Wie kann ich mich auf mein Praktikum im OP vorbereiten?

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von Jini09, 13.01.2010.

  1. Jini09

    Jini09 Newbie

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    Ich mache in ein paar Monaten ein Praktikum im OP, welches auch Voraussetzung für die Ausbildung zur OTA ist! Ich freue mich riesig und bin sehr gespannt. Gerne würde ich mich schon ein wenig darauf vorbereiten, um nicht ganz im Weg zu stehen. Ich habe mir schon viele Sachen durchgelesen, Notizen gemacht und weiß auch den theoretischen Teil, was ich in der Ausbildung alles lerne und was ich in diesem Beruf mache.
    Trotzdem würde ich mich gerne noch besser darauf vorbereiten...
    Hat jemand vielleicht Erfahrungen und Ideen/Tipps?
     
  2. OPschwesterlein

    OPschwesterlein Stammgast

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    Also ich bin zwar eine im OP arbeitende Krankenschwester und kann nichts zur Ausbildung von OTA sagen, aber ich versuche mal, dir ein paar allgemeine Tipps zu geben, die ich als wichtig empfinde:

    -Hygiene ist das A und O im OP, denn z.B. infizierte Knochen lassen sich
    nur sehr schwer behandeln
    -die Lagerung des Pat. sehr ernst nehmen und auch mal während der OP
    eine Kontrolle der Lagerung durchführen
    -Instrumente & Tupfer, Kompressen, Bauchtücher etc. exakt zählen- du
    wirst dich noch wundern, wohin die überall verschwinden können...
    -HF- Chirurgie sorgsam benutzen und beim Pat. darauf achten, das er
    nicht im Nassen liegt, wg. der Stromableitung (HF- Hochfrequenzstrom,
    schneiden + koakulieren mittels Strom)
    -OP- Zeiten exakt dokumentieren, denn diese könnten ein Anhaltspunkt
    für euren Personalstellenschlüssel sein (d.h. wenn du meist zu wenig Zeit
    für die OP-Vorbereitung einträgst, kann das ein Nachteil irgendwann
    für dich & deine Kollegen werden)
    -teamfähig sein und nicht jede launische, gemeine Aussage anderer dir
    nicht so zur Herzen nehmen, im OP herrscht ein etwas rauer Ton, man
    kann sich aber mit der Zeit daran gewöhnen, ohne das man abstumpft
    -erfahreneres Personal hat "immer Recht" :besserwisser:, auch wenn dir vllt.
    manches doch etwas spanisch vorkommt, denk dir dein Teil und wenn du
    genug Erfahrung hast, machst du es wie du es für richtig hälst,
    abgesehen von euren Standarts

    Tja, es gibt sicherlich noch viele andere Dinge die wichtig am Anfang zu wissen sind, jedoch können andere hier dazu ja auch noch was posten.:up:
     
  3. Fecher

    Fecher Gast

    Hallo,

    du fängst also n praktikum im Op an?

    Geh einfach hin und guck dir alles an...=)))

    N paar grundregeln im Op, was verhalten angeht, also zwecks Hygiene, rechtlichen geschichten usw. kannst du ja hier im Forum nachlesen. Wenn es dazu ein thema gibt..!

    Wichtig, ohne Op-Erfahrung und beim ersten Einsatz. Tuh nie irgend etwas unaufgefordert! Lass dich darum bitten, wenn überhaupt. Du sollst ja sicher erstmal nur zuschauen und dir einen eindruck vom op machen?!

    Häng dich am besten an die schwester ran, mit der du an den jeweiligen tagen arbeitest. bzw. frag nach ob es sowas wie ne mentorin gibt, mit der du mitlaufen kannst..

    Im Weg stehen musst du ja zwangsläufig! Du bist neu. :rocken:

    Und noch n tip. Wenn es mal hektisch wird und irgendjemand was von dir verlangt zu tun. zieh mal das medikament auf oder reich mir mal die naht an. besteht gar kein zweifel, dass du das recht hast alle tätgkeiten abzulehnen, dh du musst rein theoretisch außer rumstehen und zugucken garnichts machen... =)

    mein erstes praktikum im op:

    ach du hilfe. Zentralklinik Bad Berka, Orthopädie/Unfallchirurgie. 2 wochen. schwester heidi.=((( die sitzt seit 40 jahrn in dem bunker und kennt jedes staubkorn auswendig.

    hab außer rumstehen und zugucken in den ersten tagen nichts gemacht.
    dann gings langsam los mit sieb-container aufmachen, sachen steril anreichen, beim lagern oder umlagern helfen.... und all so n kram.

    am ende von den zwei wochen hab ich dann so ungefähr gewusst wo alles steht und wie die abläufe sich so gestalten...

    war aber das erste praktikum in der ausbildung(ota-ähnlich, in thüringen).

    meine allererste op war ne hüft-prothesen-implantation. großer schnitt, viel blut usw.

    du wirst also ota? dann herzlichen glückwunsch zu dieser berufswahl. wo fängst du denn an zu lernen?

    du scheinst sehr engagiert zu sein, wenn du dir schon im vorraus so n kopf machst um all die dinge die da kommen.....

    empfehlen kann ich einfach, ruhe bewahren und immer wieder nachfragen. immer wieder allen leuten auf n zeiger gehen und sagen ich bin hier und will was lernen.

    denn meistens, so hab ich die erfahrung gemacht, sind schwestern/pfleger im op überfordert mit schülern. haben nie zeit, sind unfreundlich oder sonstwas. der op besteht heute nunmal oft aus arroganten menschen, die am falschen platz arbeiten....

    aber wenn du als junger unerfahrener welpe so viele alte, stinkende dobermänner triffst.. lass dich trotz allem nicht unterkriegen.=)

    schreib mal wieder was hier ins forum, in diesen thread wenn du willst.
    würde mich mal interessieren, wie es dir so ergeht im op!!?

    lg stefan aus berlin
    (seines zeichens charitediener seit 2 wochen):hicks:
     
  4. Fecher

    Fecher Gast


    hallo nochmal,

    also was soll man dazu sagen? Warum haben erfahrene Mitarbeiter immer Recht? Meine Antwort, nein das haben Sie eben nicht.=)

    Es gibt für alle Tätigkeiten im Op irgend ne standartisierte Grundlage, sei es Lagerung, Abdeckung, Tischaufbau,....

    Wenn du aber von nem alten Zauder angemosert wirst, weil du dass und das falsch gemacht hast und du weist das es trotzdem richtig war, warum hat er dann trotzdem Recht?

    Erfindet euch selbst einfach mal neu und sagt, ich kann das und du kannst mich mal sonstwie gerne haben, du erfahrener Mitarbeiter....

    natürlich nur, wenn man sich absolut sicher ist, dass man auch recht hat. denn die meisten alten kollegen bestehen auf ihrer meinung noch viele jahrtausende, obwohl sie schon überholt sein kann. und wenn du dann in die falle tappst, macht dich derjenige erst recht fertig. ;)

    mfg stefan
     
  5. Jini09

    Jini09 Newbie

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    Hey Stefan,

    Glückwunsch erstmal! :hicks:

    Danke, dass du mir deine Eindrücke geschildert und nen paar wertvolle Sachen geschrieben hast. Ich habe nämlich schon nen bisschen gegooglet, ob es ähnliche Foren zu diesem Thema gibt, aber so richtig hat nie jemand geschrieben, wie es in so einem Praktikum ungefähr abläuft.

    Das Praktikum ist ca. im April und wird im Vivantes in Spandau sein. Ich werde dort in der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie eingesetzt.
    Die Ausbildung ist noch nicht sicher. Ich habe mich Deutschland weit beworben. Auch an der Charité bzw. Campus. Die Bewerbungsgespräche finden dieses Jahr statt. Ich hatte allerdings auch schon letztes Jahr ein Gespräch und ein Eignungstest dazu.

    Ich bin sehr gespannt, nehme das auch sehr ernst.

    Wie alt bist du denn? Ist das jetzt bei dir sozusagen auch die Ausbildung zum OTA? Denn viele sind ja erst im allg. Pflegebereich (Krankenpflegerin/pfleger) und gehen dann später in die OP-Pflege.

    Interessieren würde mich auch, wie dein kompletter Tag dann so abläuft...was du so machen "darfst". Also wie du eingesetzt wirst, wie die theoretische Ausbildung ist, wie du "freie" Zeit hast (die wahrscheinlich nicht so vorhanden ist).
    Würde mich freuen, wenn du dazu noch was schreiben könntest.
    ...und ich werde auf jeden Fall dann vom Praktikum berichten.
     
  6. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Es gibt die Grundregel, dass insbesondere Neulinge, Azubis und Praktikanten im OP zumindest im Routinebetrieb nicht die Arbeit, Abläufe und sonstiges in Frage stellen dürfen. Ich denke das das damit gemeint ist, erfahrene Mitarbeiter haben immer Recht?!?
    Es ehrt Dich alles in Frage stellen zu wollen, aber das kann im OP sehr gefährlich werden!
    Häng Dich an jemanden dran, am besten Praxisanleiter oder Mentor. Sei sensibel für Stress, aber frage ruhig in ruhigen Minuten!

    Matras
     
  7. OPschwesterlein

    OPschwesterlein Stammgast

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    Das meinte ich ironisch! :daumen:

    Genau so meine ich das, habe mich vllt. etwas schlecht ausgedrückt.


    Ich persönlich empfinde es immer noch auch nach 3 Jahren im OP so, dass teilweise unsere erfahreneren Mitarbeiter "mehr zu sagen haben" oder es zumindest gern so hätten :razz1: und ihre Launen manchmal an den Unerfahreneren auslassen. Wenn man plötzlich alte Zöpfe abschneiden willst, kann es ganz schnell passieren das man einen schlechten Stand hat.
    Da werden Kollegen auch oft als "Große" oder "Kleine" betietelt. Ich dachte, das wäre wissenswert, das auch unter OP- Pflegepersonal eine gewisse Hierarchie besteht.
    Jedoch macht die Arbeit auch Spaß, wenn man sich nicht vom Stress und nervenden Kollegen kleinkriegen lässt! Ich möchte ja hier auch niemanden Angst machen, aber jedoch auch die Realitäten des Berufes aufzeigen.
     
  8. Fecher

    Fecher Gast

    Hallo,

    nochmal zum mitschreiben:

    Jeder hat immer und zu jeder Zeit das Recht im Op zu hinterfragen, egal ob Schwester Heidi schon zu Zeiten Honneckers im Kreiskrankenhaus Bitterfeld 70.000 Appendektomien und 40 Millionen Gallenblasen-Ops gesehen hat.

    Die Zeiten haben sich geändert, ganz einfach. Azubis und Praktikanten leben im 21. Jahrhundert und nicht mehr zu euren Altertumszeiten mit denen sich bald Archäologen beschäftigen könnten.;))))

    Wenn du nicht alles in frage stellst was dir beigebracht wird, wie willst du sonst besser werden? Ich mein es ist doch äußerst zufriedenstellend, wenn man weiß, dass man in der Ausbildung schon mehr gelernt hat, als mancher Mentor schon oder noch weiß??

    Auszubildende und Praktikanten sind unabhängig. Frei und vor allem Sie DÜRFEN eine Meinung haben. Sie sollen sogar! Die meisten von meinen Kollegen, betrifft Schule und Ausbildung, haben sich immer vollquatschen lassen. Mach das so und das nunmal so, obwohl es inhaltlich falsch ist. Und derjenige es bereits weiß? Wo liegt der Sinn?

    Azubis müssen von Ihrer Ausbildung alles fordern, jedenfalls die die es wirklich wollen. Schließlich ist das die einzigste Zeit wo man wirklich nochwas lernt. Die Rückverdummung setzt mit dem ersten Arbeitsplatz nach der Ausbildung ein und erreicht Ihr Endstadium kurz vor dem Ruhestand....=)))))

    Naja:sdreiertanzs:
     
  9. Fecher

    Fecher Gast

    Hallo jiny 09,

    schön wieder von dir zu hören. Vivantes in Spandau, hört sich interessant an. Ne Arbeitskollegin hat mal bei Vivantes gearbeitet. Aber mehr kann ich zu dem Konzern nich sagen, sry.

    nun zu deinen fragen, ist schon etwas spät, aber wie man sieht, ich bin hellwach...:D

    Ich bin 23. Hab Medizinisch-technischer Assistent - Operationsdienst gelernt. Das ganze in Thüringen. Bei uns gibts keine OTA-Ausbildung und
    MTA-O ist so ziemlich dasselbe wie OTA.

    Du warst also schonmal zu so nem Vorstellungsgespräch`? An der Charite im letzten Jahr? warum hats nich geklappt??

    Also wenn du dich deutschlandweit bewirbst, sollte das kein Problem sein ne stelle zu erwischen. Kann die Schulen in Jena und Weimar(Thüringen) empfehlen. in weimar hab ich gelernt, aber da is vorsicht geboten. das gefälle zwischen guten und schlechten lehrern is nich allzu groß.
    Kannst au erst krankenschwester lernen und dann einfach im op arbeiten, oder dann diese olle fachweiterbildung machen....



    Ein Tag sah bei mir zb so aus(Beispiel ausbildung, 3. jahr):

    Zentralklinik Bad Berka, OP(Herzchirurgie, Wahlfach= Prüfungsfach!):

    - Beginn: 7:30
    - danach gleich besprechung(wer geht mit wem in welchen saal), in dem fall waren es zwei ops für die herzchirurgie
    - ab in saal, saalcheck(so soll es sein! aber nachher nur noch selten gemacht), also gucken ob alle gerätschaften am platz sind die du brauchst(HF-gerät, sauger, ist der saal aufgefüllt mit materialien wie zb kanülen für die hlm, genügend nahtmaterial da, usw)

    - op vorbereiten als springer oder instrumentierender:

    springer: instrumentierenden von vorne bis hinten bedienen:sflouts:also kittel zumachen, handschuhe geben, siebcontainer aufmachen, andere sachen steril anreichen(handschuhe, nähte)

    = alles für die erste op vorbereiten und das zu ner unchristlichen zeit, frühs=((

    während der op im saal bleiben und eventuell weiter benötigtes zeug anreichen, weitere nähte oder noch n sieb.(herzchirurgie, also während der op noch n klappenersatz, wenn vorher nich ausm op-plan ersichtlich).

    manche rennen auch raus und füllen den saal auf mit sachen die noch fehlen oder alle sind. manche rennen in nachbarsaal durch die verbindungstüre und quatschen drüben weiter(mhh, hab gestern rollbraten gemacht, lecker sache) <<<< kein ******, hab ich echt gesehen!

    nach der op: das wichtigste aus meiner sicht, der patient, also abdeckung runter, zudecken, diese blöde neutralelektrode ABREIßEN(?), wie s einige gern machen, patient in sein bett umlagern(in dem fall its-bett, is ja herzpatient), dokumentation vervollständigen!?, saal zwischenreinigen lassen

    und dann weiter mitm nächsten herz

    - als instrumentierender: händedesinfektion, steril anziehen, siebe auf tisch packen, ausräumen und seinen instrumentiertisch mit allerlei komischen instrumenten vollpacken, wenns geht auch nach sinn un verstand und nich so:boozed:!!

    SITUATIONSGERECHTES INSTRUMNETIEREN!
    während der op

    Zählkontrolle der bauchtücher, kompressen und bestimmter instrumente während der op also nix im patienten vergessen.


    nach der op wie gesagt abdeckung runterreißen, und zeug wieder einpacken und ab in steri. an der alten klinik hat man das ganze dann in die siebcontainer zurück gepackt und so hoch. also trockenentsorgung, gibt au ne andere form, wo man das schon im saal oder im z-op vorreinigt? noch nich gesehen aber gehört

    - dann weiter mit nächster op=)

    was hab ich vergessen? keine ahnung, wenn jemand mitließt un was findet bescheidsagen. acso patient nich verwechseln und nicht sterben lassen...


    theoretische ausbildung ist sehr umfangreich. jedenfalls mta-o. gibt n lehrplan. guck mal unter ThILLM Bad Berka, dann rechts höhere berufsfachschule und dann MTA-O!

    siehste mal auszugsweise was wir alles gehabt haben. anatomie(300 h) is recht massiv, chirurgie(400 h) und op-lehre(600 h) auch. aber mit verstand und etwas arbeit is das ohne probleme mit nem 2'er schnitt zu schaffen.

    unterricht war bei uns im wechsel so 4 wochen lang und dann wieder praktikum(2-10 wochen), sehr unterschiedlich gehandhabt...

    Freizeit haste auch noch, lernen musste, is ganz klar. aber du weißt wofür du s tust! am we is frei.=) ferien habt ihr ota s nich? weiß ich gar nich. ich hatte komplette schulferien, 3 jahre lang. also nach thüringen gehen lohnt sich.=)))))

    Übrigens in thüringen ist stichtag 31.03, zwecks bewerbung.

    was ich machen darf, naja haste ja oben beschrieben. jetzt als fertiger mta-o wahrscheinlich mehr als n azubi. du musst ja noch was lernen.;)


    wenn du sonst noch fragen hast? stehe auch gern per email zur verfügung. bzw. bei nem längeren forum-kontakt hier, später auch mal in echt. zwecks erfahrungsaustausch viell. find s nämlich mal richtig interessant von andern azubis zu hören wie s so läuft, aus erster hand. hab hier noch nich die gelegenheit gehabt. also in berlin oder zuhause. mal ne ota sichtweise zu hören, un nich nur meinen eigenen horizont zu kennen.=) =(

    Wie heißt du eigtl, bzw wie alt biste?

    bis später

    lg stefan:knockin:<< der is nich immer so freundlich!!hehehe
     
  10. Nani91

    Nani91 Poweruser

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    also ich denke mal mehr als dich über den beruf und die arbeit im op schlau zu machen geht nicht

    und dir natürlich die regeln zur hygiene durchlesen :besserwisser:
     
  11. Medicus_1

    Medicus_1 Gast

    Hey all,

    es ist zwar jetzt sehr spät, dass ich schreibe aber ich hoffe, dass ihr mir trotzdem einige Tipps geben könnt.

    Zu meiner Situation: Ich habe morgen schon mein Praktikum in der inneren Medizin in einem Krankenhaus. Das Praktikum ist auch für mich die Voraussetzung einen Ausbildungsplatz als OTA zu bekommen!!
    Ich war vorher noch nie in einem Krankenhaus als Praktikant tätig!
    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir einige Tipps geben könnt auf was ich achten muss.

    Ich werde bestimmt sehr viele Fragen haben, da der Beruf der OTA mich sehr interessiert! Ist es aber angebracht während der Op den Arzt zu befragen???? Ich bin mir nicht ganz sicher, aber kann es nicht sein, dass ich auch einen "Mentor" zugeteilt werde??? Anders könnte ich mir das (fast) nicht vorstellen.

    Ich würde mich einfach sehr freuen, wenn ihr mir einige Tipps geben könntet!
    Wie gesagt:
    1. Praktikum wegen der OTA-Ausbildung
    2. Vor kurzem Abitur gemacht und vorher nie in der Op gewesen
    3. Das Praktikum geht über 4 Wochen! (Das heißt, dass ich bestimmt die Möglichkeit bekomme, einige Aufgaben selbst zu machen!) Mir wurde schon gesagt, dass ich auch "Dokumente" sortieren werden muss( typische "Praktikanten"-Arbeit also)
    4. Worauf könnte ich mich einstellen??

    Über jede Antwort würde ich mich sehr freuen!

    Gruß,
    M.
     
  12. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo medicus_1!!

    Wir haben seit vielen Jahren Zivi´s und Praktikanten durchgeschleust.
    Viele dieser haben wirklich gute Arbeit abgeliefert, waren pfiffig, haben schnell gelernt und sich etwas sagen lassen.
    Sie wurden bei uns behandelt, wie normale Mitarbeiter. D.h. sie haben diesselbe anfängliche Einarbeitung bekommen, wie ein neuer MA, der "frisch"examiniert ist und keinerlei OP-Erfahrung hat.:eek1:

    Natürlich schaut man die ersten Tage nur zu und lernt hygienisches und steriles Verhalten im OP.
    Aber je nach Interesse und Geschick darf man täglich mehr bis hin zu Springerarbeiten übernehmen.
    Seit neuestem stehen unsere Praktikanten, die länger da sind, sogar mit am Tisch und halten Haken. Bekommen dann auch mehr Geld, mehr Einblick in die Tätigkeit im OP und in die Anatomie.


    Ich finde, die Postings von "Frecher" brauchst du gar nicht ernst nehmen.:trinken:. Wenn er den OP tatsächlich so sieht, finde ich, dass er dort fehl am Platze ist.:schraube::daumen:

    Frag nach einem Mentor. Wenn es ein OP ist, der auch ausbildet, wird die Leitung dir einen MA als Ansprechpartner zur Seite stellen. Du brauchst keine Angst zu haben. Stell deine Fragen;:-? wann es passt, wirst du sehr schnell merken. Zeige Interesse, dann ist jeder gewillt, dir weiter zu helfen.

    An den ersten Tagen wirst du viel sehen, hören und kennenlernen.
    Du wirst schwere Beine bekommen, physisch und psychisch müde sein, denn es ist was ganz anderes als die Schulbank.
    Aber ich glaube, deine 4 Wochen werden im Flug vergehen.:wavey:

    Viel Spass dabei:-)

    LG opjutti
     
  13. Medicus_1

    Medicus_1 Gast

    Hey Opjuti,

    vielen Dank für deine aufmunternden Worte :daumen::daumen::daumen:

    Um ehrlich zu sein, habe ich doch etwas Angst, da wie gesagt ich zum ersten mal als Praktikant im Krankenhaus bin!!! :emba:
    Ich hoffe nur, dass ich keinem der Mitarbeiter im Weg stehe und ich sie nicht zu sehr auf den "Keks gehe"!

    Mir wurde versprochen, dass ich mich mit einem OTA über die Ausbildung unterhalten kann. Ich hoffe, dass er bei Fragen mir helfen kann!!

    Gruß und vielen Dank nochmal für deine Antwort,
    M.
     
  14. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo medicus_1!!

    Die sagen dir schon, wo du dich hinstellen kannst, um am wenigsten zu "stören", aber den besten Blick auf alles hast.:wink:

    Während der laufenden OP könntest du dich mit einem Antritt so hinstellen, dass du auch einen Blick auf das OP-Feld werfen kannst.
    Natürlich vorher den Springer fragen, manche Operateure mögen es nicht, wenn ihnen auf die Finger "geschaut" werden.:dudu:
    WITZ: "Immer nach hinten fallen!!":-)

    Weisst du schon, in welchem Bereich du eingesetzt wirst?
    Ich hoffe du kannst Blut sehen, komische Gerüche ertragen und den ganzen Tag hinter einem Mundschutz aushalten.

    Nimm dir für alle Fälle was zu Essen :spopkorns: und zu Trinken:boozed: mit. Du weisst ja nicht, ob es dort was gibt (bei uns gibt es Kaffee, Tee, Wasser und Suppe). So ein Tag kann lang werden, vor allem, wenn man es nicht gewöhnt ist.
    Scheu dich auch nicht nach der Pausenregelung zu fragen, sonst kann es passieren, dass du "vergessen" wirst.
    Bei uns geht der Praktikant mit jemanden zum Essen, der in den Speisesaal geht. Der Praktikant lernt das Procedere kennen und er bekommt sein ihm zustehendes kostenloses Mittagessen.:daumen:

    LG opjutti
     
  15. Medicus_1

    Medicus_1 Gast

    Hey Opjutti,

    ich werde vermutlich in der inneren Medizin eingesetzt! Haben Sie schon Erfahrungen damit??? Können Sie etwas darüber erzählen?

    Blut zu sehen und starke Gerüche zu ertragen ist mir schon bewusst!!

    Ich habe auch die Möglichkeit in der Kantine zu essen, aber ich werde mir doch auch etwas selbst mitnehmen. Man kann ja nie wissen wie das Essen so dort ist!

    Gruß,
    M.
     
  16. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Meinst du die Visceralchirurgie = Bauchchirurgie?

    Oder bist du auf der inneren Station?

    In der Visceralchirurgie war ich nur während meiner Fachausbildung. Ansonsten war das nie mein Wunschgebiet.
    Ich war nach der FWB im Neuroop, im Herzop und anschließend bis zum heutigen Tag in der Orthopädie. Das ist meins!!!:daumen:

    LG opjutti
     
  17. MichaHH

    MichaHH Senior-Mitglied

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    Innere kann auch, wenns "schlimm" läuft, nur Endoskopie sein ;) .

    Erzählst du uns, wie es war? :daumen:
     
  18. Medicus_1

    Medicus_1 Gast

    Hey all,

    ich bin erstmal in der Bauchchirurgie eingesetzt!! Ich habe es mir schlimmer vorgestellt!
    Mein Fazit: Eine unvergessliche Zeit!! Ich hoffe, dass es weiter so interessant und toll bleibt.
    Ich habe nun endgültig festgestellt, dass der Beruf der OTA mir sehr gefällt!!! Ich hoffe, dass ich doch einen Ausbildungsplatz bekomme!!! Habe nur eine letzte Chance!

    Noch ein Bewerbungsgespräch und es wird entschieden, ob ich wirklich OTA werde!

    Das Praktikum finde ich richtig gut!! Am Ende meiner Arbeitszeit, wollte ich fast nicht mehr nach Hause gehen, da mich es einfach total interessiert hat, was der Arzt im Bauch, zwischen den Rippen gemacht( Unglaublich ich habe zugesehen und bin nicht umgekippt :-))

    Ich werde vermutlich auch die Möglichkeit bekommen in fast alle Abteilungen der OP zu gelangen!

    Genau wie ich es mich vorgestellt habe :daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen::daumen:

    Bis dann,
    M.
     
  19. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Na dann viel Glück und Spaß im Beruf!

    Matras
     
  20. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo medicus_1!!

    Na, dann herzlichen Glückwunsch:daumen::daumen:!!!

    Hab ich doch gewußt, dass du das packst.:D

    So ein Zufall: Wir haben heute auch einen Praktikanten bekommen, ich dachte erst, ob das wohl du bist.
    Aber er war schon mehrere Wochen auf Station und möchte Medizin studieren.

    Viel Spass weiterhin und melde dich mal, ob es mit der Ausbildung geklappt hat.:D

    Ich drück dir die Daumen.

    LG opjutti
     
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