Uni Witten/Herdecke

Dieses Thema im Forum "Studium Pflegewissenschaften" wurde erstellt von steffens, 31.05.2013.

  1. steffens

    steffens Newbie

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    Hallo zusammen,

    ein Wunder... Nachtwache und ich habe tatsächlich Zeit zu schreiben... Und ich kann ganz offiziell meinen MAV Internetzugang testen und nutzen... Bin also sozusagen dienstlich Online ;)

    So nochmal kurz zu meiner Person, ich bin seit Oktober 2012 examiniert, habe die Mittlere Reife und habe schon während der ausbildung und danach die ein oder andere Weiterbildung absolviert.

    Nun wird es wohl so aussehen, dass ich Ende des Jahres nach Dortmund bzw. Umkreis Dortmund hinziehen werde. Meine Partnerin wird dort hinversetzt.

    Ein Pflegestudium kam für mich immer in Frage. Und wenn man schon nach dortmund kommt, muss man ja eigentlich nach Witten an die Uni?! Und genau da drehen sich aktuell meine Gedanken. Wenn ich den B.A. Innovative Pflegepraxis absolviere und über 10.000€ dafür bezahle.. was bekomme ich dafür? Also klar der Ruf in der Pflege ist einwandfrei.. aber lohnt sich tatsächlich in der Praxis dieser Ruf, sodass das Geld gut angelegt ist?

    Und auch bei dem Studiengang "Innovative Pflegepraxis" bin ich mir noch nicht sicher ob dies der richtige Studiengang für mich ist. Laut Beschreibung handelt es sich ja dabei um ein Studium für Menschen, die danach noch weiterhin aktiv IN der Pflege tätig sein wollen.
    Ich stelle mir jedoch vor nach dem Studium (auch bereits nach dem Bachelor) erste Praxiserfahrung außerhalb der direkten Pflege zu sammeln. Und langfristig komplett vom Patientenbett wegzugehen, deshalb bin ich mir nicht sicher ob dieser Studiengang für mich dann sinnvoll wäre und ich evtl. besser in Bochum Pflegewissenschaften studieren sollte.

    Vielen Dank für Eure Meinungen und Infos.


    Herzlichste Grüße aus dem Stationszimmer :-)
     
  2. MoonKid

    MoonKid Stammgast

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    Witten ist die Elite! Jedenfalls vom Ruf her. Inhaltlich kann ich das aus finanziellen Gründen leider nicht beurteilen.

    Selbst mti einem Witten-Bachelor kann die normale Praxis dich gar nicht mehr bezahlen. Wenn du aus der Praxis rauswillst (wollen wir doch alle!), bist du in Witten genau richtig. Aber bleib nicht beim Bachelor. Mach weiter!

    Mit nem Witten-Studium darfst du dir in D deine Stelle aussuchen und wirst (pflegeuntypsich) teilweise sogar nach deinen Gehaltsvorstellungen gefragt.
     
  3. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo steffens, ich bin Absolventin des Masterstudienganges "Pflegewissenschaft" an der Uni Witten/Herdecke und kann zumindest zu der Hochschule etwas sagen. Die Studiengänge sind recht anspruchsvoll und fordern einen wirklich, jedoch bekommt man eine hervorragende Ausbildung in nahezu "familiärer Athmosphäre". Der Master zielt auf eine Tätigkeit in der Forschung bzw. den Schnittstellen in der Praxis (Leitung, QM, Stabstellen etc.) ab. Der BAIPP (Bachelor Innovative Pflegepraxis) ist ein anwendungsbezogener erster akademischer Abschluss im Sinne von Advanced Nursing Practice (ANP). Du kannst Dich in Witten individuell beraten lassen- Kontaktdaten findest Du auf der Homepage. Sicherlich ist es sinnvoll, zunächst Deine persönliche Zielsetzung zu klären...allerdings musst Du Dich im Bachelor noch nicht spezialisieren; die Schwerpunktlegung (Forschung, Leitung oder Pädagogik) findet prinzipiell im Master statt! Mit dem BAIPP hälst Du Dir aber alle Türen offen- Du kannst in der Praxis bleiben, eine Station leiten oder eben später auch noch darauf aufbauen und Deinen Schwerpunkt im Master legen. Wenn Du in die Wissenschaft willst, bist Du sowieso besser mit dem Studium an einer Universität beraten...die interessanten Stellen in der Forschung werden eher nicht an FH- Absolventen vergeben; ausserdem musst Du die notwendigen Netzwerke aufbauen! Fazit: Du machst mit dem BAIPP sicherlich nichts falsch...
     
  4. steffens

    steffens Newbie

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    Super, vielen Dank für die ersten Eindrücke und Meinungen. ... Wie würdest du denn das "Preis-Leistungsverhältnis" sehen? ... Lohnen sich am Ende tatsächlich die Kosten über ~ 22.000€ (Bachelor+Master). Klar ist es schön wenn man sich die Arbeitsstelle aussuchen kann, jedoch kann ich das auch heutzutage selber als Pflegefachkraft. Trotzdem sollte sich die Investition ja auch finanziell etwas wiederspiegeln.

    Und darf man fragen in welchem KH du aktuell arbeitest oder vllt. während des Studiums gearbeitet hast?
    Falls es dann nach Dortmund geht kommen für mich aktuell eigetnlich zwei Krankenhäuser in Frage, die mich sehr reizen würden. Bei denen ich aber natürlich auch noch nicht weiß inwiefern diese einem Studium positiv entgegentreten würden.

    Zum Einen das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und die BG Uniklinik Bergmannsheil Bochum.

    ... Was ich ja auch immernoch hoffe, dass ich das Weiterbildungs- bzw. Aufstiegsstipendium erhalte dann wäre die Wahl natürlich sofort entschieden! Wobei ich auch tatsächlich zur Uni Witten tendiere. Ich war mir nur eben nicht sicher bzgl. des Bachelor Studienganges Innovative Pflegepraxis, da ich mir darunter kaum was vorstellen konnte bzw. gemeint habe herausgelesen zu haben, dass es sich dabei um einen Studiengang für Menschen handelt, die in der Pflege bleiben wollen.

    ... So, Übergabe.. Herzliche Grüße,

    Steffen
     
  5. yoyoyoyo

    yoyoyoyo Stammgast

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    Finanziell fährst du mit der FWB oft nicht schlechter als mit Studium. Eine TVöD 11X Stelle bekommen die wenigsten (z.B. PDL), und mit steigender Zahl von Pflegeakademikern wird das auch immer schwieriger. 9X ist auch mit FWB drin. Trotzdem solltest du es natürlich unbedingt machen, Wissen hat ja einen Wert an sich.
     
  6. steffens

    steffens Newbie

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    Hmm, das klingt ja nicht sonderlich berauschend. V.a. weil ich auch eher damit gerechnet habe, dass auch in Zukunft immer größerer Bedarf an Pflegeakademikern sein wird. Bsplw. Forschung, Hochschulen, Wissenschaftl. Stellen in KH...

    Auch evtl. nochmal eine Frage speziell an Lillebrit, wie sieht es denn mit einer politischen Karriere aus (Gesundheitsämter, Stiftungen...) Ist man hierfür auch mit dem Master in Witten "geeignet" und hat Berufschancen oder ist hierfür eher der Master in Gesundheitswissenschaften (in Bielefeld, Düsseldorf) sinnvoller?

    Beste Grüße,

    Steffen
     
  7. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Wie definierst Du FWB und wie definierst Du Pflegeakademiker ? Wie kommst Du darauf, dass die Zahl der Pflegeakademiker in Deutschland steigt ?
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Natürlich steigt die: Es gibt immer mehr Studiengänge und immer mehr Teilnehmer daran, also auch mehr Leute mit akademischem Abschluss. Gerade die dualen Studiengänge sind doch mehr und mehr im Kommen.

    Ich für meinen Teil halte die Fachweiterbildungen für den Leitungsbereich mittelfristig für ein Auslaufmodell. Die Akademisierung ist in diesem Bereich nicht mehr aufzuhalten.
     
  9. yoyoyoyo

    yoyoyoyo Stammgast

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    FWB ist eine Fachweiterbildung die zur Führen einer "entsprechend erweiterten Berufsbezeichnung" (Pflegewiki) berechtigt. z.B. "Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensivpflege". Ein Pflegeakademiker (m/w) hat ein Studium im Bereich der Pflege (z.B. Pflegewissenschaft, Pflegemanagement, Pflegepädagogik) abgeschlossen. Ansonsten siehe Claudia.
     
  10. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Ja diese steigt. Aber nicht so, wie es erwartet wird. Denn angedacht sind ja um die 10% Pflege- Dual- Absolventen (laut unserem Prof.) So und das finde ich nicht sehr viel. Zudem sollte man sich vielmehr auch Gedanken darum machen, wie man junge Menschen für den Beruf begeistern kann. Ohne Nachwuchs wird auch die Akademisierung nicht weiter zunehmen und darauf wird es eher hinauslaufen. Wenn man also die Zugangsvoraussetzungen erhöhen würde, dann wäre dies durchaus ein Anreiz. Dies könnte langfristig gesehen zu mehr Anerkennung und besserer Honorierung führen. Allerdings bin ich auch davon überzeugt, dass dies Alles ohne eine Selbstverwaltung der Pflege nicht optimal funktionieren wird und ebensowenig ohne ein mehrstufiges Ausbildungskonzept, wie z.B. Niederlande, Schweiz.

    Das Problem sehe ich u.a. auch darin, dass es zwar ein bundeseinheitliches Krankenpflegegesetz gibt, aber dort die Zielvorgaben über den Inhaltsvorgaben (die nicht adäquat vorgegeben sind) stehen und jedes Bundesland und sogar jede Schule ihr eigenes Curriculum schreiben kann bzw. auch muss, was durchaus widerum zur Uneinheitlichkeit führt.
    Betrachten wir mal die Fachweiterbildung A+ I. Nicht jedes Bundesland verfügt über ein Weiterbildungsgesetz und selbst innerhalb des Bundeslandes, wo es ein Weiterbildungsgesetz gibt- sind die Stundenanzahlen so unterschiedlich, wie Tag und Nacht.
     
  11. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Gut bei der FWB können wir also nicht aneinander vorbeischreiben. Bei den Pflegeakademikern schon.

    Also bzgl. Akademisierung der Pflege sehe ich durchaus einen Fortschritt. Allerdings was das Pflege- Dual- Studium angeht sehe ich das noch nicht so.
     
  12. HHS

    HHS Poweruser

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    Hat er Gründe genannt?
    10% PflegeDualAbsolventen machen erstmal Sinn, denn der Wissenschaftsrat fordert um die 20% akademisierte Pflegekräfte. Man darf dabei nämlich auch den Anteil nicht vergessen, die auf eine normale Pflegeausbildung ein Studium draufsetzen. Die muss man dazuzählen.

    Ob insgesamt 20% letztendlich ausreichend sind, sei dahingestellt.

    Man darf bei der Akademisierung auch nicht vergessen, das diese
    a) Geld kostet
    b) dafür entsprechend ausgebildete akademische Kräfte für die Lehre braucht

    Solange an den FH's keine Promotionen abgelegt werden dürfen, wird es schwierig ausreichend entsprechend qualifizierte Kräfte zu finden.

    Momentan steigt die Zahl der Studiengänge aber weiter an. 2014 wird in südlichen BW ein weitere dualen Studiengang angeboten, und auch eine andere Hochschule wird einen weiteren Pflegestudiengang anbieten.
     
  13. HHS

    HHS Poweruser

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    Auf Klinikebene ja.
    Auf Alten- und Pflegeheimebene noch lange nicht. Da stecken die einzelnen Heimverordnungen dahinter.....
     
  14. HHS

    HHS Poweruser

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    Der Bedarf besteht durchaus. Aber es hapert natürlich hier und da noch finanziell gesehen. Ist aber immer noch besser als der übliche "Pflegelohn".

    Ich hoffe mal aber das der finanzielle Aspekt nicht der Hauptgrund bei Dir ist.


    Wie hier bereits angemerkt: Witten ist neben Osnabrück in Sachen Pflegestudium die Elitehochschule in Deutschland. Geeignet bist Du damit überall.
    Aber mach Dir klar, das Witten wie jede andere Hochschule auch nur begrenzte Platzanzahl hat- man kann Dich dort ablehnen.
     
  15. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Welchen denn ? Zufälligerweise einen Masterstudiengang der mich interessieren könnte.
     
  16. HHS

    HHS Poweruser

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    Ja, die Zahl passender Mastersstudiengänge ist doch recht begrenzt. Wenn man überhaupt das Glück hat in einen hinein zu kommen.

    Leider kein neuer Masterstudiengang, alles wieder grundständige oder aufbauende Bachelorstudiengänge.
     
  17. steffens

    steffens Newbie

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    Natürlich ist mein Hauptanliegen nicht das Geld HHS! Wir sind doch Pflegekräfte, wir lieben die Arbeit und können von unserer Nächstenliebe zu unseren Mitmenschen sehr gut leben! :-)
    Nein Spaß beiseite, primär spielt das natürlich keine Rolle.. Für mich zählt es eine Arbeit bzw. Arbeitsstelle zu finden, die mich zu 100% ausfüllt und mit der ich glücklich bis zu meiner Rente leben kann. Sekundär aber wünsche bzw. fordere ich für entsprechende Qualifikationen und Fähigkeiten natürlich auch mehr Gehalt!

    Deshalb auch mein erster Abschnitt mit der Nächstenliebe... Leider stehen wir ja (noch) dort... Wir sind die lieben Menschen mit der sozialen Ader und wollen für alle anderen nur das Beste...

    Mit dem Gesundheitswissenschaften hatte ich nur angesprochen, weil ich nicht weiß inwiefern evtl. bei bestimmten Ämtern (Gesundheitsministerium) Pflegewissenschaften gegenüber Gesundheitswissenschaften stehen und bewertet werden.

    ... Find ich super das hier schnell berufspolitisch diskutiert wird... Sehr interessantes Thema mit dem man sich eigentlich gerne beschäftigen sollte weil es so wichtig ist... Leider war dieser Abschnitt bei uns in der Ausbildung nur relativ kurz.

    Beste Grüße!
     
  18. steffens

    steffens Newbie

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    Achja bzgl. Aufnahmekriterien... Ist es an der Uni WH auch so, dass man mit einem Stipendium lediglich 2 statt 3 Jahre berufserfahrung benötigt um auch ohne Hochschulreife zu studieren?

    Beste Grüße
     
  19. Lillebrit

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    Bitte erfrage das im persönlichen Kontakt mit den Dozenten. Diese können Dir kompetent alles zu den Rahmenbedingungen und Aufnahmekriterien sagen, die im BAIPP eben etwas andres sind, als z.B. in meinem Masterstudiengang.,..
     
  20. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Also, mal ganz grundsätzlich: im Bildungsbereich darf man den benefit eines Studienganges oder einer Bildungsmaßnahme nicht rein monetär betrachten. Ich habe z.B. fünf Jahre in Vollzeit Berufspädagogik studiert, eine mehrjährige WB zur Kinaestheticstrainerin (Investitionskosten im 5-stelligen Bereich!) sowie den Master in Witten gemacht. Wenn ich jetzt als Betriebswirt Kosten und Nutzen gegeneinander aufrechnen würde, müsste man zu dem Schluss kommen: lohnt nicht! So kannst Du das aber eben nicht betrachten .... ich habe durch meinen Qualifikationsmix eine schöne, abwechslungsreiche und überdurchschnittlich dotierte Stelle an einer Schule, die in Kooperation mit der HfH auch das duale Bachelorstudium anbietet. Meine Arbeitszufriedenheit ist hoch- die Lebensqualität durch die Rahmenbedingungen ebenfalls. Es gibt also Faktoren, die monetär nicht zu erfassen sind. Wenn ich die Frage, "ob es sich lohnt" daran festmache, was ich in den letzten 10 Jahren gelernt, erlebt und getan habe, dann sage ich ganz klar: JA!

    Meine Berufsbiografie ist eine andere als Deine: Ausbildung- Berufserfahrung- Studium Berufspädagogik/Ausbildung Kinaesthetics-Berufserfahrung als Lehrkraft und Kursleitung- Studium Wissenschaft/ wiss. Projektmitarbeiterin bei KinaestheticsDE. Ich habe also schon 2 Berufsleben gehabt und war im 2. Studium Ü30; gearbeitet habe ich während des Masters als wiss. Projektmitarbeiterin mit einer 25 % Stelle sowie Stundenweise als Honorardozentin an meiner Schule. Und: wir PfleWis waren auch immer nur Wochenweise in Witten (Hotel, Ferienwohnung) und haben ansonsten zu Hause "unser Ding" gemacht. Nichts desto trotz veranschlagt das Studium ca. 40 Wochenstunden ....


    Bitte erfrag, ob das auch für ein Studium genutzt werden kann!
    Der BAIPP zielt ganz klar auf eine berufliche Tätigkeit als akademische Pflegekraft am Bett ab...Du kannst auf diesen aufbauen und Dich dann noch spezialisieren; z.B. in Richtung Wissenschaft, Management oder Pädagogik.
     
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