Unmut los werden...

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von ThomasK, 21.10.2011.

  1. ThomasK

    ThomasK Newbie

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    Hallo,
    Ich wollte auf diesem Weg mal meinen Unmut los werden und eventuel eine paar Lösungsansätze zu hören.
    Ich bin nun seit 1 Monat examinierter Gesundheits u. Krankenpfleger. Ich habe diesen Beruf gewählt, da ich in meinem Pflegepraktikum (2006) gemerkt habe das mit die Pflege ander Menschen spass macht, dass ich spass darn habe anden Leuten zu helfen, ihnen zu zuhören und sich um sie zu kümmern.
    So bin ich in die Krankenpflege gekommen. Das erste Jahr der Ausbildung war auch echt schön... nur ab dem zweiten Jahr merkte ich, dass der Braten sich anders dreht. Ich war shcon in meiner Ausbilidung unglücklich über die Zustände und Bedigungen zu den wir arbeiten müssen.
    Das zog sich dann durch die ganze Ausbildung. Nun bin ich Examinierter und arbeite in dem KH wo ich meine Ausbildung absolviert habe.
    Nun kommt das Problem. Ich bin vollkommen unzufrieden. Ich kann meinen Patienten nicht gerecht werden. Das was ich tu hat nichts mit Menschen pflegen oder sich um Menschen kümmern zu tun. Es ist ein einziger Kampf ums überleben (schlimm ausgedrück). Man sitzt die meiste Zeit vor den Kurven oder vor dem Tefefon. Man muss ständig hinter alles her rennen damit etwas läuft (sei es Untersuchen, E-Briefe oder Anordnungen usw.). Die Lage in unserem KH ist einem schrecklich. Es ist einfach nicht das was ich mir vorgestellt habe... Ich bin alles andere als ein Pfleger... Dazu kommt die Bezahlung die ja wohl so garnicht zu dem passt was ich/wir tun. Mit der Verantwortung, dem Druck und dem Stress.
    Ich weiß ganz genau, wenn ich länger als ein Jahr dort arbeiten sollte, kann ich mich in die Psych einweisen lassen oder schlimmers. Ich emrke wie ich langsam depressiv werde. Ich sehe gegen jeden Tag an.
    Die Station mit ihren Kollegen ist super... da hab ich echt keine Probleme mit.. auch der Beruf an sich (Pflege) macht mir spass. Aber bei den Bedigungn werde ich krank! Momenten denke ich einfach, dass jeder andere Beruf mir mehr spass und erfüllung bringt als dieser. Ich bin am Boden und das nach so kurzer Zeit.
    Nun die große Frage... ist es überall so? Liegt es am Akutkrankenhaus? Was für Alternativen gibt es, wo evtl. mehr die Betreuung und Pflege im vordergund stehen?
    Ich weiß monentan echt nicht weiter.. Dazu kommt, dass wir auf Station... (wie kannn es auch anders sein) Unterbesetzt sind. Wir frisch Examinierten (2 weiter aus meiner St.) bekommen so gut wie keine Einarbeitung, da das Personal fehlt.
    Was soll ich bloß machen... gibt es wie gesagt Alternativen... oder ich lerne einfach noch ein anderen Beruf um aus der Schlinge raus zu kommen die sich immer mehr zuzieht!

    Hoffe ihr hab ein paar Anregungen... :(
     
  2. diselia

    diselia Gast

    Mein Lieblingssatz:
    Dialyse :-)
     
  3. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Meiner auch :daumen: Vorzugsweise KfH oder PHV
     
  4. venusnacht

    venusnacht Newbie

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    Diplomierte Pflegefachfrau
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    stationäre Altenpflege
    Hallo Thomasek,
    Bin seit 1983 in der Pflege tätig. Mein Beruf macht mir noch immer viel Freude. Da die Arbeitsbedingungen in Deutschland aber immer schlechter wurden, ich wirklich kaputt war, habe ich die Konsequenz gezogen und bin in die Schweiz gegangen. Hier wird der Bew./ Pat. noch wie ein Mensch behandelt. Die Arbeitsbedingungen sind im Verhältnis zu Deutschland einfach traumhaft. Ich kann mich wirklich um die Belange der Bew. kümmern.
    Es war auch kein Problem eine Arbeitsstelle zu finden. Obwohl ich nicht mehr so jung bin, konnte ich zwischen mehreren Angeboten auswählen. Wer gut ausgebildet ist hat also keine Schwierigkeiten bei der Arbeitsplatzsuche. Das nur mal so angemerkt zu dem Thema.
    Ich bin glücklich!!!
     
  5. diselia

    diselia Gast

    Heeeeeeeee Bluestar, wir privaten sind auch nicht so schlecht wie unser Ruf :daumen:
     
  6. Fachidiot

    Fachidiot Senior-Mitglied

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    Hallo ThomasK,

    was mir durch den Kopf geht bei deiner Schilderung:
    - man muss nicht alles aushalten, nach dem Motto "Du bist ja noch jung, das wird schon"
    - Praxisschock gut und schön, aber Du hast ja schon in der Ausbildung mitbekommen wo die Reise hingeht. Willst Du mitreisen ?
    - Gibt es eine Steigerung des Elends ?
    Ja,
    wenn ich mir die geplante Gesetzgebung,
    die finanziellen Rahmenbedingungen,
    die Art, wie viele KH-Träger darauf reagieren,
    (die Liste könnte lang werden)

    Ja, es gibt KH oder Träger oder Einsatzgebiete die hoffen lassen:
    aber es ist wie mit der Nadel im Heuhaufen

    Grüße
     
  7. lusche

    lusche Poweruser

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    OT

    Und es gibt so viele freie Stellen in der Dialyse?
    Für die KfH sind ja tatsächlich 8 drin, wenn man im Ballungsraum Berlin,München, Rhein-Main-Gebiet, oder im Ruhrgebiet wohnt findet man in diesem Vorzugsbereich vielleicht eine Stelle.
    In der Regel sind doch aber genau diese Stellen in den begehrten Funktionsbereichen besetzt und werden auch nicht so schnell wieder frei.
    Erst recht nicht,wenn man nicht in einem Gebiet wohnt, in denen ein KP nicht aus dem Vollen schöpfen kann.


    @ThomasK
    An Deiner Stelle würde ich versuchen, die Problematik anzusprechen. Den Dienstweg einhaltend zuerst bei der Stationsleitung, oder, wenn sie nicht zuhört, bei der PDL. Sollte sich nichts tun, versuche doch mal einen Versetzungsantrag zu stellen, vielleicht gibt es ja im Haus andere Stationen, wo es besser läuft.
    Wenn auch das nicht fruchtet, würde ich über einen Wechsel in ein anderes Haus nachdenken. Es gibt auch Alternativen zum Krankenhaus, zB. amb. PD, häusliche KP, Heimbeatmung,oder Homecareunternehmensmitarbeiter und etliches mehr.
    Es hängt von Deinen Vorstellungen, die Du für Deinen beruflichen Werdegang hast ab, wofür Du Dich entscheidest.
    VG lusche
     
  8. Schnuffy85

    Schnuffy85 Newbie

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    Hallo Thomas,
    das was du geschrieben hast hätte auch etwas abgewandelt von mir sein können.:freakjoint:
    Ich habe vor 3 Jahren Examen gemacht und wurde ebenfalls in meinem Krankenhaus übernommen. Meine Kollegen waren echt super, aber auch ich hatte das Gefühl meinen Patienten nicht gerecht zu werden und es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer.
    Ich bin jetzt so weit, dass ich meinen Job im Krankenhaus gekündigt habe und bald studieren will. Bis dahin arbeite ich in der ambulanten Pflege.
    Leider kann ich dir keinen Tip geben, wo du hin kannst und es dir besser geht. Aber nur so viel, höre auf dein Herz und du wirst deine Bestimmung finden.
    LG :wink1:
     
  9. Blümchen1985

    Blümchen1985 Poweruser

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    Also ich arbeite in einem Akutkrankenhaus, und kann das von meiner Arbeit überhaupt nicht sagen. Ich habe auch noch Zeit zwischendurch für ein kleines Gespräch mit den Patienten und Kollegen.

    Vielleicht ist es die Ausnahme, aber es gibt auch Akuthäuser wo es echt gut läuft :hippy:

    Und wir sind im Moment überbesetzt...
     
  10. ZNA-Öse

    ZNA-Öse Poweruser

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    Hallo Thomas,
    nunja,wie der "Braten sich dreht" bekommt man,wie Du schon ganz richtig meintest,schon als Schüler mit. Allerdings hat man ja die Wahl,ob man in diesem Haus bleibt oder ob man sich woanders bewirbt.
    Daß unsereins mehr in der Administration fest hängt,anstatt wirklich zu pflegen,dürfte aber inzwischen allgemein bekannt sein und auch die GuK-Ausbildung vermittelt m.E. auch mehr diesen Bereich,als die Basistätigkeiten.
    Ich hab auch 2 frische **** auf Station und sehe es sehr deutlich :
    Der eine nutzt jede Gelegenheit,um mit den Medizingeräten rum zu spielen und hat mit der Patienteninteraktion nicht viel am Hut.
    Der andere sitzt den ganzen Dienst vorm PC und macht die Aufnahmen,weil er sich praktisches Arbeiten nicht zutraut,einfach unsicher ist.
    Deshalb finde ich es mal schön,daß ein "Frischling" sich mehr dem Pat. verantwortlich fühlt,statt dem Papierkram und ich kann Dir nur raten,Dich nach ner anderen Stelle umzugucken.
     
  11. mostbirne

    mostbirne Gast

    is überall so.... pflege in deutschland sucks... mach was anderes solange du noch kannst :up:
     
  12. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Dem kann ich nicht zustimmen... Geh einfach mal in andere Kliniken zum hospitieren, dann wirst du sehen dass es auch anders geht.
    In meiner Klinik, wir sind ein KH der maximal Versorgung, habe ich oft Zeit für ein Gespräch mit Patienten auch kann ich mich mal zu Ihnen setzen und ein Späßl machen ;)
    Es gibt genug möglichkeiten in der Pflege was zu machen was nicht direkt mit dem Patienten zu tun hat, aber dafür bräuchtest du halt mal ein bisschen Berufserfahrung.
    Zum Thema Dialyse stimme ich auch voll zu, meine Freundin arbeitet mittlerweile auch in einer Dilayse und hat vorher im KH und im amb PD gearbeitet und ich muss sagen sie ist seit dem vieeeeel entspannter:mrgreen:
     
  13. blue-iced-roses

    blue-iced-roses Stammgast

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    Hallo Thomas,

    ich versteh dich voll und ganz, du redest mri sozusagen aus der Seele.
    Ich habe das selbe Problem (habe allerdings 2 Jahre Berufserfahrung) und bin mich in meiner Gegend auch am bewerben um in ein anderes KH zu kommen...

    Die meisten raten mir zu studieren, aber ich bin da eher abgeneigt von...
    Aber naja.

    was ich damit sagen wollte Du bist nicht alleine es geht vielen so.
    Hoffe du wirst Deinen Weg finden.

    Liebe Grüße
     
  14. BamBamsche

    BamBamsche Poweruser

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    Tut mir leid, aber dem kann ich auch nur bedingt zustimmen. Bei meinem alten Arbeitgeber war es so. Der Pat. war nichts wert, der MA schonmal gar nicht, wer nicht mithalten konnte, wurde rausgeworfen. Da gings nur um Geld Geld Geld! Gespräche mit Pat.? Keine Chance. Pause machen? Keine Chance.
    Ich habe mir eine andere Stelle gesucht. Wie bei meinem alten AG auch ein Akuthaus bzw Station, ebenfalls 30 Betten, selber Stellenschlüssel. Und siehe da...es geht auch anders. Klar haben wir auch heftige Zeiten in denen du nur buckelst. Aber bei und bleibt immer Zeit für ein Gespräch. Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber Zeit bleibt dafür, trotz Doku und allem drum rum.
    Also Pflege ist nicht gleich Pflege.
    Und wenn ich so einen Spruch wie den von dir lese, frage ich mich: Warum bist du dann noch in der Pflege??
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Elisabeth
     
  16. ThomasK

    ThomasK Newbie

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    Danke für die vielen lieben Antworten... :lol: ihr seit echt klasse...
    Ich denke ich werde es als erstes mit einer anderen stelle versuchen.. die 5 Monate da werd ich auch noch überleben... Nur manchmal denke ich mir einfach... "hätte ich nach der Realschule/Fachoberschule doch ein anderen Beruf gewählt"
    Es ist echt schade zu was die Pflege in Deutschland verkommt. Im prinzp ist es ein echt erfüllender Beruf der auch spass machen kann. Aber leider bin ich da meilen von entfernt...
    Mein Hauptaugen merk liegt halt auf der Hilfe.. dass ich anderen menschen helfe... nur das tu ich im momenten absolut nicht...
    Zum glück hab ich ne intakte Familie hinter mir.. die immer zu mir steht.. :-)
     
  17. Sanne3

    Sanne3 Stammgast

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    Hallo Thomas,
    vielleicht solltest du deine Einstellung zu dem Beruf ändern?

    Wir sind nicht da, um den Menschen zu helfen, sondern wir machen unseren Job.
    So sehe ich es persönlich inzwischen und kann mich dadurch von dem Ganzen besser abgrenzen, von der Fließbandarbeit am Menschen..
    Dahin wirst du mit der Zeit vielleicht auch kommen.
    So lange wir unseren Job so gut machen wie jeder Andere in den unterschiedlichen Berufszweigen, können wir uns nichts vorwerfen.

    Du bist noch jung und kannst dich verändern.
    Also nutze es für dich!

    Viele Glück,
    Sanne
     
  18. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Interessante Ansicht, aber wenn ich so drüber nachdenke, habe ich auch so eine Einstellung, ich gehe auf Arbeit und mache meinen Job mit Leib und Seele, wir haben unseren Auftrag und den müssen wir zur vollste zufriedenheit des Kunden/Klienten/Patienten erfüllen, und das tun wir auch, Tag für Tag. Alles was in der Klinik passiert lasse ich auch in der Klinik wenn ich sie verlasse.
    Ich will auch kein Weltverbesserer sein, ich sehe die Diagnose beim Patienten und versuche die Behandlung dementsprechend durchzuführen.
    Nennt es abgestumpft, oder engstirnig, aber die Ansicht von Sanne3 ist gar nicht so verkehrt.
     
  19. lila1

    lila1 Newbie

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    Hallo:cheerlead:

    Ich habe mich extra angemeldet hier um auch ein paar gedanken loszuwerden. :smoking:
    Ich bin der Meinung das man diesem Berufszweig mit Herz begegnen sollte,gleich ob in der ambulanten Pflege oder im stationären Bereich. Natürlich sind gewisse Grenzen welche man nicht überschreiten sollte. Auch die Arbeit nach Feierabend sozusagen "mit Heim nehmen" sollte nicht die Regel sein-
    Leider muß man mit der "zeit mitgehen". das heißt die entwicklung hat sich dahin gewendet, das heutzutage eine unmenge von "schreibereien" zu tätigen sind bzw lasten gewisse Organisationen für den Patienten auf den Schultern der Krankenpfler/innen und des öffteren bleiben Gespräche mit den Patienten auf der Strecke.(Das bestimmen aber nicht die Arbeitgeber, sondern die Gesetzgeber auf ihren Bürostühlen:lamer:)

    Im Grunde muß man zu sich selber vollig ehrlich sein ob man hinter diesem Beruf steht,mit Herz dabei ist, Höhen und Tiefen akzeptiert und sich den zeitlichen Gegebenheiten stellt.

    liebe Grüße
    Lila1
     
  20. ZNA-Öse

    ZNA-Öse Poweruser

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    So gesehen ist es in keinem anderen Job anders,man macht ihn,um sein Leben zu finanzieren. Wie man seinen Job macht,ist individuell.

    Der eine hängt sich voll rein,ist mit Leib und Seele dabei und sieht den Job als Lebensinhalt.
    Der andere macht zwar auch alles,um den Jobinhalt zu erfüllen,bleibt dabei aber realistisch und erhält sich nach Feierabend sein Privatleben.
    Und dann gibt's noch die,welche das Privatleben vorne an stellen,wo sich im Job alles danach richten muß,völlig unabhängig davon,ob sie sich als Selbstständige ihre Zeit selbst einteilen können oder ob sie Angestellte sind...erstmal ich,denn mein Privatleben ist wichtiger,als jeder Job.

    Diese 3 Menschentypen sind mir in meinen über 30 Jahren Dienstzeit als KS hauptsächlich über den Weg gelaufen.
    Wenn ich mich selber beschreiben sollte,halte ich es mit Sanne3...das paßt :daumen:.
     
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