Welche Ausbildungsstelle annehmen?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von lilalotta, 09.02.2016.

  1. lilalotta

    lilalotta Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    26.01.2016
    Beiträge:
    36
    Zustimmungen:
    9
    Hallo,

    nachdem ich erst befürchtete keinen Ausbildungsplatz zu bekommen, habe ich nun die Qual der Wahl. Ich könnte entweder eine Stelle in der Kinderkrankenpflege bekommen, sowie eine Stelle in der Krankenpflege. Eine der Stellen wäre in einem städtischen Krankenhaus, die andere in einem Helios-Klinikum.
    Gibt es bis dahin vielleicht schon einen Rat was wohl die bessere Wahl wäre?
    Und weiterhin strebe ich an mich nach der Ausbildung auf den Bereich Psychiatrie/Sucht zu bewerben/spezialisieren. Wäre hierfür die Kinderkrankenpflege oder die normale Krankenpflege die bessere Grundlage?

    Über Tipps freue ich mich.

    LG
     
  2. Fortistroll

    Fortistroll Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    16.12.2015
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    5
    Beruf:
    DGKP
    Ort:
    Wien
    Akt. Einsatzbereich:
    Gerontopsychiatrie
    Um welche Bereiche handelt es sich? Wo willst du hin? Sucht ist ein weiter Begriff... Meist eig. Thema für den Sozialarbeiter oder Psychotherapeuten... Betrifft die Pflege nur Peripher... Habe aber auch schon mit jugendlichen Abhängigen zu tun gehabt, meist aber zwangsläufig, wenn diese in die Einrichtung gekommen sind und paar Tage im Netzbett verbrachten... bzw. mittlerweile ja gerichtlich fixiert...

    Ich würde mir halt den Bereich suchen wo man angeben kann, man hat schon mit bestimmten psychisch erkrankten gearbeitet... hilft immer im Lebenslauf... auch bei Sonderausbildungen um genommen zu werden...
     
  3. lilalotta

    lilalotta Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    26.01.2016
    Beiträge:
    36
    Zustimmungen:
    9
    Nunja die expliziten Einsatzbereiche werde ich mir während der Ausbildung ja nicht aussuchen können. Mir geht es vorrangig darum ob die Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin oder zur Gesundheits- und Krankenpflegerin besser für meinen weiteren Werdegang geeignet ist.
    Nahe meines Wohnortes gibt es ein großes Klinikum für Suchterkrankungen. In diesem würde ich mich im Anschluss an meine Ausbildung eben gern bewerben...Der genaue Bereich in diesem Hause wäre für mich dann eigentlich zweitrangig.

    Und der zweite Beweggrund meiner Frage ist eben, ob die Ausbildung in einer Kette wie Helios die "bessere oder schlechtere" Variante im Vergleich zur Ausbildung bei einem öffentlichen Träger ist. Vielleicht gibt es hierzu ja persönliche Erfahrungswerte.
     
  4. -Ben-

    -Ben- Stammgast

    Registriert seit:
    05.12.2012
    Beiträge:
    336
    Zustimmungen:
    97
    Beruf:
    Fachpfleger für Psychiatrie, Student Pfl.-Manag.
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    Allgemein-/Akutpsychiatrie
    Die Arbeit mit Abhängigen gehört institutionell zum Feld der Psychiatrie sowohl in offenen, als auch geschlossenen Bereichen, sowie in forensischen Abteilungen (§64 StGB). Es gibt aber auch spezielle Einrichtungen und Heime für Menschen mit Suchterkrankungen. Du hast wahrscheinlich nie in einem dieser Bereiche gearbeitet, aber die Kranken- und Fachpflege ist fester Bestandteil und in den Behandlungsprozess fest integriert (genauso wie der Sozialarbeiter, Arzt und ggf. Psychotherapeut).

    Es gibt die Fachweiterbildung für Psychiatrie, die dich darauf gut vorbereitet. Dafür benötigst du eine Ausbildung in der (Kinder)Krankenpflege, Heilerziehungs- oder Altenpflege. Persönlich empfehle ich dir, die reguläre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im öffentlichen Dienst zu favorisieren. Letzteres ist aber nur meine persönliche Meinung.

    Ben
     
  5. Fortistroll

    Fortistroll Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    16.12.2015
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    5
    Beruf:
    DGKP
    Ort:
    Wien
    Akt. Einsatzbereich:
    Gerontopsychiatrie
    Ben wenn du nächstes mal Texte aus Wikipedia kopierst, achte darauf ob diese Angaben richtig sind... dein kompletter Absatz ist total falsch... Ich vermute du hast noch niemals in diesem Bereich gearbeitet, sonst wüsstest du das es eine geschlossene Abteilung nicht gibt... wüsste nicht wieso Deutschland da eine Ausnahme wäre...

    Zum anderen kenne ich natürlich die speziellen Ausbildungen in Deutschland nicht...

    lilalotte, was im Absatz von Ben steht heißt quasi, du hast überall mit Abhängigen zu tun... Arbeitest du auf einer Gastro, wirst du viel mit Alkoholabhängigen zu tun haben... Dies sind keinesfalls Psychiatriepatienten... sie kommen dort wegen anderen Leiden hin. Psychische Erkrankungen hast du natürlich überall dabei, aber mit speziellen Drogenentzug haben wir einfach nichts am Hut...

    Ich arbeite nun 4 Jahre in einer Gerontopsychiatrie und wir haben dort eher Menschen mit den Folgen jahrerlanger Suchtmissbräuche. Auch wenn ich oft auf der Akutpsychiatrie aushelfe, die Leute kommen nicht primär wegen ihrer Suchtproblematik... Aber egal...

    Würde dir auch zum allgemeinen Bereich raten... Wenn es in Deutschland nicht so wie Österreich/Schweiz schon einen direkten Einstieg gibt (Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege)...

    Krankenanstaltenträger würde ich eher als zweitrangig ansehen, ausser du weißt welche Träger das sind wo du dich bewerben möchtest nach der Ausbildung...
     
    #5 Fortistroll, 09.02.2016
    Zuletzt bearbeitet: 09.02.2016
  6. Tante Doll

    Tante Doll Stammgast

    Registriert seit:
    21.02.2015
    Beiträge:
    291
    Zustimmungen:
    95
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger
    Ort:
    Norwegen
    Akt. Einsatzbereich:
    Psychiatrie
    was ist bitte an Ben`s kompletten absatz so total falsch ? wieso gibt es keine geschlossenen bereiche ?
     
    -Ben- und FLORA.BLEIBT gefällt das.
  7. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

    Registriert seit:
    12.12.2014
    Beiträge:
    667
    Zustimmungen:
    268
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger f. Anästh.- und Intensivpflege
    Ort:
    Süddeutschland
    Akt. Einsatzbereich:
    Anästhesie
    Funktion:
    Knecht für alles
    klar gibt's auch ne geschlossene sucht.. zumindest bei uns in der psych
     
  8. WildeSchwester

    WildeSchwester Poweruser

    Registriert seit:
    16.01.2015
    Beiträge:
    555
    Zustimmungen:
    101
    Beruf:
    Krankenpflegeschülerin
    Ort:
    Hoher Norden
    Akt. Einsatzbereich:
    Innere
    Also im Umkreis von 25 km kenne ich hier oben bei uns schon 3 Einrichtungen die geschlossene Bereiche haben: 1 Krankenhaus der Regelversorgung,1 psychiatrisches Zentrum und ein Landespsychiatrisches Krankenhaus. Wenn ich den Umkreis erweitere fallen mir auf Anhieb noch mehr ein...
     
  9. Fortistroll

    Fortistroll Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    16.12.2015
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    5
    Beruf:
    DGKP
    Ort:
    Wien
    Akt. Einsatzbereich:
    Gerontopsychiatrie
    Geschlossen heißt, es kommt niemand rein und niemand raus, also quasi ein Gefängis... sowas gibt es in Deutschland ohne richterlichen Beschluss(Wer ordnet fixierungen an)? Wer darf das in Deutschland entscheiden?

    Das nächste, ihr behandelt in Deutschland keine psychisch Kranken auf Chirurgisch und Konservativen Stationen?

    Edit: Würde mich jetzt schon interessieren, weil wenn es doch soviele Unterschiede gibt zu Österreich/Schweiz und Deutschland muss ich ja wirklich aufpassen was ich hier schreibe, denn mir ist schon aufgefallen ihr habt auch andere Gesetze bzgl. Patientenakten und bei euch sind ja auch 12 Stunden Schichten unvorstellbar, wo bei uns kürzer als 12 Stunden unvorstellbar ist...
     
  10. -Ben-

    -Ben- Stammgast

    Registriert seit:
    05.12.2012
    Beiträge:
    336
    Zustimmungen:
    97
    Beruf:
    Fachpfleger für Psychiatrie, Student Pfl.-Manag.
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    Allgemein-/Akutpsychiatrie
    Arbeitsroutine muss ich nun wirklich nicht aus Wikipedia kopieren.

    Ich arbeite seit 10 Jahren in der Psychiatrie, überwiegend geschlossen, darunter auch bereits in Suchtabteilungen. Ich kenne aber auch die Psychiatrien in Österreich - zumindest die in Wien habe ich mir mal angesehen - und mir ist durchaus bekannt, dass dort nicht geschlossen wird. Allerdings sind das völlig verschiedene Länder und damit Rechtsgrundlagen. Auch die Struktur ist deshalb mit Deutschland nicht vergleichbar. Geschlossene Abteilungen gibt es in Deutschland natürlich (z.B. können Patienten daran gehindert werden, die Station zu verlassen, wenn ein Unterbringungsbeschluss vorliegt. Dafür gibt es viele unterschiedliche Varianten). Es gibt aber auch den §63 und §64-er Bereich für Straftäter. §64 StGB bezieht sich dabei ausschließlich auf Abhängige!

    Auch in Österreich gibt es Stationen und Ambulanzen für Drogensüchtige. Welches Personal dort welche Aufgaben hat, vermag ich nicht beurteilen. Denn in Österreich habe ich wirklich noch nie in einer Suchtabteilung gearbeitet.

    Geschlossen bedeutet, die Station ist besonders beschützt und gewisse Patienten dürfen die Station nicht verlassen. In das Gefängnis kommt man nach Straftaten, in die Psychiatrie zum Eigenschutz. Die Forensik ist tatsächlich mit einem "Gefängnis" wenn du es so willst, vergleichbar. Dort sitzen beispielsweise Patienten, die im Rahmen Ihrer Sucht Straftaten begangen haben und verurteilt wurden. Da es spezielle Regelungen der Unterbringung überwiegend auf Landesebene gibt (in Bayern z.B. Art. 10/2 bayerisches UBG), werde ich die verschiedenen Unterbringungsarten nicht weiter ausführen, aber in Deutschland kann die Polizei, bzw. ein Amtsarzt eine Person einweisen und für eine gewisse Zeit auch unterbringen (in Bayern bis höchstens zum nächsten Tag 12:00 Uhr), anschließend braucht es in der Tat eine richterliche Verfügung. Das ist aber keine Seltenheit, sondern kommt häufig vor. Bei Fixierungen kommt es auf den Grund an, wenn ein Notstand vorliegt - darf ich fixieren, bzw. der Arzt kann und darf es anordnen. Unter gewissen Umständen können Zwangsmaßnahmen aber auch durch einen Richter angeordnet werden. Dafür nutzen wir in Deutschland keine Netzbetten.

    Sind sie dann dort wegen ihrer Sucht oder wegen der OP? Wenn sie dort lediglich wegen einer OP sind, brauchen sie (normalerweise) in der Zeit auch keinen Sozialarbeiter.

    Ben
     
  11. Fortistroll

    Fortistroll Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    16.12.2015
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    5
    Beruf:
    DGKP
    Ort:
    Wien
    Akt. Einsatzbereich:
    Gerontopsychiatrie
    Gut danke für die Aufklärung, dies klingt aber alles so ähnlich wie bei uns, lediglich ein Schnellgericht habe ich nicht gefunden in Deutschland bzw. mobile Gerichtsverhandlungen... Ich habe mich in das Thema eingelesen und bin etwas entsetzt, da ich in einer Gerontopsychiatrie arbeite und gerade gelesen habe, dass es sogar geschlossene Demenzstationen gibt wo Oma und Opa nicht abhauen können und die das auch noch stolz auf der Homepage im Internet vermarkten... sowas gibt es bei uns zum Glück nicht, könnte ich als Dipl. Krankenpfleger auch bei keiner Kontrolle der zuständigen Behörde argumentieren, wieso die alten weggesperrt werden...(vlt. Ansichtssache).

    Suchtstationen haben wir natürlich auch nicht geschlossen... Bei Eigen bzw. Fremdgefährdung wird dieser Patient angehalten um die Station nicht verlassen zu können. Netzbetten gibt es seit ein paar Monaten nicht mehr bzw. nur mehr in speziellen Fällen.

    Zum eigentlich Threadthema, ich möchte nicht daran Schuld sein das dies untergeht. Sie hat noch gefragt wie es aussieht in Deutschland mit den Trägern...
     
  12. Bachstelze

    Bachstelze Poweruser

    Registriert seit:
    10.03.2011
    Beiträge:
    1.305
    Zustimmungen:
    158
    Ich würde die städtischen Kliniken nehmen.
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    04.09.2004
    Beiträge:
    10.443
    Zustimmungen:
    212
    Beruf:
    Krankenschwester, M.A. Pflegewissenschaft, Dozentin
    Akt. Einsatzbereich:
    Palliativstation, Bildungszentrum
    Funktion:
    Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing, M.A. Pflegewissenschaft
    Bei der Diskussion Kinderkrankenpflege- contra Krankenpflegeausbildung stellt sich immer die Frage, in welchem Bereich sich der Betreffende seine berufliche Zukunft vorstellt. Du scheinst ja die Erwachsenen-Pflege in der Psychiatrie zu favorisieren. Ergo wäre die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin die logische Konsequenz. Die ist auch sinnvoller, falls Du mal im Ausland arbeiten möchtest - Kinderkrankenpflege als separaten Beruf kennt man dort nicht, das erschwert die Anerkennung.

    Davon abgesehen könntest Du noch weitere Unterschiede auf die Pro- und Kontra-Liste setzen. Wie groß ist das Haus? Hast Du die meisten Einsätze dort, oder gibt es viele Außeneinsätze in anderen Häusern, und wenn ja: Wie kommst Du dorthin? Existieren Wahlmöglichkeiten für Wunscheinsätze? Wochenarbeitsmodell? Wohnheime? Höhe der Ausbildungsvergütung?
     
  14. WildeSchwester

    WildeSchwester Poweruser

    Registriert seit:
    16.01.2015
    Beiträge:
    555
    Zustimmungen:
    101
    Beruf:
    Krankenpflegeschülerin
    Ort:
    Hoher Norden
    Akt. Einsatzbereich:
    Innere
    Es ist durchaus so dass es Richter gibt die bei Bedarf ins Krankenhaus/Pflegeheim kommen um beurteilen zu können ob Zwangsmaßnahmen über 24 Std.hinaus notwendig sind. Geschlossene Geronto kenne ich nicht.Was es gibt sind geschützte Gerontopsychiatrische Stationen/Einrichtungen oder auch geriatrische Stationen mit geschützten Bereichen.Da sind aber keine Türen abgeschlossen! In dem KH wo ich meine Ausbildung mache haben wir einen geschützten Bereich für Demenziell veränderte Menschen etc.Die können sich frei bewegen,haben jedoch Signalarmbänder um ,wodurch ein Alarm ertönt wenn sie auf dem Weg nach draußen sind.
    Edit: Was genau bedeutet "wird der Patient angehalten um die Station nicht verlassen zu können" ???
     
  15. Fortistroll

    Fortistroll Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    16.12.2015
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    5
    Beruf:
    DGKP
    Ort:
    Wien
    Akt. Einsatzbereich:
    Gerontopsychiatrie
    Seit es die Netzbetten nicht mehr gibt nur mehr Fixierungen bei Eigen/Fremdgefährdung... Oder je nach Einrichtung ist entweder der Stützpunkt beim Eingangsbereich und muss immer besetzt sein, also möchte der Patient dann die Station verlassen muss er angehalten werden, zur Not mit Alarm und Sicherheitspersonal... oder in älteren Einrichtungen gibt es den Sicherheitsdienst quasi vor der Türe (ähnlich Türsteher).
     
  16. WildeSchwester

    WildeSchwester Poweruser

    Registriert seit:
    16.01.2015
    Beiträge:
    555
    Zustimmungen:
    101
    Beruf:
    Krankenpflegeschülerin
    Ort:
    Hoher Norden
    Akt. Einsatzbereich:
    Innere
    Ähm....und du denkst sowas sei besser als ein geschlossener Bereich!?
    Edit: Ich stelle mir gerade ein verängstigtes Ömchen vor, welches nicht mehr orientiert ist,womöglich noch etliche Trauma aus der Vergangenheit....die dann durch die Tür will,sich das nicht ausreden lassen will und dann steht da Sicherheitspersonal und Alarm wird ausgelöst...Prost Mahlzeit8O
     
  17. Fortistroll

    Fortistroll Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    16.12.2015
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    5
    Beruf:
    DGKP
    Ort:
    Wien
    Akt. Einsatzbereich:
    Gerontopsychiatrie
    Individueller zumindest... ausser eine geschlossene Station umfasst nur 6 Betten... Und die Patienten sind nur in einer Akutphase dort... Prinzipiell ist das aber ne endlose Grundsatzdiskussion... Netzbetten waren auch nicht das highlight... fraglich ist auch ob bei einer geschlossenen Abteilung nicht dann Sicherheitspersonal eingespart wird... weils ja quasi eh eingesperrt sind...
     
  18. WildeSchwester

    WildeSchwester Poweruser

    Registriert seit:
    16.01.2015
    Beiträge:
    555
    Zustimmungen:
    101
    Beruf:
    Krankenpflegeschülerin
    Ort:
    Hoher Norden
    Akt. Einsatzbereich:
    Innere
    Ja,super individuell, wenn man von Sicherheitspersonal aufgehalten wird...sorry,dann lieber eine geschlossene Station, wo im Fall der Fälle von PFLEGEFACHKRÄFTEN entsprechend gehandelt/auf den Patienten eingegangen werden kann.Patienten in Ausnahmesituationen von Sicherheitskräften aufhalten zu lassen finde ich eher kontraproduktiv.
    Und Sicherheitskräfte sind sicher auch bei euch billiger als Pflegekräfte.Und Pflegekräfte kann man ja schön einsparen,wenn man vor der Tür ne Sicherheitsfirma stehen hat...:biggrin:
     
  19. Fortistroll

    Fortistroll Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    16.12.2015
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    5
    Beruf:
    DGKP
    Ort:
    Wien
    Akt. Einsatzbereich:
    Gerontopsychiatrie
    Die Sicherheitsfirma ist sowieso extern... Und es beeinflusst den Personalschlüssel nicht... Wenn die Türe verriegelt ist reicht einer der sitzt und wartet bis was passiert... wir argumentieren aber so, der Patient ist Stationsflüchtig und brauchen deshalb mehr Personal... wir bekommen es dann auch und switchen zwischen Stationen innerhalb d. Hauses, falls auf der akuten oder neurolog. mehr Pat. Stationsflüchtig sind... Das Sichrheitspersonal kommt bei uns nur auf Knopfdruck falls eine Situation ausser Kontrolle ist...
     
  20. flexi

    flexi Administrator
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    11.02.2002
    Beiträge:
    7.782
    Zustimmungen:
    46
    Beruf:
    Krankenpfleger
    Ort:
    Großraum Hannover
    Könnt ihr bitte mal wieder zum Thread-Thema zurückkommen??
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Welche Ausbildungsstelle annehmen Forum Datum
Zwiespalt - Welche Ausbildungsstelle?! Adressen, Vergütung, Sonstiges 27.03.2007
Welchen Notendurchschnitt?!?! Ausbildungsvoraussetzungen 20.10.2016
Welche OP-Schuhe bei schmerzhaftem Fersensporn? Arbeitshilfsmittel 10.10.2016
Ich bin 2 mal durchs Examen gefallen. Welche Chancen habe ich noch? Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz 04.08.2016
Umfrage: Welche stationäre Fachabteilung ist die aufwendigste? Talk, Talk, Talk 27.04.2016

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.