Unfähiger Kollege!

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von Angel20, 10.11.2011.

  1. Angel20

    Angel20 Newbie

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    hallo,

    ich weiß überhaupt nicht, ob dieses thema hier richtig ist, aber ich weiß grad nicht so genau, unter welches thema es passen könnte....
    ich brauche mal eure meinung.

    wir haben seit 5 monaten einen echt unfähigen mitarbeiter, das muß ich wirklich so sagen. er ist kranken- und altenpflegehelfer. in meinen augen hat er schon extreme pflegefehler gemacht und unsere leitung will einfach nicht handeln. wir geben ihr alles weiter, was er macht und sie sagt immer nur, wir sollen gespräche mit ihm führen, aber das bringt überhaupt nix... wir sind total genervt von dem kollegen, man kann sich überhaupt nicht auf ihn verlassen, muß ihm ständig nacharbeiten, weil er es einfach nicht gebacken kriegt, ich bekomme aber auch kein doppeltes gehalt, dass ich für ihn mitarbeite. natürlich müßen wir uns an die anordnungen von unserer chefin halten und diese gespräche immer wieder mit ihm führen, aber irgendwann ist doch auch mal gut, weil es überhaupt nix bringt. was können wir noch machen? der nächste schritt wäre betriebsrat, wir haben das in unserem team schonmal so besprochen, aber wird der was machen? können wir einfach so hinter dem rücken unserer chefin zum betriebsrat? natürlich haben wir auch angst und sorge um die gesundheit und das wohlergehen unserer bewohner....

    vielen lieben dank schon mal im vorraus.
    angel
     
  2. sunny1983

    sunny1983 Newbie

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    hallo

    also erstens frage ich mich warum ihr diese gespräche führen sollt. ist es nicht ihre aufgabe mit ihm über seine arbeit zu sprechen ???

    zweitens was verstehst du denn unter pflegefehler erzähl doch mal ein beispiel.

    ich an eurer stelle würde ihn noch mal ganz gezielt ansprechen was geht und was nicht. habt ihr ihn mal gefragt warum er sich so verhält ?? und dann würde ich ihm sagen das wenn sich nicht schnell etwas ändert der betriebsrat einbezogen wird. desweiteren würde ich paralell mit dem schon mal unverbindlich reden.

    noch ist der kollege ja in der probezeit und das unternehmen könnte sich viel stress sparen.

    grüße
     
  3. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Wie wird der Kollege eingearbeitet? Gab es während der Einarbeitungszeit Gespräche mit ihm? Wer war dafür zuständig?
     
  4. Angel20

    Angel20 Newbie

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    hey,

    ich nenne mal einige beispiele,

    - er darf keine injektionen geben, keine med. setzen und kein BZ messen. falls sowas anliegt, muß er auf der anderen station anrufen, wir sind insgesamt 3 stationen, die so bissle zusammenarbeiten, und sich dort die hilfe holen. er macht es nicht immer. manchmal sagt er den bewohnern, die die noch tropfen bekommen, dass es das heut als tabletten gibt oder das es abgesetzt wurde. wegen den injektionen kümmert er sich auch nicht immer, sagt dass er die nicht gefunden hat, obwohl seine aufgabe ist, sich nur um eine fachkraft zu kümmern, die er anruft und die kommt. er kann es auf dem dienstplan erkennen. wir haben ihm gesagt, dass die gabe von medikamenten wichtig ist, es geht da speziell und einen asmathiker, der tägl. injektionen bekommt und 2 bewohner die schmerztherapeutisch eingestellt sind und es nicht sein kann, dass er sich nicht drum kümmert.
    - wir sind geschlossenene stationen und er hat mal eine bewohnerin rausgelassen, weil er dachte die darf kurz in den keller, was wegbringen, die ist natürlich abgehauen und mußte mit der polizei gesucht werden
    - wir müßen 2mal am tag lüften, dabei machen wir die fenster in den zimmern weit auf und schließen die zimmer ab, die bewohner halten sich dann in der zeit nicht im zimmer auf und sind im tagesraum oder essen, er hatte die fenster aufgemacht, die zimmerttüren abgeschlossen, aber einige bewohner im zimmer bei geöffneten fenstern eingeschlossen, ihm wurde bei der einarbeitung mittgeteilt, dass es bewohner gibt, die aus dem fenster springen und schonmal rausgesprungen sind
    - er verteilt medizin falsch, auf ansprache streitet er es ab.
    - eine bewohnerin hatte einen epileptischen anfall, er wußte nicht was er machen sollte, hat aber auch keine hilfe geholt
    - es ist mehrfach vorgekommen, dass er im dienst eingeschlafen ist
    - einige bewohner, die sich äußern können und glaubhaft sind, haben sich mehrfach über ihn beschwert, dass er einen bewohner kalt abduscht, dann die morgenmedizin erst um 9, halb zehn verteilt und die mittagsmed um elf schon wieder und so weiter....

    einen sehr schlimmen verdacht haben wir noch, das wollen wir noch beobachten, wir wollen ihn ja auch nicht falsch verdächtigen.

    er hatte eine gute einarbeitung über mehrere wochen, hat dabei eine checkliste bekommen mit allen aufgaben, die ihm erklärt werden.... wir haben extra für ihn einen exakt genauen tagesablauf mit ca uhrzeitenangaben geschrieben, mit dem was wirklich zu tun ist und er hat eine sehr ausführliche beschreibung bekommen, was bei jedem einzelnen bewohner zu tun ist, seine vorlieben und gewohnheiten und so... aber das alles hätten wir uns sparen können, aber unsere chefin wollt es, nachdem die ersten schwierigkeiten kamen....

    er hatte mehrere reflektionsgespräche auch mit der chefin, indem ihm mehrmals gesagt wurde, was er verbessern kann und was nicht so dolle läuft, natürlich nett verpackt, dazu wurden spriftliche protokolle für ihn und für die leitung geführt.

    wir haben nun nächste woche nochmal ein gespräch mit ihm und wenn dann nicht gehandelt wird, gehen wir zum betriebsrat. wir hatten uns dort mal erkundigt, ob wir mit dran sind, wenn er pflegefehler macht...

    das schlimme ist auch noch, das er vorbestraft ist, er hat unter tabletteneinfluß einen ausflug mit bewohnern gemacht und hatte einen unfall, 2 bewohner sind gestorben, verstehe nicht wieso die hier sowas überhaupt einstellen. und er erzählt jedem von seinem unfall und zeigt sogar bilder auf arbeit rum. also in meinen augen gehört der nicht in die pflege, überhaupt nicht!!!
    aber was muß noch passieren, dass unsere chefin endlich mal handelt???
     
  5. BamBamsche

    BamBamsche Poweruser

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    Ganz ehrlich: Für mich hört sich das schwer nach: Wir wollen den unbedingt loshaben an...
    Sowas kann böse ausgehen!
    Wenn tatsächlich die ganzen Sachen vorgefallen sind, wie du sie schreibst, dann würde JEDE Chefin reagieren!
    Und was ein Mitarbeiter auf einer früheren Arbeitsstelle gemacht hat, geht euch, bei aller Liebe , nichts an! Ob er vorbestraft ist oder nicht, was genau passiert ist...Das ist alles nicht eure Sache. Wenn eure Chefin jemanden einstellt, wird sie dafür schon Gründe haben. Und vielleicht, wenns wirklich so war mit dem Unfall, wollte sie ihm eine 2. Chance geben. Und wenn er damit angibt (was ich mir nicht vorstellen kann) dann solltet ihr das vielleicht einfach mal ignorieren und nicht auch noch drauf eingehen.
    Aber wie gesagt, für mich hört sich diese ganze Geschichte sehr komisch und eher in die Richtung Mobbing an!
     
  6. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ich kann nicht verstehen, wie man einen KPH/APH offensichtlich allein im Bereich arbeiten lässt. Bekommen Bewohner nicht regelmäßig Medikamente oder BZ-Kontrollen? Warum muss dann erst noch eine GuKP informiert werden; kann man nicht im Tagesablauf festlegen, dass dafür jemand zuständig ist?

    Darf ein KPH Medikamente verteilen? Ich bin mir da nicht sicher.
     
  7. micha83

    micha83 Senior-Mitglied

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    Arbeite seit dieser Woche in einem Seniorenheim.
    Dort machen die Helfer alles.
    Wirklich alles.
    War auch leicht geschockt.....scheint aber wohl Standard zu sein.:|
     
  8. Angel20

    Angel20 Newbie

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    hey bambamsche,

    das was ich geschrieben habe, habe ich mir nicht ausgedacht, wieso sollte ich das tun. ich habe das hier geschrieben, weil ich dachte ihr könnt mir einen tipp geben, und nicht weil ich hier jemanden mobben will oder sonst was. es ist wirklich alles so passiert, wie ich es geschrieben habe. ich verstehe auch nicht, wieso nicht gehandelt wird, wir verstehen es ALLE nicht. aber ich mache mich nicht dafür verantwortlich, wenn noch schlimmere sachen passieren. ich meinen augen waren es schon pflegefehler!
     
  9. Angel20

    Angel20 Newbie

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    claudia,

    bei uns herrscht so ein personalmangel, dass sie sehr viele ungelernte kräfte einstellen. also die noch nie was mit pflege an hut hatten. die sind halt billiger, aber dürfen eig auch nix machen, außer hilfsarbeiten und auch die arbeiten manchmal allein und verteilen med und sowas.
     
  10. micha83

    micha83 Senior-Mitglied

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    hihi^^
    Vielleicht hat eure Chefin ein Verhältnis mit dem Pfleger *grins* :hicks:
     
  11. Angel20

    Angel20 Newbie

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    haha micha :-) möglich ist alles, aber ich glaube das kann ich ausschließen... naja, wir werden sehen was das nächste gespräch bringt. aber ich finde wir haben echt ne menge gemacht, um es ihm leichter zu machen, haben tagespläne und bewohnerbezogene pläne geschrieben, extra für ihn, um es ihm etwas leichter zu machen. ist das mobbing? ich denke nicht!
     
  12. Junimond176

    Junimond176 Junior-Mitglied

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    Wenn das alles so ist, wie Du schreibst(wovon ich mal ausgehe), dann muss man schnellstens was gegen diesen Kollegen tun!!!
    Ich denke nicht, daß es was bringt Kritik nett zu verpacken in diesem Fall.. Vielmehr müsste mit ihm Tacheles geredet und eine baldige Kündigung in Aussicht gestellt werden, wenn sich nicht umgehend seine Arbeitsweise und sein Verhalten ändert. Selbst wenn die Einarbeitung nicht perfekt gewesen sein sollte, wäre das keine Entschuldigung. Es gibt einfach Dinge ,die man auch ohne Einarbeitung wissen muss wie z. Bsp. korrekte Medigabe. Nach Deinen Schilderungen ist der Kollege in dem Beruf völlig fehl am Platz und eine Gefährdung für die Bewohner.Unbegreiflich, daß deine Chefin nicht handelt! Lieber eine unbesetzte Stelle, als diesen Kollegen weiter zu beschäftigen, wenn er weiter diese Arbeitsweise an den Tag legt.Ich finde nicht, daß das was mit Mobbing zu tun hat, sondern eher mit Verantwortungsbewußtsein gegenüber den Bewohnern!!!!
     
  13. opjutti

    opjutti Poweruser

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    :knockin:
    Wieviele Gespräche sollen eigentlich noch geführt werden?
    Wer war bei diesen sog. Reflextionsgesprächen anwesend?
    Hatte er bei der Einarbeitung eine feste Bezugsperson?
    Wenn nein, warum nicht?
    Gibt es ein Einarbeitungskonzept, in dem notiert wird, wie weit seine Kenntnisse sind, was ihm bereits gezeigt wurde, was er selbständig ausgeführt hat und welche Fehler er gemacht hat.
    Wer beurteilt den Kollegen? Die Chefin oder der/die MA, die ihn eingearbeitet haben?

    Du schreibst, ihr habt Gesprächsprotokolle geführt, indem die ganzen Fehlverhalten des Kollegen aufgeführt sind. Schon diese müssten, bei Vorlage der Direktion reichen, um den Kollegen entlassen zu können.
    Es muss keiner aus Mitleid mitgezogen werden, schon gar nicht, wenn Gefahr für die Patienten besteht.:gruebel:

    LG opjutti
     
  14. Angel20

    Angel20 Newbie

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    @junimond

    wir verstehen auch nicht, wieso unsere chefin nicht handelt, aber wenn nach dem nächsten gespräch nix passiert, dann gehen wir zum betriebsrat, so kann es ja nicht weiter gehen. und ich finde es schon traurig, dass einige bewohner ( die die sich äußern können ) schon angst vor ihm haben und diese bewohner sind glaubwürdig....

    @opjutti

    wir fragen uns alle, wieviele gespräche noch sein müßen, bevor endlich mal gehandelt wird, was ich auch traurig finde, immer wenn ich ein problem mit dem kollegen hatte, habe ich ihn direkt angesprochen, das und das hätte anders laufen müßen und bin aber auch gleichzeitig zur chefin gegangen und habe ihr die situation geschildert, sie sagte in dem gespräch, dass es so nicht weiter gehen kann und sie sich nun was überlegen muß, sagte dann das er erstmal auf einer anderen station arbeitet um zu schauen, ob es da besser klappt. nächsten tag war alles wie gehabt und sie hat nicht gehandelt und so ist es jedesmal, sie sagt es muß was geändert werden und nen tag später passiert doch nix. wie gesagt, ich persönlich habe ihn immer auf seine fehler angesprochen, entweder hat er mich belogen und zu anderen kollegen was ganz anders gesagt, oder er hat mich stehen lassen und ist gegangen.aber es gab auch momente in denen er es eingesehen hat, sich entschuldigt hat und sagte, es wird nicht wieder vorkommen.
    zur einarbeitung hatte er eine feste bezugsperson, die ihn in jedem punkt eingearbeitet hat, es gab eine sogenannte checkliste, auf der alle punkte draufstanden und die mußte er abzeichnen, wenn er sie verstanden und auch mal erledigt hatte und die person die ihn eingearbeitet hatte mußte ebenfalls gegenzeichnen, dass es ihm erklärt wurde. aber natürlich haben ihn die anderen kollegen auch geholfen und dinge erklärt, wenn er fragen hatte oder die bezugsperson nicht da war.
    bei den reflektionsgesprächen war die chefin und die person, die ihn eingearbeitet hat dabei, unsere chefin hat sich unsere beschwerden mit aufgeschrieben ( sie wollte es so) und ihn darauf angeblich auch angesprochen. es wurde alles schriftlich festgehalten, er bekam davon eine kopie und das original ist im büro unserer chefin. zugriff haben wir dazu nicht, und wenn man mal fragt, ob man das einsehen kann, hat sie entweder keine zeit oder vergißt es ständig...

    lg angel
     
  15. Zodac19

    Zodac19 Junior-Mitglied

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    Hallo,

    bin etwas irritiert. Arbeitest Du mit Deinem Kollegen in der Psychiatrie oder in einem Pflegeheim mit geschlossener Station.

    Habe noch nie davon gehört, dass ein Altenpflegehelfer in einer Akuteinrichtung, wie der Psychiatrie im Krankenhaus arbeiten darf bzw. kann?!

    Gruß,

    Michael
     
  16. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Also zuerst einmal ist ein Krankenpflegehelfer keine ungelernte Kraft.

    Zweitens würde ich immer noch gern wissen, weshalb die Personalplanung in diesem Haus so seltsam ist. Der KPH darf bestimmte Tätigkeiten nicht ausführen - kein Thema. Aber es ist bekannt, dass die Patienten regelmäßig Medikamente etc. benötigen. Wieso muss er da jedes Mal jemanden herbeitelefonieren? Warum wird nicht einfach festgelegt, dass dann jemand von den GuKPs kommt und die Aufgaben übernimmt?
     
  17. Angel20

    Angel20 Newbie

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    hey claudia,

    ich habe nicht gesagt, dass kph eine ungelernte kraft ist, ich meinte damit, das ungelernte bei uns eingestellt sind, als pflegeassistent.
    es ist bei uns eben so geregelt, da es nicht tagtäglich ist, dass jemand das nicht machen darf,muß sich derjenige der im dienst ist kümmern. und nicht leute von anderen stationen, denn die haben gar nicht immer so den überblick, wer im dienst ist und ob derjenige es machen darf oder nicht.... komisch ist die erzieher dürfen injektionen geben aber kph´s nicht. das verstehe ich auch nicht. die dürfen auch med setzen und kph´s nicht. weiß nicht, ob es nur bei uns so ist, oder auch woanders. wieso diese planung so ist, weiß ich nicht, es war von anfang an so....
     
  18. sunny1983

    sunny1983 Newbie

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    also der gehört in die ppsychatrie aber auf die andere seite der tür. als patient und nicht als pflegekraft !!!!!!!!!!!!!
     
  19. BamBamsche

    BamBamsche Poweruser

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    Wie kann ein Bewohner glaubwürdig sein, wenn er sich nicht äussern kann? :gruebel: Tut mir leid, aber für mich hört sich die ganze Geschichte immer noch bzw immer mehr abenteuerlich an ....
     
  20. Angel20

    Angel20 Newbie

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    die bewohner die sich äußern können, sind glaubwürdig!!! es können sich jedoch nicht alle bewohner äußern! genauer lesen wäre vom vorteil!
     
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