Ultrafiltration bei Fresenius Multifiltrate CiCa

Dieses Thema im Forum "Dialyse" wurde erstellt von bussi-jaz, 07.01.2010.

  1. bussi-jaz

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    Wie funktioniert das physikalische Prinzip des Wasserentzuges bei der Fresenius Multifiltrate CiCa??
     
  2. Trockengewicht

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  3. bikerin

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    HI

    Ultrafiltration: ist der durch eine druckdifferenz erzwungene durchtritt einer flüssigkeit durch eine membran
    (nurmal so zu deiner überschrift)

    und dann kann man bei der multifiltrate ja auch noch einstellen was man möchte:

    CVVH (Hämofiltration = konvektiver stofftransport = konvektion ist der durch die strömung eines lösungsmittels bewirkte teilchentransport)

    CVVHD (Hämodialyse = prinzip diffusion = bewegung eines gelösten stoffes von dem ort der höheren konzentration zum ort der niedrigeren konzentration)

    CVVHDF (Diafiltration = konvektion & diffusion)

    bei der CVVH wird das blut mit druck durch den filter gepumpt und das führt zur ultraflitrationsmenge,
    je nach einstellung kann man 8 bis 30 liter / 24h entziehen.
    nachdem das dann im intravasalen volumen fehlen würde, wird dem gereinigten blut bevor es der patient wieder bekommt die substitutionslösung (e´lyte & wasserersatz) zugefügt

    und wenn man nun z.b. dem gerät sagt, das es dem patienten 10 liter entziehen soll, man aber nur 8 liter zuführt
    dann hat man dadurch ne minusbilanz von 2l in 24h
    oder 10 liter entziehen aber nur 6 liter zurückgeben - macht minus 4l in 24h

    ich hoff das war das was du wissen wolltest :daumen:


    oder einfach bei fresenius auf der homepage in der dialyse spalte surfen :spopkorns:
    Fresenius Medical Care Internet - Dialyse Kompakt

    achja, und CiCa bezieht sich ja nur auf die antikoagulation -
    blutgerinnung ausschließlich im extrakorporalem kreislauf (und nicht im patienten)
    wenn das blut aus dem patienten kommt wird ihm citrat zugesetzt (bindet sich am gerinnungsfaktor IV (=calcium) ) dadurch unterbindet man die gerinnungskaskade und somit findet keine gerinnung statt
    bevor das blut nun wieder in den patienten fließt gibt man im calciumchlorid hinzu und nachdem es in der leber verstoffwechselt wurde setzt die gerinnung wieder ein
    (was z.b. bei leberfunktionsstörungen beeinträchtigt ist)


    :-?
    ich hoff es war nicht zuviel und zu unmständlich geschrieben
     
  4. bussi-jaz

    bussi-jaz Stammgast

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    hey, voll lieb von die die erklärungen, bissel hast mir auch geholfen, allerdings ist mein problem nicht wie ich dialysier ( hab 2 jahre in ner dialyse gearbeitet) sondern ich versteh einfach das prinzip des wasserentzges bei der multifiltrate nicht ( cica hab ich nur geschrieben, damit alle wissen dass es sich um cvvhd handelt, ist laut meinem mentor unter cica modul immer so)wir haben meist einen blutfluss von 100, dialysatfluss von 2000 und ultrafiltration von 100-max.150ml/h und irgendwie versteh ich die maschine nicht. wir hatten im zentrum die genius und fresenius 4008 ,da hab ich alles gecheckt aber auf intensiv ist alles anders....kann mir jemand auf die sprünge helfen.....
     
  5. bikerin

    bikerin Newbie

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    ok, geschnallt

    **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt**

    schau mal auf seite 4 von dem dokument das untere bild an (flußschema)

    hilft das weiter?

    in der dialyse werden ja "nur" die harnpflichtigen substanzen entzogen und das gefilterte blut bekommt der patient wieder komplett zurück (mal etwas "grob" gesagt)

    und auf intensiv entziehst du halt nicht nur die harnpflichtigen substanzen sondern auch noch flüssigkeit
    und nachdem dann ja nich mehr viel beim patienten landen würde, gibt man halt einfach nur die gewünschte menge die man zuführen möchte hinzu
     
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