Unterschriebenen Arbeitsvertrag rückgängig machen?!

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Jas87, 05.06.2008.

  1. Jas87

    Jas87 Newbie

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    Hallöchen!

    Hab da mal ne Frage und hoffe ihr könnt mir helfen...
    Also:
    Ersteinmal befinde ich mich z.Zt.
    noch i.d. Ausbildung bis zum 1.10.2008.
    Heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei einem ambulanten Pflegedienst. Dieser hat auch durchaus Interesse an mir gezeigt und will mir nächste Wochen den Arbeitsvertrag zukommen lassen.
    Meine Frage:
    Sollte sich mein KH doch dazu entscheiden mich zu übernehmen (was sich erst in ein paar Wochen entscheidet, aber so lange will der Pflegedienst nat. nicht warten) oder ich finde eine bessere Stelle- kann ich den unterschriebenen Arbeitsvertrag wieder
    einfach so rückgängig machen?!
    Oder muss ich mir
    Strafzahlungen rechnen- bzw. ist sowas überhaupt rechtens?!:schraube:

    Im Vorstellungsgespräch selber sollte ich übrigens einen Bogen ausfüllen, wo Fragen wie z.B. ob eine Schwangerschaft vorliege, ob der Betriebsarzt von der Schweigepflicht entbunden werden dürfte, ob ich Schulden hätte usw... beantworten... Dies fand ich sehr merkwürdig und unangenehm... Dürfen die doch eigentlich nicht... solche fragen sind unzulässig...:dudu:


    Hm, naja hoffe ihr könnt mir schnellstmöglich helfen!!!

     
  2. elli42

    elli42 Junior-Mitglied

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    hallo,
    also wenn du einen vertrag nicht erfüllen möchtest, hilft nur so schnell wie möglich mit dem vertragspartner sprechen. es ist tatsächlich so, dass der arbeitgeber ausfallentschädigung verlangen kann. z.b. beispiel:du tritts deinen dienst nicht an, er findet keinen ersatz und muß darum auf eine zeitarbeitsfirma zurückgreifen, kann er die mehrkosten von dir einfordern. meistens lassen die arbeitgeber mit sich reden und man kommt so aus der sache raus.
    eine andere sache ist der fragebogen, die frage nach schwangerschaft darf natürlich nicht gestellt werden ansonsten sind solche fragebögen heute üblich. man sollte nicht vergessen, dass der arbeitgeber soviel wie möglich über dich wissen möchte, denn grade in der ambulanten pflege, wo die mitarbeiter zu den patienten nach hause gehen, muß er sicherstellen, dass er dir vertrauen kann.
    ich weiß wovon ich spreche, ich hatte eine mitarbeiterin, die geldprobleme hatte, sie war bei den patienten gern gesehen so, dass sie es schaffte sich von den patienten geld zu leihen. eines tages kam sie nicht mehr zum dienst und ist seitdem verschwunden. nach und nach kamen die patienten mit der sprache raus. natürlich haben wir den patienten das geld erstattet immerhin fast 5000 €. das war nicht wirklich lustig. seitdem sind wir was die personalauswahl angeht auch etwas vorsichtiger geworden und verlangen den ein oder anderen nachweis den wir früher nicht verlangt hätten.
    gruß elke
     
  3. Bübchen

    Bübchen Junior-Mitglied

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    Arzthelferin; Gesundheits- und Krankenpflegerin
    Ort:
    Ostholstein
    Akt. Einsatzbereich:
    Psychiatrie/Eingliederung
    Hallo zusammen!

    Ich muß auch sagen, daß mich diese Frage sehr interessieren würde! Kennt vielleicht jemand von Euch die Antwort!

    Lieben Gruß Bübchen
     
  4. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    13.280
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    FGuKP I&I, Praxisanleiterin DKG,Wundassistent WaCert DGfW, Rettungsassistentin, Diätassistentin
    Ort:
    München
    Akt. Einsatzbereich:
    HOKO
    Funktion:
    Leitung HOKO
    Hallo,

    wenn du einen Job nicht antreten willst, solltest du den Vertrag so schnell als möglich kündigen - das wäre fair, dem AG gegenüber.

    Ansonsten empfehle ich auch, sich seinen Vertrag anzuschauen, da steht das nämlich normalerweise drin.

    Schönen Tag
    Narde
     
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