Von der Stationsschwester gemobbt

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von violaagenta, 20.11.2007.

  1. violaagenta

    violaagenta Newbie

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    hallo,
    ich habe mich in diesem forum angemeldet, weil ich mir wahnsinnige gedanken um meine mutter mache und nicht weiss an wen ich mich wenden soll.
    meine mutter arbeitet seit 30 jahren in der selben diakonie.eigentlich immer glücklich aber seit mitte 2003 mit grossen problemen. sie wird von der stationsschwester gemobbt die sie vor jahren sogar selbst ausgebildet hat (verstanden sich gut) doch wie geschrieben seit fast 5 jahren nur mobbing pur. meine mutter kommt aus den philippinen und ist ein sehr gläubiger zurückhaltener mensch. sie sagt ja und amen , lebt für die arbeit und ist leider eher unterwürfig. ich weiss nicht was zwischen den beiden vorgefallen ist. ich weiss nur das meine mom psychisch am ende ist alles in sich reinfrisst.

    um zum thema zu kommen :
    sie arbeitet seit 2004 jede weihnachten. ist das ok ? ich meine ok sie hat erwachsene kinder aber eine familie hat sie trozdem. kennt sich jemand mit der gesetztgebung aus? meine mom war immer sehr gewissenhaft , hat sogut wie nie gefehlt . lieber ging sie mit 39 grad fieber arbeiten. sie ließt sich häufig ausnutzen , hört einfach nicht auf mich. dann wollte sie 4 wochen urlaub um in die philippinen zu fliegen da es ihre mutter (89 jahre )
    nicht so gut geht. auch wieder gestrichen, 2 wochen wären ok aber 4 nicht.
    wollte mit einer kollegin tauschen doch das verbot die stationsschwester.jetzt fliegt sie ab janur 2 wochen bezahlt und 2 wochen unbezahlt. sind eben so miese gemeinheiten und sie steht alleine da und hat keine hilfe von ihren kolleginnen.

    leider ist diese stationsschwester auch noch die beste freundin der oberärztin.wir haben keine chance. wie kann ich meiner mutter helfen ? sie hat depressionen und bluthochdruck seit diesem stress immerhin ist sie schon 59 jahre alt. verbal kann sie sich auch nicht wehren da ihr deutsch gebrochen ist und sie sich immer so aufregt das sie nur noch weint. warum gibt es nur so gemeine menschen ?!
    hoffe sehr mir kann einer helfen
    lg anica
     
  2. violaagenta

    violaagenta Newbie

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    kann mir keiner tipps geben ??
     
  3. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    so von außen zu helfen ist schwierig. Hat deine Mutter auf ihrer Station keine Kollegin, die ihr helfen kann? Oder gibt es einen Betriebsrat in dem Haus, du könntest sie ja dorthin zu einem Gespräch begleiten?
     
  4. Oldtimer

    Oldtimer Gast

    Hallo Violaagenta,

    es wäre wohl das beste, deine Mutter würde sich an den Betriebsrat wenden!

    Oder auch, wenn sie mit der Stationsschwester direkt reden würde, es sind doch erwachsene Menschen.

    Deine Mutter muß einfach mal ihre Meinung äußern, nur so kann sie was erreichen .

    Sie muß lernen NEIN zu sagen was Dienste anbelangt:sbaseballs:

    Als Mobbing sehe ich das, was mit ihr gemacht wird eigentlich nicht an, eher,dass sie sich einfach ausnutzen läßt und das muß in einem Gespräch einfach klar gestellt werden!

    Liebe Grüße Oldtimer
     
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Als Mobbing würde ich dies auch nicht ansehen. Zu Mobbing: Mobbing .

    Das Problem liegt wahrscheinlich eher bei:
    In Zeiten von Pflegenotstand haben nehmen diese Menschen eher eine Opferrolle ein. Ihnen fehlt die Fähigkeit sich (verbal) zu wehren.

    4 Wochen Urlaub können eine Station, die mit jeder Fachkraft rechnen muss schon in Schwierigkeiten bringen. Die Patientenversorgung muss garantiert werden. Der Gesetzesgeber unterstützt dies indem er unbezahlte Freistellung empfiehlt. Diese hat deine Mutter bekommen.

    Weihnachten gibt es in der Regel eine unausgesprochene Regel auf vielen Stationen: Mütter mit kleinen Kindern haben ein Vorrecht auf die Freistellung. Ich gehe davon aus, dass auch deine Mutter diese Regelung lange Jahre nutzen konnte.
    Hier gibt es keine gesetzliche Vorgabe. Deine Mutter sollte deutlich machen, dass die Regelung mit ihr neu geklärt werden muss da sie nicht bereit ist den Dienst zu tätigen. Hier sehe ich aber ein Problem: Mitte November dürfte die Feststellung etwas spät kommen da der Dinestplan in der regel schon geschrieben ist.

    Ergo: Deine Mutter muss sich darum bemühen an ihrem Selbstwertgefühl zu arbeiten. Man kann niemand anderen verändern und in der Regel sind nicht nur die anderen Schuld am eigenen "Elend".
    Und das kann man auch mit fast 60 Jahren noch lernen: Grenzen setzen und NEIN sagen.

    Elisabeth
     
  6. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Danke, das habe ich heute Nacht auch gedacht. Wollte aber nicht wieder direkt als Buh-Mann dastehen.

    Ich finde es wird viel zu schnell zur Mobbing-Begrifflichkeit gegriffen um die Dramatik nach oben zu treiben.

    "Mobbing" gewinnt bei mir schon einen Rang wie "Killerspiele" oder "Komasaufen"...

    Sorry fürs OffTopic :-/

    Zum Topic: Wenn deine Mutter immer OK sagt, wenn sie gefragt wird ob sie Weihnachten arbeiten kann, dann liegt der Fehler nicht bei der Leitung. Ich bin froh wenn ich Weihnachten arbeiten darf, dann hab ich Silvester frei. Wenn deine Mutter ihre Meinung nicht sagt, kann sie auch keiner wissen...
    Rechtliche regelungen dazu, kenne ich keine.

    Es ist auch durchaus möglich das der Stationsalltag keine 4 Wochen Urlaub zulässt. Andere wollen ja auch noch Sommerurlaub haben. Oder ist es ihr egal wann der Urlaub ist? Das wäre dann ein Angriffspunkt, da sich bestimmt dann eine zeit findet wo es gehen könnte. Dann muss deine Mutter aber zur Pflegedienstleitung, wenn die Stationsleitung sich querstellt.
    Was die Oberärztin mit der Urlaubsplanung zu tun hat, verschließt sich mir leider.
     
  7. Michl

    Michl Gast

    Unbestritten bleibt, dass Deine Mom aber etwas für ihr Seelenheil unternehmen muss! Unabhängig, wer oder was der Auslöser oder Schuldige ist.
    Warum nicht zum Psychologen gehen?! Dort kann detailiert auf den Grund gegangen werden, worin die Problematik besteht und wie Deine Mutter da rauskommt.

    Grüße
    Michl
     
  8. BettyBoo

    BettyBoo Poweruser

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    Hm, ich denke auch, dass deine Mutter mehrere Dinge in Angriff nehmen muss.
    Erst mal muss sie raus aus der Passivität und Opferrolle.

    Das kann auch in kleinen Schritten anfangen, wenn sie nicht der Typ ist zum :kloppen:.

    Vielleicht kann sie mit ihrer Chefin ein klärendes Gespräch führen, zu dem sie sich Unterstützung holt in Form einer Kollegin, die ihr zur Seite steht o.Ä.

    Und den Gang zum Betriebsrat halte ich auch für unvermeidbar....................


    P.S.: Das vierte Weihnachten in Folge sollte sie sich keinesfalls mit Dienst aufs Auge drücken lassen.
     
  9. Kerstin 64

    Kerstin 64 Newbie

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    Von Mobbing kann im Fall Deiner Mutter keine Rede sein. Sie muß versuchen ihre eigenen Bedürfnisse in der richtigen Art und Weise durchzusetzen.
    Wie Du schreibst, leidet Deine Mutter bereits unter Depression. Ich glaube es wird höchste Zeit, dass sie sich hier ärztliche Hilfe holt, sonst kommt sie dort nicht allein wieder heraus.
    Zum Thema Urlaub: Jedem Arbeitnehmer stehen 15 Tage zusammenhängender Urlaub laut Gesetzgebung zu. Müßtest Dir den genauen Inhalt des Gesetzes einmal über Googel suchen.:streit:
     
  10. Brady

    Brady Gast

    Hallo zusammen,

    ich würde auch aus der Entfernung sagen, dass es sich nicht um Mobbing handelt. Kann natürlich gut sein, dass deine Mutter es aber für sich so empfindet und auch wirklich leidet.

    Nur, was nutzt es wenn Du versuchst es für sie zu klären? Sie muss es selber für sich tun.

    Wenn die Situation mittlerweile so unerträglich ist, sollte sie vielleicht erstmal zu ihrem Hausarzt gehen, den sie kennt. Mit ihm kann gemeinsam überlegt werden, welche nächsten Schritte richtig für sie sind. Alles voraus genommen, dass sie es selber will.

    Ob es eventuell reicht, eine Weile raus aus der Arbeit zu sein? Ob eventuell eine Fachärztliche Behandlung nötig ist: "Depression"? Bei einem Psychiater.

    Ob vielleicht auch eine Reha ganz gut wäre, um mal ganz raus aus dieser Situation zu kommen? Ob eine medikamentöse Unterstützung nötig ist? Immer wieder individuell zu sehen.

    Solange sie aber selber keine Schritte unternimmt, wird sich nichts ändern.
    Es nutzt auch nichts, wenn Du sie dazu überredest und sie zum Arzt bringst.

    Krisen sind auch dafür da, dass man spürt, es geht so nicht weiter. Es muss sich was verändern. Sie muss auch Veränderung wollen. Die anderen Menschen werden sich für sie nicht verändern. Nur wenn sie sich verändert, werden auch andere sich darauf einstellen müssen. Kein Mensch gibt freiwillig was auf, wenn er keine Bewandtnis darin sieht und das gilt für beide Seiten.

    Liebe Grüße Brady
     
  11. violaagenta

    violaagenta Newbie

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    hallo an alle und dankeschön für eure beiträge.
    die sachen die ich erwähnt habe (weihnachten arbeiten,unbezahlten urlaub) sind aktuelle probleme. es handelt sich schon um mobbing da war ja noch viel mehr. diese stationsschwester ist mit ihrer ausdrucksweise sehr ordinär und nicht grad ziemperlich. die hausärztin weiss wegen des mobbings bescheid und steht voll hinter meiner mom . wenn es nach ihr ginge hätte sie meine mutter schon 100000 mal krankgeschrieben. natürlich hat sie auch eine überweisung zur therapeutin bekommen und ist in behandlung. klar hatte sie auch schön desöfteren gespräche mit dem betriebsrat und co. die kolleginnen haben angst um ihre arbeit und halten sich lieber zurück denn auch die habens mit dieser person nicht leicht. scheinbar ist diese person auch leicht rassistisch eingestellt.

    thema weihnachten : das ist nun das dritte jahr das meine mutter an den feiertagen arbeiten muss. natürlich hat sie auch dieses mal versucht urlaub zubekommen. sie wollte ja mit einer kolleginn tauschen , durfte aber nicht.
    das frauen mit kleinen kinder da vor gehen ist mir auch bewusst aber es kann doch nicht sein das sie seit 2004 jede weihnachten arbeiten muss !

    ich hätte einfach gerne gewusst ob sich einer von euch damit auskennt, rechtlich gesehen. oder an wenn müsste ich mich wenden um das zu erfahren ?

    lg anica
     
  12. flexi

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    Hallo violaagenta,

    wenn die Einschaltung des Personalrates nicht hilfreich ist, dann bleibt deiner Mutter noch der Gang zu einem Anwalt für Arbeitsrecht.
    Woher weisst du eigentlich die Details, ausser von den Erzählungen deiner Mutter? Könnten die (bitte mit allem Respekt!) nicht möglicherweise auch mit subjektiven Wertungen behaftet sein?
    Du als Aussenstehende hast dort keine direkten Eingriffsmöglichkeiten, ausser deine Mutter ggf zu motivieren, entsprechende Schritte zu unternehmen.
     
  13. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Es stehen einem lt. Bundesurlaubsgesetz §7 Abs. 2 12 Werktage zusammenhängender Urlaub zu.
     
  14. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Na toll, wenn das Team ein Problem mit der Leitung hat muss es sich mal zusammensetzen und das Thema ansprechen. Es kann doch nicht sein, dass eine STL sich wie ein Diktator aufführt und das Team kuscht. Klar muss man da mal über seinen (bei Pflegekräften einen scheinbar schier unüberwindbar großen) Schatten springen und sich wehren! Was soll denn passieren? Das die PDL oder sie STL das gesamte Team rauswirft? Wie soll eine PDL das denn der GF gegenüber begründen? Bei sowas wird auch der stumpfsinnigste Geschäftsführer hellhörig. Weiterhin wird in so einem Fall auch der Betriebsrat/MAV wach, denn dieser muss über eine Kündigung informiert werden. Also Mut zusammennehmen und wehren, aber nicht ein oder zwei Leute allein, sondern alle zusammen, sonst wird das nichts!

    Und wenn Deine Mutter 6 oder 7 Weihnachten hintereinander arbeiten müsste. Es gibt da keine gesetzliche Regelung, das sind einfach Absprachen im Team. Wenn die Leitung der Meinung ist, Deine Mutter muss immer Weihnachten arbeiten, vieleicht gibt es ja so viel Mütter mit kleinen Kindern im Team, dann muss Deine Mutter sich mit der STL auseinandersetzen, das hilft alles nichts.
    Immer nach dem Motto - wer sich nicht wehrt lebt verkehrt -
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    So leid es mir tut- du wirst die Leitung nicht ändern. Selbst wenn du per Gericht ein Mobbing nachwiesen kannst- was übrigens ausgesprochen schwer sein wird- wirst du nicht als Sieger aus der Situation hervorgehen und die Leitung in ihre Schranken weisen können.

    Es bleibt in diesem Falle nur der Arbeitsplatzwechsel. Per Gericht kann man versuchen eine Abfindung heraus zu holen. Aber auch das wird kein Zuckerschlecken und ob deine Mutter sich darauf einlassen kann ...?

    Elisabeth
     
  16. Piratin63

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    Hallo zu diesem Thema!
    Ich finde schon, daß die Mutter gemobbt wird.Selbst wenn sie sich nicht wehrt, muß die beste Stationsleitung ein Einsehen haben und bestimmen,daß jemand anderes Weihnachten arbeitet.Es geht ja nicht nur ums ausnutzen oder dass die Mutter sich zu wenig wehrt.Anscheinend geht ja niemand auf sie ein,wenn sie piep macht.Ausserdem können selbst Kollegen/innen die kleine Kinder haben oder noch nicht so lange da sind mal kollegial sein und müssen dann Ihren Mann/Familie an Weihnachten ein paar Stunden alleine lassen.Wir haben uns im Team immer abgewechselt.Und wenn man den Dienstplan der letzten Jahre hervorkramt.Ich hatte auch kleine Kinder und musste auch oft arbeiten,wenn Feiertage waren.Das muss ja nicht schlecht sein.Im Gegenteil,da muss man sich um die Zuhause keine Gedanken machen.Natürlich ist es nicht schön.Aber jede Verkäuferin steht an Heiligabend noch ewig im Laden,hat da schon mal jemand Mitleid gehabt.
    Ausserdem gibt es solche Teams die sich dann den schwächsten raussuchen und ihn als Spielball benutzen.Es ist ja auch kein Schutz von der Leitung da.Die sind halt dumm.
    Ausserdem merkt man hier bei den Diskussionen wer selber Leitung ist und wer nicht.Ich finde bei uns die Hierarchie schon extrem.Und wenn jemand mal in einem Büro aufm Stuhl hockt kann man sowieso nur noch skurriles erwarten.Das zumindest sind meine Erfahrungen!
    Ich musste mich in letzter Zeit sehr wehren.Wenn ich mich nicht an den Geschäftsführer gewandt hätte,hätte man mich zerstückelt und mundtot gemacht.So musste man sich hinterher bei mir entschuldigen.Und so freundlich war meine PDL zu mir noch NIE!!!!!!!!!
    MFG
    Piratin63:gruebel:
     
    #16 Piratin63, 22.11.2007
    Zuletzt bearbeitet: 22.11.2007
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Es gibt Täter und es gibt Opfer- keine Frage. Hier läßt man sich aber offensichtlich zum Opfer machen und erwartet Hilfe von ???

    Meine Erfahrung: Hilfe von oben (wo auch immer das sein mag) gibt es nicht. Mir hat ehedem das Buch von Sprenger viel geholfen: Prinzip Selbstverantwortung.

    Das überlese ich mal großzügig und empfehle mal den Stuhl so für 4 Wochen mit allem was dran hängt zu besetzen. Viel Spaß dabei.

    Elisabeth
     
  18. alesig

    alesig Poweruser

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    Hallo
    Kann Elisabeth nur zustimmen. Deine Mutter läßt aus sich ein Opfer machen.
    Wenn sie sich verbal nicht wehren kann, weil sie nur gebrochen Deutsch spricht, wäre ein guter Deutschkurs ein Anfang. Eine Stationsleitung muß einen Dienstplan so schreiben, daß die Patienten versorgt sind. Wer am wenigsten laut schreit bekommt dann eben den Dienst der übrig bleibt. Eine Leitung ist keine Mutter die verpflichtet ist sich der Schwächeren anzunehmehmen. Es sind schließlich alles erwachsenen Menschen.
    4 Wochen Urlaub am Stück gab und gibt es bei uns auch nicht. In einem besonderen Fall( kranke Angehörige im Ausland), mußte die Kollegin unbezahlten Urlaub an ihren normalen Urlaub anhängen.
    Mobbing scheint ein Lieblingsbegriff für alle zu sein die sich ungerecht Behandelt fühlen und sich außerdem außerstande sehen sich dagegen zur Wehr zu setzen.
    Grundsätzlich gilt-Wer sich wie ein Opfer benimmt wird als solches behandelt.
    Ist sie überzeugt gemobbt zuwerden ist es sinnvoll und wichtig ein Mobbingtagebuch zu führen. Was da genau dokumentiert werden muß kann man auf diversen internet Seiten finden unter dem Thema "Mobbing".
    Ich hatte vor meinen 2 Kids eine Leitungsposition, und bin heilfroh, daß ich das keine Dienstpläne mehr schreiben brauche. Denn man kann niemals allen recht machen. Und die die sich benachteiligt fühlen maulen sehr oft nur hintenherum, sind aber nicht Manns/Frau genug ihre Bedürfnisse sachlich und angemessen vorzubringen.
    Ich war vor Jahren , ein klassisches Mobbingopfer, das sich erfolgreich wehren konnte, und wurde vor nicht allzulanger Zeit selbst des Mobbings beschuldigt und wurde in einer großen Besprechung von aller Schuld freigesprochen. Ich kenne also beide Seiten und kann nur sagen daß mit diesem Wort MOBBING inzwischen sehr fahrlässig umgegangen wird.
    Alesig
     
  19. Piratin63

    Piratin63 Junior-Mitglied

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    Hallo an alle die sich angesprochen fühlen!

    Genauso wenig wie hier jemand beweisen kann ,ob die Frau nun gemobbt wird oder nicht,genausowenig kann man einfach so auf eine Depression tippen.Da war meine Aussage vielleicht auch vorgegriffen!Ich finde dieser Weg ist dann auch zu einfach.Die Tochter schreibt ja,daß die Mutter seit 30 Jahren in dieser Diakonie arbeitet.Folglich denke ich auch nicht das es an der Sprache liegt,auch weil die Tochter gut Deutsch kann, gehe ich davon aus, daß auch dies nicht das Problem ist.
    Und liebe Elisabeth auch wenn du jetzt großzügig warst(oder Sie), es gibt jedoch ganz viele Leitungen, die die Praxis nur noch aus der Ferne kennen.Auch diejenigen hätten dann ein Problem unseren Stuhl für 4 Wochen zu besetzen.Ich fände es z.B. besser wenn die PDL`s ab und zu mal auf den Stationen aushelfen.Und es gibt natürlich auch Häuser in denen sich das Personal echt freut die PDL oder Bereichsleitung zu sehen.Also wäre es doch auch viel besser man würde nicht durch die Angst etwas von der Achtung oder dem Respekt zu verlieren mehr menschlich auf die Mitarbeiter zuzugehen.Das ist jetzt nicht persönlich.Ich kenne dich ja gar nicht.
    Aber findet ihr nicht,daß auch jemand ohne Kleinkinder ein Recht auf" einmal frei "der Feiertage hat?
    Da brauchen wir doch gar nicht diskutieren.
    Meine Stationsleitung z.B. (schreibt ja den Dienstplan), hat immer eine Liste aufgehängt wer wann an den Feiertagen arbeiten möchte,sich selbst hat sie zum Schluß eingetragen und hatte dann beides ganz frei(nicht nur einmal).Trotzdem sind wir ein gutes Team und wir kritisieren sie dann auch.
     
  20. BettyBoo

    BettyBoo Poweruser

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    Oh doch, das gibt es leider, und nicht gerade selten.
    Das kuschende Team:sdreiertanzs:, meine ich, und den SL, der sich aufführt wie der Prinzregent.:aetsch:

    Da hat man dann zwei Möglichkeiten: Mitkuschen (was ja nicht jedermanns Ding ist) oder aufmucken.
     
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