Von der Chefin schikaniert

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von vkosce, 10.02.2016.

  1. vkosce

    vkosce Newbie

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    Hallo
    ich fange mal an. Ich arbeite seit 3 Monaten in der ambulanten Pflege . Jetzt habe ich das Problem das ich öfters zu hause bleiben musste weil meine Tochter krank war und ich alleinerziehende bin. Jetzt habe ich die Grippe mit Fieber und Bronchitis und meine chefin will mich zur Arbeit zwingen . Sie meint sie kann meinen Plan nicht umstellen und wenn ich nicht komme gibt sie das an den Anwalt weiter . Was kann ich tun ? Bitte helft mir
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Was Du tun kannst?

    1. Zum Arzt gehen, Deine Arbeitsunfähigkeit bescheinigen und den Schein postwendend der Chefin (und der Krankenkasse natürlich) zukommen lassen.

    2. Dir ein soziales Netzwerk aufbauen, dass Dich bei Krankheiten Deiner Tochter unterstützen kann. Du hast als Alleinerziehende ein Anrecht auf 20 "Kindkrank-Tage" pro Kalenderjahr, falls Deine Tochter noch keine zwölf Jahre alt ist. Wenn Du davon schon einen großen Teil verbraucht haben solltest, obwohl das Jahr noch keine sechs Wochen alt ist, musst Du Dir einen Plan B überlegen.

    3. Schon mal die Fühler nach einer neuen Stelle ausstrecken, denn a) scheint das ja keine nette Arbeitsatmosphäre zu sein und b) bist Du ja wahrscheinlich noch in der Probezeit und damit leicht zu kündigen. Dafür bräuchte Deine Chefin keinen Anwalt: In der Probezeit muss sie keinen Grund für die Kündigung angeben.
     
    #2 -Claudia-, 10.02.2016
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2016
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  3. WildeSchwester

    WildeSchwester Poweruser

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    Was bedeutet denn "öfters" ? Wenn ein Kind krank ist kann man nichts machen. Wenn das allerdings sehr oft der Fall ist,kann ich die Chefin schon etwas verstehen: Arbeitnehmer die mehr krank als arbeitsfähig sind, sind nun mal nicht tragbar als Unternehmen.Vor allem wenn es ein kleiner Pflegedienst ist. Und dein Posting liest sich als würdes du sehr häufig fehlen.Ist das so?
     
  4. vkosce

    vkosce Newbie

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    So oft fehle ich nicht .
    Das mit dem Arzt habe ich erledigt. Sie kam dann an und wollte die Au nicht annehmen. Muss sie aber das wweißich auch. Ich habe ihr auch eerklärt wie es bei mir privat aussieht. 1 wochelang ging alles gut meine chefin war nett usw. Dann hatte ich eine starke eErkältung und sie sagte mir ich MUSS arbeiten ihr ist es egal wie. Und sie betont auch immer wieder das ich doch kündige kann. Blöd bin ich ja nicht . Sie schikaniert einen wo sie kann. Sie weiß das ich nnachmittags nicht arbeiten kann und was macht sie ? Drückt mir einen NNachmittagsdienst rein. Obwohl wir schriftlich vereinbart hatten das ich nur morgens arbeite und jedes 2te Wochenende. In der Firma wissen komischerweise immer alle was ich habe wenn ich nicht da bin. Und komischerweise hat die Firma jeden mmonat neue Mitarbeiter und wenn man nachhackt sagt man : die sind zu faul zum arbeiten :/ Kann sie die sache wirklich bei einem Anwalt abgeben obwohl ich mich rrechtzeitig krank gemeldet habe oder versucht sie mich nnur eeinzuschüchtern?
     
  5. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Wenn sie die AU nicht annehmen will, schick sie ihr per Einschreiben. Sie kann die AU nicht ablehnen! Wenn du schriftlich vereinbart hast, dass du nur vormittags arbeiten kannst, dann kann sie dich nnachmittags nicht einteilen. Du solltest dir Rat bei einem Anwalt holen und gleichzeitig schnell nach einer neuen Stelle Ausschau halten. Sie kann gerne zum Anwalt gehen, wenn du dir nichts hast zu schulden kommen lassen, wird ihr das nichts nutzen.
    Lass dich nicht einschüchtern!
     
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  6. vkosce

    vkosce Newbie

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    Ich glaube sie will mich kklein kkriegen. Sie hat so gut wie kein Personal und guckt das ssogar die krank ggeschriebenen antanzen. Arbeitet man wie sie will ist sie super ffreundlich. Wenn nicht dann kommt sie mit : dann kündigen sie doch...usw.
    Der Anwalt meinte sie müsste erdt ein mal beweisen das ich "blau" mache was ich ja nicht tue weil es mir wwirklich sschlecht geht. Das heißt sie hat schon verloren. Sie wollte mir auch in Rechnung stellen das ich ein Dienstauto bezahle weil ich beim rückwärts fahren einen Blumenkasten umgefahren habe und aangeblich wwäre da eine schramme rein ggekommen. Eigentlich muss sie ja ihre Dienstfahrzeuge versichert haben .
     
  7. -Ben-

    -Ben- Stammgast

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    Deine Chefin ist offensichtlich selbst total überfordert und hat keinerlei Ahnung von Mitarbeiterführung. Kein Wunder, das es wohl auch im restlichen Betrieb so läuft. Schick ihr die AU unverzüglich per Einschreiben - wie bereits genannt und sieh dich evtl. längerfristig nach einer anderen Stelle um.

    Ben
     
  8. vkosce

    vkosce Newbie

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    Ja nach einer neuen Stelle sehe ich mich auf jeden Fall um da wird man nicht gglücklich
     
  9. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Wo steht das? Ich war der Meinung dass es maximal 10 sind?
     
  10. Bachstelze

    Bachstelze Poweruser

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  11. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Ah gut zu wissen, Dankeschön :-)
     
  12. renje

    renje Poweruser

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    Nur mal so an Rande,
    gut überlegen ob ich sowas per Einschreiben schicke, denn ein Einschreiben kann der Empfänger zurückweisen.
    Also Achtung, wenns um Fristen geht, dann wenn überhaupt Einwurfeinschreiben.
    Wobei im Extremfall der Inhalt nicht zu beweisen ist, sondern nur, das ein Briefkuvert zugestellt oder eingeworfen wurde.
     
  13. Schwester Rabiata 2

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    Was für ein Theater!!! Such dir was neues.
     
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  14. Maniac

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    Ich stimme zwar dem allgemeinen Tenor hier zu(!), jedoch bist du auch nicht der Vorzeigemitarbeiter, wenn du öfters krank bist und schon den Wagen demoliert hast - in nur drei Monaten ;)

    Kenne auch genug Mitarbeiter die meinen sie wären nicht öfters krank - das man ein mal monatlich krank ist, sei doch völlig normal...

    Nebenbei noch:
    Das ist wirklich komisch, wenn du es doch niemandem gesagt hast. Vielleicht mal deinen Hausarzt kontaktieren, der scheint ja seine Schweigepflicht nicht ernst zu nehmen, was eine Straftat ist.
    Achtung, Inhalt kann falsch gedeutet werden...
     
  15. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Sie ist nicht öfter krank, sondern ihr Kind. Wie ich die Beiträge verstehe war "vkosce" jetzt das erste Mal selbst krank. Es ist ja nichts aussergewöhnliches, dass man in den Wintermonaten mal einen Infekt hat.
    Und das Kleinkinder häufiger einen Infekt haben, vor allem im Winter ist nun auch nichts aussergewöhnlich.
    Das Verhalten der Chefin ist für indiskutabel. Sie hat ja sicher gewusst, dass sie alleinerziehend ist und ein kleines Kind hat. Da muss man mit Ausfällen wegen Kindkrank rechnen und wenn der Betrieb das nicht kompensieren kann, muss ich mir einen anderen Mitarbeiter aussuchen.....
     
  16. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Wie ich eingangs sagte, bin ich da völlig deiner Meinung und empfehle ebenfalls den Wechsel.

    Und dennoch: Sie öfters abwesend, + krank (wie auch immer gelagert, "es wissen immer alle was ich habe wenn ich nicht da bin" klingt etwas, als wäre sie nun auch öfter krank - ist aber auch irrelevant)+ Auto demoliert.
     
  17. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wer hat von einem kleinen Kind gesprochen?
     
  18. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Ich! Aber es gibt auch grössere Kinder, die seh infektanfällig sind. Ich wollte nur darauf hinaus, dass es durchaus plausible Gründe gibt, warum ein Kind in wenigen Monaten häufiger krank ist, mir fallen da zig Möglichkeiten ein. So ist das Leben, hat aber nichts Vorzeigemitarbeiter oder nicht zutun!
     
  19. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Plausible Gründe oder nicht: die Kindkrank-Tage sind nunmal vom Gesetzgeber beschränkt worden. Das sollte der TE auch bekannt sein. Insofern muss sie da einen Plan B entwickeln - den das Gesetz ist beim nächsten AG nicht anders.

    Am Dienstwagen verursachte Schäden fallen unter Fahrlässigkeit und bei normaler Fahrlässigkeit wird der Schaden (hier: die Reparaturkosten) anteilmäßig auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt. Auch dies ist gesetzlich festgelegt. Haftung des Arbeitnehmer (Arbeitnehmerhaftung) - Kanzlei AHS Köln/Bonn

    Natürlich rechtfertigt beides nicht den Versuch, einen erkrankten Mitarbeiter zur Arbeit zu nötigen. Aber im Arbeitsrecht haben nun mal beide Seiten Rechte und Pflichten.
     
    #19 -Claudia-, 14.02.2016
    Zuletzt bearbeitet: 14.02.2016
  20. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Ich kann hier nicht erkennen, dass es sich um eine normale Fahrlässigkeit handelt. Einen Blumenkübel zu übersehen, vor allem wenn man wie im ambulanten Dienst meist unter argen Zeitdruck steht, ist für mich eher voraussehbar und müsste vom Arbeitgeber getragen werden. Ich halte solche Schäden für vom AG kalkulierbar und somit könnte der AG sich dagegen versichern.
    So kann man unterschiedliche Sichtweisen haben, eher arbeitgeber- oder eher arbeitnehmer zugewandt. Ist aber müßig, dass wir die rechtliche Seite diskutieren, da wir das nicht beurteilen können, weil man immer genau den Einzelfall sehen muss.

    Nochmal zu den Kindkranktagen..., es steht hier auch nirgendwo, dass die Mitarbeiterin bereits alle Tage ausgeschöpft hat, manchmal ist ein AG schon genervt, wenn jemand überhaupt diese Tage in Anspruch nimmt. Ich kenne dutzende Mütter, die sich selbst dann krankmelden. Es gibt dann vollen Lohnausgleich und braucht nicht diverse bürokratische Hürden, wie Attest von Kinderarzt einreichen. Ich hatte mal eine Kollegin, die musste im Monat meist nur 6 Tage arbeiten und davon war sie meist 3 Tage krank oder das Kind war krank. Natürlich kann auch ich in solchen Fällen den Ärger verstehen,hilft aber nicht. Die AG erwerben sich damit nicht das Recht Mitarbeiter zur Arbeit zu nötigen!
     
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