Wie lange dauert es, bis Versetzungantrag durchgeht?

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von butterfly79, 19.08.2009.

  1. butterfly79

    butterfly79 Newbie

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    Hallo,

    Zur Zeit arbeite ich noch als Krankenschwester auf Station. Jetzt habe ich einen Umsetzungsantrag gestellt, da ich ins Medizincontrolling übernommen werde. Wunschtermin wäre der 01.10.

    Wie lange kann mich die Station nicht gehen lassen? Wie sind eure Erfahrungen?

    Danke für eure Antworten
    butterfly
     
  2. HME

    HME Gesperrt

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    Hi ! Na wenn Du ins Controlling übernommen wirst,steht der Wechsel doch schon fest,warum dann noch ein Versetzungsantrag ?? Versteh ich nicht wirklich. Das ist doch eine innerbetriebliche Umsetzung,also "von oben" angeordnet,da kann sich die Station doch eigentlich auf den Kopf stellen,denke ich .
     
  3. renje

    renje Poweruser

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    Hallo,

    verstehe die Frage nicht ganz. Eine Station kann sich überhaupt nicht sperren und Fristen gibts für innerbetriebliche Umsetzungen keine. Dies ist also ein Absprache von deiner jetzigen Vorgesetzten und deiner neuen Vorges.. Je nach Personalsituation auf jetzigen Station oder Notwendigkeit in der neuen Funktion zu Arbeiten kann sich das Ganze etwas hinziehen. Zumal wenn sich die Zwei nicht einig sind oder werden.

    Gruß renje
     
  4. butterfly79

    butterfly79 Newbie

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    ja klar es steht fest, dass ich übernommen werde. pdl muss jetzt entscheiden wann ich gehen darf.

    frage mich ja nur, da wir grad auch net so gut besetzt sind, dass mich station ewig halten kann. und zb. sagen kann ich muss noch 6 monate oder so bleiben. schließlich steht ja auch der dienstplan für ne gewissen zeit.
    genau das mit dem hinziehen ist ja meine frage, will ja schließlich so schnell wie möglich wechseln.

    das mit dem umsetzungsantrag ist reine formsache, so wie ich das verstehe...

    lg
    butterfly
     
  5. renje

    renje Poweruser

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    Hallo butterfly,

    das ist eine Absprache zwischen jetziger PDL und neuem Vorgesetzten. Entscheidungsgrund sicher auch ob du im Controlling besonders dringend gebraucht wirst, oder egal ist ob du 3 Monate früher oder später kommst und ob die Station mit deinem Weggang zusammenbricht und wie schnell Ersatz für dich beschafft werden kann.

    Die beiden Vorgesetzten müssen das auspokern, Fristen gibts keine. Habt ihr eine starke MAV kann die noch Mitreden z.B. wir stimmen einer Versetzung nur zu, wenn diese innerhalb von spätestens 3Monaten vollzogen wird - oder so.

    Was sagt denn dein neuer Vorgesetzter, wie steht der dazu???!!!
    Hast du überhaupt keinen vorgegebenen Zeitrahmen bekommen?
    Ihr müsst doch beim Versetzungs-/Vorstellungsgespräch irgendwas besprochen haben? Gibts doch nicht?

    Gruß renje
     
  6. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Dann solltest du vielleicht eher deine PDL fragen wann du gehen kannst...:gruebel:
     
  7. butterfly79

    butterfly79 Newbie

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    Hallo,

    die vom Controlling hätten mich auch schon ab 01.09. genommen. hab jetzt mal bei uns PR gefragt wie es so üblich sei. Intern is es wohl so, dass man mich nicht länger wie drei monate halten kann.
    Auch wenn es personalmäßig grad net so dolle sei, meinte die vom PR, dass das net mein problem sei.

    na gut, mal sehen, jetzt ist die pdl erst mal im urlaub, bin gespannt wann ich bescheid kriege.

    danke für eure hilfe.

    lg
    butterfly
     
  8. Wasmachichblos

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    Hallo...

    Bin neu im Forum und weiss noch nicht genau wie dass hier läuft:-)
    Ich hab vor 3 Jahren die Ausbildung zur Fachschwester Intensiv und Anästhesie abgeschlossen....seit ca. einem Jahr stelle ich fest, dass mir die Arbeit zu viel wird...
    unsere Station ist chronisch unterbesetzt, grosses Haus mit Neurochirurgie und sämtlichen anderen Abteilungen ausser Innere...dafür gibt´s im Haus ne "eigene" 10 Betten Intensiv...ich schweife ab:-)
    Also, alles zuviel...und von allem zu wenig...
    bisher hab ich mich so von einem Frei zum nächsten gehangelt und auf den nächsten Urlaub gewartet und mir eingeredet, dass es schon gehen wird! Nun hatte ich aber noch privaten Kummer und jetzt geht´s wirklich nicht mehr!
    Bin ja schonmal froh, dass mir das klar geworden ist! Aber was nun tun?
    Würd mich gern auf die Internistische Intensiv versetzen lassen, wo´s wesentlich ruhiger zugeht...Und nun die eigentliche Frage:
    Wenn ich einen Versetzungsantrag stelle in dem ich auch darlege, dass mich die Arbeit auf meiner Station zZ überfordert, ist die PDL dann verpflichtet mich zu versetzen? Das wird sie nämlich sicherlich nicht wollen...

    Hoffe das war jetzt nicht zu konfus:-)

    LG Wasmachichblos
     
  9. definurse.bs

    definurse.bs Senior-Mitglied

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    NIEMALS solche persönlichen Gründe in einen Versetzungsantrag schreiben und besser auch nicht der SL oder der PDL gegenüber erwähnen.
    Das kann ganz, ganz böse nach hinten los gehen und du findest dich plötzlich als Stationssekretärin auf irgendeiner Station wieder.
    Bei uns läuft es so, dass wir einfach eine interne Bewerbung auf die angebotene freie Stelle/die Wartelistenplätze schreiben. Diese ist aber sehr formlos ohne persönliche Angaben. Im Gespräch wird man dann nach seinen Gründen gefragt. Die Begründung: "Ich suche eine neue Heruasforderung" hört sich sicher tausendmal besser in den Ohren deiner PDL an als: "Ich bin überfordert und suche ein ruhiges Plätzchen ":D
    Mein Tip: Geh noch einmal in dich und überlege in Ruhe, ob dir eine Versetzung wirklich einen Ausweg aus deiner persönlichen Situation aufweist. Vielleicht solltest du auch mal eine längere Auszeit (unbezahlten Urlaub und evtl berufsfremd jobben etc),eine Reduzierung der Arbeitszeit, eine Kur oder einen kompletten Ausstieg aus der Pflege nach denken. Mir hat das vor einigen Jahren sehr geholfen, weil ich erkannt habe, dass ich nicht in einem "Tunnel" stecke. Ich arbeite seither reduziert, habe meine Freizeitaktivitäten so forciert, dass ich einige davon auch professionell betreibe und somit mittlerweile finanziell keine einbussen mehr habe aber wieder mit Freude zur Arbeit gehe.
    LG und viel Glück!
     
  10. narde2003

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    Ich schliesse mich definurse an.

    Wenn du wirklich wechseln willst, schau dir die internistische Intensiv an, hospitiere einen Tag. Es ist dort anders, aber auch nicht unbedingt "ruhiger".

    Ein weiterer Tipp wäre, hole dir auch professionelle Hilfe für deine Situation, das hat nix damit zu tun, dass ich dich in eine Schublade stecken will, sondern, dass man aus mancher Krise einfach nicht ohne Hilfe rauskommt.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  11. Wasmachichblos

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    Hallo...

    Danke euch für die schnelle Antwort...
    Habt schon recht...nicht so ne pfiffige Idee mit dem persönlichen im Versetzungsantrag. Und das ich auf Dauer was ganz anderes brauche ist mir schon länger klar...weis nur noch nicht so genau was..
    In meiner derzeitigen Situation, bzw der Situation auf Station hört sich Stationssekretärin jedenfalls gradezu verlockend an:mryellow:
    Wir haben sowiso ein Rotations-system mit der Inneren Intensiv...nur haben wir auf der Operativen ca. doppelt soviel Personal wie Innere, sodas ich seit 2 Jahren nicht mehr dort war. Wäre sowiso nochmal dran und werd meine Leitung bitten, mich nochmal auf den Plan zu schreiben. Bei der Gelegenheit kann ich mir das dann mal ansehen und ggf nen Versetzungsantrag stellen, weil ich meine neue Bestimmung in der Pflege von Patienten mit Herzinfarkt gefunden habe;) Klingt das besser? Glaub schon!
    Über kurz oder lang muss ich mir ne Alternative suchen...aber dass will ich nicht aus der "Kriese" herraus angehen...

    Danke und LG Wasmachichblos
     
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