Von Anfang an einen guten Eindruck hinterlassen

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Pucky, 19.06.2012.

  1. Pucky

    Pucky Newbie

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    Hallo, ich werde ja ab dem 01.08.12 in einem neuen Krankenhaus meine Ausbildung als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin anfangen. Es ist so das ich voher die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegeassistentin absolviert habe. Aber leider bekam ich nur praktische Beurteilungen immer zwischen 2 und 3...ich möchte aber in dem neuen Krankenhaus praktische Beurteilungen zwischen 1 und 2 erhalten. Ich war immer sehr hilfsbereit und habe mich nicht beschwert, wenn ich etwas länger abreiten musste. Ich hatte aber dennoch das Gefühl, das die Krankenschwestern und Krankenpfleger von mir generft waren. Aber ich bin mir keiner Schuld bewusst. Habt ihr vielleicht Tipps für mich, wie ich die Noten in der Praxis erreichen kann?

    LG
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Indem Du überragende Leistungen bringst?

    Hilfsbereit sein und sich nicht beschweren macht allein keine guten Noten. Wenn Deine Fachkompetenz unter Deinem Ausbildungsstand liegt, sollte sich das in der Note spiegeln. Wobei zwei "entspricht voll dem Ausbildungsstand" bedeutet und eins "über den Ausbildungsstand hinaus".

    Du hattest doch ein oder zwei Jahre Ausbildung. Hattest Du da nicht ein einziges Mal ein Gespräch, in dem die Station ihre Kritik begründet hat? Das kann ich mir nicht vorstellen.
     
  3. Pucky

    Pucky Newbie

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    Ja ich hatte viele solcher Gespräche. Immer meinten die dass ich sehr hilfsbereit und freundlich bin aber irgend wie ein bisschen flapsig und kindisch, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
     
  4. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wenn diese Rückmeldung aber mehrfach kam, scheinst Du so auf Deine Umwelt zu wirken. Dann wirst Du daran arbeiten müssen oder Dich mit der schlechteren Note zufrieden geben. Man darf auch auf Arbeit mal ein bißchen albern sein, aber es gibt Situationen, in denen dies unpassend ist.

    Wie sieht es mit Deinem Fachwissen aus? Stellst Du Fragen, zeigst Du Interesse an Diagnose, Pflegemaßnahmen, Therapien? Kannst Du Erlerntes wiedergeben und praktisch umsetzen? Kannst Du Arbeitsaufträge selbstständig ausführen? Oder arbeitest Du nur, wenn Dir jemand sagt, was Du wie zu tun hast?

    Wie sehen die Bewertungsbögen aus, die Deine Schule verwendet hat? Gibt es da eine Aufsplittung in Fach-, Sach-, Methoden- und Sozialkompetenz? Ich finde es praktisch, wenn man die jweiligen Stärken und Schwächen herauslesen kann.
     
  5. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Also, ich weiß auch dass ICH hin und wieder nerve, mir ist das bewusst. Wird mir das (ab und zu) mal gesagt - o.k., dann schalte ich einen Gang runter, denn nicht immer nehme ich das so wahr
    mir ist bewusst dass ich Schwächen habe und NICHT fehlerlos bin, bestmöglich - wird immer angestrebt, aber nicht immer erreicht
    mir ist auch bewusst, dass ich OHNE Worte, durch nonverbale Signale - auch schon kommuniziere, nicht immer so, wie ich das möchte - weil das unbewusst abläuft
    ich kann meine Meinung vertreten und muss mich weder verstecken, noch schauspielern (sorry, falls das falsch ist) da fällt mir nämlich grad meine Tochter ein, die 18 Jahre alt ist und ihre Unsicherheiten, sonst was, gerne vor den anderen "versteckt" und sich dann völlig anders gibt, als sie eigentlich ist. Sie bräuchte das eigentlich nicht.

    Mit WAS hast denn genervt, konkret?
     
  6. Pucky

    Pucky Newbie

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    Ja so genau weiß ich das auch nicht, die meinen halt immer ich sollte lieber voher überlegen bevor ich etwas von mir gebe weil manches total doof wäre. Das empfinde ich aber überhaupt nicht so. Ja und fragen tu ich nicht viel und auch nicht wenig also so mittelmäßig, weil ich nicht nerven will. aber in der nöchsten Ausbildung werde ich da keine Rücksicht mehr drauf nehmen, weil ich denke es sind meine Noten und wenn andere meinen ich würde nerven, dann haben sie mal pech gehabt, aber andererseits habe ich dann Pech, weil es sich wieder negatiev auf meine Note auswirkt...und ich würde auch gerne mal bei einer OP zuschauen, aber ich trau mich nicht zu fragen, oder soll ich nach zwei Wochen Einsatz mal fragen, ob es machbar ist? Wenn ich nett frage, sollte das doch kein Probelem sein?! Oder ich frage die Schule?
     
  7. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    immer - Du solltest lieber immer vorher überlegen bevor du etwas von Dir gibst.
    Du schreibst, du hast trotzdem aber keine exakte Ahnung. Aber irgendeine hast schon. Gib doch mal ein paar Beispiele
    -
    -
    -

    WAS ist manchmal total doofes das Du von Dir gibst, gib doch mal auch dazu ein paar Beispiele
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    -
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    Du drückst Dich leider viel zu ungenau aus, um in irgendeiner Weise beurteilen zu können, ob einzelne/ manche/ viele/ sämtliche Kritik berechtigt war oder nicht.
    Das wenige was Du schreibst - hinterlässt allerdings - leise Zweifel, das sollte Dir auch klar werden.
    Wie liest sich das bisher von Dir geschriebene denn im Rückblick? Nur positiv?
    Meine ersten Eindrücke, auch das sei angemerkt, sind genauso wenig objektiv - wie Deine Sichtweise.

    Wennst schon vorher Ahnung hast, aus Erfahrung (Ausbilung Pflegeassistent, mit Berufserfahrung?) dann, so mein Eindruck ist die Einstellung für die Zeit der GuKK-ausbildung: Dann haben sie mal Pech gehabt - fatal, für beide Seiten.

    Nach 2 Wochen Einsatz zu fragen obst bei einer OP dabei sein kannst? Können tust schon, ob das ratsam ist, ist was anderes.
    Ist der erste Einsatz denn in der Chirurgie?
    Ob es ein Problem ist, das haben die Pflegekräfte - vor Ort zu entscheiden. Im OP muss man auch einverstanden sein.
    Ob es möglich ist, Dich aus dem laufenden Stationsbetrieb rauszunehmen um Deinem Wunsch nachzukommen, im permanenten Dauerhochbetrieb - DA würd ich jetzt mal ein paar dicke Fragezeichen dahintersetzen wollen.
    Das zu fragen, wenn es sich ergibt UND der Ausbildungsstand entsprechend ist - warum nicht.
    Sich bei einer OP ein paar Stunden dazuzustellen, still zu sein, um den Operateur, den Anästhesisten und die Pflegekräfte nicht zu stören - ist möglicherweise nicht einfach, könnt ich mir vorstellen.
    Ich war im 2. Ausbildungsjahr in der Notaufnahme und da es sich ergeben hat, durfte ich, in meiner Freizeit, nach offiziellem Dienstschluss bei einer Notfall-OP dabei sein.
    Andere aus meinem Kurs hatten einen ganzen Einsatz im OP - ich halt nicht.
    Hast überhaupt schon eine Übersicht, über die Einsätze in den 3 Jahren, hmm. Kriegt man IN der Ausbildung, schriftlich, oder?
     
  8. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    @Pucki: Wie alt bist du wenn ich fragen darf?

    Fragen bedeutet nicht gleich nerven. Ich freue mich, wenn meine Schüler Interesse zeigen und vielleicht auch "blöde" Fragen stellen - gerade im ersten Ausbildungsjahr finde ich gibt es keine blöden Fragen. Ich erwarte von meinen Schülern, dass sie Interesse und Initiative zeigen - gleich fragen, wenn Diagnosen oder Begriffe unklar sind. Ich möchte auch von den Schülern hören, was sie lernen möchten, keine "jetzt zeig mir mal was"-Einstellung.

    Konzentrier dich darauf, die Sachen, die du schon gelernt hast, gut in der Praxis umzusetzen. Und vielleicht solltest du in den Praxiseinsätzen doch auch nochmal dein Verhalten reflektieren...

    Zum Thema OP-Einsatz: Bei uns war es so, dass ein Teil der Schüler einen OP-Einsatz hatte, ich konnte im Gyn-Einsatz wenns ruhig war, bei Sectios oder Brust-OP's zuschauen, hatte aber keinen regulären Einsatz im OP. Ich würd zumindest im im ersten Einsatz noch nicht danach fragen, konzentrier dich in der Probezeit besser auf deine Beurteilungen in der Praxis.
     
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