Warum weniger Ausbildungsplätze für GuK als GuKK?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von vipwoman24, 01.06.2010.

  1. vipwoman24

    vipwoman24 Newbie

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    Hallo Ihr,

    ich hab mir schon oft die Frage gestellt warum es weniger Ausbildungsplätze für Kinderkrankenpfleger/innen gibt. Ich meine die ersten 2 Jahre beinhalten doch sowieso das gleiche. Hat jemand eine Antwort für mich?

    LG vip

    P.S Ich meinte als Titel natürlich weniger GuKK als GuK, sorry
     
    #1 vipwoman24, 01.06.2010
    Zuletzt bearbeitet: 01.06.2010
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Weil der Mensch nur die ersten 18 Jahre ein Kind ist, danach aber statistisch gesehen 50 Jahre lang erwachsen, gibt es mehr Kliniken für Erwachsene als für Kinder. Also auch mehr Stellen in der Erwachsenen- als in der Kinderkrankenpflege. Da man nicht über den Bedarf ausbilden will, wird die Zahl der Ausbildungsplätze daran angepasst.

    Die zwei gleichen Jahre gibt es übrigens nicht überall.
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Deutsches Modell. In anderen Ländern gibt es diese gravierende Trennung in der Form nicht.

    Die Anzahl der Kinder sinkt. Stichwort: demographische Veränderung. Ausbildung orientiert sich an der Nachfrage.

    Elisabeth
     
  4. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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  5. engele

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    Ich schließe mich da den anderen an...aber in zukunft wird die trennung der berufsgruppen sowieso unwichtig denn es wird auf eine generalisierte ausbildung hinauslaufen...was der mensch braucht ist keine pflege nach lebensphasen.
     
  6. kinderkrankenschwester

    kinderkrankenschwester Senior-Mitglied

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    Ich hoffe doch mal stark, dass das ironisch gemeint ist?!
     
  7. Finde ich schon. Ein Neugeborenes muss doch komplett anders gepflegt werden als ein 80-Jähriger, der gestürzt ist. Oder etwa nicht??! :schraube:
     
  8. Neuron

    Neuron Stammgast

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    Aber du weißt, dass es alte Menschen gibt, die aufgrund einer dementiellen Veränderung gewissermaßen wieder zu Säuglingen werden nur ist ihr Körper halt größer und schwerer und ihr sonstiges Verhalten entspricht nicht genau dem von Neugeborenen. Die Grundpflege hat aber sehr viel Ähnlichkeit mit der von Neugeborenen.
     
  9. linaninchen

    linaninchen Senior-Mitglied

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    ich denke auch das es unterschiede gibt, gerade bei einer gukk sollte man wissen das es meiner meinung nach härter ist nmit todkranken kindern umzugehhen als mit älteren menschen, emotional gesehen finde ich diesen beruf viel schwerer, das war ein grund für mich ne guk zu werden und die getrennte ausbildung finde ich eigentlich völlig in ordnung.
     
  10. Okay dann sagen wir einen 40-Jährigen oder so. Es gibt sehr viele Unterschiede.
    Vielleicht war das Beispiel nicht optimal. Es ging aber um die Grundaussage, denn der Mensch braucht Pflege nach Lebensphasen.
     
  11. PePaMel

    PePaMel Gast

    Hi,

    meiner Meinung nach würde es die Pflege stärken, wenn es die dreigeteilte Ausbildung nicht gäbe!

    Wozu auch? Klar gibts es verschiedene Schwerpunkte, aber das doch immer so, man muss sich halt in den entsprechenden Abteilungen einarbeiten.

    Diese Dreiteilung gibt es meines Wissens nach nur im deutschsprachigen Raum.
     
  12. engele

    engele Stammgast

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    Also erstmal wird es in zukunft und nicht in allzuferner zukunft so kommen, dass es keine ausbildungen mehr nach lebensphasen gibt sondern eine ausbildung für alle bereiche. Natürlich ist es wichtig sich nach der Asbildung auch weiter zu spezialisieren...das ist doch jeute genauso, in den jeweiligen bereichen in denen ich tätig bin,weiß ich immer etwas besser bescheid.
    also die pflege von einem säugling ist für mich kein argument gegen die neue Ausbildung, denn wie gesagt man wird einfach für die im moment bestehenden drei ausbildungen in einem ausbildungsgang ausgebildet, der dafür ein halbes jahr länger geht, als man das von heute gewohnt ist.
    außerdem muss man einfach bedenken, was sich alles ändern wird...man hat auf Normalstationen nicht mehr nur "alte"Menschen, immer öfter kommen zb junge menschen mit diabetes typ II,die auch richtig versorgt sein wollen...naja es ist nur ein beispiel aber meiner meinung nach würde der pflegeberuf viel wert gewinnen, wenn es die generalisierte ausbildung überall gäbe!
     
  13. renje

    renje Poweruser

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    Hallo,

    Hallo Trinkerbell, du bist in Ausbildung! Dann hast du bestimmt schon Pflegetheorien gehabt? Hast du dich gefragt, warum diese im großen und ganzen, jedenfalls die Wichtigsten nach Bedürfnissen aufgebaut sind und nicht nach Lebensalter? Darüber solltest du nochmals Nachdenken. Natürlich haben Menschen nach Alter, aber auch Situation und Erkrankung, sowie eigenen Bewältigungsstrategien unterschiedliche Bedürfnisse.

    Auch darüber sollte nachgedacht werden, dass wir das einzige Land auf der Welt sind, das eine drei geteilte Ausbildung nach Lebensalter hat. Sind die Anderen doof?

    Keiner sagt allerdings Einheitsbrei und dann lassen wir die frisch Ausgebildeten auf die Menschheit egal welchen Alters los. Es folgen dann noch 6Mon. Spezialisierung.

    Kann engele und pepamel nur Zustimmen, ist überfällig.

    Gruß
     
  14. kinderkrankenschwester

    kinderkrankenschwester Senior-Mitglied

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    Also ich für meinen Teil, habe die neue Ausbildung absolvieren "müssen".
    Arbeite seit meinem Examen mit Frühgeborenen zusammen..... Es kann nicht sein, dass ich die Krankenbeobachtung, die ja gerade bei FG SO wichtig ist, erst mal lernen musste, weil ich es in der Ausbildung schlicht und einfach nicht genau lernen konnte.
    Super, ich konnte einen Erwachsenen betten, aber mit Kindern kannte ich mich eher schlecht als recht aus.

    Krankheitslehre im Oberkurs. Alles nur kurz ansprechen...Aber zig Stunden im Mittelkurs mit dem Ökologiesystem verplämpert....

    Das kanns nicht sein.....
     
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