Verschiedene Beiträge zum Thema: Injektion

SarahNicole007

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Hallo,
haben diese Woche noch subcutane Injektion gelernt (Unterkurs) , aufziehen und haben uns gegenseitig gespritzt.
Meine Frage : Wenn ich mich mit der Aufziehkanüle steche muss ich dann die ganze Spritze wegwerfen ? Ich meine , da kommt dann doch die Spritzkanüle dran.
Und nehmt Ihr immer den Abwurf mit, wenn Ihr jemanden spritzt? Wir haben gelernt das man das muss, aber auf Station ( während Praktikum) hab ich das immer anders gesehen.

Lieben Gruss
Nicole

Bin schon ziemlich aufgeregt wegen 5.1., da beginnt doch mein erster Einsatz auf Station.
 

Wishmaster

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Hallo zurück :-)

Die ganze Spritze inkl. Kanüle wird natürlich nach Gebrauch entsorgt, und der Abwurf ist (bei uns zumindest) immer mit dabei, macht ja auch Sinn, wenn man z.B. abends der halben Station subcutan Heparin oder Clexane verabreichen muss...

Wie sähe das aus, wenn Du mit der benutzten Spritze in der Hand durch den Flur läufst? Ich weiß, das machen trotzdem viele....


So das wars erstmal
Liebe Grüße
Joh.
 

coolcat

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Den Abwurfbehälter sollte man beim Spritzen immer dabei haben und die Kanüle beziehungsweise - bei Fertigspritzen- die gesamte Spritze sofort entsorgen. Ansonsten ist die Verletzungsgefahr und somit das Risiko sich eine Infektion wie HIV oder Hepatitis zuzuziehen unnötig erhöht.

Viele Grüße

CoolCat
 

Tisi

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Hi!

Hab ich die Frage jetzt falsch verstanden oder die anderen?
Du meintest doch, wenn DU dich beim Aufziehen stichst ob du dann die ganze Spritze verwerfen musst oder ob es reicht wenn du ne andere Kanüle verwendest.

Ich hab keine Ahnung (noch nie erlebt), aber ich denke, dass mann die ganze Spritze verwirft.

So, Thema Abwurf.
Ala ich noch Schülerin war habe ich auf den meisten Stationen das gleiche erlebt wie du, nämlich, dass kein Abwurf mitgenommen wird.
Aber auf einer Station (auf der ich auch mein Examenseinsatz gemacht habe) wurde da sehr darauf geachtet, und deshalb habe ich mich daran gewöhnt immer nen Abwurf mitzunehmen.
Ohne fühl ich mich richtig unwohl, weil immer die Gafahr bestaht, dass sich jemand verletzt.

Tisi
 

flexi

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Hallo SarahNicole007,
...haben uns gegenseitig gespritzt.
Das ist juristisch sehr fragwürdig: Hat jeder dazu sein Einverständnis erteilt? Was für ein Medikament wurde gespritzt? Wer haftet für Schäden, die sich evtl. ergeben?
Meine Frage : Wenn ich mich mit der Aufziehkanüle steche muss ich dann die ganze Spritze wegwerfen ?
Das passiert nur, wenn du den Abwurf nicht mitnimmst und entsprechend benutzt. Du kannst doch auch nicht mit dem Auto fahren, wenn du keinen Schlüssel dabei hast.....
Die benutzte Spritze ist zu vernichten.
 

SarahNicole007

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Wir haben Kochsalzlösung zum üben verwendet. Und der andere musste damit einverstanden sein, daß er/sie gepiekt wird. Manche haben auch nur einfach ne Apfelsine zum üben genommen.
Einem von uns ist das aber passiert, als er die Aufziehkanüle abmachen wollte hat er sich damit gepiekst. Er hat dann die ganze Spritze verworfen, aber vergessen nachzufragen ob das richtig so was.

Ich meine wenn man sich mit der Aufziehkanüle piekst , dann ist der Rest doch nicht kontaminiert oder ?? Und die Aufziehkanüle kommt dann ja weg und es kommt die Spritzkanüle dran.

LG
Nicole
 

LilaPause85

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mmmh also man sollte schon den abwurf immer mitnehmen und nicht die kappe wieder drauf setzten..

klar ist in der praxis immer ein unterschied zur praxis...aber es gibt dinge die man einhalten muß um sich selbst zu schützen...
 

Gaby

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Hallo,

die Wahrscheinlichkeit - das man sich beim Zurückstecken der Kanüle in die Kappe sticht - ist relativ groß! Da geht es um eure Gesundheit, um euren Schutz! :wink: Also Finger weg davon und Abwurfbehälter mitnehmen.

Ganz liebe Grüße aus Wien

Gaby
 

Trisha

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Hallo zusammen!

Wir haben im ambul. PD neue Blätter vom MdK für insulinpflichtige Diabetiker. Darauf wird folgendes dokumentiert:
- Uhrzeit der BZ-Messung
- BZ-Wert
- Art des Insulins
- Menge der verabreichten Einheiten
- Lokalisation der Injektion
- Besonderheiten
- Spritz-Ess-Abstand (wobei dies bei uns schlecht kontrollierbar ist, da wir den Pat. nach der erfolgten Behandlungspflege wieder verlassen müssen)

Bei der Lokalisation des Insulins steht auf dem Blatt, fett gedruckt, dass die Injektion des Insulins NICHT in den Arm erfolgen darf 8O ! Das machen wir jedoch sehr oft, zumal die Pat. uns den Arm ja auch von selbst schon hinhalten! Habe ich da jetzt eine Bildungslücke? Habe ich irgendwann, irgendwo nicht aufgepasst? Keiner konnte mir da bis jetzt eine adäquate Auskunft erteilen :weissnix: .
Ausserdem hätte ich gerne gewusst, wem die Blätter noch bekannt sind?

LG
Trisha
 

flexi

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Hallo Trisha,
auch ich muss immer wieder neues dazulernen....
Der Oberarm sollte nicht als Injektionsort gewählt werden, da es hier durch versehentliche Injektion in das Muskelgewebe zu einer unerwartet schnellen Insulinaufnahme mit Unterzuckerung kommen kann.
Quelle: Diabetes-Leitlinien
ich finde auch nirgendswo das Verbot ("nicht...darf"), sondern immer nur "sollte".
Vielleicht sollte man beim MDK mal anfragen, auf welcher Basis diese, als verbindlich anzusehende Entscheidung getroffen wurde.
 

Trisha

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Hallo flexi,

da fiel mir aber ein Stein vom Herzen, dass ich nicht wirklich eine Bildungslücke hatte :D :bussis: !!!!
Ich denke, dass das eine ausreichende Information ist, welche Du per Link gepostet hast, zumindest für mich. Da frage ich nicht mehr beim MdK nach.
Übrigens steht auf diesen Vordrucken, dass, wenn man die Injektion doch in den Arm macht, dies begründet werden muss.
Jetzt kann ich wenigstens den Pat. erklären, warum das Insulin nicht in den Arm injiziert werden sollte und halte mich nun auch daran.
Vielen, vielen Dank für Deine Antwort :beten: !

LG
Trisha
 

Katana

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Hallo
ich habe eine Frage zur subkutanen injektion von Mono Embolex (antikoaglantium)
wenn man das medikament appliziert ist verreibt ihr (mit ein bißchen druck) das medikament noch mit dem tupfer?

Nach welcher Methode sucht ihr den Punkt für die i.m. Injektion om Oberschenkel?

in welchem Winkel spritzt ihr s.c. 90 oder 45 Grad... klar je nach länger der kanüle aber so an sich :knockin:
 

es

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ich habe gelernt im 90 Grad Winkel zu spritzen. Nur bei kachektischen Pat. 45 Grad.

in dem Kh in dem ich war, wurde meistens die Methode nach Hochstetter angewendet. Nur ganz manchmal die nach Sachtleben.
 

Karina

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Hallo,

wir spritezn i.m immer nach Hochstetter.

Karina
 

Claire

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Hallo Katana,


bei uns werden Fertigspritzen im 90 Grad Winkel gespritzt, selbst aufgezogene mit 45 Grad da die Kanülen länger sind.
Es sei denn, wie es schon sagte, die Patienten sind kachektisch, dann wird immer nur im 45 Grad Winkel gespritzt, egal mit welcher Spritze/Kanüle.

Lieber Gruss,

Claire
 

Rasmus

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Ein Verreiben bringt nichts.
Vielmehr kommt es dadurch zu Hämatomen,genauso wie beim zu schnellen spritzen.
Bei uns wurde in der Ausbildung streng darauf geachtet,daß nicht verrieben wurde!

Rasmus
 

Trisha

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Hallo,


ja ich habe auch gelernt, Mono-Embolex, Fraxiparin u.ä. nicht zu verreiben. Begründung: Hämatombildung!

LG
Trisha
 

WOFR

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Fachkrankenpfleger A+I
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Bereichsleitung
Hallo @all,

auch wir verreiben nicht, Begründung ist auch die Hämatombildung.


bis denne
Frank
 

Mellimaus

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Nein - ich habe gelernt verreiben = Hämatom

Ich spritze i.m. ausschließlich nach von Hochstetter

bei s.c. Kanülen nur im 90 Grad Winkel
 

Lehrer

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Bitte die Hautfalte nicht vergessen.
Mit Hautfalte 90°, ohne Hautfalte 45° zur Hautoberfläche. Die Hautfalte sorgt dafür, dass die Sicherheit, dass die Injektion s.c. appliziert wird, höher ist. Hautfalte bedeutet aber auch nicht, dass die Haut zusammengekniffen wird, wie ich es leider häufiger schon gesehen habe.
Gruß
L.
 

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