Wechsel auf Intensiv

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Piratte

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Hallo!

Ich bin jetzt 3 1/2 Jahre im Beruf und war bisher immer auf Normalstation tätig.
13 Monate auf Chirurgie und seitdem 2 1/2 Jahre auf einer HNO Station.

Nun, irgendwie ist mir das jetzt alles ein bissl langweilig, grad auf der HNO gehts auch sehr gemütlich zu...

Wie sieht es mit einem Wechsel auf Intensiv aus nach so langer Zeit auf
einer Normalstation?
Ich hab auch in der Ausbildung keinen Intensiv-Einsatz gehabt und auch wenig
Theorie gehabt.
Andererseits bin ich auch ein schnell-Lerner.

Meint ihr, wie lange braucht man unter solchen Umständen, um sich einzuarbeiten?

Greetz Piratte
 

joy81

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Alle Achtung das su so mutig bist und diesen Schritt wagst!
Bin zur Zeit im Pflegeheim als Krankenschwester tätig und würde gerne wieder im Krankenhaus arbeiten,jedoch ist meißt nur auf Intensiv etwas frei und ich habe da respekt vor und traue mir das nicht zu was sicher auch mein Fehler ist denn normalerweise arbeite ich mich schnell ein und bin auch selbstsicher!

Jedenfalls finde ich deinen Schritt gut und wünsche viel glück!
Wenn die kollegen nett sind und dich gut anleiten hast du sicher schnell alles
drauf!

Meld dich mal und berichte mir!
Vielleicht habe ich dann auch den mut dazu!

Liebe grüße Joy!
 

marcjoe

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Also allein die Tatsache, dass du dich dafür interessierst ist doch schon mal der erste Bonus, oder? Jeder der interessierst ist lernt eh schon gerne und schnell und wenn du dann noch dazu sowieso ein "Schnell-Lerner" bist dann steht der ganzen Sache doch nichts im Weg. Eine Umstellung ist das natürlich.
Ich habe selber heute gerade meinen 3.Tag in der Anästhesie hinter mich gebracht, ich bin sozusagen wirklich wieder "Schüler" und komme mir auch etwas insuffizient vor. Aber es ist heute eh schon viel besser als vorgestern, und es wird in einer Woche noch viel besser sein als heute.
Ich kann dich dazu nur ermutigen, Berge sind zum überwinden da.
 

narde2003

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Hallo Piratte,

wie wäre es wenn du einen Schnuppertag auf Intensiv machst?

Dann hast schon mal ein bisschen Einblick in das was dich erwartet.

Auch auf einer Intensivstation wird nur mit Wasser gewaschen, auch wenn es manche nicht glauben wollen.

Auf einer Intensivstation erhältst du in der Regel eine ausführliche Einarbeitung.

Als ich vor kurzem nach 15 Jahren Intensivstation, erstmals auf einer Allgemeinstation ausgeholfen habe, hatte ich mindestens die gleichen Probleme wie ein Neuling auf der Intensivstation.

Wenn es dich interessiert und die Möglichkeit bekommst zum Wechseln, warum nicht?

Schönen Abend
Narde
 

Tobias

Poweruser
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Moin,

ich kann mich nur meinen Vorschreibern anschließen!
Wechsel oder versuche einen Schnuppertag zubekommen!
Die Intensiv braucht immer frische, motivierte und interessierte MA!

Auch joy81,
wenn Du wieder zurück ins KH möchtest, weil Du vielleicht ein anderes Arbeitsspectrum suchst, dann bewebe Dich auf Intensiv! Wer nicht wagt kann auch nix gewinnen!

LG Tobias :spopkorns:
 

Katy

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Interdisziplinäre Intensivstation
Hey,

von jahrelanger Arbeit auf Normalstation zu Intensivpflege wechseln.....das haben schon 10000 Pflegekräfte vor Dir gemacht!
Ich auch, war anfangs fürchterlich aufgeregt.
Hatte 4 Wochen Einarbeitungszeit, die braucht man auch.
Ich bin kein Schnell- Lerner, hab mittlerweile die Fachweiterbildung und bin froh über den Schritt.

Wenn Du es nicht versuchst, erfährst Du nie, daß Du es kannst!

Viele Grüße, Katy
 

hennerle

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3
Hallo,
ich bin vor fast 10 Jahren nach 5 Jahren Altersheim auf eine Wachstation gewechselt. Ich war mit 25 eine der ältesten, hatte aber kaum Berufserfahrung im Intensivbereich.Die ersten drei Monate waren sehr schwer, da ich durch Familie auch kaum Zeit zum Theorie lernen hatte. Aber mein damaliger Chef hat mir Mut gemacht und vertraut. Die Kollegen haben jede Frage (manchmal auch zum dritten Mal) geduldig beantwortet.Mittlerweile werd ich gefragt...Also ich kann jedem nur raten, diesen Schritt zu tun...Ich find leaning by doing eh am Besten.Ich wünsch viel Glück und Erfolg bei der Entscheidung.
LG Hennerle
 

Sweetheart

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Krankenschwester
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Intensivstation
Hallo Piratte.
Ich kann dich gut verstehen.Ich bin seit viereinhalb Jahren Examiniert und hab seitdem auf `ner Chirurgischen Station gearbeitet.Das wurde mir auch zu langweilig und Intensiv hat mich schon immer gereizt.Aber ich hatte großen Respekt und auch Angst.Und trotzdem habe ich gewechselt- noch gar nicht solange her.Vor sechs Monaten.Und ich bin so froh, dass ich das gemacht habe.Das Arbeiten gefällt mir supergut und ich hab schon eine Menge dazu gelernt.Natürlich habe ich auch noch Lücken, aber das ist kein Problem.Alle haben es doch mal lernen müssen.Meine Kollegen sind klasse und helfen mir, unterstützen und "schulen"mich.Grad gestern im Nachtdienst gab mir mein Kollege ein bisschen EKG-Nachhilfe...:angry: Da raucht einem schon mal der Schädel, aber so langsam setzt sich das Wissen...
Also, trau Dich oder frage wirklich erstmal nach Probearbeiten.Viel Glück und lass mal hören, wie es mit Dir weiter ging.Liebe Grüße!Sweetheart
 
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Piratte

Gast
Danke für das positive Feedback.
Ich hab mich jetzt mal für ein zweiwöchiges Praktikum beworben.
Ich hoffe, eine der Bewerbungen wird klappen.
Dazu müssen die Kliniken nur so spontan sein wie ich :D

Naja, Bewerbung 8 Wochen vorher sollte doch reichen, oder?
 
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Piratte

Gast
So, ich wärme das alte Thema noch mal auf, da es gerade wieder aktuell ist.

Die paar Schnuppertage auf 3 unterschiedlichen Intensivstation haben
mir supergut gefallen und ich will unbedingt auf Intensiv.

Aber wie begründe ich den Wechsel in meiner Bewerbung?

Meine Gründe sind:
- ich hab das Gefühl, auf meiner aktuellen (Normal)Station versauert mein ganzes Wissen, weil ich es einfach nicht brauche.
- ich möchte wieder mehr lernen und auf dem neuesten Stand bleiben
- ich möchte eine Fachweiterbildung machen und für mich kommen nur Intensiv oder Onkologie in Frage, aber da ich auf keinen Fall auf eine Normalstation umwechseln will, bleibt Intensiv
- ich finde die Krankheitsbilder auf Intensiv interessant, weil sie so umfassend sind und selten auf nur ein Organ beschränkt
- ich will wieder mehr gefordert (und gefördert) werden

Für ein mögliches Vorstellungsgespräch ist das alles ganz nett, aber
schriftlich bin ich sehr ratlos...

Wie verpacke ich eine glaubwürdige Begründung in die Bewerbung?
 
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