Wie Interesse zeigen?

Dieses Thema im Forum "Adressen, Vergütung, Sonstiges" wurde erstellt von Kekzi, 06.01.2014.

  1. Kekzi

    Kekzi Newbie

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    Hallo,

    ich bin zurzeit etwas verzweifelt.
    Ich bin jetzt im Mittelkurs und bis jetzt waren auch alle einsätze super.
    Mir wurd immer gesagt, dass ich sehr fleißig bin.

    Jetzt hatte ich heute ein Gespräch mit meiner freigestellten Praxisanleiterin.
    Sie hat sich über mich (über alle auszubildenden) im Haus umgehört und hat nochmal alle Stationen
    über mich befragt.

    Sie sagte, dass man über mich nix negatives sagen kann. ABER auch nix positives.
    Ich würde wohl überhaupt kein Interesse zeigen. (das find ich schon etwas negativ ;( )

    jetzt zur eig. frage:

    Wie zeige ich denn Interesse?
    Ich renn zu jeder klingel, frage immer ob ich noch was tun kann und wenn ich fragen habe, dann stelle ich sie.
    ich weiß nicht was ich ändern soll. Mehr fragen? wenn ich doch keine habe?

    Danke schon mal,

    ein sehr zerkrümelter Keks :|
     
  2. Irgendeine

    Irgendeine Poweruser

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    Hi

    Also wenn du das wirklich so machst wie du schreibst, liegt es vielleicht nicht nur an dir.
    Mir ging das in meinen 2 ersten Einsätzen genauso. Ich hab immer ganz am Ende des Einsatzes gesagt gekriegt, dass ich aufgetragene Arbeiten zwar gut erledigen würde, jedoch gar kein Interesse zeigen würde. Ich war total perplex, hatte mir doch nie jemand ZWISCHENDURCH mal so was gesagt. ich wusste, wie du, nicht was ich "falsch" mache. Ich bin in einem Team, welches ich nicht so gut kenne nun mal etwas introvertiert, dafür kann ich aber meinem Gefühl nach, mit Pat. umso besser.
    Dazu kam noch dass ich in einem KH war, wo ich die allgemeine Sprache (französisch) nicht perfekt beherrschte, aber das außen vor.
    Mir konnte aber auch niemand genau sagen, was ich denn besser machen sollte.
    Mich hat das irgendwie ganz fertig gemacht...

    Dann hab ich das KH (und das Land...) gewechselt, und siehe da, ich hatte bisher keine Probleme mehr. Auch in anderen KH`s nicht....
    Dabei benehm ich mich nicht anders, nur die Sprache (deutsch jetzt) kann ich besser.
    Im Gegenteil, meine Bewertungen sind immer gut bis sehr gut.
    Ich weiß bis heute nicht, was diese Leute an mir als "unhöflich" und "nicht interessiert" gefunden haben.

    Ich würde andeiner Stelle die PA fragen, was GENAU du denn anders machen sollst? Wie du Interesse zeigen sollst. Kann sie dir keine genaue Aussage geben, würde ich das so meinem betreuenden Lehrer sagen.
    Es muss nicht immer am Schüler liegen.

    Es gibt eben auch Azubis, die sich nicht für alle privaten Probleme des Teams interessieren und die nicht jeden Firlefanz SOFORT nachfragen, sondern sich vielleicht erst mal ein Fachbuch nehmen. Ich lese lieber etwas zuerst nach und lasse es mir dann noch mal genau erklären als anders rum.

    Lass dich nicht entmutigen!

    lg
     
  3. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Mir wurde auch oft gesagt ich würde zu wenig fragen...
    Das ist aber nicht gleichbedeutend mit der Aussage: Niemand sagt etwas Positives über dich.

    Ersteres ist ja nun erklärbar, aber mit der anderen Aussage, klingt es halt nach wenig Engagement.
     
  4. Ente_24

    Ente_24 Junior-Mitglied

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    Wenn Du keine Fragen hast, dann musst Du auch keine stellen! Das sagt noch lange nichts über Dein Interesse am Beruf oder Fachbereich aus. Nimm's mit Humor ... Deinen zukünftigen Arbeitgeber dürften fadenscheinige Praxisbeurteilungen und Aussagen irgendeiner Schwester über Dich wohl kaum interessieren.
     
  5. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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    Das mit Klingel "abklappern" ist für mich kein Anzeichen für Interesse.
    Ich betreue oft Schüler und viele machen das um den Fragen und "Aufsicht" zu entfliehen. Die Stationen "mögen" die Azubis, die anpacken. Dies ist aber nicht mit dem Interesse gleich zu setzen.

    Interesse bedeutet die Lernangebote wahr zu nehmen. Ich hatte Grund- und Aufbaukurs in Kinästhetik. Und ich kann es gut anwenden und erklären. Und ich reagiere gestört darauf, wenn die Auszubildenden im 2. Lehrjahr sagen: "Ach Mobilisation kann ich schon, wann gibt es wieder Tracheostoma?" Und Tracheostoma gibt es nicht oft bei uns. Aber in der Mobilität beeinträchtigte Patienten oft!

    Interesse bedeutet auch die Lernziele selbst herauszufinden und verfolgen. Ich erwarte im 3. Lehrjahr von den Auszubildenden entweder ihre Wünsche auf die Tafel im Dienstzimmer zu schreiben, so dass jeder weiß, dass Auszubildende Müller Katheterlegen lernen möchte und sie mitnimmt oder dass sie in den entsprechenden Situationen selbst reagieren.

    Du solltest auf Stationen im Erstgespräch erfragen, welche Erwartungen sie an dich haben.

    Leider ist es so, dass die Auszubildenden der Teil des Betriebs sind und sich angewöhnen die Arbeit irgendwie zu erledigen, weil es in den Stationskram so passt. Ich lasse das nicht durchgehen. Wenn sie anfangen alleine durch die Zimmern zu geistern ist das für mich immer schlechtes Zeichen.
     
  6. Jule27

    Jule27 Newbie

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    Hallo,
    ich mische mich mal in die Diskussion ein :-) Bald beginne ich mit der Ausbildung zur GuKp. Ich habe keinerlei Erfahrung mit der Arbeit im Krankenhaus und mache mir natürlich schon Gedanken, wie es so wird. Ich bin Zahnarzthelferin und finde es immer toll, wenn Auszubildende Fragen stellen und sich viel notieren. Ich selber mache mir auch immer noch Notizen und habe immer mein "schlaues Buch" dabei. Ist es überhaupt möglich, auf einer Station sich während der Arbeit, Notizen zu machen, was den Ablauf angeht oder ähnliches?
    Kräuterfrau, vielleicht kannst du mir beantworten (habe herauslesen können, dass du Erfahrung mit Azubis hast) wie mit Azubis umgegangen wird, die keine Vorkenntnisse haben und noch nie im KH gearbeitet haben.
    Danke und viele Grüße
     
  7. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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    Das wirst du in deinem Krankenhaus schon erfahren. Es gibt hier einen Thread darüber, die Kh´s verfahren es unterschiedlich.
     
  8. Bin auch gerade in meinem ersten Einsatz, und ehrlich gesagt, ich frage auch nicht viel. Ich wüsste auch gar nicht was ich fragen sollte...klar, wenn ich was machen soll und nicht genau weiß wie, dann frage ich schon nach, aber ansonsten nicht...

    Wenn ich irgendwas gehört habe in der Arbeit und nicht recht weiß was das ist, dann schau ich meistens daheim in einem schlauen Buch nach...
     
  9. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Von der anderen Seite betrachtet ist es aber auch erschreckend, wie oft ein Schüler seiner Aufgabe nachkommt, aber bei Nachfragen meinerseits herauskommt, dass er davon eigtl NULL Plan hatte - es einfach irgendwie gemacht hat...
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wäre doch interessant, welche Fragen wir gerne hören würden vom interessierten Azubi?

    Elisabeth
     
  11. squaw

    squaw Poweruser

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    Ist eigentlich egal- Hauptsache, sie fragen irgendwas!!! Dieses Phänomen ist mir auch schon begegnet. "Fragen stellen" wird zum Wert an sich. Mittlerweile sehen sich deshalb schon einige genötigt, Dinge zu fragen, die sie gar nicht fragen müßten, weil sie die entweder sowieso wissen oder weil sie sie selbst herausbekommen möchten. Dasselbe Problem gibt es auch häufig bei Vorstellungsgesprächen bzw.beim Probearbeiten. Die meisten Fragen kommen übrigens sowieso bei der Arbeit. Wer dann allerdings Fragen hat und sie nicht stellt, ist selber schuld. Aber wer keine hat- warum soll er sich denn verbiegen?
     
  12. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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    Elisabeth, vielleicht nicht unbedingt Fragen aber das was Maniac schon angesprochen hat. Nicht Arbeit machen irgendwie und damit sie erledigt ist, sondern einen Plan davon haben. Und wenn man keinen hat, sich die Hilfe holen.

    Weil ich sehr unangenehme Fragen stelle, habe ich Erfahrung gemacht, dass sich die Auszubildenden dann hinter den Routinearbeiten verstecken. Auffüllen werte ich nicht als Interesse. Ich bedauere dies, wei es den Auszubildenden suggeriert wird, sie machten es gut, wenn sie ungefragt solche Aufgaben erledigen, mir ist es aber wichtiger, dass sie von Anfang an zB Pflegeberichte schreiben. Dies passiert aber bei Meisten nur auf Aufforderung. Und wenn im 2. oder 3. Lehrjahr jemand gar keine Fragen zur Dokumentation hat, werde ich skeptisch.
     
  13. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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    Ich biete unabhängig von Arbeitsbelastung jedem Azubi einen Tag wo er dem Ausbidlungsstand entsprechend die Betreuung nur eines Patienten übernimmt. Im ersten Lehrjahr Körperpflege, Vitalzeichen, einfache Mobilisationen, einfache Prophylaxenmethoden. Danach gebe ich Studienzeit für das Erfassen eines Berichts. Bei den Azubis im 2. oder 3. Lehrjahr dürfen sie Pflegeanamnese erheben/aktualisieren und eine Pflegeplanung erstellen und die Pflege durchführen.

    Dieses Angebot wird sehr selten angenommen, sowie das Angebot an einem Tag die "Rollen" zu tauschen, Azubis spielen Praxisanleiter und ich Azubi im ersten Einsatz.

    Auch die Rückmeldung wird selten aus Eigenantrieb angefordert.

    Alle bekommen von mir 3 Kopien von dem Bewertungsbogen und haben die Möglichkeit sich selbst einzuschätzen und mit meiner Einschätzung anzugleichen.

    Und all das findet wenig Anklang.

    Mich kränkt das nicht aber im Erstgespräch wird dann besprochen welche Konsequenzen das für Bewertung hat.
     
  14. annakarenina

    annakarenina Newbie

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    Das hört sich richtig toll an :-) aber ich muss auch sagen , als ich meine ersten Praktika auf Station absolviert habe, bin ich mir immer etwas im Weg vorgekommen , viele Schwestern waren genervt und sehr angespannt wenn man mal etwas erfragen wollte, natürlich hat sich auch mal jemand etwas Zeit genommen mir etwas zu zeigen aber das war die Seltenheit, viele beklagten sich das sie eig. nicht die Zeit haben Auszubildenden etwas zu erklären ! Ich hoffe wenn ich dieses jahr meine Ausbildung beginne , das dies anders ist :-):daumen:
     
  15. squaw

    squaw Poweruser

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    Das hätte ich wohl dann, glaube ich , auch getan. Müssen denn die Fragen unangenehm sein???
     
  16. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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    Am Anfang ist meine Art und die Art des Fragens unangenehm, weil sie unbekant und ungewohnt ist.

    Sie fragen mich oft: "Darf ich dies/das/jenes machen?
    Ich frage zurück: "Kannst du das so verantworten? Warum möchtest du es genau so machen?

    Die meisten sind nicht dran gewöhnt. Sie erwarten von mir einen Ablaufplan, was ich nicht anbiete. Das wirkt sehr unangenehm am Anfang, aber alle haben es überlebt und ich hole sie von der Arbeit zurück. Am Ende werten die meisten das als Gewinn.


    EDIT: @sqaw: ich schätze sie haben es auch verinnerlicht, dass es gut ist einfach anzupacken und empfinden Studienzeit oder Betreuung von nur einem Patienten als "Zeitverschwendung" und haben Angst, dass man den anprangert sie wären langsam oder uneffizient.
     
    #16 kräuterfrau, 07.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 07.01.2014
  17. Irgendeine

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    Leider sind aber die wenigsten PA oder gar "nur" Examinierte so wie du Kräuterfrau. Bei uns wird eben z.B. genau das Gegenteil erwartet. Nämlich dass man Aufgaben wie auffüllen ohne Aufforderung nachkommt.
    Pflegeanamnese war eine der ersten Sachen, die ich komplett alleine durchführen musste/durfte.
    Seit meinem 2. Einsatz bin ich sehr oft allein unterwegs, nicht weil ich mich querstelle, sondern weil es Gang und Gebe ist.

    Ich stelle auch heute nicht oft Fragen, einfach weil ich das erst mal selbst nachkucken will. Ich habe es aber auch schon oft genug erlebt, dass man eine spezielle (Pflege)tätigkeit hinterfragt und die Antwort "Weil wir das halt schon immer so gemacht haben" kriegt. Das bringt mir nichts.

    Einige Sachen, die du vorschlägst mache ich allerdings: So sage ich immer Anfangs welche Sachen ich auf dieser Station im Besonderen lernen möchte (z.B. Pin-Pflege auf einer UCH) möchte und was ich Allgemein noch üben muss, weil ich noch nicht so oft die Gelegenheit hatte (z.B. i.m. spritzen).
    Ich nerve und erinnere die Pflegekräfte dann so lange bis sie mich dann von selbst fragen/drauf hinweisen, wenn ein solcher Fall da ist.
    Ich frage auch öfters ob ich bei verschiedenen Untersuchungen mal mit darf. Heute z.B. durfte ich bei einer Tonsillektomie zuschauen. Dank dem sehr netten Arzt, der gut erklärte, bin ich jetzt um einiges schlauer!

    Und auch Pflegedoku zu "meinen" Pat. (also die, die ich dann hauptsächlich versorgt habe) mache ich i.d.R. immer. Das gängige mache ich alleine, da kuckt auch keiner drüber. Bei z.B. Wundbeobachtung bin ich mir aber noch nicht so sicher und ich bitte jemanden danach drüber zu schauen. Mit diesem System fahre ich eigentlich ganz gut.
    Seit ich es so mache, hab ich nur positive Rückmeldungen. Davor war ich eben auch eher so der Typ der sich nur hinter Routinearbeiten versteckt hat und nie getraut hat zu fragen ob man bei einer Untersuchung dabei sein darf.

    lg
     
  18. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Naja, das selbständige Erledigen von Nebentätigkeiten wird natürlich ebenso erwartet. Gehört zum Tagesablauf dazu.

    Kommt auch immer auf die Situation an. Dumm im Türrahmen stehen kommt nicht gut an ;)

    Insgesamt hast du auch recht. Gibt viele die ala "Wir machen immer so" arbeiten und wo hinterfragen wenig Sinn macht. Die Gruppe wird aber kleiner.


    Btw: "Gucken"!
     
  19. monaluna

    monaluna Poweruser

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    Holla die Waldfee- du ueberfoerderst die armen Azubis mit solch einer genialen Anleitung! Hut ab! Das hätte ich mir gewünscht als ich vor vielen Jahren in der Ausbildung warst.... mach bloss weiter so.

    Es waere schoen, wenn jeder PA soviel Zeit und Engament in seine Anleitung reinsteckt... aber seien wir ehrlich in Deutschland auf vielen Stationen, wird der Azubi als Arbeiter gesehen.
     
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Der Azubi soll einen Plan haben, wenn er was tut. Schwierig, wenn man ihn nur mit der Jandlungsanweisung los schickt und erwartet, dass er das alleine macht.

    Mir fällt da eine Begebenheit ein. Für die Entwicklung eines Behandlungspfades werden die pflegerischen Routine-Tätigkeiten gebraucht. Es war nicht möglich, von den Pflegekräften konkrete Aussagen zu bekommen. Erst der Oberarzt konnte Auskunft geben- begleitet von den Worten des SL: sag ich doch. Der Pflege war gar nert mehr bewusst, was sie da besonderes aus welchem Grund leisten.

    Wenn ich mir jetzt überlege, dass da ein Azubi kommt und fragt "warum ist das so?"- das er da nicht unbedingt Punkte sammeln wird. Im Gegenteil- ihm dürfte bescheiden werden, dass er nicht umsichtig genug ist, wenn er es net selbst weiß. Eigentlich schade. Der Azubi zwingt mit der Nachfrage zur Reflektion der eigenen Tätigkeit und kann einem selber noch mal den wert derselben verdeutlichen. In der Regel geht es ja nicht allein um das Handwerk. Das lässt sich bekanntlich schnell andressieren.

    Elisabeth
     
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