Warum dieser Beruf, diese Ausbildung?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von TenmaKrankensis, 09.03.2016.

  1. TenmaKrankensis

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    Ich weiss nicht was mit mir los ist. Seit Monaten habe ich mich auf diese Ausbildung gefreut. Ich hatte mehrere Zusagen von anderen Ausbildungsstellen (Fahrdienstleiter, Kauffrau für Bürokomunikation). Hatte auch schon die Verträge unterschrieben und war einige Monate im Betrieb. Aber als ich dann die Zusage für die Ausbildung zur Gesundheits und Krankenpflgerin hatte war ich so begeistert und hab alles andere stehen und liegen lassen. Ich hab mich echt sehr für die Ausbildung gefreut..ich helfe gerne Menschen, bin gern für sie da. Außerdem mag ich die Abwechslung in diesem Beruf und die Weiterbildungsmöglichkeiten die ich auch nutzen wollte. Nun stehe ich 3 Wochen kurz vor meine Ausbildung und frage mich ernsthaft ob es das richtige für mich ist. Ich habe ein Jahr lang als medizinische Fa. gearbeitet, auch sehr viel im OP, musste assistieren und anderes.(1 Jahr lang) dann habe ich die Ausbildung angebrochen..weil ich nicht mehr mit meinem Chef klargekommen bin..er war schon von Anfang an unfreundlich nicht nur zu mir auch zu anderen Kollegen und auch zu Patienten. Es war so schlimm das Pat. wegen ihm geweint haben und ich später die Aufgabe hatte diese wieder zu beruhigen damit sie meinen ex Chef nicht anzeigen. Also Person war er ein *********..als Arzt hat er seine Arbeit richtig gut gemacht. Ständig kam von ihm..ich sollte weinger Freundlich zu Pat. sein weil meine Freundlichkeit anscheinend aufgesetzt rüber kam. Dies konnte ich nicht nachvollziehen und meine Kollegen auch nicht, zumahl ich als Person immer Freundlich und Hilfsbereit bin und deshalb konnte ich es auch nicht abstellen, Pat die Tür aufzuhalten wenn sie mit Gehstöcken ins Behandlungszimmer reinkamen oder diese am Arm packte wenn es ältere PErsonen nicht auf die Liege geschafft haben. Der Stress, die Überstunden und vorallem die Kommenatare vom Chef ich sei eingebildet, arrogant und ich soll mich nicht aufreizend anziehen haben mich fertig gemacht. Arbeitskleidung hatten wir vorgeschrieben bekommen gehabt und er war die erste Person die mich je eingebildet oder arrogant nannte. Ich wurde aus dieser PErson einfach nicht schlau. Ich wurde auch nicht schlau daraus wieso ich im OP arbeiten sollte..ich wollte das nämlich eig garnicht. Und hätte man mir das vor der Ausbildung oder während der Probezeit gesagt wäre ich nicht so überrascht gewesen plötzlich hinten im OP mit arbeiten zu müssen. Naja egal ich habe es ein Jahr durchgezogen weil ich tolle MEnschen in der Berufschule kennengelernt hatte und ja auch 2 tolle Kolleginnen um mich in der Praxis- Klinik hatte. Dann ich bin weg und dachte mir nieweder bei einem niedergelassenen Arzt. Ich hab mich auf die Ausbildung zur Gesundheits und Krankenpflegerin mega gefreut und eig freue mich immernoch. Aber iwie bin ich auch mega unsicher..Das sind zwar zwei verschiedene Berufe aber dennoch ähneln die sich an manch Punkte aber ich hätte nicht permanent den gleichen Chef am Rücken und müsste auch nicht ständig die gleichen Dinge am gleichen Ort machen..Mir gefällt es das die Ausbildung abwechslungsreich ist und ich verschiedene Dinge lernen kann, Menschen um mich habe dennen ich helfen kann aber wenn ich diese Punkte ausblende..frag ich mich was mache ich eig hier:(
     
  2. lilalotta

    lilalotta Junior-Mitglied

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    wenn du dich so auf die ausbildung gefreut hast gibt es doch nichts zu überlegen :-) du hattest dieses eine jahr der ausbildung im medizinischen bereich und anscheinend liegt es dir ja auch, sonst hättest du das während dem jahr doch sicherlich gemerkt. mir geht es auch ein wenig wie dir - aber aus anderen gründen. habe auch meine lehrstelle sicher und freue mich riesig darauf und war total aus dem häuschen über die zusage. aber dann komme ich manchmal ins grübeln ob das auch alles die richtige entscheidung sein wird. bei mir liegt es aber einfach nur daran, dass ich meinen jetzigen job aufgeben werde und bereits familie habe. aber aus dem grund kann ich dein gefühl ganz gut nachvollziehen. vor arroganten ärzten und stationsdrachen während der ausbildung hab ich auch "angst"...aber wahrscheinlich sollte man da einfach drüber stehen und selbstbewusst reagieren und nach dem examen muss man sich ja nicht auf dieser station bewerben ;)
    im übrigen schreibst du, dass du dir eine abwechslungsreiche tätigkeit wünschst...dann kann ich dir von der ausbildung zur kauffrau für bürokommunikation nur abraten. die habe ich nämlich bereits :D
     
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  3. Reinsdyr

    Reinsdyr Junior-Mitglied

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    Ich kann dir da auch nur Mut machen! Jeder bekommt mal kalte Füße, wenn es auf einen neuen Lebensabschnitt zugeht. Aber ich glaube, das man nach einigen Misserfolgen sehr gut einschätzen kann, ob es einem gefällt oder nicht. Und du hast dich so gefreut! Das kommt nicht, wenn es eine Notlösung war. Also keine Panik bekommen! DU hast wirklich schlechte Arbeitsbedingungen ertragen und es wird immer mal wieder unmögliche Menschen in deinem Leben geben. Aber umso wichtiger ist es, das dir deine Arbeit gefällt. Und das wirst du doch sehen. Ich wünsche dir eine tolle Ausbildung und bin mir sicher, dass du in wenigen Wochen darüber lachen kannst.
     
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  4. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Was möchtest Du denn hier lesen...hm ich fang mal damit an, dass Deine Entscheidung von dieser Praxis weg zu gehen, völlig richtig erscheint. Sehr ungesund - ist das auf Dauer sowieso.
    Die Auflistung mit den Aufzählungen über den (anscheinend recht cholerischen) niedergelassenen Arzt - ich halte sie so NICHT für übertragbar.
    Ein Arzt ist wie jeder Azubi, jede ausgebildete Pflegekraft, JEDE Reinigungskraft (...........) - angestellt im Unternehmen Klinik und NICHT der Chef, der sich SO aufführen kann. Das von Dir beschriebene Verhalten hätte in der Klinik Konsequenzen. Keine Klinik kann sich einen MA wie Deinen Ex-Arbeitgeber - in der heutigen Zeit leisten.
    Die Außenwirkung wäre fatal, wenn sich die Beschwerden häufen, die Mitarbeiter weg wollen, die Patienten wegbleiben, die vereinbarten Ziele nicht erreicht werden, die Abteilung nur noch defizitär läuft - wird gehandelt.
    Als Gedanke vor Ausbildungsbeginn: Die meisten werden Dir wohlgesonnen sein, daran interessiert, dass Du gut ankommst, was lernst, ans Ziel kommst.
    Dass es - egal wo - Menschen gibt, die im Bereich Kommunikation, Selbsteinschätzung, Reflexion, Empathiefähigkeit, Kompetenzen in der Anleitung/ Einarbeitung (.....) enorme Defizite haben - wirst bereits festgestellt haben.
    Menschen die mit sich und allem unzufriedenen sind finden sich nu auch - überall.
    Lebst ja nicht im Wolkenkuckucksheim, die rosarote Brille - hast bestimmt auch schon arg lang weggeräumt oder vielleicht noch besser - Du hattest nie eine.
    Ja, nochmals - Du kannst die 2 Bereiche nicht vergleichen.
    Ein Schritt ins Ungewisse - bleibt genau dieser Schritt. Wirfst jetzt vorher hin, vergeigst die Chance eigene Erfahrungen zu machen.
    DANN wär Dir tatsächlich nicht zu helfen, aber das glaube ich erst mal - nicht.
    Wär ja gaga, ohne zu wissen was kommen wird - bereits aufzugeben.
    Das erste halbe Jahr ist Probezeit, DAS sollte fürs Allergröbste reichen.
    Es gibt durchaus auch sehr unterschiedliche Erfahrungen die 2 Azubis aus dem selben Kurs auf der 1. Station machen können. Für den einen läuft es einfach so, der andere tut sich schwer. Wer sich schwertut, braucht vielleicht etwas länger um sich an das neue Arbeitsumfeld zu gewöhnen. Ja, das gibt es. Dann ist das halt so. Ja, es gibt auch Azubis die sowohl bereits im theoretischen Unterricht, als auch dann im ersten oder zweiten praktischen Einsatz feststellen, dass die Ausbildung nicht ihren Erwartungen und Vorstellungen entspricht. Wie überall.
    Lass es auf Dich zukommen, sei offen und aufmerksam, freundlich und höflich.
    Nutze jetzt die Zeit, so viel wie möglich schönes zu tun, Kraft zu sammeln, ausreichend Schlaf - ist auch kein Schaden nicht, für einen bestmöglichen Start. Der Rest findet sich.
     
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  5. Biatain

    Biatain Junior-Mitglied

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    Hallo Tenma Krankensis,

    hab den Mut und geh da durch :-) Ist verständlich das du bisschen Angst hast .
    Aber gerade diese Herausforderungen im Leben machts doch erst spannend.
    Ich hatte sie auch, - die Angst- denn ich war bereits exam Altenpflegerin. Krankenpflegekräfte waren vor der Krankenpflege-Ausbildung mit mir in der Altenpflege auf Augenhöhe und nun durch den Schülerstatus eben Lernende und möchte von ihnen lernen :-)
    Ich hab das aber so gewollt, und wenn ich etwas will und mit ganzen Herzen hinter meiner Entscheidung stehe, was soll da passieren?
    Amezaliwa hat nen guten Beitrag geschrieben. Es gibt überall Solche und Solche. Geh deinen eigenen Weg. Es kann nur schief gehen und wo Menschen sind, da kann es immer zu Konflikten kommen. Wichtig ist nur, wie du dich defineirst und aufstellst, deine Grenzen kennst.
    Und ehrlich gesagt, wenn ich in deinem Startbeitrag lese, dass ein Arzt erwartet, daß du dich aufreizend anziehst, dann wäre ich wohl lieber putzen gegangen, denn da ist er ganz schön weit über das Ziel hinaus geschossen.

    Sei einfach mutig, viel Spass und vor allem FREUE dich auf neue Herausforderungen ;)
     
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