Von Klasse ausgegrenzt

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von juchas, 06.11.2011.

  1. juchas

    juchas Junior-Mitglied

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    Liebe meinen Beruf aber total unglücklich in Schulklasse

    Hallo Leute ich grüße euch. Habe gerade einmal 1 Monat meiner GuK Ausbildung überstanden und möchte ab liebsten Flüchten.
    Eigentlich möchte ich sehr gerne die Ausbildung machen und bin sehr fleissig und habe eine einfach sehr liebe herzliche und erfrischende Art. Alle finden mich gut knuffig cool oder zum knuddeln.
    Ich bin ein Mensch mit einer Sozialen Ader und wenn ich mich rundum wohlfühle dann kann ich volle Leistung bringen bzw geben.

    Ich bin schon 31 habe eine 3 Saisonale Fussballkariere hinter mir und abgebrochenes Studium (habe mich total reingehängt und gequällt aber habe mich da wohl überschätzt:-?)

    Habe während meines 3 jährigen Studiums in 5 Krankenhäusern in meiner Stadt gearbeitet aus studentische Aushilfe und kamm vom ersten Moment immer supper mit dem Team aus.

    Ob im Studium in der Schule oder auf meinen Nebenjobs hatte eigentlich immer Personen wo es einfach "gepasst" hat wir haben zwar nichts zusammen unternommen aber ich habe das Gefühl gehabt "Zuhause" zu sein bzw. "hier fühle ich mich wohl und kann aufblühen" .

    Hier fühle ich mich zum Ersten mal richtig richtig unwohl habe in denn Ersten 2 Wochen noch richtig Freunde und Motivation gehabt in die Schule zu gehen und die Hoffnung des es besser wird bzw die Leute sich an einen gewöhnen aber es ist nicht besser geworden und ich denke auch das es mit der "Integration" vorbei ist


    Wenn ich mit meinen Mitschülerinen zur Katine gehe und mich dann auch ins Gespräch einklinke sagt eine von der Gruppe zu mir "wooow Thomas do geht auch ins internet woo denn? " und grinst dabei blöde.


    Versuche mich dazuzustellen und lausche neugierig zu wenn ich was sagen möchte wir mein Wort ignoriert bzw. es wird getan es ob ich nicht da wäre

    Bin 10-14 Jahre älter als meine Mitschüler bzw. der Kurspapa und irgendwie fühle ich mich als ob ich eine andere Generation wäre.

    Wenn wir Gruppen oder Partnerarbeit machen und ich einen Parter brauche sagen die Mitschüler schon aus Mitleid "komm zu uns"


    Wenn ich im Unterricht etwas erklären will oder im Unterricht mitwirken will zischt es durch die Reihen "ohh nee der schon wieder" (bin nicht der Dauermelder )

    Das alles tut mir im Herzen schon weh

    Ich rede mir immer ein "hast ja bald praktische Einsätze / ist ja nur für ein paar Stunden" um mich zu motivieren

    Ok habe eine Gehbehinderung durch einen Autounfall und man sieht mir schon an das ich eine Behinderung habe

    Ich liebe denn Beruf sehr und denek halt im schlimmsten Fall "zum glück hab ich ja auch Stationseinsätze für 3-6 Wochen am Stück wo ich die Mitschüler nur ab und an mal sehe.

    Habe meinen Ausbildungsort extra ein paar km weiter vom Zuhause ausgewäht damit neu anfangen kann und wo mich keiner kennt (jetzt nur Krankenhaustechnick sportlich war ich einmal 2 Zeilen Wert). Wollte einfach mal völlig bei neu anfangen.


    Am Wochende düse ich immer nachhause zu meinen Kumpels, Eltern und Freundin
     
  2. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo juchas!

    Tut mir sehr leid für dich, dass du mit deinen Klassenkameraden nicht zurechtkommst.

    Aber könnte es sein, dass du aufgrund deines fortgeschrittenen Alters und deines bisherigen Lebens bei deinen Kollegen (bitte nicht böse sein!) überheblich rüberkommst. :!:

    Du schreibst z. B. das du füher sportlich zwei Zeilen wert warst und jetzt nur Krankenhaustechnik, vielleicht signalisierst du das auch deinen Kollegen. :!:

    Auch deine Erfahrungen als studentische Hiflskraft in verschiedenen KH könnte bei deinen Kollegen Ärger oder gar Neid auslösen, weil sie vielleicht der Meinung sind, du weisst schon alles und willst sie belehren.
    So Sätze wie: "Oh, nee, der schon wieder!" sind meiner Meinung nach ein Indiz dafür, dass du evtl. raushängen lässt, was du schon alles kannst, weisst und mal warst.8)
    :!:"Respekt muss man sich verdienen, Neid bekommst zu umsonst!"

    Ich kenne dich nicht, dass sind alles nur Vermutungen aufgrund deiner Schilderungen.

    Sprich dein Problem doch mal offen vor der Klasse an und frag deine Mitschüler, was ihnen an dir nicht gefällt und was du evtl. ändern solltest/könntest. Du musst dich nicht verbiegen, aber für ein besseres Miteinander fände ich es wichtig, offen darüber zu sprechen.
    Sei mutig und überrasche sie, in dem du deine Kameraden damit konfrontierst und du ihnen deine Gefühle schilderst.
    Dann kommen sie hoffentlich zum Nachdenken und merken, dass das Verhalten der Gemeinschaft nicht fair dir gegenüber ist.:sdreiertanzs:

    LG opjutti
     
  3. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Ich schließe mich opjutti an. Möchte noch auf 2 Aussagen von dir eingehen:
    Ich vermute, dass du aufgrund deiner Vita als total überlegen herüberkommst. Wie spontan bist du mit deinen Einwürfen in ein Gespräch? Läßt du den anderen eine Chance erst einmal ihre Gedanken auszusprechen? Du bist ihnen aufgrund deiner Vorkenntnisse deutlich überlegen. Läßt du sie das spüren?

    Das sehe ich ganz anders. Dich nimmt keiner aus Mitleid sondern weil du die größeren Kenntnisse hast und deshalb für eine Gruppen-/Partnerarbeit wertvoll bist. Mitleid in der heutigen Welt ist nicht mehr so vorhanden wie früher. Anstatt dich aus Mitleid zu nehmen würde man dich eher außen vorstehen lassen.

    Solche Fragen würde ich abbügeln indem ich sie ignoriere. Du bist halt ein Mann und das sind Mädels. Da meinen manche halt solche doofen Fragen stellen zu müssen.

    Meine Idee dazu:
    Versuch etwas entspannter an alles heranzugehen. Halte dich zurück, lasse erst einmal deine Mitschüler sprechen, gib ihnen Zeit ihre Gedanken zu entwickeln. Vorsichtig, ggf. korrigierend eingreifen kannst du dann anschließend.
     
  4. hypurg

    hypurg Poweruser

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    Hallo,

    Ihr habt sicherlich einen Klassensprecher, ggf. genießt auch die Kursleitung Dein Vertrauen. Ggf. kannst Du auch Hilfe durch den Personalrat erhalten. Mit Hilfe meine ich, dieses Problem nicht totzuschweigen, sondern konstruktiv zu bearbeiten.

    Irgendetwas wird es schon geben, daß Deine Mitschüler veranlasst, Dich so zu behandeln. Grund mag also da sein, aber für mich ist das keine Rechtfertigung! Ich denke, daß sie sich gar nicht bewußt sind, was sie da so "gruppendynamisch" veranstalten. Und das sollte durchaus mal mit Hilfe reflektiert werden. Soziale Berufe neigen leider zu Mobbing, von daher fände ich es hervorragend, wenn diese Thematik in diesem Rahmen frühzeitig mal ins Bewußtsein gerückt würde. Das kann gleich zur persönlichen Reife der Azubis beitragen. Man wird immer auf Menschen treffen, die etwas anders als der Rest eines Teams sind.

    Im Übrigen würde ich nicht über irgendwelche bloßstellenden Sprüche vor versammelter Mannschaft hinweggehen, sondern denjenigen unter 4 Augen mitteilen, daß Dich so ein Satz sehr verletzt und mal fragen, was ihn ausgelöst hat. Sicherlich muß man nicht alles problematisieren, aber schweigen hilft nach meiner Erfahrung selten. Das Zauberwort ist Kommunikation.

    3 Jahre ausgegrenzt würde ich mir nicht antun. Das kann krank machen.

    VG
    hype
     
  5. juchas

    juchas Junior-Mitglied

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    Ich habe mich nie über die Leute gestellt bzw zu spühren gegeben das ich etwas besseres bin weil ich sportlich mal ganz oben war. Bin doch deswegen nicht besser als meine Mitschüler.


    Also in meiner Klasse giebt es auf jedem Fall Mitschüler die Fachlich einfach besser sind als ich aber wenn ich mich zu Wort melde hole ich halt länger aus um die Frage des Lehrer zu beantworten:thinker:
     
  6. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Das du das absichtlich machst unterstellt dir auch keiner. Darum gehts auch nicht. Deine Mitschüler können dein Verhalten auch einfach nur falsch interpretieren. Sowas geschieht schnell und es ist schwer aus diesem kreislauf auszubrechen.
     
  7. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo juchas!

    Glaubst du wirklich, die Ausgrenzungen deiner Klassenkameraden liegen nur daran, dass du bei deinen Erklärungen etwas weiter ausholst?:thinker:

    Das kannst du doch sicher locker wegstecken, oder?

    LG opjutti
     
  8. sufentanil

    sufentanil Junior-Mitglied

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    Die Probleme kenne ich hahaha

    Erster Schultag, ich komm in die Klasse mit 108kg. Da hab ich noch Semiprofessionel Kraftsport betrieben. Naja, war dann gleich als der dumme Bodybuilder abgestempelt. Das hat sich dann aber relativ schnell gelegt, da ich mich immer sehr reinhänge und sehr leicht lerne. War dann Klassenbester die 3 Jahre und hab die Spinner zum Schweigen gebracht.

    Geredet habe ich sicher nur mit 50% der Klasse, ich hasse Leute die andere einfach abstempeln und bleibe dann auch dabei. Habe den betreffenden auch immer gesagt was ich von Ihnen halte und hab die Ausbildung locker durchgezogen.
    Die Theorieblöcke sind ja nicht ewig lang, vielleicht findest Du noch ne Handvoll Kumpels und sonst ziehste das auch locker durch. Lass dich bloss nicht unterkriegen, das ist immerhin dein Leben
     
  9. Waldeskind

    Waldeskind Senior-Mitglied

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    Schülerin
    Ich habe schon eine Ausbildung, habe Abitur, bezeichne mich selbst als "dunkelbunt" und mache ein Hbby, welches die meisten nicht kennen.
    Das Wochenende nach Ausbildungbedinn war eine Veransteltung welche ich organisiert habe. Also sah ich in der Klasse, habe etwas zu Ende genäht und beantwortete die Frage was das ist wahrheitsgemäß: ein Kostüm für enen NCS (Erklärung dessen folgte: wie der Gegener im PC-Spiel).

    Zack! Ich war der Freak!

    Ich bringe nen Gameboy - meinen ERSTEN Gameboy, der ältert ist als einige in meiner Klasse mit.

    Zack! Wieder Freak!

    Und so weiter...

    Egal, was ich tue - sei es meine Meinung zu Tierhaltung (man hält keine Tiere alleine, wenn sie in der Natur Rudeltiere sind zB.: Meerschweinchen), sei es tricken, Nasenbohren, Musik hören, Essen mitbringen und und und - ich bin für einen großen Teil der Klasse ein Freak. Und es ist mir egal.
    Der Teil der Klasse behauptet ja auch, dass Glutenintolerante sich nicht so anstellen sollen :evil1:


    Ich würde sagen:
    versuche es zu klären, bespreche es mit Lehrern, wenn du dich damit besser fühlst.
    Aber akzeptiere, dass dich nicht jeder mögen wird.

    Du bist ca. 14 Jahre älter als die meisten deiner Mitschüler. Du hast geistige Reife, die ihnen fehlt. Das merke ich! Und ich bin mit 26 Jahren nicht die Älteste in der Klasse. Ich habe nur einiges erlebt, schlüsse gezogen usw.

    Nur die Ruhe.
    Du schaffst das!
     
  10. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Ich denke, daß das am Alter liegt und daß Du dir etwas mehr Zeit lassen solltest, bzw. Deinen Mitschülern etwas mehr Zeit geben solltest.

    Wenn ich Weiterbildungen habe, dann bin ich mittlerweile meißtens die älteste "Schülerin."
    Das ist ganz normal, daß die jungen andere Themen haben, einiges viel lockerer und ganz anders sehen, als wenn man älter ist.

    Dann ist man einfach langweilig für die jüngeren Mitschüler.
    Das gibt sich mit der Zeit, wenn das "Kennenlernen" und beschuppern vorbei ist und wenn mehr fachliche oder ernstere Themen anstehen und besprochen werden.

    Ich nehme mich in solchen Fällen ersteinmal zurück und bleibe freundlich.
    Die kommen nachher von alleine auf einen zu.

    Die Gruppe muß sich erst finden und ist in dem Stadium noch gar keine Gruppe.

    Es gibt sehr interessante Bücher zum Thema Gruppendynamik ( zb. von Eberhard Stahl).

    Du kannst das sicherlich ganz einfach aussitzen.

    Vor allem wenn Du dich daran erinnerst, wie Du das als Jugendlicher fandest, wenn ein älterer Mensch seine Erfahrungen vermitteln wollte.

    Andererseits höre ich den jungen Menschen öfters zu und wundere mich:" WO denn nun tatsächlich das Problem liegen soll, was da gerade abgehandelt
    wird."
    ( das muß ich denen aber nicht unbedingt sagen, daß ich mich über soetwas wundere, wenn ich nicht gezielt danach gefragt werde.)

    Ich nehm mir dann schon mal das Notebook mit und beschäftige mich mit meinen Fotoarbeiten, oder ähnliches).

    Die meißten "Schüler "in den Fachweiterbildungen sind mindestens 20 Jahre jünger als ich und die könnten meine Kinder sein.
    Das macht aber nichts.
    Ich habe sehr viele nette junge Menschen kennengelernt, die allesamt ihren Weg machen werden.
    Dafür daß die jünger sind, und in anderen Lebenssituationen stecken als ich, können die nichts.

    lg Fearn
     
  11. Anne77

    Anne77 Stammgast

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    Hallo juchas,

    ansatzweiße kommt mir das bekannt vor. Ich habe mit 27 Jahren die Ausbildung zur GUK begommen und war halt die Klassenoma (nicht unbedingt der tolltest Spitzname, aber was soll`s), die jüngste war 16 Jahre zubeginn der Ausbildung.
    Ich hatte bereits eine Ausbildung als chirurgische Arzthelferin erfolgreich beendet, war zwischen zeitlich sogar 5 Jahre Selbständig.
    Am Anfang erging es mir ähnlich, da ich einige Grundkenntnisse hatte. Aber ich hatte eine gute Freundin, die mich darauf hingewiesen hat, das meine Argumentation oftmals besser wisserlich rüber kam. Also hab ich meine Klappe gehalten und versucht kurz und knapp auf die Fragen der Lehrer zuantworten.
    Am Anfang war das nicht leicht für mich, wollte ja meinen Mitschüler an meinen Kenntnissen teilhaben lassen. Ich hab meistens nur mein Wissen breis gegeben, wenn ich gefragt wurde. Hat bestens funktioniert.
    Ich hab fast das erste halbe Jahr gebraucht um einen guten Anschluß in der Klasse zufinden.
    Und es stimmt, alle wirdst du nie mögen bzw werden dich mögen.
    Gut ich muss auch zugeben, insgesamt hatten wir auch eonen prima Klassenzusammenhalt gehabt. Aber sowas braucht Zeit und muss reifen.

    Setzt dich nicht allzu sehr unter Druck, versuch nicht auf biegen und brechen dich bei jeden Gespräch einzuklingen.
    Ansonsten denk daran, es sind nur 3 Jahre und die vergehen schneller als du denkst und dir es lieb ist.

    Da du ja bei den gruppenarbeiten schon heiß begehr bist, glaube ich, wird es besser werden. Kopf hoch!!!
     
  12. teampartner

    teampartner Junior-Mitglied

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    Kennst Du gewaltfreie Kommunikation? Wenn ich diese schon damals während meiner Ausbildung gekannt hätte, da wäre ich sicher schlagfertiger gewesen. Aber Achtung, bei Anwendung, kann sie Dein Leben verändern!

    Versuche mal in Dich hineinzuhören...Wenn Du Dich unwohl fühlst ist das ein gutes Zeichen, irgentetwas kommt zu kurz, welches Bedürfnis ist nicht erfüllt? Aufgrund Deiner Beobachtung ist es mgl., dass Du Dir mehr Gemeindschaft und gegenseitige Akzeptanz von Deiner Klasse wünscht.

    Kurze Zusammenfassung, gewaltfreie Kommunikation:

    In Dir drin gibt es einen inneren Richter, das ist die Ursache, dass Du Dich abwertest oder nicht gut fühlst. Du fragst Dich vielleicht, was denke ich über mich? Ein Urteil wird gefällt, Bsp. ich bin rund 10 Jahre älter, als meine Mitschüler, die mögen mich nicht... Wann ist der innere Richter gekommen? Auslöser, was hast Du gemacht, Bsp. ich habe mich in der Katine zu den anderen gesetzt und wollte mit integriert werden, aber ein Gespräch war nicht mgl.. Wie geht es Dir/ Deinen inneren Richter, wenn Du Dich an diese Situation erinnerst? Gefühl...Bsp: es irritiert Dich, es ärgert Dich, es macht Dich hilflos!? Was für ein Bedürfnis fehlt den inneren Richter? Ist es gegenseitige Akzeptanz; Respekt oder Gemeindschaft/ Anerkennung? Denke daran, was passiert ist, ist passiert! Probiere, Lerne... Wenn Du weisst, was Dir fehlt, kannst Du eine Strategie versuchen..., um Dein Bedürfniss zu erfüllen... Bsp.: in einem weiteren Gespräch die Personen ansprechen, nach dem Motto, wenn Du .... sagst, macht mich das ...., weil ich ebenfalls gerne Akzeptiert oder Respektiert oder ... werden möchte. Wie ist das, wenn Du das von mir hörst? oder Ist es mgl. dass ich mit integriert werde? oder Kannst Du Dir .... vorstellen?

    NEIN heisst in der gewaltfreien Kommunikation, im Moment nicht... Kannst Du nicht umgehen mit dem Nein, dann hast Du eine Forderung ausgesprochen!

    Ich habe mit dieser Form verschiede Konflikte lösen gelernt, weil ich wertfrei sagen konnte wie ich mich fühle... und was ich will! Am Schluss sind es win-win Situationen, d.h. dass nicht nur Du profitierst, sondern auch der andere...

    Es ist sicher nicht einfach für Dich, aber es ist eine tolle Chance die ersten Konfliktgespräche zu führen, mit dem Ziel sich besserer zu fühlen. Ich bin auch über 30 und habe eine Schwester, sie ist 10 Jahre jünger und hat andere Themen, als ich...

    Jeder der kritisiert, sieht ein Potential zur Lebensverschönerung, nach dem Motto bitte etwas anderes!
     
  13. juchas

    juchas Junior-Mitglied

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    Meine Mitschüler begrüssen und verabschieden mich ganz nett aber es ist für mich irgendwie nicht möglich ein Gesprächsthema finden um überhaupt eine basis zu finden. Es ist wenn ich davortehe habe ich eine leere im kopf und weiß überhaupt nicht wo ich anfangen soll.Manchmal hepfe ich im jungendhausund da klappt es supper mit der Kommunakation.


    Meine Mitschüler kommen auch nicht auf mich zu und fragen wie es mit geht nur zum abschied oder begrüssung.

    Sehr schade falls ich in eine Schuplade gestecjt worden bin aber naja wird schon gehen.

    danke für eurw tollen beiträge
     
  14. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Man muss seine Kollegen nicht lieben, man muss nur mit ihnen arbeiten können. Das gilt ebenso für Mitschüler.

    Sie begrüßen und verabschieden Dich, sie beziehen Dich bei den Gruppenarbeiten etc. mit ein, aber in der Freizeit habt ihr offensichtlich wenig Gemeinsamkeiten. So was kommt vor, geschieht aber sicher nicht absichtlich oder böswillig. Für den Altersunterschied (und den damit verbundenen Grad an Erfahrung und Reife) können Deine Mitschüler ebensowenig wie Du.

    Versuch, weniger verbissen an die Sache ranzugehen. Wenn Du näheren Kontakt aufbauen kannst - gut. Wenn es bei der beruflichen Ebene bleibt - auch nicht schlimm. Du wirst auch später nicht mit all Deinen Kollegen gut Freund sein können.
     
  15. teampartner

    teampartner Junior-Mitglied

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    "
    Ich habe auch solche Erfahrungen gemacht mit einer Führungspersönlichkeit... Er grüsste, sagte er habe immer Zeit für Gespräche, aber dann hatte er diese nicht... Ich versuchte stets ein Gespäch mit ihm zu führen und ihm mitzuteilen, dass ich mit dem Umgang Mühe habe. Mit der Zeit (gut 3/4 Jahr) merkte ich, dass es auch anderen so erging, ich war auf der einen Seite erleichtert und auf der anderen Seite spürte ich ein Wechselbad der Gefühle. Ich hatte plötzlich Kollegen kennengelernt, welche ich wahrscheinlich ohne diesen Konflikt nicht so sympathisch erkannt hätte. Ich will damit sagen, dass es Freundschaften gibt, welche sich erst mit der Zeit entwickel.

    Sprich an, was Du willst! Sprich nicht an, was Du nicht willst! Ändere Deine Blickrichtung!
    :troesten:

    Die anderen merken, dass etwas nicht so stimmt und können dies mitunter auch auf sich ziehen und sich deshalb von Dir distanzieren (wäre eine Möglichkeit). Bsp: Sie grüssen Dich, sage ihnen doch mal, wie sehr Du dies schätzt, dass es Dich freut. Übe die positiven Seite auszusprechen, wenn Du nur das siehst, was Dich traurig machst, zieht es Dich evtl. selbst runter!

    Vertrauen muss man sich erarbeiten... derzeit traust Du Deinen Mitschülern zu, dass sie dich schon in eine Schublade gesteckt haben, vielleicht fühlst Du Dich gerade so, aber hast Du dies auch kommuniziert? Du nimmst es an, oder? Wie ist dies für Dich, wenn Du das liest?

    Es ist für Aussenstehende schwierig, da wir nur Deine Seite kennen. In Deinem Beitrag höre ich Danke für die Informationen... Ich feue mich, dass Du die Ideen liest... Hast Du bestimmte Vorstellungen oder Wünsche, was wir Dir schreiben könnten? Was Du bereits gelernt hast oder ob Du Erfahrungen gemacht hast, Bsp. ein Gespräch oder ähnliches weiss ich nicht, wäre aber sicher spannend. Ich würde mich wirklich freuen, wenn Du Dich dazu äussern würdest... !

    Wie gehst Du mit Patienten um, welche Dir gegenüber nicht wirklich Sympathie zeigen oder mühsam sind?

    Ich bin gespannt auf Deinen nächsten Beitrag!
     
  16. Anne77

    Anne77 Stammgast

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    Ich denke, das du dich einfach zu sehr unter Druck setzt.
    Du willst dich unbedingt an den gesprächen krankhaft beteiligen (kann ich gut nachvollziehen, schließlich hat man ja auch eine Meinung bzw möchte sich mitteilen).
    Versuch doch mal ganz spontan dich an ein Gespräch zubeteiligen und wenn dein Bauchgefühl dir sag:" Das passt irgendwie nicht", dann lass es.

    Du hast geschrieben, das es dir bei den Stationseinsätzen auch super gelingt mit deinen Mitmenschen ins Gespräch zukommen. Achte doch mal darauf, wie du das anstellst.

    Und wie habe ich so schön von Claudia lesen können:
    "Man muss seine Kollegen nicht lieben, man muss nur mit Ihnen arbeiten können!"
    Bei mir ist das ählich auf Station, ich habe da so 3, 4 Kollegen mit denen ich nicht gerne Dienst habe, aber wenn es so ist, dann sage ich mir: ´"Es sind nur 8 1/2 Stunden Dienst und es sind genug Aufgaben, die erledigt werden wollen" Und Zeit vergeht auch.
     
  17. Nacina

    Nacina Junior-Mitglied

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    Sehr guter Beitrag. Ich werde mich über diese Kommunikationsform nun weiter informieren. Du hast mein Interesse geweckt.
     
  18. juchas

    juchas Junior-Mitglied

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    naja ihr habt Recht mit dem "Kontakt erzwingen" Ich habe halt eine sehr Soziale Ader bzw bin sehr harmoniebedürftig und kann halt nur volle Leistung bringen wenn ich mich wohlfühle aber


    HAbe habe mich auch langsam damit abgefunden bzw mich mit meiner Rolle eingelebt.

    In denn Unterrichtspausen habe ich mein Handy oder die Bücher zur Hand bis der Unterricht wieder losgeht.
     
  19. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Aber mit dieser Einstellung und solchen Aktionen grenzt du dich doch noch mehr aus.:-?

    LG opjutti
     
  20. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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    Die Erwartungshaltung macht es schwieriger. Es dauert bis sich das gruppendynamisch eingestellt hat. Ich bin nach der KPH-Ausbildung in den Kurs quer eingestiegen und am Anfang habe ich einfach beobachtet. Eigentlich haben sich dann bei mit gute Beziehungen nach den ersten gemeinsamen Praxiseinsätzen ergeben. Ich genieße eigentlich meine Rolle als Kursmama(Schulter zum Ausheulen, Kochberaterin für Alleinwohnenanfänger, Besucherin von Wohnheimvolk in den Krankheitsfällen). Ich werde auch almählich zu den Party´s eingeladen und in den Pausen gehöre ich auch dazu. Allerdings war meine Erwartungshaltung so wie die Claudia sie beschrieben hat. Ich komme nur mit einer Person nicht zu recht, und da stehe ich nicht alleine.(das ist aber schon eine andere Geschichte) Wünsche dir viel Durchhaltevermögen, und entspann dich dann wird es sicher besser. Schönes Wochenende
     
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