Umstrukturierung der Stationsbelegung sowie Personal

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Anne77, 07.12.2011.

  1. Anne77

    Anne77 Stammgast

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    Hallo Ihr Lieben,

    ich hab hier schon einige Foren durchsucht, aber irgendwie nix passendes gefunden. Ich hab auch nicht mal wirklich eine Ahnung zu welchen Forum mein Anliegen überhaupt am besten passt.

    Folgendes Problem unser Haus ist ein Haus mit Maximalversorung, wir haben (über den Daumen gepeilt) ca 600-800 Betten. Wir sind auf mehrere Standorte verteilt.

    Seit diesen Sommer kämpft der Außenstandort (Pneumologie, neumologische IMC,Onkologie,Rheumatologie & Diabetologie,ITS) in dem ich arbeite, mit niedriger Bettenauslastung und den plötzlichen Hohen Krankenstand des eingenen Personals. Die erste Maßnahme, war die Schließung der Station mit dem höhsten personellen Krankenstand, die anderen Mitarbeiter wurden im Haus bzw auf andere Standorte verteilt.

    Wir Ihr euch vorstellen könnt, kocht die Gerüchtküche auf heißer Flamme, jeder erzählt was anderes. Im Oktober kommt endlich eine Mitarbeiterversammlung zustande, wo die Pflegedienstleitung& Geschäftsleitung ihre neuen Vorstellung uns mitteilt.

    Es soll eine Umstrukturierung unseren Hauses erfolgen, da (man halte sich fest und ich find es auch einwenig frech) der Personalstand zu alt ist, was diesen HOHEN Krankenstand erklärt. Und das Personal soll bitte die Vollzeitstellen reduzieren.

    Gedacht ist jetzt folgendes:
    1. Die Stationsteam`s sollen verjüngt werden
    2. Die 6 Stationen sollen zu 3 Stationen zusammengelegt werden mit 72 Betten
    3. Die ITS bleibt unberührt, spricht bleibt alles beim allen.

    Wir mussten alle bis Ende Oktober unsere sogenannten Interessenbekundungen abgegeben haben.

    Ab 1.4.2012 sollen die Erneuerungen in Kraft treten.

    Gestern war eine Versammlung des Betriebsrat mit dem Ergebnis: "Wir wissen nichts neues, außer es gibt keine betrieblichen Kündigungen!"
    Naja schon mal was, aber da war schon im September bekannt.

    Das schlimmte an der ganzen Situation ist die ungewissenheit, auf welcher Station lande ich? Bekomme ich meinen geplanten Sommerurlaub (man will ja vielleicht in der Ferne weilen)?? Wer muss in den anderen Standort wechseln??? Was ändert sich bei den Arbeitszeiten der Teilzeitkräften???

    Die Geschäftleitung gibt erst neue Infos preis, wenn die Stationleitungen personell besetzt sind. Aber diese müssen ja erst noch ausgeschrieben werden.

    Diese Ungewissenheit macht einen echt fertig und das geht mittlerweile allen so.

    Wer hat Erfahrung mit einer solchen Umstrukturierung gemacht?? Wie ist es bei euch zeitlich abgelaufen??? Kann man den Druck auf die PDL/Geschäftsleitung erhöhen, damit endlich alle Karten auf den Tisch gelegt werden.
     
  2. Kalimera

    Kalimera Poweruser

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    Da werdet ihr wohl alle durchmüssen und Geduld haben. Meinen Erfahrungen nach sind solche Umstrukturierungen nicht mal bis zum Ende durchdacht und geplant in allen Einzelheiten, was soll Euch die GF/PDL also sagen? Ganz zu schweigen davon, dass so mancher Plan auch nochmal geändert werden muss, weil was nicht passt, nicht geht, oder man nicht alle notwendigen Infos hatte...ect. Insofern wäre es völlig sinnlos etwas bekannt zu geben, was nicht absolut sicher ist und/oder als Fakt gilt. Das würde am Ende nur mehr Unruhe schaffen.
    Ihr habt Sicherheit was Kündigungen betrifft, das ist schon mal eine Info, die sicherlich hohe Priorität hat für die viele.
    Wichtig ist nicht jedes Gerücht ernst nehmen oder sich gar darüber aufregen und/oder verrückt machen zu lassen.
     
  3. pflegede

    pflegede Junior-Mitglied

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    Und das ist auch der entscheidene Punkt an der stelle! Man sollte auch mal für Neuerungen bzw. Änderungen offen sein. Wenn man nie was ausprobiert, bleibt ja auch immer alles beim alten ;)
     
  4. Anne77

    Anne77 Stammgast

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    Ich begrüße die Umstrukturierung,sehr so sogar. Endlich werden alte einegefahrene Strukturen aufgebrochen und vielleicht ist ein wenig Platz für Neue Dinge!

    Ich möchte aber endlich auch meinen Antrag auf Fachweiterbildung einreichen, nur kann ich dies nicht, da ich entweder für die Fachrichtung Intensiv oder Onkologie eingeplant werde.

    Ich versteh nicht, wieso die Teams von der Bekanntgabe der Stationleitung abhänig gemacht wird.
    Außerdem würde es mich auch brennende interissieren, wie die PDL sich die Betreunung von 72 Patienten pro Station vorstellt. Wieviel Schwester werden Früh,Spät und Nacht abdecken???
     
  5. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    Hallo,

    UMstrukturierungen ist ein UNwort, weil es meist mit WEGstrukturierung zu tun hat.
    Kurz und knapp, VORhandenes Personal soll optimal den nötigen Stellenschlüssel (den nur die Klinikleitung, Personalrat und erst zum Schluss die PDL kennt) ANgepasst werden. Wirtschaftliche OPTIMIERUNG.

    Von Kündigung ist keine Rede, aber das ALTE Personal soll sich überlegen auf Teilzeitarbeit runter zuschrauben. Von Einstellungen, JUNGEM Personal ist nicht die Rede.

    6 Stationen = 6 Stationsleitungen und 6 stellvertretende Stationsleitungen.
    Jetzt nur noch die Hälfte, das gibt MACHTprobleme.
    Wer gibt seine Krone ab, wer das Zepter und wer will wen im Gefolge?

    Das riecht förmlich nach vorprogrammierter horizontaler Feindseligkeit.
    EIGENdezimierung, der Arbeitgeber kann sich getrost zurück lehnen, Nerven und Geld sparen. Dafür braucht man(n)/frau auch keinen Personalrat.
    Keine Kündigungen, keine Abpfindungszahlungen, Gehaltseinsparungen, keine Überstundenbezahlungen mehr, weil Teilzeitkräfte NUR Mehrarbeit leistet.

    Das da die Gerüchteküche kocht ist klar und ich denke es hilft nur eins, einen kühlen Kopf bewahren.

    Was willst Du? Wie (Voll- oder Teilzeitkraft), wo (in welchen vorhanden Fachbereich) und in DIESEM Haus bleiben?

    LG
    Claudia B.
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Warum fällt mir bei der Beschreibung des Managemnets nur ff. ein? http://www.olev.de/m/management_by.pdf : Ich würde es zwischen "Fallobst" und "Jeans" eintakten. Oder ist es vielleicht doch der Typus "Partisan"? *grmpf*

    Elisabeth
     
  7. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    :D, jo.

    Richtig (ich bin auch gerade in einer UMstrukturierung), weil Theorie und Praxis zwei Welten sind.
    Von Schreibtisch- und nur mit Zahlensicht ist es immer einfacher.
    Ein Toter auf einen Blatt Papier ist nur eine Zahl, wir in der Pflege haben sie vor unseren Augen und noch viel mehr.
    Ist wie mit Statistiken, jede Statistik ist manipulierbar und das scheinen gerade die Geschäftsleitungen der Häuser am besten gelernt zu haben.

    Manchmal glaube ich sie bekommen (Pflege)personalkopfgeld, weil sie können nur an dem Personal sparen um mit ihren "schwarzen" Zahlen nach Oben zu glänzen. Sind sie gut (KOMPETENT) werden sie bestenfalls WEGgelobt und das auch noch in Posten wo sie noch mehr Macht bekommen.

    Der ärztliche Direktor (Zitat aus dem Fernsehn, WDR; Doku.: Zunahme von Bandscheiben-OP`s :-) "ist dafür ZUSTÄNDIG dem geschäftlichen Direktor die Piorität der Patienten klar zu machen."

    In der Doku. ging es darum das viel zu viel und zu schnell operiert wird.
    Die OP kostet, der Tagessatz der Klinik wird brav von der Kasse bezahlt.
    Bei eine Schmerztherapie (Ambulanz), KG ect. verdient das HAUS nur sehr wenig.

    Könnte ich mich wegkringeln, WO stellt der Direktor FÜR seine GehaltsabrechnungsZUlagen Ansprüche? Bei dem geschäftlichen Direktor.
    Wer überprüft das?

    Zurück zur UMstrukturierung (die Spreu vom Weizen trennen):

    Mein neues Mantra in manchen Situationen.

    Ich habe die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
    (Manche Dingen "wollen nicht" geändert werden).
    Den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
    Die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Für Anne77:
    http://www.metacafe.com/watch/1146809/zieh_deinen_weg_lied_10_herbert_groenemeyer/

    LG
    Claudia B.
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    In welcher deutschen Chirurgie wird denn noch nach Tagessätzen vergütet? Die rechnen meines Wissens alle nach DRG ab.
     
  9. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Das hat man bei uns vor über 2 Jahren gemacht.
    Aus 2x36+x, wurde 1x72+x (+x steht für die permantenten Flurbetten, 8 insgesamt sind kein Problem)
    1 Leitung, 2 Stellvertreter
    ellenlanger Dienstplan, viele Köpfe, überproportional Teilzeiten

    Besetzung, hätten wir jetzt keine Stroke, nur "Normalstation":
    im FD jew. für die 1/2 Gruppe 1 Leitungsdienst und 3 Pflegekräfte,
    im SD häufig 2 Pflegekräfte, ab und an auch 3
    im ND 1
    Schüler und Praktikanten kommen noch dazu (aber nicht in jeder Schicht)
    eine zeitlang wurde vermehrt auf kurze Dienste gesetzt
    früh von 8-12 oder spät von 16-20 Uhr, als Puffer an sich nicht schlecht, die Idee

    mal wird man hier eingeteilt dann wieder dort
    eine Markierung im DP zeigt an wo man arbeitet
    gute Strukturen - werden noch vermisst
    die Folge zunehmend Ausfälle, Unzufriedenheit.
    Man soll sich gegenseitig helfen, wo grad die größere Not ist, das klappt aber nur seltenst. Jeder hat seine Not.

    Es wurden leider Gottes nicht alle in der Stroke (eingebettet auf 1 Station) eingearbeitet .
    Einige können es nicht, manche trauen es sich nicht zu, ein paar machen es nicht, einzelne müssen es auch nicht.

    Fällt für die Stroke jemand aus - hat man weniger Möglichkeiten.
    Anstatt die Probleme wirklich anzugehen, tolerierte man fast alles, inzwischen
    - ist es eh voll wurscht -
    ab Januar läuft's wieder komplett anders

    so einfach wie man es dachte, aus 2 mach 1, ist es halt doch nicht:kloppen:

    Es ist ein ständigen Kommen und Gehen geworden,
    es ist schwieriger geworden Personal für unsere Abteilung zu gewinnen, bzw. zu halten
    "gefühlt" ist auch "uns're" Gebärfreudigkeit deutlich angestiegen:smlove2:
    mehr Einsatz von Springern - weil man irgendwann auch keinen Bock mehr hat den Dauermist mitzumachen


    "immer die Gleichen die nicht einspringen wollen"
    hick-hack:kloppen:
    "bei denen wird ja nix gearbeit":kloppen:
    "wir haben so viele A3er, die andern viel weniger":kloppen:
    "warum kriegen wir den Zugang, die haben doch viel weniger zu tun.."
    :kloppen:
    Aber gut, Läster- Motz- und Maulweiber - gibt's immer.:verwirrt:


    ich nehm mal an, wenn man alle durcheinanderwürfelt und was komplett neues rauskommt - läuft es besser

    nimm's mal einfach als Beispiel wie's nicht laufen sollte :mrgreen:
     
  10. herzchen2508

    herzchen2508 Senior-Mitglied

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    sorry für off-topic...aber

    @ amazaliwa : die "Neuro´s" sind doch irgendwie immer gleich. Ich hab immer das Gefühl,du sprichst mir aus der Seele wenn du was über deine station schreibst!!! :hicks:
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    War Projektmanagmenet net Ausbildungsinhalt bei den Leitungslehrgängen bzw. den Managementstudiengängen? Scheint irgendwie net so richtig vermittelt worden zu sein. Anders lässt es sich wohl kaum erklären, warum so viele, z.T. auch sehr gute, Ideen gegen den Baum gefahren werden.

    Elisabeth
     
  12. Kalimera

    Kalimera Poweruser

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    Aus sicherer Quelle kann ich Dir berichten, dass sich die Art und Weise von Umstrukturierungen nicht nur auf die Pflege/das Krankenhaus/den Gesundheitsbereich beziehen.
    Die Umsetzung theoretischen Wissens in die Praxis macht vierlerorts/in vielen Unternehmen ebensoviele Probleme.
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Dann fragt sich, wo klappt es und wo kann man etwas lernen. Oder anders: warum klappt es net? Liegt es daran, dass auch außerhalb der Pflege der Satz: es war so, es ist so, es wird immer so sein- gepflegt wird?

    Elisabeth
     
  14. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Die Organisationstheoretiker halten dies für einen der Punkte, die dazu beitragen.

    Ist sehr interessant das Ganze, aber leider recht deprimierend. Du weißt mehr darüber, warum ein Projekt scheitert, als darüber, wie Du es zum Laufen bringst.

    Ich halte Veränderungen nämlich nicht per se für schlecht. Überlegt doch mal: mangelnde Belegung, dadurch finanzielle Verluste, hoher Krankenstand, überalterte Teams - man kann doch nicht einfach so weiterwurschteln wie bisher und hoffen, dass sich die ganze Geschichte von selbst erledigt. Die Führung muss reagieren.
     
  15. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    Dazu muss aber auch erstmal "der" Führung (meist der ärztliche Direktor und die geschäftliche Direktor) klar sein was eine PDL leisten soll. WIE, mit wem, WAS ect.

    Dazu gehören "realistische" Pläne:

    - bekannter Stellenschlüssel (Planung vom Dienstplan, FD, SD, ND,
    Springer)
    - ANsprechpartner
    - Aufgabenverteilung, Zeitabläufe (zum Beispiel RR-Messung von XYh
    bis YXh, Medikamentenausgabe...) ect.
    - Eine klare Vorgabe (nicht jeder wurschelt so wie er meint vor sich hin).
    - TEAMbesprechungen

    Bei uns scheitert viel daran das jeder meint es machen zu können wie er will. Frage ich: "Wie handhabt ihr das jetzt?" Ich bekomme eine Antwort. Ich mache das dann so und prommt ist eine andere Kollegin in einem anderen Dienst am meckern. "Wir, machen das jetzt aber so und so."
    Sage ich: "Hm, mir wurde aber gesagt....." "Ach, die. Wir machen das so wie wir wollen und wie jeder es für richtig hält." Tolle Wurst, kann ich nix mit anfangen. Frage ich: "Wer ist jetzt dafür Verantwortlich und weiß wie es laufen soll? "Keiner, WIR ALLE!" Super!!! Alle laufen rum, alle reden, alle DISKUTIEREN sich auf den Kanaldeckel schwindelig zum Beispiel über ein drissdrisseliges Regal, was angebracht werden soll, aber nix PRODUKTIVES geplantes kommt dabei raus. Arbeit lauf weg, ich komme (nur wann sach ich dir nich).

    Besprechungen gibbet nich, bei der Arbeit ist es wie es bei den drei Affen läuft:
    Nix sehen, nix hören und blos nix sagen.

    Wohin das Klavier? ICH trage die Noten!!!!!

    Claudia B.
    PS: DAS Regal hängt immer noch nicht.
    Sollte von Euch ein armes Menschenkind mit einem Regal auf den Schultern begegnen und es weiß nicht wohin, schickt es bitte zu unseren HANDwerkern (DIE sollen es schon seit drei Monate anbringen), danke.
     
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