicht reichen! Und dazu hab ich kein Bock!
    Ist halt Einstellungssache. ich lerne lieber im Unterricht richtig mit und spar mir dann die Stunden @ home.
     
  18. Mellimaus

    Mellimaus Poweruser

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    Du bist wirklich der Meinung du sparst dir Lernarbeit wenn vorne einer steht und du liest im Buch mit?? Na das möchte ich sehen wieviel du von der Stunde behälts. Alle die denken das reicht aus und man muss zu Hause nicht nachlernen werden noch böse auf die Nase fallen, Aber jeder muss ja seine Fehler selber machen..
     
  19. Maniac

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    Woher willst du wissen ob MIR das ausreicht? :-)

    Mir gehts dabei um das VERSTEHEN was da vorne gepredigt wird. Und das verstehe ich besser durch das zuhören einer kompetenten Person und mitlesen aus nem Buch als wenn mir da irgendwer etwas vorträgt was er gerade irgendwo gelesen hat ;) Wir bereiten uns ja nicht 4 Wochen darauf vor wie du!

    Und Nachlernen brauche ich nachher um das was ich "damals" schon verstanden hab wieder in den Kopf zu kriegen. Das ich es nicht vergesse. Klar wär es besser wenn ich jeden tag den Stoff zu Hause wiederhole, dann in ner Woche nochmal und in nem Monat nochmal um ihn richtig reinzukriegen - aber dann hab ich ja kein leben mehr!!
     
  20. rabea87

    rabea87 Gast

    Also ich denke mal, man kann nicht pauschal sagen, dass frontalunterricht oder gruppenarbeiten besser sind.

    jeder lernt anders, das war schon immer so und wird auch immer so sein.


    ich persönlich komme mit gruppenarbeiten auch nicht so gut zurecht. aber wenn man es richtig macht und vor allem nicht ständig ist es vielleicht sinnvoller als frontalunterricht.
    aber wenn man es immer und immer wieder macht wird es ziemlich langweilig und ätzend. die mischung machts halt!!!


    meine meinung dazu

    lg
    rabea
     
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