Vorgehensweise/Methode beim i.m. Spritzen?

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Chirurgie" wurde erstellt von pmd74, 04.08.2015.

  1. pmd74

    pmd74 Junior-Mitglied

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    Wonach teilt man das ein? Was kommt in den Oberarm, was in den Gesäßmuskel? Werde ich bald wieder machen müssen, ich brauchte es die letzten Jahrzehnte nicht mehr.

    Geht man immer noch nach Hochstetter vor? Dessen Methode ist mir noch sehr geläufig.
     
  2. Elfriede

    Elfriede Poweruser

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    Hochstetter ist nach wie vor Mass der Dinge.
    Oberarm eigentlich nur für Impfungen.
    Alles andere eigentlich auf der "Südseite" = Po.

    Ist die "südliche Hemisphäre" schon allzu lädiert, würde ich eher auf den Oberschenkel statt dem Oberarm ausweichen. Hilfreich ist da oft der Waschzettel des jeweiligen Medikaments. Dort wird nicht mit Hinweisen zur Applikation gespart. Zur Auffrischung schaue ruhig noch mal in www.pflegewiki.de

    Ach ja! Eigentlich sollte irgendwo im Betrieb ein s.g. QMHB herumgeistern.
    Dort findest Du (hoffentlich) einen Standard zum Thema.

    Gut Schuss,
    Frieda
     
    #2 Elfriede, 04.08.2015
    Zuletzt bearbeitet: 04.08.2015
  3. novalgin

    novalgin Junior-Mitglied

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    Folgendes hab ich gelernt:
    • Oberarm bis zu 1 ml
    • Oberschenkel bis zu 2 ml und
    • Po bis zu 5 ml

    Oberarm spritze ich eigentlich nicht, wenns nicht sein muss, da das Risiko auf dem Knochen zu landen und dem Patienten somit Schmerzen zu bereiten relativ hoch ist.

    Oberschenkel ist mein Lieblings-Injektionsort, da es am einfachsten zu treffen ist.

    Vom Po des Patienten versuche ich mich nach Möglichkeit fernzuhalten. ;)

    Ansonsten gilt natürlich was die ärztliche Anordnung besagt oder was im Waschzettel des Medikaments steht.

    Achja, keine Angst vor i.m. spritzen. Nur weils selten vorkommt, heißt es nicht, dass es nicht einfach ist.
     
  4. flexi

    flexi Administrator
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  5. FLORA.BLEIBT

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    Knecht für alles
    Muskel = Muskel...

    Frag den Patienten was ihm lieber ist. Wenn du`s noch mal üben willst geh auf eure UC-Ambulanz, die machen das öfters und könnens dir bestimmt nochmal zeigen...
     
  6. Elfriede

    Elfriede Poweruser

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    Hallo Flexi!
    Die "südliche Hemisphäre" sehe ich unterhalb des Äquators - Hier dem Körperschwerpunkt.

    Als "lädiert" sehe ich Gewebebereiche an, in welchen bereits häufig Injektionen erfolgten. Wenn ein Patient häufiger Injektionen braucht, empfiehlt es sich eh einen
    "Injektionsplan" zu erstellen, um Gewebeschäden zu minimieren.

    @FLORA.BLEIBT
    1. Nicht jeder hat eine UC-Ambulanz zur Verfügung, und
    2. Was zum ... ist das?
     
  7. flexi

    flexi Administrator
    Mitarbeiter

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    Verzeih mir, Elfriede, ich hoffe, ich falle nie in deine Hände. Nochmals sorry...
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich denke, Elfriede meint das nicht so wörtlich und spritzt genauso, wie sie es gelernt hat. Als alter Hase hat sie bestimmt ne Menge Erfahrung... mehr als so mancher junger Hüpfer, der einmal in seiner Ausbildung- wenn überhaupt- eine i.m. Injektion gemacht hat.

    Elisabeth
     
  9. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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    Evidenzbasiert ist eigentlich dorsoglutealer Bereich die risikoreichste Stelle. Aufgrund der Größe des Muskels kann man dort aber größere Volumina spritzen. Hochstetter-Methode ist immer noch state of art, aber eben best practice und nicht Evidenz, da die Größe der Hand der Pflegekraft den Ort beeinflusst.

    Welche Medikamente müssen gespritzt werden? Depotmedikamente?
     
  10. -Ben-

    -Ben- Stammgast

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    Diverse psychiatrische Depot-Medikation sollen auch bevorzugt in den Oberarm gespritzt werden, nicht nur Impfungen (z.B. Xeplion).

    Ben
     
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