War selbst mal in einer psychiatrischen Klinik - eigene Erfahrung von Vorteil?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Butterfly752, 09.11.2008.

  1. Butterfly752

    Butterfly752 Newbie

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    Ich möchte ja auch unbeding den Beruf der Kinderkrankenschwester erlernen,und weiß das man sich da auch mit dem psychiatrischen Thema befassen muss.
    Ich war selber vor 6 Jahren für 6 Wochen in einer Klinik(freiwillig wegen schwerer Lebenssituation,ist eine längere Geschichte,die hier nicht hingehört)
    Ich war Deppresiv und total mit meiner damaligen Lebenssituation überfordert.
    Habe ein paar Wochen Antideppresiva genommen.
    Inzwischen habe ich mein Leben aber wieder gut unter Kontrolle und viel aus der Zeit gelernt.
    Ich habe den Alltag in solcher einer Einrichtung miterlebt.
    -Gespräche
    -Therapie
    usw.
    Nun meine Frage:
    Ist es vom Vorteil bei der Bewerbung zu erwähnen das man schon Erfahrung in diesem Bereich hat.
    Gerade als selbstbetroffe weiß man doch,wie diese Patienten sich fühlen,und was sie benötigen.
    Nicht das ihr jetzt denkt,das ich verrückt bin oder so,denn das bin ich keineswegs,es war damals nur eine sehr schwierige Zeit für mich!
    Soll ich es überhaupr erwähnen ?(weil ich denke,Ehrlichkeit ist wichtig!)
     
  2. Lin

    Lin Poweruser

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    Hast du dort gearbeitet? Ich habe nur gelesen, dass du Pat. warst.

    Ein Pat. fühlt nicht das, was du fühlst. Vergleiche niemals Pat. miteinander. Jeder ist anders. Ich habe gelesen, dass du Kinderkrankenschwester lernen willst. Kinder im Krankenhaus kann man schon ganz und gar nicht mit den Erfahrungen eines Erwachsenen vergleichen.

    Nein, wenn es keine Lücke in deinem Lebenslauf hinterlässt. Ich habe (sofern ich mich erinnern kann) gelesen, dass du längere Zeit zu Hause gewesen bist. Dann erwähne es nicht. Gerade eine psychische Erkrankung (auch wenn sie nicht mehr besteht) wird nicht gerne gesehen.

    Gruß,
    Lin
     
  3. brillexxx

    brillexxx Junior-Mitglied

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    Guten Morgen!
    Da muss ich Lin von vorne bis hinten voll und ganz zustimmen. Leider muss man sagen, das du auch heute noch komisch angeschaut wirst wenn du berichtest in der Psychiatrie gewesen zu sein bzw. eine psychiatrische Erkrankung zu haben. Deswegen bin auch ich der Meinung, das du das in deinen Bewerbungen nicht erwähnen solltest, und vor allem nicht mit der Aussage du hättest Erfahrungen in dem Bereich. Weil die, auch wenn ich dich überhaupt nicht kenne, hast du als ehemalige Pat. auf gar keinen Fall gesammelt. Also, wenn das ganze keine Lücke in deinem Lebenslauf hinterlässt braucht das in Bezug auf deine Ausbildung niemand zu wissen. Natürlich ist Ehrlichkeit wichtig, aber du lügst ja nicht wenn du niemandem davon erzählst. Einen schönen Sonntag noch!
     
  4. Werner Rathgeber

    Werner Rathgeber Stammgast

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    Hallo butterfly,

    ich kan Dir nur raten, keine Ausbildung in der Krankenpflege zu machen!

    Begründung:

    Gerade in der Pflege und ganz besonders in der Psychiatrie, ist ist sehr wichtig eine professionelle Distanz zu den Patienten zu halten.
    Sonst wirst Du in Deiner Freizeit niemals abschalten können und im Laufe der Jahre wiederum psychische Probleme bekommen.

    Belastende Situationen, wie z.b. Reanimationen, Körperliche Behinderungen oder Tod von jungen Menschen gibt es in der Pflege häufig.
    Hier ist es sehr wichtig, diese schnell und dauerhaft verarbeiten zu können.


    Viele Grüße

    Werner
     
  5. katme

    katme Newbie

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    hallo butterfly....!

    auf keinen fall ein wort über deinen klinikaufenthalt.
    du weißt nie was die dann deken und das auslegen.
     
  6. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Katme,

    denkst du, das nennt man dann Unterschlagung von Informationen.

    Ich denke, dass man mit Ehrlichkeit weiterkommt, spätestens beim Betriebsarzt muss man die Wahrheit sagen.

    Wenn diese Belastungssituation gut überstanden ist, kann man auch dazu stehen und dies vertreten.

    Lügen haben bekanntlich kurze Beine - sagte meine Oma immer.

    Schönen Sonntag
    Narde
     
  7. MichaelH.

    MichaelH. Senior-Mitglied

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    Hallo butterfly,

    ich mache gerade die Ausbildung in der Kinderkrankenpflege und möche Dir ein wenig Mut machen es zumindest zu versuchen;
    Ich selbst war im Jugendalter auch mehrmals für länger im Krankenhaus (v.a. wg. Magen-Darm-Problemen, Darmentzündung, Blinddarm-OP, Fistel-OP usw.) und habe daher auch einen problematischen Lebenslauf:
    - habe u.a. ein Schuljahr wiederholen müssen (habe zu oft gefehlt wg. Klinikaufenthalt und 6 Wochen Jugend-Kur),
    - hatte später noche eine Lücke im Lebenslauf, weil ich nicht gleich mit dem Zivildienst beginnen konnte, weil meine Musterung noch nicht abgeschlossen war und ich noch zu 4 weiteren Ärzten zu Untersuchungen in eine BW-Klinik musste;
    - später habe meine erste Ausbildung (im Büro) nach einem Jahr abbrechen müssen wegen zu vielen Fehlzeiten;
    Ich dachte auch, dass ich mit meinem Lebenslauf kaum Chancen hätte für diese Ausbildung.

    Danach wurde beim Vorstellungsgespräch auch genauer gefragt (!) und die fanden es gut, dass ich es offen gesagt habe, weil es spätestens bei der Betriebsärztin bzw. Einstellungsuntersuchung eh rausgekommen wäre (die war das eigentliche Problem für mich!); am Ende meinten sie auch, dass eigene Erfahrungen als Patient sehr gut sind, um sich in die Lage des Patienten zu versetzen und ich denke, dass mich auch deswegen dann genommen haben.

    Wie das nun für Dich in der Psychiatrie laufen kann und ob das für Dich die richtige Ausbildung ist, mag ich nun nicht beurteilen. Eines ist aber sicherÖ: spätestens bei der betriebsärztlichen Untersuchung musst Dues eh alles angeben. Und wenn Du dann nicht genommen wirst, hast Du noch Zeit verloren. Vielleicht kannst Du Dir noch Rat von jemanden einholen, der auch in der Psychiatrie areitet, ob Du da genommen werden kannst.
    Alles Gute!
     
  8. Gizmo

    Gizmo Senior-Mitglied

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    Hallöchen,

    Tut mir leid, aber das empfinde ich als hochgradig anmaßend. Meinst Du, Du kannst das anhand dieser minimalen Informationen beurteilen?
    Nennt man das dann Empathie?

    [Nähkästchen]
    Ich habe eine ähnliche Phase hinter mir und die ist inzwischen mehrere Jahre her.
    Es kommt massiv auf die Hintergründe des Ganzen an - und wenn ein privater Auslöser dahinter steht, muss das mit dem Beruf mal gar nichts zu tun haben.

    Ich habe zuvor, parallel und danach weiter ehrenamtlich im RD und Sanitätsdienst gearbeitet und war mehrere Monate unbezahlt im KH als Praktikantin. Das hat nichts mit Helfersyndrom zu tun, sondern gab mir schlicht Struktur und eine Arbeit, die mir Spaß gemacht hat. Perspektive gab's kostenlos dazu, Zeit habe ich mir bis zur Ausbildung aber noch gelassen.
    [/Nähkästchen]

    Mein Fazit:
    Genau überlegen, ob man zurecht kommt (Kinderkrankenpflege wäre für mich z.B. auch wegen der Belastung nie etwas gewesen - und ich kann Kinder nicht leiden ;) ), Praktika machen, sich wirklich drauf einlassen und dann versuchen.
    Vielleicht nicht gerade die Psychiatrie auf Dauer anpeilen.

    Grundsätzliches Verurteilen geht mir leider völlig gegen den Strich, nichts für ungut...
    Und viele Menschen würden mehr Stärke beweisen, wenn sie sich in der ein oder anderen Lebensstation Hilfe holen würden, statt einfach irgendwie weiterzumachen.

    LG,
    Gizmo
     
  9. katme

    katme Newbie

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    hallo....

    ich würde auch beim betriebsarzt nicht angeben das ich mal in der psychiatrie war, ich denke das ist eine so persönliche sache und ja auch nicht angenehm und dazu kann es einem vieles verbauen. was ist wenn die denken man ist zu labil um diese ausbildung zu schaffen.
    ich denke reden ist silber und den rest kennt ihr ja!!!

    lg katme
     
  10. Butterfly752

    Butterfly752 Newbie

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    Mit eigener Erfahrung wollte ich sagen,das ich ich den Alltag in einer Phychiatrischen Klinik mitbekommen habe.
    Ich weiß das man Patienten nicht miteinander vergleichen sollte.
    Ich arbeite ja in einem Seniorenzentrum(Hauswirtschaftlichen Bereich und versorge 34 Bewohner mit denen ich auf persöhnlich zu tun habe,z.b.beim Essen helfen,aufmunternede Worte,und zum Teil auch viel Geduld und Ruhe,weil einige eben nicht Essen möchten.
    Durch die Pflegestation auf meiner Etage bekommen ich viel mit,von dem was geleistet werden muss.
    Ich habe auch kein Helfersyndrom,weil mir bewusst ist,das man nicht jedem helfen kann,sondern nur ein Stück begleiten und unterstützen kann.
    Ich möchte auch nicht fest in den Bereich Psychiatrie arbeiten,aber soviel ich hier im Forum lesen konnte,gehört das doch ein Stück zur Ausbildung als Kinderkrankenschwester dazu oder ?
    Ich habe nächste Woche einen Termin zu einem Beratungsgespräch mit jemanden an einer Kinderkrankenschwestern Schule,und werde dann diese Punkte mal ansprechen.
    Danke für eure Antworten:-)
     
  11. Ramona3

    Ramona3 Junior-Mitglied

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    Hallo Butterfly,

    also im Vorstellungsgespräch würd ichs nicht erwähnen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Einfach aus dem Grund, weil die Gefahr zu groß ist, dass sie dich falsch verstehen.

    Psychiatrie ist schon ein Teil von der Krankenpflegeausbildung, war aber bei uns nicht sehr viel davon, ein paar theoretische Unterrichtsstunden und ein 6-wöchiger Praxiseinsatz, der sehr interessant war.
    Du kannst deine Erfahrung mit diesem Bereich für dich selber nutzen und schauen wie du damit klar kommst. Wie gesagt, der Psychiatrieeinsatz ist in der Regel nicht so lange und danach musst du ja nicht dort arbeiten, wenn du herausfindest, das ist nichts für dich. Aber das kann man ja jetzt noch nicht wissen.

    Solche Aussagen wie oben, du solltest es gleich komplett sein lassen find ich überhaupt nicht gut. Klar muss man als Krankenschwester so einiges aushalten, aber wer sagt denn dass du weniger stabil bist als jemand anderes??
    Zu mir haben sie auch gesagt, ich solle es lieber bleiben lassen, weil ich nen Herzfehler hab.. gemacht hab ichs trotzdem und es hat alles super geklappt (habs nicht im Vorstellungsgespräch erwähnt).. sicher, man kann das eine nicht mit dem anderen vergleichen, aber ich will damit sagen, dass wenn du den Beruf machen willst und du selber weißt ob du es schaffen kannst oder nicht, lass dich nicht davon abbringen.

    Jetz hab ich lange geschwafelt gell.. denn deine eigentliche Frage war ja eigentlich nur ob dus erwähnen sollst.. also ich würds nicht tun an deiner Stelle. Könnte nen falschen Eindruck erwecken.

    Liebe Grüße und viel Glück!!!
    Ramona
     
  12. Lin

    Lin Poweruser

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    Ich kann dir sagen, ein Pat. der nicht selbst im medizinischen Bereich arbeitet, hat sehr wenig Ahnung, was die Aufgaben einer Krankenschwester sind, da ca. 70% der Arbeit im Hintergrund passieren, ohne dass die Pat. was davon mitbekommen. Für mich ist das ein riesen Unterschied ob ich als Pat. in einem Krankenhaus bin oder darin arbeite, und meiner Meinung nach nicht vergleichbar.

    Gruß,
    Lin
     
  13. Maniac

    Maniac Poweruser

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    [Ironie]

    :daumen:

    [/Ironie]

    OnTopic: Erwähn es nicht in der Bewerbung und auch im Vorst.Gespräch nur wenn es irgendwie erfragt wird oder das Thema auf eine Lücke kommt.
    Wenn du eine Lücke im Lebenslauf hast, die sonst nicht erklärbar ist, musst du auch in der Bewerbung was schreiben. Aber hier ne allgemeine Lösung zu geben, ist (mir) nicht möglich.

    Edit: Achso, einen Vorteil darin sehe ich ebenfalls nicht...
     
  14. kiki1969

    kiki1969 Junior-Mitglied

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    Hallo,ich finde wenn alle psychischen Probleme bewältigt sind und man nach genauster Selbsteinschätzung diesen Beruf erlernen möchte und vorallem kann,muss man bei der Einstellungsuntersuchung nix sagen!!??
    Ich würde es verschweigen,dennoch sollte man aber wirklich ehrlich mit sich bleiben und NUR in diesem Beruf arbeiten wenn keine Medikamente mehr im Spiel sind und jegliche Symtomatik vorrüber ist.:gruebel:
     
  15. Butterfly752

    Butterfly752 Newbie

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    Ich nehme seit Jahren keine Medikamente mehr,und habe diese auch nur für einige Wochen genommen.
    Ich trinke nicht und ich rauche auch nicht!
    Der Grund:Mein Mann hatte ein Verhältniss,und beide haben mir das Leben zur Hölle gemacht,ich habe um meine Ehe gekämpft und habe dabei viel Kraft verloren.
    Ehe Krise,3 Kinder,der Job,irgendwann konnte ich nicht mehr,und bin dann freiwillig in die Klinik gegangen um mir Hilfe und Unterstützung zu holen.
    Man liest hier zu vielen Beiträgen unterschiedliche Meinungen,manche sind sehr ermutigend und manche sind entmutigend.
    Dafür ist ein Forum da!
    Ich denke das jeder Mensch mal gute und mal schlechte Tage hat.
    Man kann nicht jeden Tag zu 100% gut drauf sein.
    Wir sind doch Menschen und keine Roboter.
    Natürlich darf die Arbeit darunter nicht leiden!
    Natürlich habe ich auch Ängste ob ich das alles packe,aber ich bin eine Kämpferin und ich weiß das ich es schaffen kann,weil ich es möchte.
    Viele hier im Forum haben Ängste,Bedenken,Sorgen und Fragen,das ist doch normal wenn man etwas neues beginnt.
    Schade ist nur das ich oft in Beiträgen von Leuten lese,die ihre Ängste und Sorgen äussern,das sie lieber etwas anderes beruflich machen sollen.
    Ich denke das diese Leute sich viele Gedanken über den Beruf gemacht haben(so wie ich),sonst hätten sie dieses Forum nicht gefunden!
    Ich werde mich bemühen ein Praktikum zu machen,danach werde ich klarheit haben ob es mein Traumberuf ist oder nicht,und bis dahin werde ich mich nicht entmutigen lassen:-)
     
  16. kiki1969

    kiki1969 Junior-Mitglied

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    Genau so machst Du es richtig,sag mal bist Du nicht auch eine von den etwas älteren Ausbildungsanwärterinnen?Kannst mir ja mal ne PN schreiben,wenn Du magst.Alles wird gut.LG kiki1969:-)
     
  17. katme

    katme Newbie

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    also ich muß sagen, ich bewundere euch und wünsche euch viel glück und kraft. bin mir sicher bei so viel optimismus wird das alles klappen.
    nur mut!!!:nurse:

    lg katme:-)
     
  18. MichaelH.

    MichaelH. Senior-Mitglied

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    Hallo kiki,
    Das mit dem Verschweigen ist so eine Sache. Ich bin da gebranntmarkt und habe bei meiner ersten Ausbildung (im Büro) auch nicht alles exakt angegeben (zwar schon die KH-Aufenthalte, aber nicht genau alles warum usw.). Leider war ich dann auch öfter krank und musste wieder zur Betriebsärztin und dann zum Vertrauensarzt (Amtsarzt), und als da dann alles rauskam, war das nicht so gut...!

    Bei der Ausbildung jetzt mussten wir bei der Betriebsärztin bei der Einstellungsuntersuchung auch einen langen Fragebogen ausfüllen, bei dem auch nach KH-Aufenthalten und OPn genau gefragt wurde. Ich würde da nichts mehr weg lassen...

    Übrigens: ich finde es gut, dass Du auch die Ausbildung als "ältere" Ausbildungsbewerberin machen willst! DAs war am Anfang für mich auchnicht einfach, aber inzwischen bereue ich es nicht.
    Ich wünsche Dir Viel Erfolg!
    Grüße
    Michael
     
  19. dieEv

    dieEv Poweruser

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    Ich denke, man kann das auch ganz sachlich kurz ansprechen, ohne sich damit völlig zu entblößen.
    Die Wahrheit ist doch, dass die meissten in die Pflege oder einen ähnlich sozialen Beruf gehen, weil sie irgendwann einmal mit einer schwierigen Lebenssituation in Kontakt gekommen sind, sei es, dass die Oma an Krebs gestorben ist oder man selbst prägende Erfahrungen gemacht hat.
    Man hat gesehen, dass es lohnend sein kann, möchte es vielleicht besser machen, kennt schon mal das Arbeitsfeld, manchmal möchte man sich auch selbst helfen, indem man anderen hilft. Es geht darum, wie selbstreflektiert man damit umgeht.
     
  20. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Glaub ich nicht, aber das wär doch ne Umfrage, getrennt von diesem Topic, wert, oder? ;)
     
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