Unterschied OP-Schwester und OTA

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von Tiziana, 04.04.2009.

  1. Tiziana

    Tiziana Newbie

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    Hallo Zusammen,

    Ich war bis jetzt nur stille, interessierte Mitleserin des Forums und habe mich heute registriert, da ich dringend eure Hilfe brauche

    Im Rahmen einer Pflegemanagement-Ausbildung schreibe ich eine Arbeit, in der ich die verschiedenen Ausbildungen der OP-Schwestern/Pfleger in Europa vergleiche.
    Ich habe nun eine Frage an die deutschen Kolleginnen:

    Wie ich bereits herausgefunden habe gibt es bei euch ja zwei verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung. Zum einen die Krankenpflegeausbildung+ Fachweiterbildung und die Ausbildung der OTA's.
    Darüber habe ich im www ja einiges gefunden, und soweit es die Ausbildung betrifft auch verstanden.
    Wie sieht das aber dann am Arbeitsplatz aus?

    Haben beide Berufsgruppen die selben Aufgabenbereiche?
    Gibt es Aufgaben die OTA's dürfen aber OP-Schwestern nicht, oder umgekehrt?
    Bevorzugen die Häuser bei der Vergabe von Stellen eine der Berufsgruppen?
    Ist die Bezahlung gleich?

    Viele Fragen, ich weis, aber ich hoffe sehr, das ihr mir auf die Sprünge helfen könnt.

    Vielen Dank
     
  2. robby109

    robby109 Junior-Mitglied

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    hallo tiziana,
    bei uns machen ota´s genau das gleiche wie die anderen, bin selbst noch nicht lang dabei, aber eine ota, die ein haalbes jahr länger dabei ist als ich, ist jetzt schon Schichtleitung. die ist auch wirklich gut... wie es bei anderen häusern aussieht weiß ich leider nicht, aber wir haben bis jetzt nur wenige ota´s. wenn alle so sind wie diese, bitte mehr zu uns...
     
  3. sandahle

    sandahle Newbie

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    z.Z. Fachweiterbildung OP ansonsten Herz- und Gefäßchirurgie
    Hallo Tiziana,

    Bei uns in Kiel haben wir auch mehrere OTA´s in mehrere Fachbereichen. Sie machen die gleiche Arbeit wie die examinierten Krankenpflegekräfte. Sie sind aber eine Gehaltsstufe niedriger eingruppiert.

    MfG sandahle
     
  4. Sabrina.Obermaier

    Sabrina.Obermaier Junior-Mitglied

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    das finde ich nicht OK. Aber du meinst wohl eher Krankenpflegekräfte mit OP-Fachweiterbildung oder?
    OTAs sind für den OP ja wohl besser ausgebildet als Krankenpflegekräfte...sowas aber auch, so würde ich mich nicht bezahlen lassen....!!!!!!!! nicht die Jahre einer Ausbildung sondern der Inhalt zählt....
     
  5. sandahle

    sandahle Newbie

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    z.Z. Fachweiterbildung OP ansonsten Herz- und Gefäßchirurgie
    Hallo Sabrina,
    bei uns bekommen die OTA´s die EG 7, Krankempflegepersonal die EG 8 und die mit Fachweiterbildung die EG 9 TV-ÖD.
    Ich finde das auch ungerecht.

    LG Stefan
     
  6. Sabrina.Obermaier

    Sabrina.Obermaier Junior-Mitglied

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    Hallo, Wahnsinn das habe ich noch nie gehört....und die OTAs lassen sich das so gefallen??? Bei Aller liebe aber eine Krankenschwester muss doch im OP angelernt werden, hat ja in der Ausbildung auch kein theoretisches Hintergrundwissen im OP gelernt.....Da ist doch ein/eine OTA viel besser qualifiziert!!!!! Das sind doch Tatsachen , wahnsinn... Derjenige der das Gehalt regelt hat anscheinend keine Ahnung wie gut bzw. schlecht OTA und Krankenpflege im OP qualifizert sind oder ?????
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Da würde ich als OTA überlegen, ob ich nicht mal eine Verknappung des Personals ankündige und gehe. Vielleicht überlegt sichs der AG ja noch und entscheidet nach Leistung.

    Elisabeth
     
  8. der Dude

    der Dude Junior-Mitglied

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    OP
    Ich teile die meisten Argumente, was aber nie benannt wird sind die krankenpflegerischen Fähigkeiten: Arzneimittelumgang, Applikation, Injektion, Übernahme krankenpflegerischer Tätigkeiten aus Anästhesie, Intensiv, Internie, Pädiatrie, Geriatrie; Gesprächsführung, Pflegeprozess, Prophylaxen, Krankenhaushygiene, KH-BWL, MPG, ... :besserwisser:
    Davon hat der OTA vielleicht einen Dunst, aber keine Ahnung. Das was ein OTA bei uns kann, kann ich als Gesundheits- und Krankenpfleger im OP nach Einarbeitung auch, aber eben noch viel mehr. :nurse:
    Ich bin in beinahe jeder Abteilung unseres Hauses qualifiziert einsetzbar, der OTA nicht.
    Das steht auch in meinem Arbeitsvertrag, also warum soll ich mit meinem universellen Können und der Verfügbarkeit für meinen AG nur soviel wie ein OTA der mal gerade in ein paar Funktionsabteilungen arbeiten kann, aber letztlich nur am Tisch steht und springt, verdienen.

    Nachdem ich nun ein paar Jahre im OP arbeite sehe ich das Berufsfeld im OP etwas differenzierter: ein OTA ist ein hochqualifizierter medizinisch-technischer Helfer des Arztes im OP, die Versorgungsqualität einer Gesundheits- und Krankenschwester kann er aber mangels Kenntnisse nicht ersetzen.


    der dude
     
  9. Schwester Andy

    Schwester Andy Senior-Mitglied

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    dazu muss ich mal meinen senf dazu geben :mrgreen:
    das von dir als "ersetzen" der GUK im OP durch eine OTA...wie kommst du auf sowas? also ich hätte nie das gefühl,dass eine OTA dazu da ist, um mich als GUK zu "ersetzen". ich finde das wort "ergänzen" eher angebracht.
    Ich bin bald fertig mit meiner ausbildung zur GUK. Ich werde dann ab september aber in den OP gehn,weil ich es total interessant finde und ich eine "pro und kontra liste" gemacht hab,was mir auf station besser gefällt und was im OP besser is. nun, der OP war gewinner.
    lange rede, kurzer sinn:

    meine freundin is OTA, ich nicht. Ich werde dann in "ihrem revier" erstmal alles lernen müssen,was in meiner ausbildung kaum schwerpunkt hatte. dazu nun meine frage: wenn ich als neuling im OP alles erlernen kann, und das kann unter umständen auch jahre dauern, wieso sollten OTA´s nicht genau das selbe können, wenn sie interesse an der pflege hätten?

    ich finde das beide, sowohl eine GUK als auch eine OTA ihre vor und nachteile haben und man sollte über jede kraft im OP dankbar sein und sich das leben nicht gegenseitig schwer machen, nur weil der eine dem andren gegenüber als etwas besseres fühlt.

    liebe grüße
     
  10. der Dude

    der Dude Junior-Mitglied

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    Die Welt ist nicht rosarot oder grün, sondern schwarz auf weiß. Jeder Betriebswirt, Verwaltungsleiter, etc. codiert in seinem Betrieb nach Zahlen, also Wirtschaftlichkeit. :deal:
    Also wenn in Zukunft noch Krankenpflegekräfte im OP arbeiten wollen/sollen und nicht nur angelernte Arzthelfer oder OTA´s, weil kürzere Gesamtausbildungszeit (schnellere Verfügbarkeit), dann muß unser Berufstand auch nach Außen dokumentieren (Stellenbeschreibung), welche Aufgaben (Versorgungsqualität) er zu leisten im Stande ist, welche nicht von Ärzten, OTA`s oder Hilfskräften erbracht werden kann. :nurse:
    Dennoch gönne ich meinen Kollegen selbstverständlich einen höheren Verdienst, keine Frage, aber fair fände ich auch eine Gehaltsanerkennung des umfangreicheren Tätigkeitsbereiches und der flexibleren Einsetzbarkeit von uns Krankenpflegekräften.
    Standpunkt erlärt?


    der dude
     
  11. Sabrina.Obermaier

    Sabrina.Obermaier Junior-Mitglied

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    Ich als OTA kurz vor der Prüfung werde dir folgendes sagen:

    Bitte informiere dich erst was in der OTA-Ausbildung vermittelt wird denn,

    Gesprächsführung, Pflegeprozess, Prophylaxen, Krankenhaushygiene, KH-BWL, MPG, Arzneimittelumgang, Applikation, Injektion, Übernahme krankenpflegerischer Tätigkeiten aus Anästhesie..

    habe ich nicht nur einen "Dunst" sowie du das nennst sondern richtig gut Ahnung. Denn ich habe genauso Psychologie Unterricht ich schreibe Abschlussprüfung in Psychologie, KHBWL hängt mir zum Hals raus sei es Krankenhausfinanzierung, Zertifizierungen das habe ich alles vermittelt bekommen, genauso wie grundpflegerische Tätigkeiten Prophylaxen usw......Ich habe einen ganzen Ordner voll mit Hygieneunterlagen Mikrobiologie usw....da ich gute Kontakte mit Krankenpflegeschülerinnen habe weiß ich ganz genau was jemand in der Ausbildung lernt oder nicht...
    :angry:

    Als OTA bin ich auf Alle Fälle im OP besser qualifziert, denn ich habe das nötige Hintergrundwissen ich weiß wie ein Faden chemisch aufgebaut ist wann, wie dieser verwendet wird. Ich instrumentiere eine OP und weiß welcher Schnitt welche Präparation welche Strukturen usw....ich werde nicht einfach nur angelernt.... . Ich muss soviel lernen alles technische von der Desinfektion bis zur Sterilisation....Da lass ich mir von niemanden mehr sagen wie unqualifiziert bzw. besser qualifiziert jemand ist...denn ich weiß welch theoretisches Wissen jemand mit der OTA-Ausbildung hat...und ich brauche im OP nicht alles Wissen von Internie, Pädiatrie, Geriatrie;ich habe lieber eine hochqualifizierte Ausbildung im Funktionsbereich in dem ich gerne Arbeite und gut qualifiziert bin. Als in jedem Bereich angelernt zum sein, und das Wissen im OP kann man mit der Krankenpflegeausbildung einfach nicht haben...was ja auch klar ist. Dafür gibt es ja dann eine Fachweiterbildung. Ich habe mich für die OTA-Ausbildung entschieden weil ich im Funktionsbereich arbeiten möchte und nicht auf Station. Weil ich für den OP gut qualifiziert sein will und ich es nicht für nötig empfinde überall einsetzbar zu sein, 1. weil ich es garnicht will, 2. weil man sowieso erstmal auch als Krankenpfleger in den versch. Bereichen gut angelernt werden muss.
     
  12. der Dude

    der Dude Junior-Mitglied

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    Ist man als OTA im OP wirklich besser qualifiziert, wenn man den Faden besser kennt als den Patienten oder Menschen?

    Ich verstehe Deine Ambitionen, insbesondere kurz vor der Prüfung; auch möchte ich Deine Kenntnisse garnicht in Abrede stellen, natürlich lernt ihr OTA`s in eurer dreijährigen Ausbildung eine Menge um eine Operation zum gelingen zu bringen und den Ärzten zu assistieren, aber trotzdem bringt ihr dem Kernprozeß kein Know How bei, den die Ärzte nicht eh schon haben oder von Euch verlangen.

    Dein erworbenes Pflegewissen in allen Ehren, aber ein halbes Jahr nach deiner Prüfung ist es mangels Praxistransfer vergessen. Wo bitte sollst Du auch den Transfer üben? Im Mikrokosmos OP wirst Du die nächsten Jahre beschäftigt sein, Deine Kernkompetenzen zu erproben.


    Beispiele für Praxistransfers aus der Krankenpflege in den OP:
    Krankenbeobachtung, Dekubitusprohylaxe im OP, Tropfenapplikation in Auge/Ohr, Kontrakturenlagerung, im-Injektion, Venüle legen, Blutentnahme, Entfernung eines BVK, Entfernung von Ausscheidungen, Beratungsgespräch bei ambulanten Patienten, Gesprächsführung bei Angst, Schmerz, Demenz, Lokalanästhesie, u.v.m.
    Der Alltag bringt ständig solche Highlights, an denen ich sehe, wie hoch die Versorgungsqualität durch uns Krankenpflegekräfte im OP ist, aber die OTA`s nur Dunst haben.

    Selbst einer sinnvollen jobrotation steht die OTA Ausbildung im Weg, jedenfalls könnte ich mir kein OTA auf der Anästhesie-Seite vorstellen.

    Entschuldige meine kleinen Provokationen, mir geht es schließlich darum den Unterschied zwischen dem speziellen und dem universellen Können unserer Berufe herauszuarbeiten.

    p.s.: Unser OTA-Schüler hat afaik einen einmonatigen Pflegeeinsatz, also nix.
     
  13. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo der Dude,

    ich möchte behaupten, dass eine OTA sehr schnell selbständig im OP arbeiten kann. Wenn ich in den OP wechsel, tja dann nimmt sich der Doktor doch lieber selbst seine Instrumente.
    Ich wage auch zu behaupten, dass du schlecht informiert bist was das Spektrum der OTA's angeht. Kontrakturen-P, Dekubitus-P werden diese genauso erlernen wie du, nur eben auf den OP zugeschnitten.
    Du bist auf deiner Station der Crack, genauso wie ich auf meiner, nur im OP würde ich hoffnungslos untergehen.

    Ich mag dieses gehickhacke nicht sonderlich gerne, wenn Pflegekräfte glauben sie seinen die Krönung. Der Beruf der OTA ist bei uns angesehen, OTA's werden genauso OP-Leitungen wie Pflegekräfte.
    Sie sind nicht so flexibel einsetzbar, das mag sein, aber zeig mir die OP-Schwester, die nach 15 Jahren OP-Tätigkeit noch mit dem Stationsablauf zurecht kommt. Sorry, ich kenne nun keine, im Gegenteil, die Damen und Herren sind auch noch stolz darauf, dass sie es nicht mehr können, weil somit kann man sie nirgends zum Aushelfen schicken - sollte Bedarf sein.

    Schönen Tag
    Narde
     
  14. Citrus

    Citrus Newbie

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    Wieso kannst du dir eine OTA gerade auf der Anästhesie-Seite nicht vorstellen??

    Und dazu: Beispiele für Praxistransfers aus der Krankenpflege in den OP:
    Krankenbeobachtung, Dekubitusprohylaxe im OP, Tropfenapplikation in Auge/Ohr, Kontrakturenlagerung, im-Injektion, Venüle legen, Blutentnahme, Entfernung eines BVK, Entfernung von Ausscheidungen, Beratungsgespräch bei ambulanten Patienten, Gesprächsführung bei Angst, Schmerz, Demenz, Lokalanästhesie, u.v.m.
    Der Alltag bringt ständig solche Highlights, an denen ich sehe, wie hoch die Versorgungsqualität durch uns Krankenpflegekräfte im OP ist, aber die OTA`s nur Dunst haben.

    Ich behaupte von mir das ich in allem was du aufgeführt hast fit bin! Eben weil, wie du so schön schreibst, der Alltag ständig solche Dinge bringt...
     
  15. Sabrina.Obermaier

    Sabrina.Obermaier Junior-Mitglied

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  16. Schwester Andy

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    Chirurgie
    hallo sabrina

    also ich bin ja demnächst ausgebildete GUK und geh ja in den OP. wie ich ja schon gesagt habe, finde ich,dass sich OTA´s und GUK´s im OP ergänzen können. wie siehst du das? ich hab ja wirklich keine OP-vorkenntnisse und schon ein wenig angst euch erfahreneren kräften irgendwie mehr last als hilfe zu sein. :gruebel:

    ich freu mich total auf den OP, war ja schon mal hospitieren,dennoch hab ich jetzt echt irgendwie zweifel bekommen, ob ich dort gern gesehen bin oder eher als störfaktor wahrgenommen werde.

    liebe grüße
     
  17. der Dude

    der Dude Junior-Mitglied

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    Weil nach unserer Stellenbeschreibung die postoperative Überwachung und Intensivmaßnahmen dafür ausgebildeten Personen, wie Ärzten, exam. Krankenpflegekräften und Rettungsassistenten vorbehalten sind. Das ist auch gut so, denn hier kommt die Krankenhaushaftung ins Spiel, wenn was schief geht.

    Ehrlich? Wann hast Du zum letzten mal im-injiziert?
    Verstehen des Ausgangsposts gehört auch zur Argumentation, ich sprach von den Nicht-Routineaufgaben im OP, die aber echte Probleme für Mitarbeiter darstellen, die nie in der Praxis, (z.B. Station, Ambulanz, IS) Erfahrung sammeln konnten. Nicht-Routineaufgaben machen aber den Qualitätsunterschied aus, den ich beschrieb. Täglich sehe ich diesbezüglich die Highlights wenn OTA`s, aber auch Pflegekräfte, die seit 10 oder mehr Jahren immer die gleichen Tätigkeiten im OP machen. Gruseliges zeigt sich da. Aber zum Glück überlassen die Kollegen diese Probleme denen die das Können haben.
    -Woher solls auch kommen? Eben nur aus einem Praxistransfer, z.B. Schulung, job rotation, AG-Wechsel, etc.

    Zu der Fadengeschichte; auch wenn ich polemisiere: Der Arzt dem Du den Faden anreichst weiß sicher ganz genau über sein Arbeitsmaterial bescheid, deshalb wird er ihn einfach von Dir verlangen und keine Beratung wünschen.
    Von Pflege haben die meisten Chirurgen jedoch wenig Ahnung, hier haben die Pflegekräfte die Möglichkeit nach ihrem Können das Umfeld und die Versorgung des Patienten zu gestalten. Das ergänzt sich. :nurse:

    Weil die Autowerkstatt sonst zehn Spezialisten braucht um eine Glühbirne einzubauen. :rofl:

    Richtig, aber nach meiner Anschauung kommen nach den dressierten 70% für eine zufriedenstellende Dienstleistung, die 30% die den Qualitätsunterschied zu guter bis optimalen Patientenversorgung ausmachen. :nurse:

    Ich muss es glaube ich nochmal betonen, es geht mir nicht darum OTA`s ihre Kompetenzen abzusprechen, diese haben sie zweifellos. Sie sind auch wichtig, denn der Arbeitskräftemangel im OP verlangt nach schnellen, wirtschaftlichen Lösungen. Leider ist die Versuchung für die Geschäftsführungen momentan groß, ihre Einstellungs- und Fortbildungspolitik zu Lasten einer qualitativ hochwertigen Krankenpflegebeschäftigung im OP auszuüben. (s. auch fortgebildete Arzthelfer)


    der dude
     
  18. Citrus

    Citrus Newbie

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    Du schreibst....nach den DRESSIERTEN 70 %.

    Dazu bedarf es mir keinem einzigen Kommentar mehr. Das ist absolut unterste Schublade. Schlimmer gehts nicht. Du solltest dich was schämen.
     
  19. der Dude

    der Dude Junior-Mitglied

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    OP
    Schämen nein, ich korrigiere mich, ich wollte sowas wie "trainierte 70%" sagen.
    Sorry und Danke für den Hinweis,

    der dude
     
  20. Lars

    Lars Newbie

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    Ich hab mich hier auch mal durch die vielen interessanten Beiträge durchgelesen und möchte nun auch mal etwas dazu sagen.
    1. eine OTA ersetzt keine Krankenschwester mit Fachausbildung im OP und umgekehrt auch nicht

    2. es ist meine logische Schlußfolgerung, dass eine staatlich geprüfte Krankenschwester mit erfolgreich absolvierter Fachweiterbildung zur OP-Schwester nach insgesamt 5 Jahren höher qualifiziert ist als eine OTA nach nur 3 Jahren - wir lernen in unserer Ausbildung zu Krankenpflegern/innen
    nicht nur den A... abwischen

    3. es ist ein rein wirtschaftliches Problem was sich daraus ergibt, für meine Begriffe ist es gerechtfertigt das die Fachschwester eine höhere Lohngruppe erhält- aber die werden wir immer weniger im OP finden, da sie einfach zu teuer sind

    MfG Lars
     
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