Umkehrisolation bei Stammzelltransplantationen und Hochdosischemo's?

Dieses Thema im Forum "Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen" wurde erstellt von narde2003, 06.11.2006.

  1. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

    wie führt ihr hier die Umkehrisolationen aus?

    Es gibt Stationen die selbst die Bücher und Zeitungen der Patienten sterilisieren, bevor diese gelesen werden dürfen, das Personal trägt sterile Kittel.

    Es gibt aber auch Stationen, die sagen, das ist alles unnötig, ein Mundschutz reicht aus, sonst normale Dienstkleidung und Umkehrisolation ist sowieso Quatsch.

    Ich freue mich auf eure Antworten.

    Sonnige Grüsse
    Narde
     
  2. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Hi Narde,
    Isolation oder Umkehrisolation ist nicht immer die selbe.
    Bei KMT Pat. wird selbst die Wäsche sterilisiert, das Essen besonders keimarm zu breitet und die Bücher sterilisiert (eigentlich alles was in das Zimmer des pat. soll), sterile Kittel und Handschuhe beim betreten des Patientenzimmers für das Personal, Besucher dürfen nur durch die Scheibe und per Telefon kommunizieren.

    Bei den "normalen" leukozytenfreien Pat. ist oft ein 4-Bettzimmer ausreichend, spezielles Essen und das "Anleiten" des Patienten was er darf und auf was er besonders achten muß. Die Zeitungen gehen auf dieser Station nicht durch die Zimmer, da habe ich noch nie einen Zeitungsständer gesehen, auch sind Papkartons (z.B. Infusionskartons) dort nicht erwünscht (Aspergilluswohnstätte).
    Personal muß beim bereten des Zimmers einen Mundschutz tragen und bei Tätigkeiten am Patienten einen Einmalschutzkittel, Handschuhe, Händesesinfektion usw.

    Sonne wo??
    LG Tobias
     
  3. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Tobias,

    ich schreibe nicht von "normalen" Umkehrisolationen, sondern von den Isolationen wie sie auf bei den Stammzellstationen gemacht werden. Wir führen dort auch unsere Hochdosischemo's durch, als Vorbereitung für die Transplantation.
    Patienten liegen hier im Überdruck, trotzdem dürfen sie bei uns Zeitungen und Bücher lesen, ohne dass die sterilisiert werden.

    Wir verzichten auch auf einen sterilen Kittel.

    Sonnige Grüsse - sie scheint in München:trinken:

    Narde
     
  4. Stern32

    Stern32 Poweruser

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    Hallo,

    ich kenne es von meiner Ausbildung so das Pat. die zur Stammzelltranspalntation vorbereitet wurden ein Einzelzimmer mit Schleuse hatten.
    Wir als Pflegende haben uns dort Kittel übergezogen Mndschutz und Haube und darunter trugen wir unsere normale Arbeitskleidung.
    Das Essen wurde so Keimarm wie möglich geamcht und nur bei sehr anfälligen Pat. wurden Zeitungen und Bücher ebenfalls Keimarm gemacht.

    GrußTinaG.
     
  5. dancing queen

    dancing queen Newbie

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    Onkologie (KMT), jetzt in der Weiterbildung PiO
    Hallo!
    Zu diesem Thema gibts verschiedene Studien auf die sich die Kliniken dann berufen.
    Ich arbeite auf einer KMT- Station. Früher wurde dort alles sterilisiert was in die Patientenzimmer kam, jede Kleenex- Box und Nierenschale. Mittelrweile, aufgrund von Studien, wird das nicht mehr gemacht.
    Pflegepersonal und Besucher (max. 3 Personen) müssen Kittel und Mundschutz über der Bereichskleidung tragen.(Kindern und infektiösen Menschen ist der Zutritt natürlich verboten)
    Das Zimmer ist mit Überdruck- Filter- Systemen ausgestattet. Jeden Tag Desinfektion des gesamten Zimmers.
    Pat. müssen täglich duschen (wasserfilter vorhanden), VW ZVK/ Brovi, frische Kleidung (bei 60°C zu waschen).
    Nahrung keimarm, mind. 2Minuten in die Mikrowellle (wenn die Pat. überhaupt essen). Dinge wie Nüsse (weil Pilze drin sein können) und alles was nicht geschält oder gekocht werden kann, ist verboten!
    Bücher, Magazine, ... müssen neu sein und sauber. Spielzeug wird vorher wisch- desinfiziert.
    Mehr fällt mir grad nicht dazu ein!

    LG, dancing queen
     
  6. caesar69

    caesar69 Gast

    Knochenmark Transplantationszentrum an der Universität Mnster

    Hallo!
    Wir sind dann wohl die Letzten Mohikaner der Sterilpflege.
    Wir betreuen Erwachsene und Kinder auf einer Station. Alle Zimmer haben Vorschleusen. Alle Patienten liegen einzeln.

    Die o. g. Prozeduren mit der sterilisierten Wäsche etc. findet bei uns bei den erwachsenen Patienten noch statt. Das nennt man Sterilpflege. Wir machen das ab Tag 0, d.h. Tag der Transplantation.
    Vorher gilt Umkehrisolation. Wenn die Pat. vor der Transplantation durch die Konditionierung keine Zellen mehr haben, ziehen wir Kittel, Handschuhe und Mundschutz an. Die Ernährung ist sowieso keimarm nach KMT-Richtlinien.
    In der Sterilphase wird alles, was sterilisierbar ist, sterilisiert bevor es in's Zimmer kommt. Pflege,Ärzte,Besucher,Reinigungspersonal müssen sich dann steril anziehen: Kittel und Handschuhe. Mundschutz und Haube sind unsteril, auch die Kleidung unter dem Kittel und die Schuhe. Damit darf man im Zimmer außer dem Fußboden nichts berühren.

    Die Sterilpflege genau zu beschreiben, führt hier zu weit. Manche von Euch kennen sie ja noch.

    Die Kinder bleiben umkehrisoliert, da fast immer ein Elternteil mit im Zimmer ist.

    Der neueste Stand der Studien besagt, dass Sterilpflege nicht mehr unbedingt notwendig ist. Unser Chefarzt hält an ihr fest, da er die guten Ergebnisse auch auf sie zurückführt.
    Ist heutzutage dann wohl eher eine philosophische Frage, ob man Sterilpflege noch macht. Und natürlich eine Kostenfrage.

    Viele Grüße aus Münster!
     
  7. Kittelbiene

    Kittelbiene Newbie

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    Ich arbeite auf einer Hämatologischen Intensivstation (haplo, allogene Transplantationen...) Also was hier alles so steht... so läuft es bei uns nicht mehr wirklich. Unsere Patienten sind auch alle in Einzelzimmern.
    Wir haben unsere normale Arbeitskleidung an und müssen bei betreten des Patientenzimmers keinen zusätzlichen Kittel tragen, lediglich einen Mundschutz und Händedesinfektion ist erforderlich. Nur bei Patienten mit Infektionskrankheiten während Aplasie etc. müssen wir zu UNSEREM Eigenschutz einen zusätzlichen Kittel tragen und Handschuhe. Angehörige können direkt beim Patienten sein und müssen ebenfalls nur Mundschutz tragen.
    Mit dem Essen und einer speziellen Filteranlage im Zimmer handhaben wir das genauso. Die Bücher und Zeitschriften werden nicht sterilisiert!
    Wäsche wird bei 60Grad gewaschen, aber auch nicht sterilisiert.
    Die Patienten müssen täglich in Aplasie eine Ganzkörperwäsche (duschen oder waschen am Waschbecken) betreiben und täglich die Bettwäsche wechseln und bei Regeneration (über 500 Granulozyten) das alles 2tägig.
    Das ist so mal grob gesagt das was wir so beachten. Eigentlich schon fast! wie auf einer "Normalstation".
     
  8. Nutella Woman

    Nutella Woman Poweruser

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    Kommt aber immer auf den Chefarzt und seine Vorstellungen der Isolation an. Kenne es aus Essen, dass das volle Programm gemacht wird (Sterilisation für Wäsche, Essen; tägliches Wannenbad; nur neue Bücher, Zeitschriften auch in den Steri). Je nachdem, was die Chefs wollen wird halt in den unterschiedlichen Standorten isoliert.

    Grüße von der Ex-KMT Schwester,
    Nutella Woman
     
  9. caesar69

    caesar69 Gast

    Vielleicht lässt Du uns wissen, WO Du arbeitest?
     
  10. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Hallo ,

    es timmt nicht , dass nur in noch in Münster "Sterilpflege" durchgeführt wird...in Essen auch ! Und auch da wird alles durch den Steri gejagt ,was eben so geht , soll heissen ,Essen , Zeitungen , gebrauchte Bücher , Post , Kleidung , Handtücher , Bettwäsche , Tempo`s , Damenbinden und eben wirklich alles , was den Steri überlebt ! Unsere Patienten liegen alle allein in einem speziell klimatisierten Raum mit entsprechender Vorschleise , es darf nur ein Besucher in das Zimmer , der Rest muss draussen vor dem Fenster hocken und kann sich mittels Gegensprechanlge mit dem Patienten unterhalten . Wir tragen Bereichskleidung und beim Betreten des Patientzimmers ziehen wir einen sterilen Kittel über , Munschutz eh , Haube natürlich auch und sterile Handschuhe . Das Zimmer wird täglich mittels Wischdesinfektion gereinigt , wobei alles abgewischt wird , was im Zimmer ist , Wasserflaschen , Essbares , Komressen , offene Tempo`s usw , verbleibt max.24 Stunden im Zimmer . Der Patient selbber muss tgl.Duschen oder Baden , zuerst zur Hautdesinfektion mit Manipur , anschliessende Pflege mit Linola-Ölbad und danach eincremen mit Linola-Fatt . Infusionsleitungen werden komplett alle 3 Tage gewechselt , AB-Leitungen nach jedem Lauf , Leitungen , die nur für ein paar Stunden genutzt werden (z.B. Fette ) werden tgl. erneuert , ebenso ZVD-Systeme u.ä. Bilder sind nur in laminierter Form oder hinter Glas erlaubt , plüschige Glücksbringer werden hinter Folie verbannt . Der ZVK der Patienten liegt offen , also nix Pflaster und wird 3xtgl desinfiziert . 4xtgl Mundsplg mit Beta , 4xtgl Ampho schlucken , die Damen erfreuen sich am Abend noch an der Canesten--Creme...
    Noch Fragen ??? Stehe gern Rede und Antwort:mrgreen:

    Eine , die es wissen muss:knockin::knockin:
     
  11. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Kannst Du mir den Sinn dieser Maßnahme erklären? Warum nicht einfach steriler Folienverband und Inspektion der Einstichstelle? Ist ein offen liegender ZVK keine gute Eintrittspforte für Keime?
     
  12. cosmopolitan

    cosmopolitan Junior-Mitglied

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    Mich würde interessieren, wie hoch die Infektionsrate bei der Sterilpflege ist.

    Ich arbeite auch in der Onkologie und wir handhaben es ähnlich wie Kittelbiene oder dancing queen, grob geschätzt bekommen aber auch 8 von 10 neutropenen Patienten eine Infektion.

    Wie ist sind eure Erfahrungen?
     
  13. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Zum einen haben die Patienten erfahrungsgemäss eine sehr empfindliche Haut nach Hochdosischemo oder Ganzkörperbestrahlung , ausserdem treten früher oder später Zeichen einer Haut-GvHD auf , was die Haut noch einen Tacken empfindlcher macht..das Abziehen eines Pflasters ist dann sowohl für den Patienten als auch für die Schwester eine Tortur .
    Auserdem kann man einen angenähnten ZVK wohl niemals so 100% verkleben , dass kein Raum darunter bleibt für Keimansammlung ( Haut=grosser Keimträger) .Die Erfahrung zeigt , dass die meisten Patienten mit einem ZVK durch die gesamte KMT-Zeit kommen...kann also nicht ganz so verkehrt sein , wie es bei uns gehandhabt wird:mrgreen:Wichtig ist allerdings eine wirklich 100% ZVK-Pflege...sonst hat man die dicken Infekte !!!
    Was ich eben noch vergessen habe zu erwähnen , natürlich haben alle Wasseranschlüsse im Patientenzimmer einen Wasserfilter , wobei das Leitungswasser ausschliesslich für die Körperpflege gedacht ist . Für die Mundpflege wird steriles Wasser gebraucht...


    :knockin::knockin:
     
  14. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Bei vielen Patienten treten Infekte auf , deren Erreger "mitgebracht"werden , soll heissen , wenn die Pat. in der Aplasie sind , kommt oft das zu Tage , was sie eh schon im Körper hatten...Viele kommen schon mit Pilzinfektionen o.ä. ! Viele haben ja schon etliche Chemo`s hinter sich und waren aplastisch , sie gehen dann nach Hause , liegen auf "normalen"Stationen , gehen spazieren und fangen sich dann irgendwas ein was dann während der ca. 14-tägigen Aplasie freie Bahn hat . Natürlich ist es nicht ausszuschliessen , dass sie sich auch während der KMT-Zeit etwas einfangen (trotz steriler Pflege bleibt ein Restrisiko )Pneumonien sind nicht selten , Herpes-Infekte auch nicht....die Patienten bekommen ein sehr grosszügiges Antibioseschema...aber alles verhindern lässt sich auch dadurch leider nicht...

    :knockin::knockin:
     
  15. Nutella Woman

    Nutella Woman Poweruser

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    @mutters-kind: *give me five* Habe vor 2 jahren auch mal für ein paar Monate dort gearbeitet... Und kann deine Aussagen nur bestätigen!
     
  16. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    :gruebel::gruebel:na , dann müssten wir uns ja kennen:mrgreen:
     
  17. Nurse_on_ice

    Nurse_on_ice Senior-Mitglied

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    Hallöchen Mutters-Kind *übrigens toller Name ;) *

    Wenn Ihr alle Ableitungen so oft wechselt, was ich natürlich verstehe, was macht ihr denn dann mit ggf. liegenden Dk´s?

    Wechselst Ihr die auch so oft?

    Edit: Ich weiss ist bestimmt eine sau dumme Frage... aber interessiert mich eben :D :D :D
     
  18. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Nö , ist keine dumme Frage:-)

    BDK`s oder sonstige Zugänge wechsek wir nach Hersteller-Angaben , wenn nichts anliegt , wie z.B. Fieber , CRP Anstieg ( wenn ein Wechsel der Antibiose nichts gebracht hat). Sollte das der Fall sein , dann wechseln wir ALLE Zugängen am Patienten ( auch den ZVK , Shaldon usw.):knockin::knockin:
     
  19. Nurse_on_ice

    Nurse_on_ice Senior-Mitglied

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    Dankeschön ;)
     
  20. caesar69

    caesar69 Gast

    Da waren es zwei.
    Ich glaube, es gibt noch ein drittes Zentrum, das Sterilpflege macht. Würzburg?
    Das war's dann.
    Die konditionierten Patienten nach Stammzelltransplatation sind derartig hoch gefährdet, sich zu infizieren, dass es letztendlich keine absoluten Schutz gibt.
    Im Sterilzimmer bleibt der Boden ja auch unsteril. Da darf man nichts anfassen, aufheben o. ä., nur mit den Füßen rauskicken.
    Ein Sterilzimmer ist also die extremste Form der Umkehrisolation, jedoch kein steriler Saal wie ein OP.

    Danke, mutters-kind, für die guten Ausführungen! Sehr gut erklärt. :rocken::klatschspring:
     
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Umkehrisolation Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen 14.10.2006

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