Weiterentwicklung: Vor-/Nachteile von TÜV und Katholischer Hochschule - Weiß nicht weiter!

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von Sorello, 05.11.2013.

  1. Sorello

    Sorello Newbie

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    hallo zusammen an alle...

    also kurz um möchte ich mich entschuldigen dafür das ich alles kleinschreibe da ich grammatik und rechtschreibung überbewerte:-):sflouts:

    also zum problem...mein problem....ich bin in einer situation angekommen in der pflege wo meine motivation gegen null geht. bin erst seit 2007 exam. habe nahtlos in der inneren angefangen und 2012 in die chirugie gewechselt....die innere hat mir angesichts der vielen pflegefälle und übelsten stress trotzdem spass gemacht. genervt haben mich eher administrative dinge Führungsqualitäten der pdl und chefärzte sowie geschäftsführung usw im allgemeinen...nach der ganzen zeit auf der inneren war ich an einem punkt angekommen, dass ich selber merkte das ich mich selbst dabei erwischt habe das ich nur noch über alle am meckern bin bzgl der oben genannten personen usw... mir ist bewusst gewesen das ich als einzelner in einer ausführenden pflegerischen tätigkeit nicht viel ändern konnte, obwohl meine stationsleitung versucht hat für uns als pflege zu kämpfen mehr personal usw waren wir auf uns alleine gestellt...

    nach langerzeit der überlegung und einem gefühl der ohnmacht und hilfslosigkeit war ich davon überzeugt das haus zu wechseln und neue erfahrungen zu sammeln...gemacht getan....nun in der allgem. chirug angekommen schon 1 Jahr gearbeitet und muss leider feststellen das Innere und Chirug. echt welten trennt pos. wie neg. !!!!!

    an sich macht mir die arbeit genauso spass ...die nähe zum pat. ist für mich ehrlich gesagt wichtig und das will ich auch nicht missen aber irgendwo bin ich einem punkt angekommen wo ich alles infrage stellen muss. der kleine pfleger egal wie gut fachlich man auch ist.. bleibt ein kleiner pfleger.... mir wurde die stellv. Leitung auf meiner station angeboten da ich wahrlich mich super eingearbeitet habe und kaum fehler mache usw...blalabalaba... aber hatte dieses angebot ausgeschlagen weil sich das falsch angefühlt hat...keine ahnung warum war aber so....am schluss muss ich sagen alles richtig entschieden weil meine neue Leitung ne katastrophe ist...vorne rum immer nett und pro pflege aber in wirklichkeit pitbull von der pdl ist und im notfall würde die station im stich lassen vonwegen geplante mehrstunden, urlaub kurzfristig verschieben usw...geht nun nicht um kleinigkeiten....

    zu meinem ursprünglichen Problem!!!! denke es ist an der zeit für ein studium ....möchte was bewegen bzw. das gefühl bekommen etwas zu ermöglichen..will ehrlich was für andere erreichen....

    meint ihr die ausbildung bzw weiterbildung beim tüv Rheinland ist zu empfehlen???? katho Köln hat nur glaub ich 40 plätze oder so und mein problem da ich ein 4 jährigen sohn habe möchte ich ungern von 100 prozent reduzieren wie von der katho empfohlen da es berufsbegleitend nicht machbar wäre auch wenn der arbeitgeber mitspielt...eine freundin hat auf 65 prozent reduz. und zwei jahre ihren ganzen urlaub verbraten usw...

    beim tüv ist die mir persönlicher angenehmer von den zeiten da abends unterricht usw...zwar teurer aber egal...aber ist dies auch gleich gesetzt ...mit ne Bachelorette:=)

    oder besser Intensiv station arbeiten oder generell fachabteilung da ich das gefühl mehr respektiert zu werden...kommt mir so vor....meine pdl ist kinderkrankenschwester und hat bei uns im haus im kinderzimmer gearbeitet und war noch nie auf ner 40 betten station und musste noch nie zu 3 20 pat waschen und noch dabei 5 neuaufnahmen betreuen:=?)(()=

    aber schöne motivierende reden halten:=) kann diese durchhalte parolen nicht mehr hören....bin mittlerweile Hygienebeauftragter, PKMS beauftragter und war auf einer Wundmanagement fortbildung..mittlerweile fühle ich mich wie der stationsnarr der immer hinhalten muss wenn jemand was neues einführen will:::===)))

    HILFEEEEEE.....bitte paar aufmunternde worte und sorry wird zeit fürs bett:!!§§$%&$&/
     
  2. matras

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    Wenn Dein Text durch Kleinschreibung an Lesbarkeit leidet, darfst Du Dich nicht über mangelnden Antworten wundern.
     
  3. krodi

    krodi Junior-Mitglied

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    Wenn man nicht weiter weiß, muss man sich informieren. Ich komme aus einer ganz anderen Ecke Deutschlands und kann deshalb die genauen Vor-/Nachteile von TÜV und Katholischer Hochschule nicht einschätzen. Aber so auf den ersten Blick scheint es sich um zwei "Paar Stiefel" zu handeln.
    Und da glaub ich ist ein Klärungsbedarf bei dir persönlich. Es bringt nicht viel irgendetwas zu machen, nur damit etwas gemacht wird. Es sollte schon das Richtige sein. Langfristig (also jüngere Leute mit einem langen Berufsleben vor sich) ist ein Studium sicher die bessere Option.
    Aber: Studium ist nicht gleich Studium. Die Studiengänge heißen verschieden; im Grunde läuft es aber auf 3 verschiedene Richtungen raus.
    1. Pflegewissenschaft. Das Berufsfeld für die Absolventen ist nicht klar umrissen, es entwickelt sich erst. Auf jeden Fall für Leute, die hauptsächlich fachlich interessiert sind.
    2. Pflegepädagogik. Das läuft grob vereinfacht auf Berufsfeld Pflegeschule raus.
    3. Pflegemanagement. Das wird mehr oder weniger die bisherigen Stationsleitungs- und PDL-Kurse ersetzen und in größeren Betrieben wird ein Bachelor in Pflegemanagement in nicht allzuferner Zukunft für Führungspositionen Voraussetzung sein.
    Also: Überleg zuerst, in welchem Feld du deine Zukunft siehst, bevor du einfach das Nächstbeste machst, bloß weil es günstig um die Ecke liegt. Lieber ein berufsbegleitendes Studium weiter weg (meist eh bloß zwei Wochen Präsenzphase am Stück, ansonsten E-Learning) oder ein Fernstudium, vorausgesetzt es ist das Richtige.
    Aus dem, was du geschrieben hast, hätte ich dich eher als Pflegemanagement-Typ gesehen. Die Katholische Hochschule hat - glaub ich - einen Pflegewissenschaftsstudiengang. Was der TÜV Rheinland anbietet??:up:
     
  4. Teilzeitschwester

    Teilzeitschwester Poweruser

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    ich finde das mit der Lesbarkeit nicht so tragisch...
    aber was soll man Dir raten? Du scheinst ja aus dem Bauch heraus schon zu wissen, wo Du hin willst und was Du nicht willst.
    Die finanzielle Situation kannst Du Dir in der Verwaltung ausrechnen lassen, ob 75% wirklich soviel weniger sind. Bei mir sind das 250-300-, €netto weniger-allerdings Stkl.4.
    Vollzeit/Studium/Kind halte ich persönlich für gar nicht gut durchzuhalten. Mir reichte schon eine Facharbeit Wundexperte, um zu erkennen, das ich mit der onkologischen FWB noch gar nicht erst zu beginnen brauche.
    Mehr Anerkennung auf Intensiv? Da könntest Du hospitieren, und Dir einen Wechsel überlegen.
    Was genau erhoffst/erwartest Du durch das Studium zu erreichen?
    Nimm Dir einige freie Tage und schreib Dir Vor-und Nachteile auf, mir hilft das immer, wenn eine Entscheidung ansteht.
    Was uns in der Pflege Kraft geben kann, ist der Gedanke, daß die Patienten am Krankenbett uns wirklich brauchen. Wenn wir gute erfahrene Pflegekräfte nicht mehr da sind-was bleibt den Patienten da noch? ="Operation gelungen,aber keiner steht mit mir auf?"Auf gute Pflege wird leider kaum noch Wert gelegt und uns kein Respekt entgegengebracht.Therapie und Profit stehen im Vordergrund.
    Das ist, was der Pflege den Hals bricht und ich wette in 20 Jahren werden Stationen reihenweise geschlossen werden müssen, weil keiner mehr diesen Beruf ausüben möchte.
    @krodi TOP Beitrag! :kloppen:
     
    #4 Teilzeitschwester, 05.11.2013
    Zuletzt bearbeitet: 05.11.2013
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ist ein Studium wirklich die Lösung des Problems oder nicht doch er Versuch vor einem eigenen Problem wegzulaufen?

    Wie viele haben das schon gegalubt udn sind bitter enttäuscht worden weil die Zwänge nicht vor den Akademikern halt machen.

    Elisabeth

    PS Btw.- ich finde es unhöflich auf die übliche Schreibweise zu verzichten. Fehler kann man immer machen. Fehlerfrei sein zu wollen´ist ein unerreichbares Ziel.
     
  6. Sashas

    Sashas Newbie

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    75% Prozent weniger ist immer besser als gesundheitliche, psychische Belastung. Besser weniger verdienen, aber mit einer großen Lust zur Arbeit zu gehen. Es wäre mein Vorschlag. Und mit der Zeit würde sich weitere Verdienstmöglichkeiten mit Sicherheit finden.
     
  7. Sorello

    Sorello Newbie

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    Erstmal Danke. Schreibe überwiegend mit dem handy deswegen ist einfacher klein zu schreiben. Für mich würde auch nur Management infrage kommen der rest ist für mich uninteressant. Will keine theorie vermitteln die nicht umsetzbar ist weil sie nicht nixht realisiert werden kann aufgrund von personal mangel usw. Finde die pflegekraft auf station ebenfalls enorm wichtig da ich ein absolutes defizit mit unmotivierten Personal sehe durch politik und falscher Führungskräfte bzw ziele der Geschäftsführung. Glaube jedem der sagt wirtschaftlichen Erfolg zu haben ist wichtig usw aber die Pflege in anderen Ländern nicht überall klar aber ist höher angesehen besser bezahlt und erfordert Qualität.

    Naja bin halt im moment ratlos....hoffe vielleicht mal was besser zu machen mit meiner Naivität:-) bin noch anfang 30 und 75 Prozent mit meiner familie usw ist schwer. Als mann muss man halt die familie ernähren:-)

    Hospitieren ist nicht das problem....hab angst be Entscheidung zutreffen und mich in einem jahr wieder neu zu orientieren.

    Hat den jemand Erfahrung mit dem tüv bezüglich der pdl Ausbildung?
     
  8. Sorello

    Sorello Newbie

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    Ps ich hab mich natürlich mit den einzelnen Studiengängen befasst. Trotzdem danke krodi. Gibt leider viele unseriöse anbieter für ne Weiterbildung. Was man alles so findet wenn man pdl Weiterbildung googelt:-)
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wenn du Kinder hast- MuKi-Kur beantragen, Abstand gewinnen und dort mit den zuständigen Profis überlegen, wie es weiter gehen kann. Auch wenn die MuKi-Kur primär den Eindruck erweckt, hier geht es nur um Mütter... ich hab auch schon Väter dort gesehen. Der Versuch (inklusive des obligatorischen Widerspruchs) ist es allemal wert.

    Wenn du Geld über hast- Termine für Einzelsupervision besorgen. Alleine schaut man immer aus demselben Blickwinkel. Der Profi hilft dir verschiedene Blickrichtungen einzunehmen. Das kann bei der Entscheidungsfindung sehr hilfreich sein.

    Bei beiden Möglichkeiten kann der Profi auch feststellen, ob da eine tiefere Ursache für das "ich weiß nicht weiter" vorliegt. Auch hier können sie dich gezielt beraten.

    Eines solltest du dir in jedem Falle klar machen- du wirst als Manager nicht viel verändern können. Auch der PDLer ist gefangen in den finanziellen Ketten. Heutzutage sind die Pflegemanager die Verwalter des Mangels. Wer da net mit klar kommt, landet u.U. im Burnout.

    Elisabeth
     
  10. krodi

    krodi Junior-Mitglied

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    Onkologie, Tagesklinik, Palliativstation
    Mit Anfang 30 solltest du nur dann einen PDL-Kurs machen, wenn du die Qualifikation in nächster Zeit brauchst, z. B. wenn dir ein ambulanter Dienst vorschwebt oder ein Seniorenheim um die Ecke schon auf dich wartet. Ansonsten unbedingt Studium. Am besten einen Studiengang, der die PDL-Qualifikation umfasst (gibt es).
    Ich kann mich täuschen, aber ich glaube, dass die PDL-Qualifikation für größere Häuser in 5, spätestens 10 Jahren nicht mehr reicht. Da gibt es nur noch einen Bestandschutz für die "alten Hasen", also setz nicht viel Arbeit und Geld in ein Auslaufmodell.
    Am Rande: Wenn du weißt, was du willst und die Belastung abschätzen kannst, schau zu, ob du eine Stellvertretungsstelle bekommen kannst. (Ja, ich hab´s gelesen, dass du gerade eine abgelehnt hast.) Du brauchst Einblick, wie Führung im Kleinen aussieht. Wohlgemerkt nur Stellvertretung, auf keinen Fall STL, denn das kann je nach Struktur sehr viel Arbeit bedeuten.
     
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