Welche Tätigkeiten müssen Pflegekräfte in der Grundpflege als auch Behandlungspflege können?

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Innere Medizin" wurde erstellt von Aceton, 27.12.2010.

  1. Aceton

    Aceton Stammgast

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    Hallo!

    Ich selber arbeite auf einer peripheren Station in der Innere Medizin.
    Mir ist aufgefallen, das meine Kollegen über Wundverbände weniger Erfahrung haben. Auch andere Dinge wie beispielsweise OP-Vorbereitung fehlt es am Wissen. Kein Wunder...schließlich sind auf meiner Station in der Regel auch keine chirurgischen Patienten.

    Jetzt frage ich mich...welche Tätigkeiten und Kompetenzen in der Grund- als auch Behandlungspflege müssen Pflegekräfte in der Inneren Medizin können bzw. haben??

    In einem anderen Thread habe ich auch mal die Frage gestellt, ob Pflegekräfte EKG's lesen können sollten...nunja hin und wieder werden bei uns auch von MTA's EKG's geschrieben...aber lesen kann sie definitiv keiner von uns.

    Freue mich auf eure Meinungen und Antworten
     
  2. aquarius2

    aquarius2 Poweruser

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    Hallo, eigentlich muss man alles können hat mal eine Stationsleitung von mir gesagt, aaaaber:
    -du vergißt auch Dinge, die du in der Ausbildung gelernt hast
    -es werden immer wieder neue Methoden z.B für Dekubitusbehandlung, Lagerungskonzepte etc erstellt und jedes Haus hat so eigene Standards
    -Faktor Mensch, jedem sind andere Dinger wichtig, du wirst immer Leute haben, die aus den Patientenzimmern nicht rauskommen, oder die die ganze Orga machen und andere, die eben auch neue Kollegen Schüler und Praktikanten anleiten, dafür bleibt eben das was ihnen nicht so liegt für die anderen...
    -du arbeitest wenn du es Dir aussuchen kannst auf Fachrichtungen, die dir liegen, sicher einige wechseln ab und zu, aber um in allen Fachrichtungen gut zu sein musst du regelmäßig wechseln, fleißig Fachliteratur lesen, regelmäßig Fortbildungen machen.
    -jeder ist anders, einer tut genau das was er/sie tun muß, andere gucken genauer hin, hinterfragen Anordnungen, z.B. Antithrombosestrümpfe bei Polyneuropathie, Heparinperfusor und Clexane s.c. zeitgleich über mehrere Tage
    -die Arbeitsbelastung, du kannst noch so gut kommen, aber wenn der Bär steppt dann macht man nur das nötigste und hat dann weder Zeit und Nerv sich untereinander auszutauschen
    -Pflegevisiten, wenn es ein Pflegeproblem gibt wird auch nicht überall gemacht.

    So, das waren meine Gedanken, es gibt sicher noch einige andere Punkte, die man sagen kann.
    Wenn ich mich nicht auskenne habe ich kein Problem damit, zu fragen oder mir helfen zu lassen, auch wenn ich schon 22 Jahre Examen habe, denn egal was ich tue oder nicht, ich bin für mein Handeln verantwortlich!
     
  3. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Du musst dich in Deinem Fachbereich auskennen. Grundwissen über die häufigsten Krankheitsbilder samt Pflegeproblemen, Kenntnisse über die gebräuchlichen Medikamenten haben. Mit den Geräten umgehen können, die auf Station verwendet werden. Mit dem Procedere bei Aufnahme, Entlassung oder Verlegung vertraut sein. Und das ganze bürokratische Drumherum, wie z.B. das Bestellwesen, beherrschen.

    Bei den weniger häufigen Fällen, Untersuchungen usw. musst Du meiner Meinung nach nur wissen, woher Du die Infos bekommst, die Du nicht parat hast. Sprich: wo kann ich das nachschlagen, wo ist die Checkliste zur Vorbereitung, welchen Fachmann kann ich hinzuziehen?

    Wer längere Zeit in einem bestimmten Bereich arbeitet, entwickelt sich zwangsläufig zum Fachidioten. In meinem Bereich bin ich gut, behaupte ich mal. Aber in der Chirurgie hat sich seit meinem Examen eine Menge verändert. Wo der Appendix ist, weiß ich noch, aber bei OP-Methoden, Vor- und Nachsorge, Kostaufbau usw. hat sich zu viel getan, als dass ich da noch mitreden könnte.
     
  4. Blümchen1985

    Blümchen1985 Poweruser

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    Man muss wissen wo ich Infomationen herbekomme, wenn ich selbst nicht weiß wie es geht.
    Wir haben auch manchmal auf der inneren OP-Vorbereitungen, und wenn ich mich nicht auskenne, muss ich mich halt mal dazu "herablassen" auf der Chirurgie anzurufen und fragen was zu tun ist.

    Man muss nicht alles wissen, man muss sich nur Hilfe und die Infos holen... :besserwisser:
     
  5. Aceton

    Aceton Stammgast

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    Vielen Dank für eure Antworten.

    Das ich mich in den entsprechenden Fachbereichen auskennen muss, ist hoffentlich für jeden selbstverständlich.
    Auch zu wissen, wen man fragen kann, wenn man etwas nicht weißt, ist hoffentlich auch für jeden obligatorisch.

    Hier nochmal 2 Beispiele für den Grund meines Threads :engel:
    Beispiel 1:
    Wir hatten vor paar Wochen einen chirurgischen Patienten mit einer Vac-Pumpe. Das kannte ich vorher überhaupt nicht, weil ich sowas in der Ausbildung auch noch nie zuvor gesehen hatte und in der Schule auch gar nicht besprochen hatte.
    Ich musste mir das wissen neu erarbeiten. Dann war es "easy going"...

    Beispiel 2: Pat. mit Tracheostoma...Mein Kollege auf Station und ich hatten keine Ahnung, wie die Pflege dieser Kanüle geht. Der Pat. kannte sich aus, so das wir ihn bloß attestieren mussten. Am Anfang war es bisschen schwierig, da wir nicht wußten, wie wir ihn attestieren konnten.
    Nunja...nachmittag schnell die Literatur durchgewälzt und am nächsten Tag hatte ich keine Probleme mehr gehabt.

    Deshalb würde ich gern für mich selbst einfach eine Art "Tätigkeitskatalog" erstellen, wo ich selber nochmal für mich überprüfen kann, was ich mir unbedingt aneignen muss.

    Bei meiner Station gibts nach meiner subjektiven Einschätzung nicht viel an Behandlungspflege. Das ist auch ein weiterer Grund, warum ich frage.



    Bsp. was jeder in der Inneren Medizin können muss:
    s.c. spritzen
    Infusionen vorbereiten/anhängen
    Blasendauerkatheter legen
    Pflege bei Anus Praeter

    Ich freue mich, wenn ihr mir hilft diese Liste zuerweitern.
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wenn ein Arzt einen Kasus hat, der außerhalb seiner Fachspezialisierung liegt, dann ruft er einen Konsil. Warum kann Pflege net auch so handeln? Warum stellt Pflege an sich den Anspruch immer perfekt zu sein?

    http://www.bibliomed.de/cps/rde/xbc...med/sp_old-2001_02_Der_Pflegekonsildienst.pdf

    Was muss Pflege beherrschen? Grundlagen: Krankenbeobachtung mit Hilfe der Sinne und mit Urinmessvorrichtung, Thermometer, RR-Messgerät, BZ-Messgerät u.ä... Für so etwas braucht es ein gerüttelt maß an Grundkenntnissen in Anatomie und Physiologie um Abweichungen erkennen zu können. Fachspezifische Kenntnisse in Pathophysiologie helfen das Erkannte zu bewerten.
    "Füttern, waschen, trocken legen" sollte wohl jeder beherrschen- egal in welchem Bereich er arbeitet. Pflegerelevante theoretische Kenntnisse zu den diversen Prophylaxen, den Pflegemethoden, dem Pflegeprozess ... das ist Grundwissen, dass in jedem Bereich vorhanden sein muss, weil es net primär fachspezifisch ist. Wir pflegen ja den Pat. und net die Krankheit.
    Und das man zum Hygieneverhalten mehr wissen muss als nur: wann Handschuhe an, wann aus- versteht sich wohl von selbst.

    Elisabeth

    PS Die von dir aufgeführten Tätigkeiten gehören in den generalistsichen bereich: sie müssen überall beherrscht werden... nach der Grundausbildung.
     
  7. monaluna

    monaluna Poweruser

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    und eines darf du nie vergessen, je frischexaminierter Mann/Frau ist, je mehr breitangelegtes Fachwissen hast du, aber je länger du auf einer Station bist, je mehr Fachidiot wird man... und du machst das vollkommen richtig, neues KB nachlesen, und viel nachfragen, wenn man was nicht weiss.

    Natürlich sollte man auf seiner Station nach einer gewissen Zeit, die eigenen KB, Medis etc. wissen... wie bereite ich auf die verschiedenen Untersuchungen vor.
    Es ist nicht schlimm etwas was man nicht häufig hat, nicht zuwissen, man kann alles nachlesen.

    Das wichtigste ist meiner Meinung nach die Bereitschaft ständig dazuzulernen und bei Unklarheiten zu Fragen.
     
  8. Bully1959

    Bully1959 Poweruser

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    hallo

    meine Meinung ist erst mal erkennen, was ich nicht weiß....

    wenn ich Jahre in der Inneren arbeite, weiß ich nicht mehr, die genaue OP Vorbereitung für jede OP

    nüchtern lassen ist hoffentlich für jeden klar:P

    aber genaue OP Vorbereitung, kann ich auf jeder chir. Station erfragen

    das genaue Grundwissen zu erfassen, was jede exam. Krankenschwester wissen sollte, egal wo sie arbeitet ist etwas umfangreich

    denn wenn ich Jahrelang internistisch arbeite und plötzlich chir. denken soll, gibt es natürlich gewisse Dinge die ich wissen sollte, aber es ist müßig die jetzt aufzuzählen

    viele Grüsse
    Bully
     
  9. Aceton

    Aceton Stammgast

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    Eigentlich hast du recht. Du erwähnst in deinem Beispiel einen Arzt, der Fragen außerhalb seiner Fachspezialisierung hat. Dann ist ein Konsil der richtige Schritt.

    Ich frage aber hier in diesem Thread, welche Tätigkeiten eine Pflegekraft in der Inneren Medizin haben muss.
    Ich fragt also nach Tätigkeiten INNERHALB der eigenen "Spezialisierung".


    Theoretisch hast du vollkommen recht. Praktisch ist das aber nicht so.
    Ein schönes Beispiel:
    "Auf einer Psychatrie: Keiner der anwesenden aus dem Pflegepersonal wußte mehr, wie man einen Blasendauerkatheter legt."


    Wenn du aber ein paar Dinge nennen mags, finde ich es für mich sehr hilfreich.
     
  10. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Nö. Normal. Wie oft passiert das dort? (In der Psych haben sie uns Schüler genau deshalb gern diese Art Behandlungspflege durchführen lassen.)

    Solange sie noch wissen, wo der Pflegeleitfaden steht, in dem man dieses nachschlagen kann... Dann kommt die Erinnerung auch zurück.
     
  11. Aceton

    Aceton Stammgast

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    @Claudia


    Nach Aussage von Denise MÜSSEN wir das aber beherrschen :besserwisser:

    Den Umgang bei einem Notfall MÜSSEN wir auch beherrschen.
    Da können wir uns auch nicht erstmal in den Pflegeleitfaden belesen, wenn das Kind schon im Brunnen gefallen ist.
    Besonders, wenn man alleine auf der Station ist.
     
  12. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ja, Notfälle sind was anderes. Dafür gibt's aber auch Reanimationstraining, damit man nicht aus der Übung kommt.

    Ich musste bisher nie notfallmäßig einen DK legen, noch einen Wundverband wechseln oder eine Untersuchung vorbereiten. Die Zeit, die man dafür zum Einlesen benötigte, die hatte der Patient dann schon noch. (Wobei ich sie für die ersten beiden Tätigkeiten nicht brauche.)
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wenn du das Katheterisieren nur per kopieren gelernt hast, dann wirds schwierig. Dir fehlt das Grundlagenwissen und damit die Fähigkeit die Handlung an die Situation anzupassen.

    Ich kann dir versichern, dass es ausreicht, dass Katheterisieren einigemale gesehen zu haben um mit entsprechendem Wissen um den Vorgang (was-wann-wie-warum) selbst das allererste mal zu katheterisieren.

    Ein Lehrbuch mit detaillierten Anweisungen á la Drehbuch ist da eher kontraproduktiv. Du musst wissen, worauf es ankommt: Hygiene, Anatomie, Physiologie und ggf. Pathophysologie.
    Ich würd z.B. niemanden mit ner Prostatahyperplasie katheterisieren. Hab einmal ein Via valsa gesehn. Das hat mir gereicht. Ergo: man muss wissen, was geht und wovon man lieber seine Finger lässt, weil spezialisiertes Wissen notwendig.

    Ich bleibe dabei: das vermittelte Grundlagenwissen muss vorhanden und jederzeit aktivierbar sein.

    Elisabeth
     
  14. Aceton

    Aceton Stammgast

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    Sehe ich genauso!
     
  15. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ich gehe davon aus, dass jeder GuKP das Katheterisieren in der Ausbildung gelernt hat. Das Grundlagenwissen ist also da, es benötigt lediglich eine Auffrischung. Und sei's nur, dass man nachschlägt, in welche Richtung beim Tiemann-Katheter die Spitze zeigen muss.

    Bei bekannter Prostatahyperplasie dürfen bei mir auch die Urologen zum Zug kommen.
     
  16. Schwester Rabiata 2

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    Wenn ich keine Ahnung habe, weil zum Beispiel die Neurochirurgen sich bei uns ein Bett geliehen haben, dann rufe ich die Kollegen an. 1. Sind sie freundlich und helfen gerne und 2. finde ich es überhaupt net schlimm andere um Rat zu fragen. Wenn ne UCH Schwester mich fragen würde, was man bei ner TACE zu beachten hat, gebe ich auch gerne Auskunft.
     
  17. eiermatz

    eiermatz Senior-Mitglied

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    Eigentlich hat man doch auf einer Inneren Station die größtmögliche Fächerung aller Disziplinen, was mir pers. immer gut gefallen hat.
    Demenzerkrankte mit entgleistem Diabetes und Oberschenkelhalsbruch...
    Alkoholiker mit Hepatitis und einem Knöchelbruch der Hand...
    Schwangere mit entgleistem Diabetes oder Hypertonie..
    war immer sehr abwechslungsreich und nicht so eingefahren wie jetzt 20 Jahre Gynäkologie- Schwester.
     
  18. Aceton

    Aceton Stammgast

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    Deshalb meine Frage, welche Tätigkeiten die Pflegekräfte können müssen.
    Mich graust es am Rücken, wenn ich langjährige internistische Pflegekräfte sehe, wie sie Verbände unter eher weniger sterilen Kautelen durchführen. :eek1:
     
  19. Suprarenina

    Suprarenina Stammgast

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    Und was unternimmst du in solchen Situationen ?

    ( sorry, aber mir ist hier zu viel "Gehetze"..Unmöglich ! )
     
  20. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    Ein steriler VW erfordert wohl kaum, dass man eine "chirurgische" Pflegekraft ist.
    Gerade heute kommt es doch mehr als häufig, dass Patienten an mehreren Erkrankungen leiden und somit ist auch die "internistische" Pflegekraft sicher nicht nur ausnahmsweise mit einem sterilen VW konfrontiert.
    Zugänge, PEG etc. wollen ja auch dort verbunden werden.

    Etwas weniger Pauschalisierungen würden der Diskussion sicher gut tun.:hippy:

    Gruß, Mary
     
    #20 mary_jane, 08.01.2011
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.2011
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