Umgang mit Ekel

Dieses Thema im Forum "Wundmanagement" wurde erstellt von QM2, 02.12.2009.

  1. QM2

    QM2 Newbie

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    Hallo!

    Übermorgen werde ich bei uns auf der Station aus gegebenem Anlass einen kleinen Vortrag zum Thema "Ekel" durchführen.
    Dazu wollte ich dem Team auch ein paar Ideen aufzeigen, wie z.B mit sehr übelriechenden Gerüchen umgegangen werden kann.
    Zum Beispiel Rasierschaum und löslichen Kaffee zusammen mischen (bindet den Geruch), Zündholz anzünden und gleich wieder auspusten (Schwefel bindet den Geruch)...

    Habt ihr noch weitere "Geheimtips"?

    Danke im voraus, QM2
     
  2. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Bildungsmanagement Bereich chronische Wunden
    Chlorophyll-Lösung auf Wundverband als "Geruchsfilter".

    LG
    Trisha
     
  3. Stina89

    Stina89 Junior-Mitglied

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    Hey :-)
    Ich stehe noch relativ am Anfang meiner Ausbildung und habe mich letztens schon arg vor dem Geruch des Stuhls eines Patienten mit Noro-Virus geekelt. Ist das normal, dass man sich ekelt, oder zeigt es mir, dass ich für den Beruf evtl. doch nicht geeignet bin?

    Liebe Grüße
     
  4. Maniac

    Maniac Poweruser

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  5. Neuron

    Neuron Stammgast

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    Ja, mal das besondere Verhalten von Hauskatzen in so einer Sache ansprechen und auf humanoide Verhaltensweisen hin genauer untersuchen (lassen).

    Mit anderen Worten: Jeder kennt es, jeder hat es schon gesehen und gerochen bei sich selbst... also was soll der Vortrag?

    Es ist zwar heute noch nicht Weihnachten, na ja, bei Neugeborenen ist es ja noch nicht so heftig!
     
  6. Sis

    Sis Newbie

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    Bei schlimmen exulcerierenden Tumoren, z. B. im Mundboden, hat uns die Salbei-Räucherung geholfen. Dabei werden ein paar Blätter getrockneter weißer Salbei auf glühende Kohle gelegt, verascht, und anschließend kurz und kräftig gelüftet --- für eine gewisse Zeit ist die Raumluft dann sehr "sauber". Eine andere Hilfe ist Pinimenthol unter die eigene Nase, bzw. in den Mundschutz.
    Aber ganz wichtig ist mir noch diese Bemerkung in Richtung Stina89: Nein, dein Ekel ist ganz bestimmt kein Zeichen für Berufsungeeignetheit!!! Jede Pflegekraft hat so ihre "wunden Punkte": beim einen ist es Erbrochenes (bei mir z. B.), beim nächsten Stuhl oder Wundsekret oder Schleim oder oder oder ... Ekel ist eine vollkommen natürliche und sinnvolle Reaktion des Körpers, um uns vor bestimmten Dingen zu schützen (z. B. verdorbenes Essen). Also durch den Mund atmen und weitermachen :roll: !
     
  7. sitony

    sitony Junior-Mitglied

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    ambulante pflege
    hallo,
    man sagt,der mensch ist ein gewohnheitstier.aber es gibt sachen,da gewähnt man sich nie dran.ich bin seit 24 jahren in der pflege,hab mich an vieles gewöhnt,aber erbrochenes??8Oda gewöhn ich mich nie dran.ich mach es zwar weg,wenn ich muß,aber ich würge am laufenden band,hab tränen in den augen.ich bin in der ambulanten pflege,war vor ein paar wochen bei einem mann,er saß mit wacholder im bett,weil ihm übel war.auf einmal sagte er zu seiner frau,sie solle einen eimer holen,weil er "****en"müßte.die frau sagte nur"ach quatsch,das mußt du nicht".er sagte,daß er dann auf den boden ko...!und er tat es.
    ich muß sagen,daß ich aber auch panik davor habe,wenn ich mich übergeben muß,bei magen-darm-grippe.wenn die im umlauf ist,fange ich immer sofort an klosterfrau melissengeist zu nehmen.ich rede mir dann ein,daß das zeug von innen desinfiziert und jegliche keime abtötet:sbaseballs:.
    gruß,sitony
     
  8. Stina89

    Stina89 Junior-Mitglied

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    Gesundheits - und Kinderkrankenpflegerin
    Akt. Einsatzbereich:
    Neonatologie
    Danke für eure Antworten!Das beruhigt mich total... :-)Ich hab mir schon totale Sorgen gemacht, dass ich mich vllt. falsch entschieden habe, weil es grade jetzt am Anfang alles so neu ist und man sich ja auch erstmal an die Schule und den Schichtdienst gewöhnen muss, aber das kommt auch mit der Zeit, oder?
     
  9. QM2

    QM2 Newbie

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    Chirurgie/ Orthopädie
    @ Stina89: Ich bin auch noch nicht so lange in der Pflege tätig und auch noch in der Ausbildung und habe mich an viele Sachen noch nicht gewöhnt, das kommt schon noch mit der Zeit!

    @ Neuron: Die Situation, die sich für uns Pflegende präsentierte, war für uns alle sehr belastend, und ja, ich finde es wichtig, dass dies auch thematisiert wird! Wir sind auch nur Menschen und haben Empfindungen und Gefühle, die wir nicht einfach abstellen können.

    @ all: Besten Dank für eure Tips, was mir schlussendlich recht gut geholfen hat war ein simpler Mundschutz mit ein paar wenigen Tropfen Aromaöl, es hat dann immer so herrlich nach Mandarine gerochen...

    Liebe Grüsse und frohe Festtage, QM2
     
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