Voll unzufrieden - ambulanter Pflegedienst

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von Supremerin, 01.08.2007.

  1. Supremerin

    Supremerin Newbie

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    Hallo,
    ich bin neu hier und habe schon einiges hier gelesen und muss sagen ich finde mich (leider) sehr oft wieder...
    Ich möchte mal meine Situation darstellen:
    Seit Oktober 2006 bin ich examiniert (1,3 Examen, was ja wie ich hier gelesen habe auch keinen mehr interessiert am Ende). Ich komme aus Dresden, habe aber in Mannheim gelernt. Nach der Ausbildung bin ich zurück. Da ich hier im KH nix bekommen habe, dachte ich für den Anfang ambulanter PD ist schon ok zur Überbrückung. Schließlich lockte dieser mit einem unbefristeten Vertrag. Kein Vorstellungsgespräch, kein Probe arbeiten nix... Cool, dacht ich mir, ging ja easy mit dem Job. Die ersten 2 Monate waren auch ok, super Einarbeitung (pro Tour eine Woche). Dann fing es an.
    Ich unterschrieb einen Vertrag mit 30h/Woche. Bereits nach 2 Monaten frug mich meine Chefin, ob sie mich auf 35 h hochstufen könne. Dies nahm ich dankend an. Gehalt 1100 brutto, raus kommen ca. 850. macht also einen Stundenlohn von 6,10. Ist das noch normal? Na gut, abgesehen davon habe ich die letzten 4 Monate ca. 170 h (statt 140) im Monat gearbeitet. Kein Ausbezahlen, kein Freizeitausgleich. Mehrmaliges Nachfragen nutzte nichts. Zwischendurch hatte ich mal eine Woche frei.
    In diesem PD gibt es ca. 12 Mitarbeiter, davon 5 examinierte Pflegekräfte, der Rest sind ungelernte "von der Strasse". Ungelernte dürfen dasselbe wie ich... Blut abnehmen, Kaheter legen, an Trachealkanülen rumschrauben, einfach alles ohne Einrabeitung. Ist das noch normal? Neulich erlebte ich, das eine (ungelernte) Hilfskraft, einer Patientin, die sich bereits im Unterzucker befand noch 40IE Actrapid reinknallte. Einfach weil sie mit den BZ-Werten nix anfangen konnte. Ich fand die Patientin bewußtlos in ihrem eigenen Erbrochenem vor. Ist das noch normal?
    Das nächste sind die Dienstpläne. Alles wunderbar, vier-acht Wochen im Vorraus. Nur leider kann dieser nie eingehalten werden, da eigentlich immer jemand krank ist. So arbeite ich 12 Tage am Stück, 2 Tage frei, 12 Tage am Stück usw. An Wochenenden grundsätzlich Doppeldienst (6-12 Uhr und 15-22 Uhr) und am nächsten Tag wieder früh. ist das noch normal?
    Zum Thema Hygiene habe ich hier schon so viel gelesen. Auch das ist bei mir nicht anders. Handschuhe und Desi selber kaufen. Ich tue dies, die meisten meiner Kollegen allerdings nicht. Den einen im Intimbereich gewaschen, auf zum nächsten und Augentropfen verabreichen, zwischendurch noch das Lenkrad im Auto kontaminiert...
    In einem Spätdienst von 7 Stunden sind ca. 50 Patienten zu versorgen, die Hälfte Insulin, der Rest GP, Abendessen bereiten usw. Für eine Insulinspritze mit BZ-Messung gibt es pro Pat. von der Chefin 4 min. Und wehe es werden mal 8 oder 9 min., weil man erst 200 m einen Parkplatz findet. Da wird man direkt gefragt, warum ich den so langsam wäre... ist das noch normal?

    Ich könnte vermutlich noch 100 andere Dinge anbringen.
    Momentan habe ich einiges an Bewerbungen in KHs laufen. Ist nach 10 Monaten in amb. PD der Zug fürs KH abgefahren? Immerhin will ich mich noch weiter entwickeln. Ich bin 22 und hatte bevor ich da anfing noch Ideale.

    Danke fürs Zuhören.

    Eine traurige KS, die daran zweifelt, ob Pflege noch was mit Menschlicjkeit zu tun hat...
     
  2. chrisichen

    chrisichen Junior-Mitglied

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    hallo,
    also ganz so habe ich meine zeit im abulanten PD nicht erlebt.
    ich bin seit märz 2006 examiniert. habe dann sofort in einem mobilen PD angefangen. wollte dort aber nicht lange bleiben aber bin dann doch 16 monate geblieben und habe es nicht bereut.

    mein vertrag ging über 50% überstunden wurden meist ausbezahlt war genug personal da und nicht krank auch abgefeiert. arbeitsmaterialien wurden gestellt. wir waren mit 12 leuten davon 10 examiniert. gehalt war ca 12,70 brutto die stunde bei 400 euro kräften 8,50 die stunde. dienspläne waren immer am 25. jeden monats fertig und es wurd sich zu 70% dran gehalten.

    jetzt seit juli 2007 arbeite ich wieder in einem krankenhaus und sage nur "ich bereue es" die arbeit im pflege dienst war einfach super und ich will sie nicht missen. du hast deine ruhe vor kollegen und bist dein eigener herr.

    also es ist nicht in allen PD so wie es hier beschrieben wird. ich würde jeder zeit wieder in meinen alten job zurrück

    liebe und aufbauende grüsse chrisi
     
  3. Supremerin

    Supremerin Newbie

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    Hallo Chrisi,

    auf keine Fall wollte ich es so darstellen, dass in JEDEM PD so ist. In meiner Ausbildung war ich auf einer Sozialstation und fand es super. Liebvolle Betreuung, Zeit für die Versorgung der Pat. Vielleicht liegt es daran, dass dies ein privater PD ist. In diesem Stadtteil von Dresden allein gibt es ca. 15 Pflegedienste, da ist die Konkurenz groß.
    Aber sieh mal, du verdienst doppelt soviel wie ich pro Stunde... Wenn ich in diesem Job reich werden würde, würde ich auch sicher nicht so schwarz sehen. Ich hatte in der Ausbildung mehr Geld als jetzt.
    Vielleicht habe ich auch einfach den falschen PD erwischt.

    Danke für deine Antwort.
     
  4. Karo6

    Karo6 Poweruser

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    hi supremerin!

    deine geschichte ist wirklich erschreckend! ich bin auch seit sept. 06 examiniert und ich wollte nach dem examen unbedingt in einem kkh arbeiten und habe mich deutschlandweit beworben! nach 1 1/2 monaten suchen habe ich auch eine stelle im kkh bekommen, na klar im kkh laufen auch so sachen ab die mich immer aufs neue erschrecken aber wir haben wenigstens qualifiziertes personal, zwar wenig aber qualifiziert! das in einem amb. pflegedienst auch nicht examiniertes personal z.b. insulin spritzen usw. darf ist unfassbar, wahrscheinlich verdienen die auch noch soviel wie du als examninierte pflegekraft??? ich kann dir nur raten, wenn du nicht gebunden bist, es weiter in kkh zu versuchen, obwohl es dort auch mitunter nicht einfach ist, dort herrscht personalmangel und man verdient, gerade als frischexaminierte, nicht gut aber trotzdem denke ich, besser als im amb. pflegedienst ist es alle mal...

    wünsche dir viel glück und kraft.... und du schaffst das!!!
     
    #4 Karo6, 01.08.2007
    Zuletzt bearbeitet: 01.08.2007
  5. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Das was du hier schilderst ist sicher nicht normal. Du scheinst eher in einem Horrorkabinett angestellt zu sein und die Bezahlung ist grottenschlecht. Und es liegt sicher nicht daran, dass es ein privater Pflegedienst ist. Es gibt auch gute private. Ich bekomme pro Stunde irgendwas zwischen 15 und 16 Euro. Wenn ich mehr Zeit für einen Patienten brauche, ist das überhaupt kein Problem. Bei uns arbeiten nur wenige Nichtexaminierte. Aber die wenigen sind trotzdem top Arbeitskräfte die mehr wissen als manche Examinierte. Artikel wie Handschuhe Desinfektionsmittel etc. befinden sich bei jedem Patienten und werden von uns gestellt.

    Hier sollte schnell gehandelt werden. Wende dich an die Aufsichtsbehörden und den MDK. Im Interesse der Patienten sollte solch ein Pflegedienst ganz schnell geschlossen werden.
     
  6. Supremerin

    Supremerin Newbie

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    Hey ho,
    natürlich verdienen Hilfskräfte genau so wie ich. Ich lese hier oft von Beträgen, wo die Leute unzufrieden. Ich wäre froh, wenn ich soviel hätte wie manch einer hier. Ich zähle offiziell als Geringverdiener und das mit einer 3-jährigen Ausbildung mit Staatsexamen. Jeder Verkäufer im DM verdient mehr. (Ich meine 170 h im Verhältnis zum Verdienst).Ic frage mich, wieso ich das "schon" 10 Monate mitmache *kopfschüttel*...
    Was ich mich noch frage, kann ich eigentlich "bestraft" werden, wenn ich wissentlich LEBENSGEFÄHRLICHE Pflege decke? (siehe Hilfskräfte, die einfach alles machen) Es gab schon oft "gefährliche" Situationen, die nicht selten durch Hilfskräfte verursacht wurden. Warum hinterfragt keiner der Patienten bzw. deren Angehörigen warum dieses oder jenes passiert ist?
     
  7. ga-hi1000

    ga-hi1000 Newbie

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    hallo Supremerin,
    bei solch schwerwiegenden Fehlern darfst Du einfach nicht wegschauen - melde es dem MDK... schicke eine anonyme Anzeige bzgl. der Stunden an das Gewerbeaufsichtsamt...
    es ist doch einfach nur grauenhaft, was und wie Du das schilderst...
    Bzgl. der Zeiten kenne ich es ähnlich... es gibt eben die durchschnittl. festgelegten Zeiten, an welchen sich dein Arbeitgeber wohl orientiert... und, wenn Du ehrlich bist... nicht bei allen benötigst Du so lange, wie Dir Zeit zusteht... unterm Strich passt es doch annähernd, oder...
    Für mich gilt das Prinzip: nicht was auf dem Plan zählt gilt... sondern ich muß ein gutes Gewissen haben, wenn ich hinter mir die Tür zumache, und den Kunden alleine lasse. Komischerweise beschweren sich meine Kunden nicht, wenn ich mal später komme... denn sie wissen genau, wenn es ihnen nicht gut geht, nehme ich mir auch die Zeit für sie...

    Gruß ga-hi
     
  8. Supremerin

    Supremerin Newbie

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    Hallo ga-hi,

    sicher ist es auch so, dass bei manchen weniger Zeit als "vorgeschrieben" benötigt wird. Letztendlich ist es aber trotzdem so, dass es sich nicht deckt. Die zeiten passen solange kein Patient mal den Müll weggebracht bekommen möchte oder hier ein Wehwehchen hat. Ich nehme mir die Zeit für die Patienten, wo ich es für notwendig halte. Meist verlasse ich die Wohnung mit gutem Gewissen. Dafür brause ich dann durch die Stadt, unter dem Riskio nicht nur meinen Führerschein aufs Spiel zu setzen, sondern auch mein Leben und das von anderen. Sobald ich gekündigt habe, werde ich Meldung machen. Auch andere Kollegen beschweren sich, aber die meisten sind froh, dass sie nen Job haben.
    Das beste an dem Gehalt (wen man es so nennen kann) ist übrigens, dass 200 Euro davon "Leistungsgeld" sind, d.h. die gibt es nur, wenn man nicht krank ist und das Dienstauto immer heil zurück bringt... Hat man also 2 Wochen Urlaub, werden von dem mickrigen Lohn dann dementsprechend nochmal 100 Euro abgezogen (man hat ja keine Leistung in dem Sinne erbracht).
     
  9. Karo6

    Karo6 Poweruser

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    leistungsgeld??? wohl eher "erpressungsgeld"! unfassbar :boxen:
     
  10. ga-hi1000

    ga-hi1000 Newbie

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    hm, ich finde es schwach, wenn man abwartet, bis man die Station verläßt... ich finde vielmehr, es müßte sofort gehandelt werden. Ich verstehe zwar deine Situation, und dass du es dir nicht unnötig schwer machen willst, aber es geht eben auf Kosten derer, die sich nicht wehren können - nämlich die Patienten...
     
  11. ga-hi1000

    ga-hi1000 Newbie

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    wir hatten auch gerade der Zeiten wegen, viele Überstunden usw. große Unruhen im Team... es ist in der Zwischenzeit besser, nachdem mit der Leitung ein offenes Gespräch stattfand... unterschwellige Unruhen, wo keiner den Mund aufmacht bringen nichts... da unternimmt eine Leitung noch lange nichts...
     
  12. Supremerin

    Supremerin Newbie

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    Ja, das stimmt natürlich. Die Patienten können am wenigsten dafür. Aber, wenn ich Meldung anonym mache, folgt da überhaupt eine Handlung? Muss ich angeben, dass ich Mitarbeiter bin/war?
     
  13. ga-hi1000

    ga-hi1000 Newbie

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    nein, mußt du nicht...
    man kann ja z.B. bei einer Anzeige ans Gewerbeaufsichtsamt das Ganze auch anonym so formulieren, als hätten es Angehörige eines Kunden geschrieben... so in der Art... ist es normal und zulässig, dass mein Vater morgens um 7 und abends um 8 von derselben Schwester versorgt wird, die tags auch noch in der Stadt dienstlich gesehen wird... überprüfen sie bitte...
    und die haken sehr schnell nach...

    ich war früher in ner Klinik... wir wurden mal angezeigt, weil ich zu viele Nachtdienste hatte... auch von Patienten, wir bekamen die Anzeige auch zu Gesicht... sie war anonym, und war gerade mal 4 Tage alt, als der Herr kam....
     
  14. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    ...und auf Kosten der Arbeitskräfte!

    Supra, las Dich nicht für ein Dumpinggehalt verheizen!
    Solche PD können nur überleben, weil es immer noch Leute gibt, die da mitziehen!

    Bewirb Dich bitte ganz schnell weg!

    Zu den Arbeitszeiten: die verstossen gegen das Arbeitszeitgesetz.
    Zu den HS: das sind Arbeitsmaterialien und als solche vom AG zu stellen.

    Wenn von Deinem Lohn 200.- noch eine Art "beliebige Zahlung" sind, dann verdienst Du faktisch 900.- sicher! Für 140 Stunden im Monat??!!??
    Ausserdem muss Urlaub bezahlt werden und darf keine Lohnkürzung zur Folge haben!

    Sorry, aber als Arzthelferin bekommst Du für eine weitaus angenehmere Tätigkeit deutlich mehr Geld!!!

    Löhne unter 30 % des Tarifes gelten übrigens als sittenwidrig.

    Bist Du Ortsgebunden? Falls nein, dann such Dir was schönes!

    LG,

    Lille
     
  15. Supremerin

    Supremerin Newbie

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    Hallo Lille,

    danke für deine Antwort. So sieht es aus, 900 Euro, BRUTTO wohlgemerkt. Die 200 Euro habe ich bisher immer bekommen, da ich bisher nicht einen Tag krank war und keinen einzigen Kratzer in die Autos gemacht habe.
    Ich versuche es, aber hier (im osten) ist es sehr schwierig. Es gibt zwar Stellen, aber Berufserfahrung, Weiterbildungen etc. werden gefordert. Damit kann ich leider nicht auf bieten. Ich bin prinzipiell nicht ortsgebunden. 22, ledig, kinderlos, also der optimale Arbeitnehmer ;) Ich war ja schon 3 Jahre 600 km von zu hause weg und wäre in Mannheim übernommen wurden auf eine Station meiner Wahl, da ich Zweitbeste in meinem Jahrgang war. Tja, ich entschied mich für Familie, Liebe und Freunde und natürlich für mein eigenes momentanes Elend... Ich denke, der Weg zurück ist da. Aber, ich will auch irgendwie hier in meiner Heimat bleiben.
    Ich habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch in einem großen Dresdner KH für die Notfallambulanz. All meine Hoffnung liegt darin...
     
  16. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo Supre,

    na dann drücke ich Dir mal die Daumen. Ich verstehe auf der einen Seite, dass Du in Deiner Heimat sein möchtest...aber auf der anderen Seite solltest Du an Deine berufliche Zukunft denken!

    Welche Perspektiven bietet dir dieser AG?
    Welche FB kannst Du besuchen?

    Wenn Dir dieser PD quasi schon keinen angemessenen Lohn zahlt, dann wird er Dir wohl kaum eine kostpielige FB finanzieren und Dich obendrein noch bezahlt (!) freistellen, oder?

    Du sitzt da echt in einer Sackgasse...durch diesen Dumpinglohn kannst Du Dir wahrscheinlich nicht mal selber FB finanzieren...ohne die aber kein besserer Job.

    Du bist jung, ungebunden, hast erste Erfahrungen gesammelt: das sind ideale Voraussetzungen!

    Weisst Du, ich bin auch zum studieren von Hannover nach Bielefeld gezogen. Jetzt habe ich einen Job in Hessen und werde nun dahin gehen.


    Ich an Deiner Stelle würde es mir überlegen...

    LG,
    Lille
     
  17. Supremerin

    Supremerin Newbie

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    Hey Lille,

    tatsächlich haben wir einmal im Monat "Fortbildung". Da kommt dann ein angegrauter älterer Mann und erzählt was über Demenz:gruebel: Und das seit den 10 Monaten, die ich dort bin. Rausgezogen habe ich da bisher nix, was ich vorher nicht auch gewußt hätte. Diese monatlichen 2 Stunden zählen natürlich nicht als Arbeitszeit...
    Perspektive habe ich da keine, das ist klar. Merke jetzt schon, dass ich auf der Stelle trete.
    Die Kündigung ist bereits getippt, nur das Datum muss noch eingefügt werden.;) Ich hoffe, es wird ein baldiges sein.

    Danke fürs Mutmachen!!!
     
  18. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Ich hoffe im Interesse der Patienten, dass du aber neben der Kündigung noch andere Maßnahmen treffen wirst.
     
  19. Katy

    Katy Senior-Mitglied

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    Hey,

    ich bin auch ziemlich geschockt und da sich dieser Pflegedienst in jeder Hinsicht strafbar macht, müßte er eigentlich komplett geschlossen werden.

    An Deiner Stelle würde ich sofort kündigen wenn es so schlimm dort ist.
    Deine Familie, Freunde fangen Dich bestimmt für nen Monat auf bis Du einen neuen Job hast.
    Berufserfahrung hast Du ja jetzt, ich drück Dir dolle die Daumen für Dein Vorstellungsgespräch.

    Und bitte, bitte denke nach der Kündigung nicht: jetzt geht es mich nichts mehr an....
    Diesen unverantwortlichen Leuten muß das Handwerk gelegt werden.

    Viel Glück!
    Katy
     
  20. lotte1969

    lotte1969 Newbie

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    Hallo zusammen

    Also ich arbeite auch in der ambulanten Pflege seit knapp 12 monaten.....für mich ist es neuland gewesen und ich komme mir manchmal vor wie ein Taxifahrer :lol1:....ich bin 1 Jährig examinierte KPH mit reichlich berufserfahrung. Ich würde keiner Patientin die unterzucker hat noch 40i.E Actrapit spritzen...soviel dann erstmal dazu das "Hilfskräfte" keine Ahnung haben usw usw. Alle kann man nicht unter einen Hut stecken. Verdienst ist ganz gut da wo ich beschäftigt bin. Aber ich glaube auf dauer kann ich das nicht in der ambulanten Pflege. Ich habe ja auch noch vor die Ausbildung zu machen zur Altenpflegerin.....

    LG lotte1969
     
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