Unterschied "Krankenpfleger - Altenpfleger"?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von honey1988, 16.09.2007.

  1. honey1988

    honey1988 Newbie

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    Ich habe wirklich ein (meiner meinung nach) sehr großes problem!!!
    Und zwar möchte ich mich in 1-2 wochen als gesundheits- und krankenpflegerin bewerben und so kurz davor kommen mir zweifel. deswegen würden mich besonders persönliche erfahrungen diesbezüglich ...
    - steckte jemand in einer ähnlichen situation?
    - was sind die ausbildungsinhalte? (sprich: was macht man so, jetzt nicht wie in berufenet beschrieben, da ist alles so abgehakt und zu fachmännisch,)
    - inwiefern unterscheidet sich die ausbildung zur altenpflegerin (außer dem was logisch ist)?
    - gibt es vorteile gegenüber der ausbildung zur altenpflegerin (außer jetzt das mit dem breiterem berufmöglichkeitsfeld)
    das schulische ist ja so ziemlich gleich aber die praxis ist unterschiedlich

    um mich genauer zu fassen. ich denke ich kenne den beruf, aber anscheinend kenne ich ihn nicht sehr gut genug, da ich zweifle und das ist jawohl ein anzeichen! ich habe auch etwas Panik vor der ausbildung, weil ich nicht weiss, was mich genau erwartet und dass ich aus frust abbreche und das will ich nicht und deswegen ist die frage wichtig für mich. arbeiten kann ich ja später in beiden berufen mit der ausbildung zur krankenpflegerin, aber die ausbildung selbst ist teilweise unterschiedlich (also besonders praktisch)! die fragen mit inhalt und so sind eher sekundär, wichtig ist mir eher das fettgedruckte!
    Bitte helft mir :wut:
     
  2. morrison

    morrison Junior-Mitglied

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  3. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo honey,

    zu den Ausbildungsinhalten wirst Du im hier im Forum sehr viel finden...
    Der Unterschied der beiden Ausbildungen liegt generell in der Zielgruppe.
    Die GuKP hat mit mehreren Altersgruppen zu tun; der Aspekt der Behandlungspflege spielt eine wichtige Rolle.
    Die AP ist spezialisiert auf die Gruppe der betagten Menschen, die spezielle Betreuung, Geragogik etc.


    Dei Ausbildung zur AP ist also sehr viel spezieller und schränkt Dein Tätigkeitsfeld nachher mehr ein...
    Mit den alten Ausbildungen war es sogar so, dass die AP-Ausbildung nicht ohne weiteres anerkannt wurde, um einen amb. PD zu leiten. Kann aber sein, dass dieses mit der neuen Ausbildungsstruktur anders geworden ist.
     
  4. driftmyer

    driftmyer Newbie

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    hallo,
    nach dem neuen krankenpflegegesetz is glaub der theorie unterschied nich mehr so riesig (früher in der krankenpflege mehr anatomie physiologie, mehr krankheitsbilder etc). in der praxis hast du in der altenpflege meist über einen sehr langen zeitraum die gleichen patienten (bewohner) zu betreuen, im kh is die fluktuation natürlich größer geheilt=entlassen. als altenpflerInn sollte dir beschäftigungstherapie gefallen, singen, rätseln, basteln etc. im kh hast du eindeutig mehr abwechslung sei es in der behandlungs und der speziellen pflege. ich war in meiner azubi zeit 5 wochen im altenheim und nach nur einer woche lief alles nach schema f. immer dieselben bewohner, immer dieselben probleme und tätigkeiten. wenn du abwechslung suchst dann krankenpfleger/schwester lernen....
    gruß
     
  5. Das Berufsmöglichkeitsfeld unterscheidet sich eigentlich ebensowenig wie die Theorie (lt. Aussage eines Dozenten so ca. 300 h Unterricht).

    Klingt für mich, als hättest Du schon Dein Praktikum von der Schule her hinter Dir. Die sind halt leider sehr kurz; da bekommt man wirklich kaum einen Einblick. Wenn Du Dich jetzt gerade bewirbst, willst Du vermutlich im April 2008 Anfangen? Dann mach doch vorher ein längeres Praktikum in einer Klinik, in der Du evtl. die Ausbildung machen möchtest. Das erhöht nebenbei auch gleich Deine Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

    Zu den Unterschieden in der Praxis:
    Ich habe bisher nie in einem Heim gearbeitet, nur mal (Einsatz als Schüler) auf einer Station für Behinderte (die dort auch dauerhaft wohnen). Ich kenne also die Situationen im Heim nur bedingt.
    Prinzipiell hängt der Unterschied, was die Patienten/Bewohner angeht, auch bzw. vor allem von der Station ab. Prinzipiell gibt's im Krankenhaus eher mal junge Patienten. Nur sind die auch gleich wieder weg. Auch im Krankenhaus sind die meisten Patienten alt.

    Allerdings ist das Krankenhaus schnelllebiger - die Pat/Bew bleiben kürzer. Man hat also weniger Zeit um den Menschen kennen zu lernen - wobei das bei manchen ja auch positiv sein kann *duckundwech*

    Zur Zeit dürfte das Krankenhaus noch deutlich mehr Behandlungspflege erfordern (Verbände, Infusionen, etc. pp.) allerdings werden die Patienten immer früher in die Heime zurückverlegt. Das dürfte sich (und hat sich schon teils) wohl ein wenig angleichen.

    Am besten ist aber, wenn Du Dir das selbst anguckst! Und zwar mehrere Wochen (jeweils).

    Ulrich
     
  6. nekskorpio

    nekskorpio Senior-Mitglied

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    Hallo,

    als Krankenpflegeschüler wechselt man ständig die Stationen --> Vorteil ist natürlich dass man viel sehen kann (versch. Krankheitsbilder, versch. Behandlungsmaßnahmen) Nachteil hingegen, man muss sich ständig neu einarbeiten, neue Station, neues Team (oftmals wieder andere Arbeitsweisen)

    Als Altenpflegeschülerin ist man zum großteil der Ausbildung beim eigenem Träger, lediglich einige Wochen der egsamten Ausbildung ist man im KH oder im ambulanten Dienst tätig, Vorteil--> man kennt die Bew und seine Mitarbeiter, Nachteil--> man sieht nicht wirklich viel.

    Kann deine Situation gut nachvollziehen, ich hatte damals die Zusage eines Altenheimes und die eines Krankenhauses, habe mich dann für die Krankenpflegeausbildung entschieden.

    Manchmal fehlt mir der persönl. Kontakt mit dem Bew, doch mein super nettes Team im KH kompensiert das ganz gut.
    liebe grüße
     
  7. Sheila

    Sheila Senior-Mitglied

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    :flowerpower:Hallo Honey,

    ich kann dir meine Sicht der Altenpflege ein wenig schildern, da ich selbst AP bin.
    Die Grundpflege nimmt einen großen Teil der Tätigkeit ein und wird optimalerweise individuell nach biographischen und aktivierenden Ansätzen umgesetzt. Besonders natürlich im Umgang mit eingeschränkt orientierten Bewohnern ist die Biographiearbeit ein wichtiger Punkt in der Tagesgestaltung. Die Grundpflege richtet sich dabei nach dem individuell erstellten Pflegeablaufplan sowie der Pflegeplanung, die regelmäßig evaluiert wird (-> z.B. mittels Pflegevisite). Auch die Grundpflege wird nach meiner Erfahrung weiterhin im Anspruch steigen, z.B. die Pflege von Schlaganfallpatienten im Sinne des Bobath Konzeptes; der Einbezug der verschiedenen Prophylaxen; spezielle Pflege bei unterschiedlichen Erkrankungen z.B. Amputationen. Auch gibt es je nach Station viele Schwerstpflegepatienten/Bewohner der PST 2+3.
    Der Anteil der Behandlungspflege ist ein beträchtlicher, denn wie bereits vor mir schon erwähnt, werden immer mehr Bewohner bereits früher wieder aus dem Krankenhaus zurückverlegt. Behandlungspflegerische Tätigkeiten sind insbesondere: Injektionen (s.c/i.m.), Wundverbände z.B. PEG, Dekubiti.., Legen von Blasendauerkathetern, Inhalationen, Kompressionsverbände, Stomaversorgung etc.
    Weiterer Tätigkeiten sind natürlich die regelmäßigen Arztvisiten, das Richten der Medikamente, Vitalzeichenkontrolle, Erstellen von Pflegeplanungen+Dokumentation, Angehörigenkontakte, Kontakte mit externen Therapeuten und ehrenamtlichen Hilfskräften sowie Kontakte mit der Krankenkasse, Apotheke, Fachärzten, Seelsorgern usw.
    Zu den Aufgaben des AP gehört weiterhin wie ich bereits schon erwähnt hatte, die Gestaltung des Tages mit dem Bewohner. Unter Einbezug verschiedener Konzepte z.B. ROT gibt es in den meisten Einrichtungen spezielle Aktivierungs- oder Aktivitätenpläne so dass jeder Tag einen besondere Aktivität bietet. Beispiele hierfür sind: Gymnastikrunde, Gedächtnistraining, Werken+Basteln, jahreszeitliche Aktivitäten, gemeinsame Feste, Singen, Ausflüge, Kirchgänge, Konzerte usw. Bei bettlägerigen Bewohnern findet z.B. die basale Stimulation ihre Anwendung, auch nach biographischen Informationen über den Bewohner, z.B. gezielte Anregung der Sinne über Berührung, Düfte, Musik etc.
    Nicht zu verschweigen ist das Thema Sterbebegleitung, mit dem man als AP häufig konfrontiert ist und welches zu einer begleitenden Pflege des alten
    Menschen dennoch dazu gehört. Hier gibt es in manchen Heimen auch Kooperationen und Unterstützung von Hospizhelfern.
    In vielen Einrichtungen gibt es regelmäßige Fortbildungen in verschiedenen Bereichen der Pflege (z.B. Kinästhetik, Wundmanagement) oder auch im psychosozialen Bereich (Umgang mit Angehörigen, Betreuung), die man auch als Azubi während der Ausbildung mitbesuchen kann (so war es jedenfalls bei mir:klatschspring:!
    Als AP hast du die Wahl zwischen verschiedenen Tätigkeitsbereichen: Wohngruppen, Gerontopsychiatrie, Tages/Nachtpflege, geriatrische Klinik/Reha, ambulanter Pflegedienst, Tagesbetreuung, Hospiz..
    In der Ausbildung hast du Einsätze im ambulanten Dienst, der Gerontopsychiatrie sowie im Krankenhaus (jeweils festgelegte Stundenzahlen). Diese Einsätze helfen auf jeden Fall um deine Neigung herauszufinden und um dein Wissen zu erweitern.
    Ich persönlich bin froh diese Ausbildung gemacht zu haben, denn der Umgang mit älteren Menschen bereitet mir Freude. Die Begegnung mit ihnen sehe ich als Bereicherung! Das Einhalten der nötigen Distanz ist nicht immer einfach, das gebe ich zu, denn nicht selten baut man zu den Bewohnern eine jahrelange Bindung auf und begleitet sie quasi auf ihrem Weg! Aber mit einer ausgewogenen "Pflege" von deinem Ich und den richtigen Methoden zur Stressbewältigung lässt sich auch das meistern, so ist meine Erfahrung..

    Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick geben und bei einer Entscheidung helfen. Auch ich würde dir auf jeden Fall ein Praktikum empfehlen, evtl sogar in beiden Bereichen.
    LG Sheila
     
  8. honey1988

    honey1988 Newbie

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    ja das stimmt genau in dieser situation befinde ich mich, ich weiss nicht was ich machen soll. also die grundlegenden geschichten zu beiden berufen kenn ich wohl, um einige Fragen zu beantworten theoretisch sind beide ausbildung je nach schule fast identisch, die praktische ausbildung aber verschieden! irgendwie denke ich ich mute mir zuviel zu und werde in dem beruf überfordert, aber andererseits kann ich das ja nicht wissen! ich habe ein jahres praktikum

    im altenheim gemacht und das hat mir gut gefallen! deswegen ist das eine gute alternative! irgendwie denke ich, ich will nur krankenpflegerin werden weil ich dann viele berufliche alternativen habe, aber irgendwie auch nicht!

    boah vor einigen wochen war ich 100% sicher und jetzt (nächste woche bewerbungszeit) bin ich total unsicher!

    Was mir sehr sehr sehr helfen würde, wenn mir einer was berichtet, der in der ausbildung ist oder diese hinter sich hat! also dass er mir nicht was erzählt wie in berufenet!!! oder so, sondern ganz persönlich die meinung
    wie er die ausbildung fand?
    , ob die zweifel berechtigt sind oder nicht?
    was schwierigkeiten waren?
    positive erfahrungen?
    stell ich mir das schwerer vor als es wirklich ist???
    macht man als auszubildender so sachen die auch jahrespraktikanten machen (natürlich etwas mehr und verantwortungsvoller)
    sowas halt das würde mir sehr helfen!!!
     
  9. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    ich kann dir nur die Sicht aus der Krankenpflege geben:

    Im ersten Ausbildungsjahr macht man am Anfang in den praktischen Einsätzen Grundpflege, Prophlaxen und Vitalzeichenkontrolle, sprich Blutdruck und Puls messen üben, später kommt dann s.c. Spritzen und DK-Legen dazu. Am Anfang macht man noch viele Hilfstätigkeiten wie unreine Räume saubermachen, Wäschewägen putzen und Auffüllen, das möchte ich gar nicht verschweigen.

    Im 2. Ausbildungsjahr ist es (zumindest an unserer Schule so), dass man viele Außeneinsätze wie Psychiatrie, Kinderklinik und ambulante Pflegedienste hat und in der Notaufnahme eingesetzt wird, wenn man auf Station arbeitet (je nach Station und wie engagiert die Praxisanleiter und Mentoren sind) macht man post-OP-Betreuung unter Anleitung. Hier dürfen die Schüler bei uns auch Infusionen anhängen.

    Im 3. Ausbildungsjahr arbeitet man schon aufs Examen hin und kriegt oft eigene kleine Bereiche auf Station, die man eigenverantwortlich betreut, natürlich ist immer eine examinierte Kollegin in Reichweite als Ansprechpartnerin und die ein Auge darauf hat. Außerdem gibt es Einsätze im OP, auf Intensiv...

    Wenn Du die Ausbildung zur GuK hast, kannst Du auch in Pflegeheimen arbeiten, falls Du feststellst, dass das Krankenhaus doch nicht das Richtige ist. Ich persönlich könnte nicht in einem Pflegeheim arbeiten, ich brauch die Abwechslung in der Klinik und die OPs. Nur die Pflege, wie im Heim, wär mir auf Dauer zu langweilig, auch wenn es da Verbände gibt. Aber wenn, wie bei mir auf der plastischen Chirurgie, Hauttransplantationen durchgeführt werden und man stündlich die Durchblutung kontrollieren muss find ich persönlich das einfach interessanter und spannender als Tag für Tag die gleichen Verbandswechsel!

    Ich hoffe, ich konnte ein bißchen helfen!

    Lg
    Susi
     
  10. Sheila

    Sheila Senior-Mitglied

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    @honey,

    also du klingst mir ziemlich unentschlossen, das ist keine so gute Voraussetzung für eine Bewerbung!
    Neben den vielen Gemeinsamkeiten des Berufes, dass die Pflege eines Menschen im Vordergrund steht mit allem drum und dran(zum Beispiel), gibt es natürlich auch viele Unterschiede zwischen der Alten- und Krankenpflege.
    Ich persönlich weiss, dass die AP Ausbildung für mich die geeignetere war, das habe ich beispielsweise in meinem Krankenhaus Einsatz bemerkt. So hat jeder seine Neigungen, die gilt es natürlich herauszufinden.
    Es ist schon mal gut dass du bereits in der Altenpflege gearbeitet hast, was jetzt noch hilfreich wäre, dass du dasselbe in der Krankenpflege tust. Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du dazu keine Zeit mehr?
    Man kann nicht sagen, dass die eine Ausbildung besser als die andere ist, denn entscheidend ist das, was du daraus machst! Du musst dich in beiden Ausbildungen ran halten, lernen, lernen und lernen. Auch darüber hinaus ist es deine Pflicht dich fortzubilden. Wichtig ist es dafür, dass du das grundsätzliche Interesse und auch die Einstellung für so einen Beruf hast..
    ...abwägen wo du mehr Verantwortung hast ist meiner Meinung nach der falsche Weg, denn in beiden Berufen hast du ein hohes Maß an Verantwortung, auf unterschiedliche Arten.
    Die Gedanken dass ich mit meiner Ausbildung nicht im Krankenhaus arbeiten kann habe ich mir nie gemacht, denn wie du habe ich vor der Ausbildung lange Zeit in der AP gejobbt und ich habe mich bewusst für dieses Tätigkeitsfeld entschieden. :lol:
    ..zu deiner Frage ob du als Azubi das gleiche tust wie der Praktikant: Natürlich beginnst du in der Ausbildung ganz von vorne, dazu gehören auch zu Beginn in erster Linie auch grundlegende Tätigkeiten, die du jedoch auch als Fachkraft später noch genauso beherrschen musst!
    Die Ausbildung ist nicht einfach und hat ihren Anspruch, was auch gut so ist! Aber wiegesagt, wenn du den Berufswunsch von Herzen hast, dann bereitet sie dir Freude, was natürlich jede Ausbildung sollte.....trotz Tiefen und Schwierigkeiten!!
    Übrigens..auch nach der AP Ausbildung hast du Möglichkeiten dich weiter zu bilden: Z.B. Wundmanagement, Praxisanleiter, Stationsleitung, PDL, (geronto-) psychiatrische Fachkraft, verschiedene Pflegestudiengänge.....
    Der Beruf ist keine Sackgasse!:daumen:
    Viel Erfolg für deine Entscheidung
    Sheila
     
  11. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo honey,
    ich denke , dass es der falsche Ansatzpunkt ist wenn Du Deine persönliche Entscheidung von den Meinungen anderer Leute abhängig machst!

    Natürlich kannst Du Dir Erfahrungsberichte einholen, aber Du solltst Dir selber folgende Fragen beantworten:

    - Wo - und unter welchen Bedingungen- möchte ich arbeiten?
    - Was würde mir Spaß machen?
    - Im Hinblick auf berufliche Karriere: Wo sehe ich mich in 10 Jahren?


    Mach Dir dazu ruhig ein paar Notizen, denn oft wird es einem selber schon klarer, wenn man sich seine Gedanken aufschreibt...
     
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