Wie häufig sind "Zwischenfälle" nach Herzkatheteruntersuchungen in anderen Kliniken?!

Dieses Thema im Forum "Kardiologie / Angiologie / Pneumonologie" wurde erstellt von mrTom234, 09.10.2006.

  1. mrTom234

    mrTom234 Junior-Mitglied

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    Hallo liebe Mitstreiter in der Pflege,

    wollte nur einmal nach Euren Erfahrungswerten fragen, ob es eher selten, oder doch gehäuft zu unerwünschten Zwischenfällen nach Coro`s kommt?!8O

    Wir sind hier ein Klinkum der Versorgungsstufe III und haben seit ca 2 Jahren nun ein Herzkatheterlabor mit Herzkathetermessplatz.
    Ich für meinen Teil bin exam. Krankenpfleger und seit 3 Jahren auch Praxisanleiter nach DKG-Richtlinien - und arbeite auf einer Station mit 30 Planbetten incl. 6 mobilen Monitoreinheiten (Überwachungsbetten) in der Kardiologie/Angiologie/Nephrologie.

    Der Grund meiner Umfrage (wenn Ihr so wollt) ist eigentlich nur, weil ich in den vergangenen Wochen 3 Zwischenfälle erlebt hab, meistens erst Tage nach der Herzkatheteruntersuchung, einmal sogar am Entlasstag.....bumms auf einmal eine riesen Beule in der Leiste......:weissnix:

    Wie werden Coro-Einstichstellen bei Euch versorgt, bei uns je nach Intervention entweder mit Druckverband oder aber auch mit Angioseal - einer Art Collagenschwämmchen welches sich von selbst wieder auflöst aber eine Punktion binnen 90 Tagen an dieser Einstichstelle unmöglich macht......

    Freu mich schon auf hoffentlich zahlreiche Antworten zum Vergleich....

    wünsch Euch ne schöne Zeit
    Tom:daumen:
     
  2. spritzensusi

    spritzensusi Stammgast

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    Hallo, also ich war mal in meiner Schülerzeit 'ne Woche im Herzkatheterlabor eingesetzt und auf den Stationen habe ich diese dann auch oft betreut.
    Also von Zwischenfällen wie du sie berichtest, war mir da nichts bekannt...
    Wir haben das so gehandhabt, das die einen Druckverband auf die Leiste bekommen und auf Station Bettruhe einhalten mussten und noch zusätzlich (je nach Vorliebe des Arztes) einen Sandsack auf der Wunde liegen haben.

    Aber wie lange jetzt der Druckverband verbleiben soll und die Bettruhe eingehalten werden soll, kann ich dir jetzt leider nicht mehr sagen. Nach einem Jahr Altenpflege vergisst man so Einiges. :knockin:

    Hm, ist aber schon komisch wenn sich bei euch das mit der "Beulenbildung in der Leiste" häuft. Verschließen die die Wunde nicht richtig? Halten sich die Pat. nicht an die Regeln?
     
  3. spflegerle

    spflegerle Stammgast

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    Hallo Tom

    das von dir beschriebene Problem kenne ich hauptsächlich von unseren post-Coro-Patienten, die sich keineswegs an die vorgeschriebenen Verhaltensweisen halten (zB starke Belastung des betroffenen Beines direkt nach Anlegen des Druckverbandes, Aufstehen mit angelegtem Druckverband...), also eher Compliance-bedingt.
    Bei sehr adipösen Patienten (und hier besonders eben bei PatientINNEN, wegen der größeren Fettverteilung im Hüftbereich) ist das Anlegen eines Druckverbandes in der Leiste oft nur sehr unbefriedigend zu lösen. Dort kann es dann trotz guter Compliance auch vermehrt zu Nachblutungen kommen.
    Insgesamt aber ein eher seltenes Phänomen, meist auch eher ein ästhetisches als ein medizinisches Problem, da idR frühzeitig erkannt.
    Sehr späte Nachblutungen ("...meistens erst Tage nach der Herzkatheteruntersuchung, einmal sogar am Entlasstag...") kenne ich eigentlich nicht.

    So wie du deine Frage formulierst, fragst du dich offensichtlich, ob euer HK eine andere Verschlußmethode benutzt als zuvor, oder zweifelst an der Kompetenz der Ärzte? Das kannst du nur bei dir vor Ort klären.

    Gruß spflegerle
     
  4. gerri

    gerri Junior-Mitglied

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    bei uns im haus haben eigentlich alle patienten einen druckverband, kommen mit gezogener schleuse auf station und haben dort erstmal 24 std. bettruhe. anschliessend wird der druckverband entfernt und nach einer weiteren stunde werden sie langsam mobilisiert.
    habe es während meiner ausbildung einmal erlebt, dass ein patient nachgeblutet hat... arbeite jetz aber auch nicht mehr auf dieser station.

    aus meiner familiären erfahrung: meiner mum sollte das f.ovale mittels schirmchensetzung per herzkatheter verschlossen werden. fazit: 2% komplikationsrate und die v.femoralis platzte bei ihr....

    lg gerri
     
  5. mrTom234

    mrTom234 Junior-Mitglied

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    Hallo erstmal und guten Abend,

    vielen Dank Euch für die Meinungen, Erfahrungen und verschiedenen Statements.....

    Im Verhältnis zu der Anzahl an Herzkatheteruntersuchungen ist die Komplikationsrate ja verschwindend klein, aber mir ist halt in den letzten Wochen das ein oder andere negativ aufgefallen.
    Meiner Erfahrung nach passiert grad bei Pat. wo man denken könnte, au wei was wird wohl dass für ein Spass (bsp. verwirrte/nicht voll orientierte Pat) NIX und grad bei den "Übervorsichtigen" ist immer irgendwas verprogrammiert.

    Kennt jemand von Euch ANGIOSEAL - wird auch ein anderes Präparat zum Gefäßverschluss verwendet - wenn ja welches?!

    Bei uns ist es so dass bei fem. Zugang mit Druckverband der Pat 8h Bettruhe hat, Fußpulse, Durchblutung, Motorik und Sensibilität 2 stündl. kontrolliert werden.
    Bei Angioseal-Verschluß 3 h Bettruhe und Kontrolle der ESS auf Nachblutung nach 1 h und nach 3 h - natürlich vom Fall zu Fall leichte Abweichungen möglich.
    Die Vorgehensweise bei radialem Zugang ist dann wieder etwas anderes.

    Dannach hat der Pat. Mob III was heissen soll - er kann sich uneingeschränkt im Zimmer bewegen.

    hmmmm......
     
  6. na_du2001

    na_du2001 Junior-Mitglied

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    hi,

    also bei uns werden die patienten nach coro mit einem "femur stopp" versorgt
    dieser verrutscht aber sehr leicht (besonders bei adipösen patienten)
    manche ärzte machen auch einen druckverband mit "druckplatte" und elastischen binden.

    habe in meiner ausbildung in einem neun wochen einsatz nur einmal mitbekommen das jemand massiv nachgeblutet hat.

    wobei sehr viele mit großen hämathomen nach hause gegangen sind.

    bei uns werden auch coros ambulant gemacht, diese patienten kommen sehr häufig zu uns in die ambulanz mit bösen hämathomen die zbs. in den hoden gelaufen sind und teilweise auch punktiert werden müssen.
    (ambulante werden deshalb bals wieder gestrichen werden)

    grüße
    jule:trinken:
     
  7. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo MrTom234,

    ich habe in vielen Jahren nur sehr wenige Komplikationen erlebt, wie du sie hier beschrieben hast.
    Allerdings verwenden wir ganz altmodische, selbstgebastelte Druckpolster und einen Druckverband.
    Vor einigen Jahren, wurde bei uns auch der Femurstop getestet, der kurzfristig zu Komplikationen führte, weshalb wir wieder auf unser altmodisches Modell umgestiegen sind.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  8. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Moin,
    ich glaube mal gelesen zu haben, daß schwere Komplikationen mit 1:1000 Untersuchungen zu benennen sind.
    Die Komplikation Hämatom usw. ist mit Sicherheit häufiger.
    Mit Angioseal habe ich pers. schlechte Erfahrungen gemacht (Nachbluten 1:3)!

    LG Tobias
     
  9. Plutoniumgiraffe

    Plutoniumgiraffe Junior-Mitglied

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    Hallo,

    also bei uns bekommen die Pat. auch einen altmodischen Druckverband, der je nach Katheterstärke belassen wird.
    Nachblutungen snd sehr selten, meistens auch nur dann, weil der Druckverband nicht fest genug gewickelt war und dann eben verruscht ist oder der Pat. mehr solange rum, bis das Ding nicht mehr so sitzt wie es soll.
    Wenn der Druckverband entfernt wird, horchen unsere Doc`s die Leiste nach Strömungsgeräuschen ab und wenn was zu hören ist, wird ein Doppler gemacht und dann evtl. ein neuer Druckverband gewickelt.
    Mobilisation ist eigentlich nach Entfernung des Druckverbandes problemlos möglich, natürlich nicht aufspringen und losrennen, sondern schön vorsichtig (ein Pat. mit einem Herzinfarkt bekommen eine Bewegunsstufe, die dann möglicherweise eine Mobilisation verbietet).
    Femur Stopp gibt es bei uns auch, eigentlich auf Intensivstation nach Schleusenzug, weil die da ja keine halbe Stunde (jetzt mal übertrieben) Zeit zum Abdrücken haben.
    Bei uns auf der Station nehmen wir son Ding nur, wenn es auch nach längerem Drücken nicht aufhört zu bluten.
    Der Femur Stopp wird aber immer schnellstmöglich gegen einen Druckverband ausgetauscht, da die Patieten den Femur Stopp immer als sehr unangenehm empfinden, viele haben durch dieses Teil auch starke Schmerzen in der Leiste.
     
  10. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo,
    auch hier sind wir altmodisch, und unsere Doc's müssen 20 Minuten drücken, hat sich einfach besser bewährt als der Femur Stopp.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  11. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Moin Narde,
    warum benutzt ihr keinen Kompressar?
    Das ist eine Art Schraubzwinge mit der die Einstichstelle abgedrückt wird.
    Ist deutlich billiger als ein Arzt!
    Habe im Netz leider kein Bild gefunden.

    LG Tobias
     
  12. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Tobias,

    vermutlich sind unsere Ärzte nicht in der Lage das Teil richtig anzulegen, oder was auch immer. Ausserdem haben wir keines mehr.

    Wir sind halt altmodisch, kann es nicht ändern, ausserdem spart sich der Doc so das Kraftraining.

    Schönen Abend
    Narde
     
  13. Nutella Woman

    Nutella Woman Poweruser

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    Kannte Herzkatheter nur in meinem Ausbildungskrankenhaus: Arzt drückt halbe Stunde ab, danach eine harte Schaumstoff "Maus" inklusive Druckverband für 4 h, danach nimmt der Arzt den Verband ab. Aufstehen dürfen die Pat. erst nach weitern 4h. Komplikationen kamen nur selten vor. AngioSeal bekamen nur die Privatpatienten oder Risikopatienten, die nicht solange liegen konnten/wollten.
     
  14. Timon

    Timon Newbie

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    Hi Folks,
    bei uns wird beim Herzkatheter meist die A.rad. punktiert und anschließend mit Vasoseal/Kleinen Druckverband verschlossen.Haben damit durchaus positive Erfahrungen-->kleine Hämatome,wenig Nachblutungen,Patientenfreundlicher. Falls Radialispunktion nicht möglich ist-->Femoralispunktion und Druckverbandanlage Art eines elastischen Gurtes mit einem dicken Knubbel darunter, der die Punktionsstelle komprimiert.Bei diesem Verfahren deutlich mehr Komplikationen,wie Blutungen,Hämatome....
    Falls bei letzteren Verfahren Blutung nicht zum Stehen kommt folgt Anlage eines Femo-Stops der zwar für den Pat.unangenehm ist,aber mit dem die Blutung meist ganz gut zum Stehen kommt.
    Ganz früher wurde bei uns auch per Hand ärztlicherseits abgedrückt,alls dann der akute Ärztenotstand kam wurde bei uns selbst das Pflegepersonal angelernt und mußte abdrücken!
    Diese Zeiten sind Gott sei dank vorbei!!! :lol1:

    Greetings from Timon
     
  15. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Timon,

    eine Punktion der Arteria radialis ist mir neu, bei uns wird die Brachialis punktiert.
    Ich dachte immer die Radialis wäre zu dünn um eine HK-Untersuchung darüber zu machen.
    Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    Schönen Abend
    Narde
     
  16. Arme Schwester

    Arme Schwester Senior-Mitglied

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    Bin als Springer öfters mal auf der Kardio und dort werden auch ambulante Coros durchgeführt. Meiner Meinung nach ziemlich riskant, da die Pat. abends wieder heim gehen, aber naja....Ärzteknappheit...Einsparungen im Gesundheitswesen.....kurze Verweildauer... Armes Deutschland.
    Punktion der radialis kenne ich nur in Ausnahmefällen (bds. Beinamputation...)
    ansonsten wird bei uns grundsätzlich die femoralis genommen, dann kommt ein Styropor-Ufo druff und ein Druckverband. Der Arzt legt fest, wie lange der drauf bleiben muß (3-12 Stunden, ca.) und wie lange Bettruhe sein muß, also ganz individuell je nach Pat.
    Zwischenfälle sind schon nicht gerade selten, mußte ziemlich oft als Sandsack dienen, aber naja.
    Kuckt bloß oft unter die Decken!!!!! (und hofft, daß das Laken noch weiß ist :-))

    MFG:lol1:
     
  17. missedpig

    missedpig Junior-Mitglied

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    Moin Moin!
    Bei Beulenbildung am Entlassungstag kann ich mir nur vorstellen, das der Patient nachdem er heiß geduscht/gebadet hat auch noch seinen Koffer durch's Zimmer gewuchtet hat. Beides sollte man nämlich mindestens in den ersten 2 Wochen nach der Untersuchung dringend vermeiden.


    Lg Misse:o
     
  18. esteee

    esteee Newbie

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    also ich arbeite seit 6 jahren auf einer kardiologischen station mit 24 planbetten und im schnitt tgl. 5-10 herzkathetereingriffen.
    zum einen haben wir festgestellt das es am untersuchenden OA liegt ob komplikationen auftreten (z.b. nachblutungen,- einblutungen) und natürlich wer abdrückt bzw die cordisscheide entfernt da ab und an auch unsere PJ s randurfen haben wir das mir rücksprache unserer stationsleitung und OA nicht mehr erwünscht da deutlich die rate der leistenhämatome angestiegen sind.
    wir versorgen die leiste mit einem druckverband plus 8 h sandsack bei komplikationen natürlich länger.
    und leider ist es so das die incomplinden patienten die zb. mit schleusen aufstehen nie einbluten ;)

    ICH HOFFE ICH KÖNNTE DIR HELFEN
     
  19. intensivotter

    intensivotter Senior-Mitglied

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    Guten Morgen!

    Arbeite auf einer cardiolgischen ITS mit 3-4 "Akut- Coro`s" pro Tag. Nachblutungen haben wir ausgesprochen selten, meistens dann, wenn der Pat. nicht ruhrig liegen bleibt, das betroffene Bein anzieht etc.

    Wir arbeiten bei Punktionen der Femoralis auch mit den guten alten Druckverbänden,wobei der Pat . zwischen 12-24 Stunden den DV und den entsprechendet Bettruhe hat ( engmaschige KOntrolle der Fupulse etc.)
    Bei Punktion der Radialis arbeiten wir mit dem "Femur-Stopp".
     
  20. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    hallo,

    bei uns gab´s sehr viele nachblutungen bei angio-seal verschluss. seitdem machen wir zusätzlich noch einen dv über 12h und jetzt passiert wieder weniger.
     
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