Vermeidung von Doppeltransporten innerhalb des Krankenhauses

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von Pierre25337, 19.01.2013.

  1. Pierre25337

    Pierre25337 Junior-Mitglied

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    Hallo,
    wie verhindert ihr das Problem, dass Patienten unnötig häufig zu Transporten abgeholt werden. Z. B. Pat. wird erst zum Röntgen gebracht - kurz nachdem er wieder auf der Station ist, wird er zum EKG abgerufen.

    Wo habt ihr Schnittstellen, an denen das abgeglichen wird?

    Bei uns laufen diese Anmeldungen über den PC und es ist für die Stationen nicht ersichtlich, ob man Transporte miteinander kombinieren könnte.

    Viele Grüße...
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

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    Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing, M.A. Pflegewissenschaft
    Bei meinem alten AG lief dies auch über den PC. Termine wurden spätestens einen Tag im Voraus bekanntgegeben. Von daher hätte sich dies schon von Station aus kombinieren lassen.

    Da, wo ich jetzt arbeite, müssen Patienten für etliche Untersuchungen mit dem Krankenwagen ins Haupthaus transportiert werden. Da setzen wir uns telefonisch mit den entsprechenden Abteilungen in Verbindung und versuchen, die Termine möglichst sinnvoll miteinander zu kombinieren. Allerdings sind diese Untersuchungen bei palliativen Patienten viel seltener als z.B. bei der Diagnostik diverser internistischer Krankheiten.
     
  3. hypurg

    hypurg Poweruser

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    Die Anmeldung mit Terminierung wird bei uns über eine Stationssekretärin vorgenommen. Allerdings nur bei geplanter Diagnostik.
    Wir können bei der Anmeldung über die EDV eine Wunschuhrzeit angeben und sehen auch, wie die aktuelle geplante Auslastung in der Funktionsabteilung ausschaut.
    Die verbindliche Terminierung wird dann aber von der Abteilung vorgenommen und kann am Abend oder frühen Morgen eingesehen werden.

    Wenn ein Patient nachts kommt und am Morgen mehrere Diagnostiken durchlaufen soll, dann wird das telefonisch abgestimmt - je nach Dringlichkeit.

    Hauptproblem: leider der ärztliche Mitarbeiter (mancher). Es wird nicht in allen Berufsgruppen verstanden, daß effiziente Prozesse nur durch die Zusammenarbeit aller Berufsgruppen miteinander funktionieren. Und so ist vorausschauendes Denken und Planen vielen Ärzten fremd und man hat den Eindruck, als hätte man es nur mit Notfällen in der Klinik zu tun.
    Also, ein gewisses Maß von Vorausplanung ist unabdingbar, damit das System funktioniert.
     
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