Von der Arzthelferin in den OP: Wie?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von löwin, 18.09.2009.

  1. löwin

    löwin Newbie

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    Huhu,
    ich bin ganz neu hier im Forum.
    Ich bin 28, gelernte Arzthelferin in Elternzeit. Möchte mich aber beruflich verändern.
    Am allermeisten interessiert mich der Op (also OTA und vorallem die Anästhesie, also ATA!)
    So, gibt es denn nun möglichkeiten für mich eine Weiterbildung zu machen die mich dessen befähigt oder könnte ich die Regel-Ausbildung kürzen aufgrund meiner Ausbildung und der Berufserfahrung?
    Ich werde wohl vorerst versuchen einen Praktikum im KH oder bei einem Chirurgen zu bekommen... oder könnte ich als Arzthelferin beim Chirurgen auch im Op arbeiten (wegen der Vergütung) und das wird mir dann als Praktikum angerechnet oder so?
    Gibt es Mädels mit änlichen "Werdegängen" die mir Tipps geben können? *ratlosbin*

    Lieben Gruss
     
  2. löwin

    löwin Newbie

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    Bisher hat sich noch kein KH gefunden in dem ich ein "privates" Kurzpraktikum machen kann. Ich hatte im Umkreis angefragt ob ich in meinem Herbsturlaub auf Station und im Op mal "schnuppern" darf...
    :(
     
  3. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Die Zugangsvorraussetzungen zur Ausbildung als OTA sind:
    Der mindestens siebzehnjährige Auszubildende muß neben der gesundheitlichen Eignung entweder die mittlere Reife oder einen gleichwertigen Abschluß mit zehnjähriger Schulausbildung nachweisen können. Außerdem muß er die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung KrankenpflegehelferIn besitzen. Für Kinderkranken- /Krankenschwester /- Pfleger kann die Ausbildung auf Antrag um 12 Monate verkürzt werden, vorausgesetzt daß mindestens sechs Monate OP- Tätigkeit nachgewiesen werden. Für ArzthelferInen die 12 Monate OP-Tätigkeit nachweisen können und eine Aufnahmeprüfung bestehen, besteht die Möglichkeit die Ausbildungszeit auf Antrag um 6 Monate zu verkürzen.
    Nachlesen kann man das in den DKG Richtlinien. Ein zeitlich begrenztes Praktikum in einer Klinik wird Dir nicht viel nutzen, sondern Du brauchst eine Vollzeitanstellung in einer Arztpraxis die Operationen durchführt, und mußt die 2 geforderten Berufsjahre nachweisen können. Dann kannst Du Dich direkt bei einer Schule anmelden die OTA oder ATA´s ausbildet.Liebe Grüße Fearn
     
  4. löwin

    löwin Newbie

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    Können denn auch Op Zentren oder zB ansässige Chirurgen zur OTA ausbilden?
    Oder wird dann nur als Erfahrung anerkannt und dann kann man die Regel-Ausbildung im Kh kürzen?

    Muss man sich denn wirklich (da ja duale Ausbildung) um die Schule sowie das Krankenhaus extra kümmern, also bewerben? Das kenn ich so gar nicht, hab ich noch nie gehört.

    So wie du, fearn, gerade schreibst hört es sich so an als könne ich mich nach 2 Jahren Op-Erfahrung als Arzthelferin dann auch nur komplett schulisch ausbilden lassen. Ist das so?
    Das sind dann aber sicher kostenpflichtige Schulen, oder?
     
  5. Fearn

    Fearn Poweruser

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    click
    Das ist wie man liest nicht in allen Bundesländern gleich und Du wirst Dich bei Dir direkt vor Ort erkundigen müssen, wer ausbildet. Ob die Berufsberatung Dir helfen könnte, weiß ich nicht, wäre aber das was mir als erstes einfällt. Wenn du mal OTA bei Google eingibst findest Du etliche Schulen die ausbilden. Sicherlich wird eine bei Dir in der Nähe sein. Und les Doch mal hier nach: CliCK
    Liebe Grüße Fearn
     
  6. löwin

    löwin Newbie

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    ich habe nun ein Praktikum in der hiesigen Unfallklinik direkt im Op gemacht und muss sagen, es war toll, spannend und absolut eine Erfahrung. Dennoch ist der Beruf der OTA nichts für mich da es doch sehr einseitig ist und mir persönllich zu "Patientenfern".
    Allerdings reizt mich der Bereich der Anästhesie um so mehr. Leider wird diese ATA ausbildung niergends angeboten, so das ich nun darüber nachdenke mich zur GUK ausbilden zu lassen und dann die Facweiterbildung Änästhesie / Intensiv "dranzuhängen"
    Aber wie ist das, beziehe ich nach der GUK ausbildung in einer Fachweiterbildung volles Gehalt? arbeite ich zusätzlich volle Stunden auf Station?
     
  7. renje

    renje Poweruser

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    Hallo,

    ja, denn diese ist berufsbegleitend.

    grundsätzlich - ja

    Wir sprechen hier von einem Zeitraum von 7-8 Jahren, das ist dir schon klar?

    Bei manchen AG bekommst du ein Freistellung z.B. für den Unterricht von 50-100%

    Manche AG zahlen der Kurs komplett, manche 50%, manche gar nicht.
    AG die zahlen verlangen dann in der Regel 2-3Jahre Verpflichtung.

    Gruß renje
     
  8. löwin

    löwin Newbie

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    ja sicher ist mir klar das es sich um mindestens 6 Jahre handelt. Deswegen will es ja so gut überlegt sein :daumen:
     
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