Vergütung von Mentoren?

D

Dortje

Gast
Hallo
Dies ist mein erster Beitrag hier. Habe schon beim Lesen einiges dazu gelernt.
Würde gern wissen ob irgendjemand für seine Mentoren Arbeit extra vergütet wird.
Bin seit über einem Jahr Mentorin auf einer Inneren Station mit 34 Betten. In den letzten Monaten habe ich aber immer weniger Zeit Schüler anzuleiten so wie ich es mir vorstelle, da wir einen immensen Arbeitsanfall haben. Wir sind unter den Schülern auch schon als eine der unangenehmsten Stationen bekannt. Ich opfere, um dem etwas entgegen zu wirken, einige private Zeit. Aber wie ihr sicherlich ahnen könnt ohne dafür Überstunden angerechnet zu bekommen.
Würde mich mal interessieren wie das in anderen Häusern gehandhabt wird.

Lieben Gruß und im voraus schon Dank für zahlreiche Antworten
 

Ute

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Hallo Dortje!

Ich habe auch eine Mentorenausbildung gemacht, und betreue mit meiner Kollegin in unserem Bereich die KPS und I-Kursschüler. Leider kann ich nicht sagen, dass ich mehr Geld für diese Arbeit bekomme. Bei uns ist es so geregelt das der Praxisanleiter eine BAT-Stelle hoch gestuft wird, der Mentor nicht ! Wenn Du eine verständnisvolle Stationsleitung hast, könnte man über Ü-Stunden reden. Ich arbeite daheim alles aus, z.B. Lernziele, Lernzielkatalog oder andere Dinge für die KPS und meine Stationsleitung gibt mir dafür Ü-Stunden. So haben wir das geregelt ;) !
 

Ute

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Hallo Sylvia !

Die praktische Anleitung von Auszubildenden geschieht oft nach dem Zufallsprinzip.


Das Ziel der Mentorenausbildung ist die Weiterentwicklung und Professionalisierung der Schüleranleitung in der Pflege. Die Teilnehmer werden befähigt, die praktische Ausbildung auf ihrer Station im Rahmen des Anleitungsprozesses individuell zu planen, organisieren, durchzuführen und weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Anleitung von Auszubildenden zielbewusst zu planen, zu organisieren und zu gestalten und somit effektiv zu machen.
 

urmel

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Hallo,
bin auch Mentorin, wird nicht extra vergütet, auch keine Überstunden gutgeschrieben. Auch wenn man an der praktischen Prüfung als Prüfer dabei ist kriegste keine Vergütung.
Diese Zusatzausbildung kannst Du machen wenn Du ausgelernt hast.

LG
urmel
 

Ute

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Ich denke, Du mußt schon die Ausbildung haben. Ich habe mir noch nicht Gedanken darüber gemacht aber wenn ich mir das so überlege, muss man schon Fachwissen haben, was willst Du denn dann auch jemandem beibringen von der Pflege, wenn Du keine abgeschlossene Ausbildung hast ?
 

Michi2002

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Hallo,

ich bin auch ausgebildete Mentorin. In unserem Haus ist es auch nicht üblich, eine Zulage zu bekommen als Mentor/in. Ich mache viel in meiner Freizeit, kann aber hier und da mal eine Überstunde dafür aufschreiben. An unserer Krankenpflegeschule sind 4 Häuser angegliedert und in einem Haus ist es üblich, das jeder Mentor sich pro Woche eine Überstunde aufschreiben darf. Ist zumindestens mal ein Anfang.

Viele Grüße,
Michi
 
D

Dortje

Gast
Hallo Ihr Drei !
Vielen Dank für Eure Info. Werde das dann mal ansprechen - vielleicht habe ich ja Glück :-) .
 

Ute

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Hey Sylvia !

bitte nicht falsch verstehen !

Es macht Spaß jemanden anzulernen, ich finde es gut, dass wir so eine Weiterbildung ermöglicht bekommen. Früher haben wir diese Sachen mal eben so mitgetragen. Jetzt hat es die Schule eingesehen, dass die Pflegekräfte ein spezielle Weiterbildung dafür bekommen müssen. Es ist nicht eben mal getan, dem KPS das waschen zu zeigen !!! Du führst Konfliktgespräche durch, machst Beurteilungsgespräche, es ist sehr viel mehr dazu gekommen !

Um so mehr Kollegen diese Ausbildung/ Weiterbildung haben, zum so mehr verbessert sich auch die Ausbildung von unseren zukünftigen Kollegen !!! Und vielleicht bekommen wir auch mal mehr Geld oder Ü-Stunden für die geleisteten Arbeitsstunden !!!! Ich hoffe immer noch !!!
 

pffanja

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in dem haus in dem ich in deutschland meine ausbildung gemacht habe, haben die mentoren immer eine kleine vergütung pro examensprüfung erhalten...
habe ich finde es hat lange nicht das belohnt was sie vorher an arbeit geleistet haben...
 

sozius

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Mentor und Praxisanleiter ist gleich. Mentor frührer heute Praxisanleiter!
 

Binarella

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Hallo Dortje
In unserem Haus bekommen die Praxisanleiter einen "Bonus" von bis zu 240 Euro (Brutto...bleibt nach allen Abzügen nur noch Pinuts :angryfire: )
- wenn sie nachweisen, das alle Gespräche geführt wurden (schriftliche Gesprächsprotokolle zum Beweis vorlegen)
- wenn sie nachweisen, das sie auf sämtlichen PA-Treffen waren ( Teilnahmebescheinigungen als Beweis vorlegen)
- Fehlt auch nur ein Protokoll oder Nachweis, gibt es gleich Abzüge.

Ich hatte bisher 216 Auszubildende und Praktikanten,
aus den verschiedensten Einrichtungen,
auf unserer Station.
Bisher gab es nur 3, die sich nicht gut ausgebildet fühlten.
Woran das lag?...Naja. Manche Menschen verstehen es nicht,
das "Pflege" auch harte Arbeit bedeutet.
Und wer harte Arbeit scheut, fühlt sich natürlich unwohl,
wenn er gefordert wird.
 

Susi_Sonnenschein

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Hallo,
ich hab erst die Mentorenausbildung gemacht und danach den Praxisanleiter und kann nur sagen, dass mir die Arbeit eigentlich Spaß macht, es wird aber nicht besser vergütet und GELEGENTLICH darf ich mir dafür auch mal Überstunden aufschreiben. Aber eigentlich sollte ich wohl alles zu Hause nebenbei machen...
 

Grangeschweschder

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Hallo!

Bin seit April 2007 zusätzlich Praxisanleiterin bei einem mobilen Pflegedienst.
Bekomme zum Glück jede Minute bezahlt, die ich für die Praxisanleitung benötige.
Ich finde, dass das überall so sein sollte, schließlich sollte man für die geleistete Arbeit belohnt werden.

Liebe Grüße,

Stefanie
 

pievke

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hallo sozius
ich habe in hamburg gelernt, zu der krankenpflegeschule gehörten 7 krankenhäuser und ich weiß von denen bzw auch in meinem das es extra praxisanleiter/ innen gibt und jede station so ihre 2-3 mentoren hat.
also die mentoren sind auf der station und haben uns da begleitet.
die praxisanleiter kamen so ca. alle halbe jahr dann für zwei tage auf die station und haben eine praxisanleitung gemacht- das lief so ab wie in der praktischen prüfung außer das mann sich da halt pat. aussuchen konnt um gezielt verbände zu üben oder mundpflege, absaugen uä......die praxisanleiter haben dann im anschluß immer noch beurteilung/ protokoll geschrieben für die 2 tage.
es wurde darin alles bewertet zbsp.: wie ist der schüler auf die patientensituation eingegangen, hygienemaßnahmen beachtet ,wie wurde gewaschen, fachwissen( es kamen nebenbei immer fragen zu den krankheitsbildern und so)pflgeplanung, ja und noch so einiges.
man hatte demnach 6 anleiten in der ausbildung wobei die letzte direkt 1 woche meist vor der praktischen prüfung war.....

also wie du siehst ist das bei uns ein unterschied zwischen den beiden, aber gut es kann ja in anderen häusern in anderen städten anders sein.

achso und die mentoren bekommen bei uns auch nicht noch extra was dazu (aber ü-stunden dürfen sie sich aufschreiben), wobei die praxisanleiter schon.
wie viel weiß ich aber leider nicht, mit denen hatte man nicht so ein gutes "verhälltnis" wie zu kollegen/ mentorin von station, vor denen hatte jeder mehr angst als alles andere, weil sie immer alles mies gemacht haben was man gemacht hat. bzw ein riesen theater wenn man laut anordnug was machen sollte und sie der meinung war das es falsch ist hat sie sich sogar mit dem arzt angelegt und als schüler stand ma dazwischen- nicht so schön.... aber gut das ist ein anderes thema gehört hier nicht mit zu- sorry

lg pievke
 
T

Tildchen

Gast
Mentor und Praxisanleiter ist gleich. Mentor frührer heute Praxisanleiter!
Guten Morgen,
dass stimmt meines Wissens so nicht. Die Mentorenausbildung hat stundenmäßig einen geringeren Umfang. Die Aufgaben der Mentoren sind aber im wesentlichen die gleichen wie die der Praxisanleiter!

Tildchen
 

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