Was darf ich bei den verschiedenen Reha-Einrichtungen erwarten?

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von UlrichFürst, 03.07.2006.

  1. Es gibt ja da einige Begriffe wie "Geriatrische Reha/AHB" "Neurologische Reha/AHB" "Reha/AHB" u.v.m.

    Was muss den so ein Patient da jeweils "können" bzw. was sind die Voraussetzungen dafür?

    Hintergrund: Ich arbeite auf einer Unfallchirurgie und interressiere mich einfach mal dafür, wie unsere Patient weiterversorgt werden (kann). Also, wann ist es sinnvoll wen wohin zu schicken!?

    Ulrich

    P.S. mich interessieren nicht in erster die Linie die, für ein Akutkrankenhaus, aussagelosen Barthelindexe. :-)
     
  2. midnightlady24

    midnightlady24 Stammgast

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    Hallo...

    also ich kann Dir natürlich nicht sagen, welche Einrichtung für welches Krankheitsbild am besten geeignet ist, ein Großteil sagt ja schon der Name ... ( "Neurologisch ... / Geriatrisch .... Chirurgische... / Kardiologische-Reha) ....

    Aber ich kann eine Einrichtung empfehlen, die Patienten aufnimmt, die sonst eher gar nicht in die Reha oder AHB geschickt werden können. Das Haus in dem ich arbeite, ist eine Einrichtung für körperlich und/oder geistig behinderte Menschen.

    Wir sind weniger auf die einzelnen Krankheitsbilder spezialisiert, als vielmehr auf das Klientel.
    Bei uns gibt es keine Behinderung, die eine Aufnahme unmöglich machen würde.

    Bei Interesse : www.ruhrtalklinik.de

    Lieben Gruß, Monika ...

    Ach ja .... Bitte sagt ruhig weiter, dass es uns gibt, denn es ist trotz 20 jähriger Arbeit noch nicht allen Behinderten oder ihren Angehörigen mitgeteilt worden, dass es bei uns die Möglichkeit der Kur, Reha und AHB für eben schwerstbehinderte Menschen gibt und nicht alle Versicherer geben diese Auskunft gerne weiter, da unser Haus natürlich nicht das günstigste aller ist.
     
  3. Am ungünstigsten an Eurem Haus ist, dass es sich am anderen Ende Deutschlands rumtreibt :-)

    Also, es geht mir nicht unbedingt um die Krankheitsbilder (dass ein Patient nach Oberschenkelfraktur nicht in die kardiologische Reha kommt, ist auch mir klar:-) ).
    Hm, ich sag mal was ich weiß, oder glaube zu wissen:
    Unter Barthel-Index 30 geht gar nix. zwischen 30 und ? gibt's 'ne geriatrische Reha und über 70 Barthelpunkten werden die Patienten von der Kasse als zu Gesund eingestuft und bekommen gar keine Reha...
    <übertreibung>Und die Brückenstation bei uns um die Ecke nimmt keine Pflegefälle auf (also nur die Pat. die keine Hilfe brauchen) </übertreibung>
    Wieviel Personal hat den eine Geriatrische, "normale" usw. Reha-Einrichtung?
    Wieviele Pflegefälle sind den "versorgbar"?
    Wann hat ein Patient auch was von der Therapie? Sprich: Wenn er nicht laufen kann und selbständig zum 500 m entfernten Gebäude muss, in dem dann seine Therapien stattfinden, kann's schließlich nicht funktionieren...
    usw.

    Kannst Du mir da einfach sagen, was Du weißt? Das das in anderen Häusern anders sein kann, ist schon klar. Aber vielleicht melden sich ja doch noch ein paar andere. Und ein grober Überblick wäre ja auch schon mal hilfreich für mich!

    Vielen Dank schon mal!
    Ulrich
     
  4. Brady

    Brady Gast

    Also meine Information ist diese. Rehabilitation geht vor Rente. Also kommen Menschen dort hin um für den Beruf/Arbeit fit gemacht zu werden.

    Meistens ist es Usus, daß dieser Antrag auch erstmal abgelehnt wird, scheint heutzutage eine Mentalität zu sein. (Meine Erfahrung) Die Kassen rechnen damit wohl, daß manche Leute keinen Widerspruch einlegen.

    Also weniger die Leute die schon in Rente sind. Da ist eher eine Anschlussheilbehandlung angesagt. Wobei diese auch Menschen bekommen die noch nicht in der Rente sind. Vom Krankenhausaufenthalt direkt in die Anschlussheilbehandlung, wobei dort genaue Fristen eingehalten werden müssen. Es muss unmittelbar die AH angetreten werden.

    Liebe Grüße Brady
     
  5. Sch****. Ich meine latürnich die Anschlussheilbehandlung, da die meisten unserer Patienten nicht mehr im Berufsleben sind...

    Das mit den Fristen ist wiederum klar, nur regelt das unser Sozialdienst.

    Ulrich
     
  6. Brady

    Brady Gast

  7. sterni

    sterni Newbie

    Registriert seit:
    26.07.2009
    Beiträge:
    21
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    Beruf:
    Krankenschwester
    Akt. Einsatzbereich:
    Frühreha
    In einer neurologischen Reha kommen z.B. Patienten nach Unfällen, Hirntumore und Schlaganfallpatienten. Dabei sind die Schweregrade sehr unterschiedlich. Die Rehabilitation bei diesen Patienten ist sehr wichtig, da sie oft schwer betroffen sind und viele Dinge des täglichen Lebens wieder völlig neu erlernen müssen. Die Patienten müssen motiviert werden, da die Patienten oft nicht mit ihrem Krankheitsbild klar kommen. Physiotherapie und Ergotherapie stehen dabei im Vordergrund, aber auch die Krankheitsverarbeitung ist wichtig. Patienten sind oft sehr ängstlich.
    Gruß sterni
     
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