Verhalten bei Hepatitis C im OP?!

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von xx46, 04.09.2011.

  1. xx46

    xx46 Newbie

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    Hallo ihr Lieben,

    ich habe vor einigen Jahren die Ausbildung zur OTA gemacht.
    Während meiner Ausbildung haben wir auch das Thema Hep.C im OP durchgenommen und einen Standard erarbeitet.
    Der Standard beinhaltet:
    Ausräumen des Saales(nur wirklich notwendiges im Saal belassen!)
    Tragen von Schutzkleidung(für alle im Saal anwesenden!)
    Außenspringer
    Entsorgung des Mülls in gekennzeichneten Tonnen usw.

    Seit einigen Monaten bin ich in einem anderen OP tätig und in diesem OP wird nichts von alledem befolgt.
    Deshalb die Frage wie ihr das regelt!

    Ich freue mich auf eure Antworten
     
  2. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo xx46!

    Wir kennzeichnen den Saal an allen Türen mit einem Schild: HEPATITIS!:deal:

    Alle Mitarbeiter, die im Saal arbeiten (auch die Anästhesie und die Ärzte)
    tragen andersfarbige Schuhe, damit das komtaminierte Blut, welches evtl. an den Schuhen haftet, nicht durch den ganzen OP-Trakt getragen wird.
    Wenn wir etwas von außerhalb des Saales brauchen, wechseln wir nur die Schuhe.
    Bei Beendigung der OP gehen sich alle komplett umziehen.
    Unsere Siebe werden komplett gewaschen, auch die nicht benutzten Instrumente.
    Wir haben gelbe statt blaue Müll- und Wäschesäcke.
    Nach OP wird der Saal von unserem Reinigungspersonal grundgereinigt und bleibt, falls noch eine OP ansteht 15 Min. nach Beendigung der Reinigung stehen, damit das Reinigungsmittel wirken kann.:deal:

    Der Steri versorgt diese Instrumente vorrangig, alles andere muss dann warten!!

    So läuft es bei uns.:cheerlead:

    LG opjutti
     
  3. Lenina

    Lenina Newbie

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    Hallo zusammen,

    bei uns ist jeder Patient potenziell Hep A,B,C,D usw. positiv. Das heißt alle werden mit der gleichen Sorgfalt und Arbeitsweise behandelt. Woher kann man denn auch wissen wer positiv ist und wer nicht.
    Instrumente und Container werden alle gewaschen, egal ob benutzt oder nicht.

    Anders verhält es sich bei multiresistenten Keimen, dann sieht es ungefähr so aus wie opjutti beschreibt...
     
  4. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Wir stufen nicht jeden Patienten als potentiell infektiös ein.
    Bei uns wird im Aufklärungsgespräch danach gefragt und die Anästhesie schreibt es auf den OP-Plan.:deal:

    Bei mulitresistenen Keimen sind unsere Vorkehrungen aber noch etwas schärfer:idea:.
    Da tragen alle, die mit dem Patienten in Kontakt kommen Schutzkleidung.
    Auf dem Transport in den OP, beim Einschleusen und wieder Ausschleusen, in der Vorbereitung und im Saal.
    Beim Ein- und Ausschleusen wird dafür gesorgt, dass ca. 15 Min. nach Desinfektion derselben keiner ein- oder ausgeschleust wird.

    Der Saal wird an allen Türen mit einem Schild: MRSA:deal: gekennzeichnet.
    Weiteres Vorgehen wie bei HEPATITIS.

    LG opjutti
     
  5. matras

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    Weder bei Hepatitis noch bei HIV oder sonstigen blutübertragbaren Krankheiten wird bei allen Patienten der Serostatus erhoben!

    Ergo, - es ist bei jedem Patienten mit aller gebotenen Sorgfalt so zu verfahren als hätte er/sie eine infektiöse Erkrankung - nix Saal ausräumen oder extra Abfall oder Schuhe ausziehen oder - oder ....


    Matras
     
  6. Lenina

    Lenina Newbie

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    absolut richtig! anders habe ich es nicht gelernt.
     
  7. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    In größeren OP- Abteilungen wird räumlich komplett zwischen septisch und aseptischen OP unterschieden. Dort wird sich auch dementsprechend verhalten.

    In kleinen OP- Abteilungen wird sich bei einer Hepatitis C - Infektion übertrieben verhalten, so wie z.B. opjutti z.B. beschrieben hatte.
    Im Prinzip wird sich so verhalten, wie bei einem MRSA, aber auch wie bei jedem septischen Patienten/in. Dort wo es von den Räumlichkeiten her nicht getrennt werden kann: Also zwischen septisch und aseptisch sehe ich ja noch etwas Sinn dahinter. Aber bei einer nicht mehr aktiven Hep C sehe ich es vollkommen übertrieben. Auf chirurgischen Intensivstationen wird sich bei einer Hep C ganz normal verhalten.

    Bei einem MRSA z.B. ist natürlich gesondert und so wie überall zu verfahren. Selbst hierbei kommt es ja häufiger vor, dass die Diagnose erst im Krankenhaus gestellt wird (bei Patienten aus dem Altenheim/Pflegeheim/ anderem Krankenhaus u.s.w.) und erst nach frühestens einem Tag reagiert wird. Was ist dann? Deutschland hinkt in Bezug auf Hygienemaßnahmen leider gewaltig hinterher. Holland ist da ein besseres Beispiel. Die setzen jeden gleich erstmal in Quarantäne.

    Aber bei einer Hep C sehe ich keinerlei Anlass. Was wollt ihr machen, wenn ein Notfall reinkommt und der infiziert ist mit Hepatitis, Tripper, Syphilis, Hiv?

    Dann empfinde ich es konsequenter, wenn der Patient grundsätzlich als infektiös betrachtet wird und alle sich gleich verhalten, so wie sie es gelernt haben.
     
  8. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Auch die Bezeichnungen "septischer oder aseptischer OP" oder "septischer vs. aseptischer Verbandswechsel" sind obsolet und vom Wortsinn her falsch! Die Sepsis ist eine schwerwiegende Allgemeinerkrankung wärend der Ausdruck "septischer Eingriff oder Verbandswechsel" die Operation bzw. den Wechsel des Verbandes bei einem/r lokalen infiziertem oder kontaminiertem Bereich beschreibt.
    Natürlich kann eine solcher Patient auch zusätzlich an einer Sepsis leiden, was zum größten Teil aber nicht der Fall ist!
    Somit trifft die Bezeichnung Eingriff bei kontaminerter/infizierter Wunde die Sitation besser (und setzt sich langsam auch bei RKI und Kongressen/FB durch).

    MRSA = RKI Vorgaben. Diese sind deckungsgleich mit dem Vorgehen der Niederländer. Der Hinweis auf die "ach so tollen niederländischen Erfolge", durch die restriktiven Hygienevorgaben, verstellt den Blick auf die Vielschichtigkeit dieser. Es sind nicht nur die hygienischen Maßnahmen, sondern das Gesamtpacket von Antibiotikamanagement, (mit Notwendigkeit von Antibiogramm, Verordnung nur durch ausgewiesene Spezialisten) Hygienemaßnahmen und Screening, die auch die Scandinavier erfolgreich im Kampf gegen die multireisistenten Keime macht. Gegen diese Einschränkungen in der Therapieauswahl wehren sich in D die Ärzte seit Jahren mit Erfolg ....

    Matras
     
  9. pericardinchen

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    Da gebe ich dir durchaus Recht, dass die Bezeichnung septisch/aseptisch nicht mehr sehr zeitgemäße Begriffe sind. Allerdings werden diese Begriffe immernoch in Deutschland verbreitet benutzt und auch so umgesetzt.

    Da ich selbst vorwiegend aus der Intensivmedizin stamme - fällt es mir eben so gravierend auf, wie damit missverständlich im OP agiert wird.
    Ein großes Problem sehe ich auch darin, dass in Deutschland trotz KTQ ganz massiv an der Hygiene gespart wird.

    Die Privatisierung stellt auch ein Problem da.

    Ebenso ist die übertriebene Antibiotikatherapie zeitweise in kleinen Häusern noch ein Problem.
     
  10. matras

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    Die Begriffe werden so lange benutzt, wie wir sie nutzen! Auch ich muss mich da gelegentlich korrigieren.

    Nach Landeskrankenhaushygiene Verordnungen der Bundesländer und der durchgeführten Novellierung des Infektionsschutzgesetzes sollten die beiden letztgenannten Probleme in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören. Unser Personal in der Hygiene (BW) wird derzeit deutlich aufgestockt! Am Robert Koch-Insitut soll eine Kommission etabliert werden, die Empfehlungen zur Antibiotikatherapie erstellt und damit den Behandlern mehr Sicherheit bieten kann.......

    Mal sehen wies sich entwickelt.

    Matras
     
  11. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Infolge der Privatisierung wird sogar eher die Hygiene und ihre Fachkräfte outgesourct. Das RKI und seine Empfehlungen werden nicht jederzeit und überall umgesetzt. Es sind ja nur Empfehlungen. In erfahrenen intensivmedizinischen Zentren wird in jedem Falle die Antibiotikatherapie mit dem Hygienefacharzt und dem Mikrobiologen besprochen anhand eines Antibiogramms. Dort werden Empfehlungen angenommen und umgesetzt.
     
  12. matras

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    Eben das trifft so nicht mehr zu. Durch die Novellierung des IfSG sind diese Empfehlungen als verbindlich zu betrachten (zumindest die Kategorie IA und IB). Das scheint Dir entgangen zu sein. Das outssourcen ist dem Umstand geschuldet, dass es nicht genügend Hygienepersonal gibt. Das wird sich sicher auch ändern (müssen).

    Matras
     
  13. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Ich glaube, dass wir aneinander vorbeigeschrieben haben.
    RKI Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention

    um nur ein Beispiel einer Empfehlung in dieses Thema reinzubringen. Ich bezog mich auf Empfehlungen des RKI und nicht auf das Infektionsgesetz, was jedem bekannt sein dürfte, der im Krankenhaus arbeitet.

    Du magst in Bezug auf das Fach- Hygienepersonal recht haben. Allerdings glaube ich nicht, dass deswegen nochmal welche eingestellt werden. Dafür gibt es ja die billigere Variante: Fachkraft für Hygiene über eine Firma (Verbund) buchen und die noch billigere Variante, die daraus resultiert: Hygienebeauftragte.
     
  14. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Um dann bitte wieder zum Thema zurückzukommen: Im neuen IfSG findet sich unter §23 (3) "Die Leiter von Krankenhäusern Einrichtungen für ambulantes Operieren ..... haben sicherzustellen, dass nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft erforderliche Maßnahmen getroffen werden, um NI zu verhüten und die Weiterverbreitung von Krankheitserregern, insbesondere solche mit Resistenz, zu vermeiden. Die Einhaltung des Standes der medizinischen Wissenschaft auf diesem Gebiet wird vermutet, wenn jeweils die veröffentlichten Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Insitutes und der Kommission Antiinfektiva, Resistenz und Therapie beim Robert Koch-Insitut beachtet worden sind."

    Damit sind die mit "Empfehlung" überschriebenen Leitlinien zu nationalen Standards erhoben worden und für alle im Gesetz benannten Einrichtungen der Gesundheitsversorgung absolut verbindlich!

    Da im gleichen § im Punkt (8) die Landesregierungen (die noch keine Hygieneverordnungen erlassen haben) aufgefordert werden solche Hygieneverordnungen zu erlassen (Bayern und BW hat dies Ausgangs 2010 gemacht) werden die restlichen Bundeländer ähnliche Verordnungen erlassen müssen. Damit wird (neben anderen) auch die Empfehlung des RKI zur personellen Ausstattung der Kliniken mit Hygienepersonal für alle Kliniken gültig. Ob diese dann mit eigenen Personal oder durch Dienstleister erfüllt werden, ist egal. Ob billiger oder nicht können die neuen Bedingungen dezeit (auf Grund des gravierenden Mangels an Hygienefachkräften und Fachärzten für Hygiene) nur durch externe Unternehmen erfüllt werden!

    Damit bitte zurück zu Thema oder wir treten das Thema in einem neuen Threat breit.

    Matras
     
  15. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Wir sind immernoch beim gleichen Thema oder habe ich etwas verpasst? Hygiene/Infektionsschutzgesetz und Empfehlungen RKI gehören doch genau zu dem Thema: " Verhalten bei Hep C im OP". Ansonsten macht das Thema nicht sehr viel Sinn.

    In Bezug auf diese verbindliche Empfehlung des RKI : "....ambulantes operieren ..." ? Nur dort?! Es wäre gut, wenn du deine Zitate verlinken könntest. Das macht es dem Leser etwas leichter dies nachzuvollziehen. Herzlichen Dank!


    Nachtrag: Hier den vollen Text und nicht nur "ambulantes operieren":

    (5) Die Leiter folgender Einrichtungen haben sicherzustellen, dass innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in Hygieneplänen festgelegt sind:
    1.** Krankenhäuser,
    2.** Einrichtungen für ambulantes Operieren,
    3.** Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
    4.** Dialyseeinrichtungen,
    5.** Tageskliniken,
    6.** Entbindungseinrichtungen und
    7.** Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind.
    Die Landesregierungen können durch Rechtsverordnung vorsehen, dass Leiter von Zahnarztpraxen sowie Leiter
    von Arztpraxen und Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, in denen invasive Eingriffe vorgenommen
    werden, sicherzustellen haben, dass innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in Hygieneplänen
    festgelegt sind. Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf andere Stellen



    Ausfertigungsdatum : 20.07.2000 (nicht erst seit 2001)
    Zuletzt geändert: 28.07.2011 (was natürlich auch nicht jeder wissen kann und vorallem was?!)

    Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/ifsg/gesamt.pdf
     
  16. opjutti

    opjutti Poweruser

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    @pericardinchen und matras:

    Kann gut sein, dass ihr recht habt mit euren "Links" und Hygienevorschriften, Richtlinien und Gesetzen.:mrgreen:

    Unser Haus ist klein. Wir haben keinen Zentralop, sondern nur 6 orthopädische Säle. Aber wir wissen, aufgrund von Voruntersuchungen, welcher Patient infektiös ist :eek1:und diese Info bekommen wir.

    Wir haben einen Hygienearzt, zwei Hygienefachkräfte, einen externen Hygienefacharzt, der uns beratend zur Seite steht, auf jeder Station und in jedem Bereich hygieneverantwortliche Pflegekräfte.:-)
    Unsere Hygienestandard´s richten sich nach RKI und diese werden auch eingehalten.
    Jeder Mitarbeiter bekommt Pflichtschulungen im Bereich Hygiene und unsere Hygienekommision tagt 4x pro Jahr.
    Regelmäßige Begehungen durch das Gesundheitsamt und durch den Hygienefacharzt.
    Zertifizierung nach KTQ.
    :up::-):up::-)
    Unser Verhalten bei infektiösen und septischen Patienten ist eine Vorgabe aller Hygienefachleute, die nach den Richtlinien des RKI arbeiten.

    Wir haben einen Steri, der leider nicht das Fassungsvermögen hat, alle Siebe und alle Container zu waschen. Deshalb haben wir von unseren Hygienefachleuten und dem Gesundheitsamt die Erlaubnis so zu arbeiten, wie wir es tun.:up:

    Da wir (zum Glück) kein Haus der Maximalversorgung sind, sehen wir unser Vorgehen bei infektiösen und septischen Patienten als in Ordnung an.
    Solange unsere Hygieneabteilung das absegnet.
    Unsere sehr gute Hygienestatistik spricht für sich.:up::up::up:

    LG opjutti
     
  17. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    :up: Das ist sehr löblich!
     
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