Wer haftet bei Schaden?

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von Junimond176, 21.05.2011.

  1. Junimond176

    Junimond176 Junior-Mitglied

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    Einer Kollegin ist folgendes passiert:Am Wochenende gab es Probleme mit dem Bereitschaftshandy d. h. es funktionierte wohl nicht, man konnte mehrfach nicht erreicht werden usw. Nachts versuchte die Notrufzentrale besagtes Handy zu erreichen, da der Notruf eines Patienten einging. Da niemand den Anruf entgegennahm(laut Kollegin klingelte es nur kurz und die Nr. war nicht sichtbar), wurde die Wohnung der Patientin aufgebrochen durch einen Schlüsseldienst, Polizei, Feuerwehr , Krankenwagen waren vor Ort. Die Kosten dafür soll meine Kollegin übernehmen! Ist das rechtens oder müsste die Haftpflicht des Arbeitgebers diesen Schaden tragen?
     
  2. schwäbin

    schwäbin Senior-Mitglied

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    Ich denke das ist sehr schwierig zu beantworten.
    War denn schon tagsüber das Handy schlecht zu erreichen, oder nur in der Nacht?
    Der AG ist verpflichtet ein ordnungsgemäß funtkionierendes Arbeitsmittel bereit zu stellen. Gab es keine Möglichkeit z.B. die Simkarte in ein anderes Handy einzulegen?
    Unter Umständen kann sie ja auch über's Display beweisen, dass die Nummer nicht mitgesendet wurde und sie also keine Möglichkeit hatte zurückzurufen...
    Wie sieht es mit dem Empfang aus?
    Ich hatte mal eine Kollegin, die hatte zu Hause genau 2 Plätze wo sie das Handy hinlegen konnte weil sie sonst keinen Empfang hatte, das muss natürlich gewährleistet sein, denn sonst ist es ihr verschulden.

    Prinzipiell denke ich aber schon, dass der AG da in der Pflicht ist außer er kann ihr Mutwilligkeit nachweisen...
     
  3. aquarius2

    aquarius2 Poweruser

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    Hat sie das Handy nicht aufgeladen oder gar an die Wand geknallt?
    Also ich würde bei Diestbeginn mal prüfen ob das Akku geladen ist, mich auf dem Handy selbst anrufen (mit unterdrückter Nummer) und dann wenn es nicht klingelt oder so Massnahmen treffen.
    Manchmal ist es ja auf Vibration gestellt oder auf lautlos, das wäre ja dann ein Fehler, den man sich selbst zuzuschreiben hätte.
     
  4. Marty

    Marty Poweruser

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    Nochmal zum besseren Verständnis: Die Kollegin, die Rufbereitschaft hatte, merkte, das es bei ihr klingelte, da es aber nur einmal klingelte und die Nummer nicht sichtbar war, nahm sie an, das war ein Irrtum oder sonstwas und ließ das Ganze auf sich beruhen.
    Das hätte ich wohl nicht gemacht, denn es hätte mir keine Ruhe gelassen und ich hätte erstmal die Funktion gecheckt, so wie aquarius und dann hätte ich die Notrufzentrale zurückgerufen, ob mich jemand erreichen wollte.
    Wo liegt der wahre Anteil deiner Kollegin in dieser Geschichte? Und wenn sie einen daran hat, muß sie die Konsequenzen tragen (wie auch immer der rechtliche Aspekt ist)

    Gruß, Marty
     
  5. Robby

    Robby Senior-Mitglied

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    Deine Kollegin hätte bei der Notrufzentrale anrufen können um einfach mal nachzufragen ob der Anruf ihr galt. Sie hatte Rufbereitschaft, der Anruf kam in der Nacht, also liegt es nahe das dieser Anruf dienstlich war. Ich an Ihrer Stelle hätte kurz angerufen und nachgefragt. Ansonsten hätte ich nicht mehr weiter schlafen können. Auch die beste Technick ist nicht unfehlbar.
     
  6. Junimond176

    Junimond176 Junior-Mitglied

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    Das Handy war aufgeladen und auch nicht auf Vibration oder lautlos gestellt. Es gab wohl tagsüber bereits technische Probleme . So ließ sich das Handy z. Bsp. erst nach vielen Versuchen überhaupt anschalten und die Kollegin, die es vor ihr hatte ist auch mehrfach erst nach einigen Versuchen erreicht worden, was aber nichtr am Netz lag. Ich hätte auch in der Notrufzentrale angerufen und mich rückversichert, aber sie hat es eben leider nicht.
    Aber die Frage ist: wer haftet??????
    Allein der Schlüsseldienst kostet fast 200,- und man weiß nicht, was noch nach kommt.
    Übrigens ist das Handy jetzt auch ausgetauscht :-)
     
  7. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Das ist interessant.
    Wenn ich Rufbereitschaft habe und ich habe bereits tagsüber Probleme, leite ich in der Regel das Handy auf mein eigenes um.
    Es gab auch bei mir mal das Problem, dass der Provider wohl ne Macke hatte und von jedem Anrufer verlangte, er möge um mich zu erreichen eine PIN eingeben.
    Wenn das Handy nur einmal klingelt, hätte ich an ihrer Stelle die Notrufzentrale angerufen und nachgefragt, auch wenn es vergeblich wäre.

    Verstehe ich es richtig, dass das Problem schon länger bekannt war, der AG aber nicht darauf reagiert hatte?
     
  8. schwäbin

    schwäbin Senior-Mitglied

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    wie oben schon geschrieben: sie hätte, da das Problem bekannt war, Maßnahmen ergreifen können (Sim Karte in ein anderes Handy / Rufumleitung einrichten...)bzw. irgendwie halt sicherstellen dass sie erreichbar ist.
    Ich denke eine Teilschuld hat sie so auf jeden Fall.
    Interessant wäre jetzt, wie die Rechtslage wirklich aussieht, denn von uns sind das ja nur Mutmaßungen und Bauchgefühle. Steht vielleicht was im Arbeitsvertrag wo man Rückschlüsse ziehen könnte?
     
  9. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hat die Kollegin eine Berufshaftpflichtversicherung?

    Wenn es tatsächlich so kommt, dass sie für den Schaden haftbar gemacht werden kann, soll sie ihre Berufshaftpflicht einschalten.:idea:

    Diese sollte eigentlich dafür aufkommen.

    LG opjutti
     
  10. Junimond176

    Junimond176 Junior-Mitglied

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    Nein das Problem trat wohl erst am WE auf und war dem Arbeitgeber vorher nicht bekannt. Die Kollegin, die es btrifft, besitzt kein Privathandy und konnte somit auch keine Rufumleitung machen. Sie hat gemeinsam mit der Kollegin, die im Frühdienst das Problem hatte, das Handy probiert und da funktionierte es auch. Im Arbeitsvertrag steht dazu garnichts.
    Wir diskutieren uns dazu im Kollegenkreis die Köpfe heiß, aber keiner weiß genau wie die Rechtslage ist.....
     
  11. Marty

    Marty Poweruser

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    http://www.htw-saarland.de/Members/...tsfragen-der-telefonnutzung-in-der-pflege.pdf


    Punkt 8: Die Handynutzung.

    "...Der Mitarbeiter in der Pflege ist verpflichtet, Aufenthaltsorte zu wählen, an denen er über ein von ihm betriebs- und empfangsbereit zu haltendes Funktelefon erreicht werden kann..."



    Klingt auch irgendwie logisch, denn der Mitarbeiter bemerkt das Nichtfunktionieren. Dafür muß er es bei Dienstübernahme testen. Und wenn es "spinnt", als erstes den AG informieren. Der muß dann reparieren oder für Ersatz sorgen, oder was-zum-Geier-auch-immer.
    Ich drück deiner Kollegin die Daumen, das mit der Berufshaftpflicht klingt doch gut.

    Gruß, Marty
     
  12. Robby

    Robby Senior-Mitglied

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    Tja ,die Rechtslage das ist nicht immer einfach. Im Internet gibt es eine Plattform die heisst Frag einen Anwalt.de Registrist dich, setze 20 oder 25 Euro als Einsatz ein und stelle deine Frage. In Anbetracht der evt auf die Kollegin zukommenden Kosten kann man das schon mal machen. Dann hat sie Rechtssicherheit. Antwort hat sie in der Regel in max 2 Stunden von einem Anwalt. Sollte für einen Juristen leicht zu beantworten sein. Habe ich auch schon ein paar Mal gemacht und war immer zufrieden.
     
  13. aquarius2

    aquarius2 Poweruser

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    Oder hast du ne Berufsrechtschutz frag einen Anwalt, eine Auskunft müsste unter 100 Euro zu bekommen sein und eine Auskunft kann viel Ärger sparen, es gibt auch 0900 Nummern wo Anwälte die für 2,00 Euro oder so Auskunft geben...
     
  14. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Oder die Kollegin ist Mitglied in einem Berufsverband und nutzt diesen für die Rechtsberatung, die ist da nämlich mit drin. Und die Berufshaftpflicht gleich auch noch.

    Wenn die Kollegin tatsächlich schon vor dem Anruf gemerkt hat, dass das Handy defekt war, hätte sie reagieren müssen. Zumindest hätte sie den Vorgesetzten in Kenntnis setzen müssen - dann hätte sich schon irgendwo ein funktionierendes Handy auftreiben lassen, zumindest leihweise. Kann man die Anrufe nicht auch auf eine Festnetznummer umleiten?

    Abgesehen davon kam die Notrufzentrale ja durch, nur war nach einmal Klingeln Schluss. Wie viele Teilnehmer kennen die Nummer der Rufbereitschaft? Ist die Zentrale als potentieller Anrufer wahrscheinlich, oder könnten da auch zig private Kunden anrufen (die man natürlich nicht alle nachts aus dem Bett werfen möchte)?
     
  15. Marty

    Marty Poweruser

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    Selbst wenn es zig private Menschen geben würde, die unter dieser Nummer anrufen könnten, sobald eine Notrufzentrale mit im Spiel ist, ist ein Nachfragen bei der wohl zwingend nötig. Natürlich ist man nicht das letzte Bausteinchen in der Notrufkette, es kommen ja noch die Instanzen, die jetzt das Geld kosten, aber dieser Rückruf hätte sein müssen.
    Natürlich weiß ich, hätte meine Oma Räder... das ganze soll auch kein Vorwurf sein, nur ein Beispiel, wie schnell man Fehler macht.

    Gute Nacht,
    Marty
     
    #15 Marty, 22.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 22.05.2011
  16. fabiola

    fabiola Junior-Mitglied

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    Also, so Haftungsfragen scheinen ja oefter mal wieder aufzutauchen, in jedem Fall sollte sie sich Rechtsbeistand holen, da sie sonst unter die Raeder kommt. Der AG wird erfahrungsgemaess versuchen alle Kosten aus sie abzuwaelzen, ist sie vielleicht sogar in der Gewerkschaft? Dann waere sie ja auch rechtsschutzversichert, auch der Betriebsrat koennte vermitteln. In der Haftungsfrage stellt es sich fuer mich als Hobbyjuristin folgendermassen dar. Alleinige Haftung des AN nur im vorsaetzlichen Faellen, der duerfte hier wohl kaum nachzuweisen sein, ich wuerde es eher als leicht bis mittel fahrlaessig beurteilen. Das bedeutet sie haftet nicht oder nur zum Teil. Zum einen kam der Anruf nachts, also spielen ja auch die aeusseren Umstaende eine gewichtige Rolle, dann hat es ja auch nur mal KURZ geklingelt, die Notrufzentrale haette es ja auch mehrfach versuchen koennen oder aber eine Nachricht hinterlassen koennen etc. Man kann nicht unbedingt erwarten, dass sie nach einem kurzen piep gleich kerzengerade im Bett sitzt und bei der zentrale zurueckruft, falls sie es ueberhaupt gehoert haette. In meinen Augen, trifft sie wenn ueberhaupt nur eine Teilschuld und Haftung, was waere wenn sie von dem kurzen piep nicht einmal wachgeworden waere, weil sie tief schlaeft, oder sie waere mal kurz oder laenger auf Toilette gewesen???? Also ganz so eindeutig erscheint mir das Ganze nicht. Dann geht es ja auch um die Verhaeltnissmaessigkeit des Einsatzes, war es dringend erforderlich gleich beim Nichtreagieren auf einen kurzen Ton mitten in der Nacht mit dem Schluesseldienst, Polizei, Feuerwehr und RTW auszuruecken? Was war passiert, ist der Patient hingefallen, hat er Brustschmerzen, kommt er nicht aus dem Bett, schafft es nicht mehr alleine vom Toilettestuhl runter? Also man muesste auch die Dringlichkeit feststellen, ausserdem ist der Pflegedienst sowieso nicht 24h in der Pflicht, dafuer gibt es eben den Notruf vom DRK oder ASB etc., wo die ganze Nacht ueber jemand sitzt, der sich um Notrufe kuemmert! Man kann nicht erwarten, dass sie wach neben dem Telefon sitzt und auf Anrufe wartet. Also ich wuerde mich massiv wehren. Ich wuensche ihr vieeeeeeeel Glueck!
     
  17. sr.c.b.

    sr.c.b. Senior-Mitglied

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    ausserdem ist der Pflegedienst sowieso nicht 24h in der Pflicht, dafuer gibt es eben den Notruf vom DRK oder ASB etc., wo die ganze Nacht ueber jemand sitzt, der sich um Notrufe kuemmert!
    Unser Pflegedienst ist immer 24 Std. erreichbar für unsere Patienten, und bei ganz vielen Patienten mit Notrufgerät stehen wir an erster Stelle und müssen dann auch raus.

     
  18. Sosylos

    Sosylos Stammgast

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    Ich wußte noch nicht, daß es die Aufgabe eines Rettungsdienstes ist, die Personen wieder vom Nachtstuhl herunter zuholen. Das ist und bleibt die Aufgaben der Pflegedienste.
     
  19. fabiola

    fabiola Junior-Mitglied

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    Der Rettungsdienst rueckt auch manchmal umsonst aus, das bleibt nicht aus, hoffentlich werdet ihr auch nachts entsprechend entlohnt, sprich Nacht und gegenfalls Wochenendzuschlag, wie laeuft das dann mit der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeit von mindestens 10 Stunden zwischen den Diensten? waere mal so mein Einwand, es gibt ein Arbeitsschutzgesetz......Gruss, Fabiola
     
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    @fabiola- belies dich im ArbZG - Arbeitszeitgesetz . Bereitschaftsdienst ist gesetzlich möglich. Und im Bereitschaftsdienst hat der MA zu garantieren, dass er in Bereitschaft ist.

    Außerdem solltest du dich kundig machen, wofür die Rettungseinrichtungen da sind. Ich möchte net deinen Aufschrei hören, wenn der RTW Fr. Meier gerade ins Bett helfen muss wo er doch dringend bei Herrn Schulze, der einen Herzinfarkt erlitten hat, erwartet wird.

    Manchmal kann man nur den Kopf schütteln ob soviel Naivität.

    Elisabeth
     
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