Vorstellungsgespräch: Fragen

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Veronica, 13.10.2009.

  1. Veronica

    Veronica Newbie

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    Hey.
    Ich hab' da mal eine Frage und zwar hatte meine Cousine letzte Woche
    ein Vorstellungsgespräch in einem Krankenhaus bezüglich einer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.

    Eine der vielen Fragen war es, wenn sie sich doch für Medizin interessieren würde warum sie es dann nicht studieren will.

    Was würdet ihr auf so eine Frage beantworten?

    Eigentlich wollen sie doch damit die Bewerber voll verunsichern, oder?

    Weil zuerst fragen sie warum man diesen Beruf erlernen will man sagt das man sich für Medizin interessiert und dann fragen sie warum man es dann nicht studiert.

    Kann man es inzwischen selbst den Chef nicht recht machen?

    Was würdet ihr Antworten?
    Und was denkt ihr über die Frage?

    Lieben Gruß,
    Veronica
     
  2. Zahnfee

    Zahnfee Junior-Mitglied

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    Wieso machst du dir darüber solche Gedanken?
    Sie wird doch ihre Gründe haben weshalb sie nicht studiert sondern die Ausbildung macht ?! Und diese kann sie doch dann auch offen und ehrlich sagen oder nicht?!:verwirrt:
     
  3. Maniac

    Maniac Poweruser

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    ist ja auch ne gute Frage. Warum die Ausbildung, wenn sie als Grund die "Medizin" angibt!?
     
  4. -Claudia-

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    Das haben mich alle gefragt (ich habe nach fünf Semestern Medizin abgebrochen). Die Leute wollen eine durchdachte Begründung hören, warum man sich für die Pflege entschieden hat. Da fragen sie auch schon mal provokant. Sich für Medizin zu interessieren ist nicht verwerflich, aber das führt einen eben nicht zwangsläufig in die Pflege.
     
  5. Vicodin

    Vicodin Senior-Mitglied

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    mir haben sie die frage auch bei meinem bewerbungsgespräch gestellt. ich hab sie einfach ehrlich beantwortet.

    1. habe ich bereits eine schule ausbildung zur pta gemacht, das war mir auf die dauer einfach zu theoretisch und da ärzte im gegensatz zu pflegern wenig direkt mit den patienten zu tun haben, sondern viel länger am schreibtisch hocken, will ich keiner werden.

    2. hab ich ein abitur mit dem ich in 100 jahren nicht medizin studieren könnte :P

    3. wenn überhaupt habe ich überlegt pharmatechnik zu studieren.

    geschadet hat es nicht, ich habe direkt am ende des gesprächs eine zusage bekommen.
    jetzt in der ausbildung betonen sie auch immer, dass sie hauptaugenmerk auf ehrlichkeit gerichtet haben. viele fragen waren nämlich seltsam und man wusste garnicht, was das mit dem beruf zu tun haben sollen. sie wollten einfach wissen, ob man weiß was man tut und wie sehr man dahintersteht.
     
  6. Izzie

    Izzie Newbie

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    Ich könnte mir vorstellen, dass sie das auch fragen, weil viele einen Ausbildungsplatz nur als Plan B nehmen. Also Ausbildungsplatz besorgen, damit man eben was hat, falls man keinen Studienplatz bekommt, dort zusagen, trotzdem für Medizinstudium bewerben und wenn man dann dort genommen wird, sagt man der Ausbildung halt ab bzw. bricht sie ab. Machen einige.

    Ich interessiere mich auch für Medizin und könnte mir auch vorstellen _nach_ der Ausbildung Medizin zu studieren. Ich könnte mir das gut vorstellen. Ein fester Plan ist das nicht und bei mir stand von vornherein fest, dass ich die Ausbildung auf jeden Fall zu Ende mache und mich auch gar nicht fürs Studium bewerbe. Fanden ziemlich viele Leute blöd, denen ich das erzählt hab, ich solle mich doch durchgängig fürs Studium bewerben und mich freuen, wenn ich nen Platz hätte und der für die Leute scheinbar "untergeordneten" Ausbildung dann einfach absagen bzw. sie abbrechen.
    Ich habe mich aber voll und ganz für die Ausbildung entscheiden und will auch genau das jetzt machen und kein Medizinstudium. Aus vielen verschiedenen unterschiedlichen Gründen. Auch wenn manche Leute meinen "mit so einem Abi hat man keine Ausbildung zu machen, sondern sich zumindest zu bewerben".

    Bei den Bewerbungsgesprächen bei denen ich gefragt wurde habe ich genau das gesagt (also dass ich mich aus diesen und jenen gründen für die ausbildung entschieden habe, mir aber trotzdem vorstellen könnte unter umständen nach der ausbildung schon medizin zu studieren, es also nicht ausschließe; das was die Leute dazu meinen habe ich natürlich nicht gesagt :D ). Ich denke auch, dass Ehrlichkeit da auf jeden Fall am wichtigsten ist.

    Ich glaube verunsichern wollen sie damit nicht, nein. Es gibt sicher Fragen mit denen sie sehen wollen, wie man darauf reagiert und weniger auf die Antwort in sich, aber ich glaube bei dieser Frage wollen sie schon eine ehrliche Antwort hören und auch die Gründe, warum es denn nun genau _diese_ Ausbildung sein soll. Ist ja auch wichtig. ;)
     
  7. Nani91

    Nani91 Poweruser

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    ich hab gesagt das ich mich sehr für medizin interessiere,aber mir doch die prlege und der kontakt zu den patienten wichtig ist

    ein Arzt beschäftigt sich ja net so sehr mit den Patienten,die untersuchung gemacht und fertig
     
  8. Emmalale

    Emmalale Newbie

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    ab Okt. 10 Azubi GuK
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    Ich habe ganz ehrlich geantwortet, dass ich mich aufgrund meines eher mittelmäßigen Notendurchschnittes nicht getraut habe, mich für ein Studium zu bewerben. Außerdem liegt mir ein Lernumfeld, das Praxis und Theorie eng verbindet, einfach mehr. Ich denke, Ehrlichkeit ist einfach der beste Weg. Die Schulen wollen authentische Bewerber, nicht welche, die ihre Antworten schon Wochen vorher vorformuliert haben, weil "die Antwort am besten ist".
     
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