Überstundenfrei und Rufdienst

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Skusa, 07.04.2014.

  1. Skusa

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    Hallo,ich arbeite seit 14 Jahren im Herzkatheterlabor ,habe vor 2Monaten eine neue Stelle im Kreiskrankenhaus angetreten.Ich habe 2 Tage in der Woche Überstundenfrei und anschließend Rufdienst,d.h.ich kann nach "Feierabend "zusätzlich zum Dienst geholt werden,ist das rechtens?Zumal ich ins Minus gefahren werde,kann ich mich dagegen wehren ?Ich arbeite voll,also 38,5 Stunden die Woche und habe alle zwei Wochen eine volle Woche Rufdienst also ca 14-18 Rufdienste im Monat,was aber von der Klinik sehr gut vergütet wird.Ich möchte nur wissen,ob es geht nach Überstundenfrei noch Rufdienst zu machen,danke
     
  2. amezaliwa

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  3. Skusa

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    Hallo,ich wusste es vorher,es ist viel aber machbar.An einer Lösung wird gearbeitet,es müssen 2 Pflegekräfte im Rufdienst sein,da sonst das Leben der Patienten gefährdet ist,da die Assistenzärzte zu D.... zum Arbeiten sind,da das Herzkatheterlabor ziemlich neu aufgezogen wurde.Die Bezahlung ist sehr gut.Mich ärgert nur das Überstundenfrei mit anschließenden Rufdienst,aber so wirklich habe ich die Antwort darauf nicht gefunden,muss mich noch mal mit meinem Oberösi auseinandersetzen,denn frei ist frei und nicht noch Rufdienst,da ja prinzipiell Arbeit anfällt in diesem Bereich !
     
  4. hexe1070

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    Wenn prinzipiell Arbeit anfällt, sollte mal geprüft werden ob das überhaupt noch unter Rufbereitschaft fällt oder nicht eher als Bereitschaftsdienst gewertet werden müsste.

    gruss Hexe
     
  5. Skusa

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    Da ich noch in der Probezeit bin,werde ich mich erst mal zurückhalten,aber es ist Besserung in Sicht ! Mich stört das Überstundenfrei mit Rufdienst und dabei noch Minusstunden,ich arbeite nicht gerne auf Pump,darf dass von der Stationsleitung einfach so angeordnet werden,ohne den Arbeitnehmer zu Fragen,ob eine Einwilligung vorliegt,meine Freizeit gehört zu meiner Privatsache und sollte mir nicht vorgeschrieben werden
     
  6. narde2003

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    Der Tag an dem du Überstundenfrei hast ist wie Urlaub zu sehen - da kannst keine RB leisten. Würde unser System nicht zulassen.
    Die Minusstunden entstehen nur wenn du nachts nicht die Ruhezeit (5,5 Stunden).

    Wie fähig ein Arzt dabei ist oder nicht steht in der Sache nicht zur Diskussion - diese Grundsatzdiskussion musst du mit deinem AG führen.
     
  7. Bluestar

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    Was heisst denn "anschliessend" ? Am selben Tag oder wie ?
     
  8. amezaliwa

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    Was ich auch nicht ganz check: DU machst 14-18 RD, einen halben Monat bzw. etwas drüber
    1 andere PK deckt den restlichen Monat ab - korrekt?
    DAS wär schon knapp bemessen, auch wenn die Abteilung bei Euch noch im Aufbau ist.
    Jeder kann mal ausfallen - und dann bricht Chaos aus?
    DU hast noch Probezeit, sprich erst mal kein Urlaub, Anspruch besteht erst nach der Probezeit. O.k.
    Wie schaut' s bei der anderen PK aus, oder sind das doch mehrere, in Teilzeit?

    Das andere, irriterende - wennst 5 Tage arbeitest, 2 Tage frei hast - wie kannst Du damit ins Minus rutschen?
    Sind die regulären Arbeitstage kürzer?
    Für den RD wirst nach eigenen Angaben sehr gut bezahlt, d.h., ohne entsprechenden Freizeitausgleich?

    Minusstunden geplant:
    Mein Arbeitsvertrag beinhaltet xy Std/Wo, diese bekomme ich auch bezahlt - das darf ich erwarten
    weil ich diese Arbeitszeit dem AG zur Verfügung stelle
    werde ich mit weniger Std. geplant, um das zu einem späteren Zeitpunkt auszugleichen - ginge das.
    Arbeitszeitkonto -?
     
  9. Skusa

    Skusa Newbie

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    Wir sind 4an Personal,wovon 1Kraft 32,5Stunden arbeitet,rechne mal wenn 1 im Urlaub ist,wir machen nur zu 2 Pflegekräften Dienst,wenn einer Krank/Urlaub dann natürlich mehr,bevor ich kam waren im Schnitt 21Dienste normal
    Im Arbeitsvertrag stehen 38,5 Stunden und Mehrarbeit im Rahmen des Herzkatheterlabors ,muss ich ins EKG sind Teilweise Dienste von 8-16 Uhr geplant,mit Pause, bei einer 5 Tage-Woche entspricht das pro Woche 1,5 Minusstunden
    Einen Freizeitausgleich gibt es nicht,die anfallenden Arbeitsstunden nach Dienstende werden als Rufdienststunden bezahlt,da kommen natürlich ganz schöne Summen zusammen,wo verdient man als "normale "Krankenschwester im Schnitt 2500 netto
    und zusätzlich fallen außerhalb der Rufdienstwoche auch Überstunden an ,es dauert halt bis ich 15 Stunden zusammen habe

    Am selben Tag,das ist ja was mich so
    regiert,frei kann man es nicht nennen
     
  10. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Also ich find, aus Sicht des Arbeitgebers - ist das total genial gelöst
    Du bist im Haus, arbeitest länger, bekommst aber weder die Stunden gutgeschrieben noch Überstundenentgelt noch Freizeitausgleich.
    DAS muss sich wirklich rechnen, ich rechne jetzt aber nicht aus, was teurer kommt.
    Würdest diese Zeit als Freizeitausgleich bekommen, könntest keine 5-Tage-Woche mehr arbeiten, sondern deutlich weniger.
    Das alles ist schon prima geplant, so doll praktisch halt.
    Wennst eh noch im Haus bist und länger arbeitest - wie vereinbart sich das mit der Vergütung als RD - blick ich nicht.
    Zum Ende des Dienstes ist absehbar, dass es länger dauert - über die reguläre Arbeitszeit hinaus - was daran ist bitte RD, versteh ich nicht.
    RD versteh ich als - werde nach der regulären Arbeitszeit angerufen, außerhalb der Arbeitsstätte.
    Wie lang hält man das als Single durch???? Familienleben mit bis zu 21 RD im Monat - nicht so gut?
    Was kommt denn da an Std. eigentlich durchschnittlich zusammen? Bzw. an wie vielen Tagen musst im Durchschnitt wieder in die Klinik rein?
    DEN Überblick hab ich nicht - um den Umfang zu verstehen.
    Nach den Ruhezeiten wurde auch schon gefragt - werden sie eingehalten?
     
  11. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Bei den Rufbereitschaften werden die Einsätze im TVÖD entsprechend entlohnt - incl. Zulagen für Nachtdienst etc.
    Die MA wurden auch gefragt, ob sie die RB-Einsätze entweder als Stunden oder Entgelt bekommen wollen. Wenn sich die MA "damals" entschlossen haben sich die Einsätze auszahlen zu lassen, ist das vermutlich für neue MA schon heftig.
    Die Bezahlung der RB ist lohnend, vor allem am WE oder an Feiertagen. Wenn ich Geld dafür bekomme, kann ich natürlich keine Stunden mehr geltend machen.

    Was hier natürlich unangenehm ist, sind die Einsätze im EKG, die dann nur mit 7,5 Stunden dauern. Eine Erhöhung der Arbeitszeit auf 7,7 Stunden ist nicht möglich?
     
  12. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    @narde
    Ist es noch Rufdienst, wenn man nach der regulären Arbeitszeit länger bleibt, weil absehbar noch Arbeit anfallen wird (z.B. Pat angemeldet zur Coro), bzw. nicht regulär beendet werden kann weil zu dem Zeitpunkt z.B. grad die Coro läuft.
    Das ist mir nicht klar.
    Es wurde ja auch schon angedeutet, dass die Arbeit tw. doch eher Bereitschaftsdienst sei, welche dann völlig anders bewertet wird.
    Insofern der TVöD auch gilt (§46) wird je nach Arbeitsleistung (4 Stufen: 0 bis 49%) der BD als Arbeitszeit bewertet (15 bis max. 55 v.H.).

    ....gut bezahlte Sonn- Feiertage: Wie unter 2. das 4-fache des Stundenentgelts? Wow, das war mir nicht bewusst.
    Das wär schon ein ordentlicher Anreiz, insofern das auch zutrifft.

    TVöD: § 8 Ausgleich für Sonderformen der Arbeit
    Rufbereitschaft bezahlen
    "....(3)
    1. Für die Rufbereitschaft wird eine tägliche Pauschale je Entgeltgruppe bezahlt.
    2. Sie beträgt für die Tage Montag bis Freitag das Zweifache, für Samstag, Sonntag sowie für Feiertage das Vierfache des tariflichen Stundenentgelts nach Maßgabe der Entgelttabelle.
    3. Maßgebend für die Bemessung der Pauschale nach Satz 2 ist der Tag, an dem die Rufbereitschaft beginnt.
    4. Für die Arbeitsleistung innerhalb der Rufbereitschaft einschließlich der hierfür erforderlichen Wegezeiten wird jede angefangene Stunde auf eine volle Stunde gerundet und mit dem Entgelt für Überstunden sowie etwaiger Zeitzuschläge nach Absatz 1 bezahlt.
    5. Absatz 1 Satz 4 gilt entsprechend, soweit die Buchung auf das Arbeitszeitkonto nach § 10 Abs. 3 Satz 2 zulässig ist.
    6. Satz 1 gilt nicht im Falle einer stundenweisen Rufbereitschaft.
    7. Eine Rufbereitschaft im Sinne von Satz 6 liegt bei einer ununterbrochenen Rufbereitschaft von weniger als zwölf Stunden vor.
    8. In diesem Fall wird abweichend von den Sätzen 2 und 3 für jede Stunde der Rufbereitschaft 12,5 v.H. des tariflichen Stundenentgelts nach Maßgabe der Entgelttabelle gezahlt......."


     
  13. Skusa

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    Hallo,der Klinik ist es bekannt,dass dieser Zustand der vielen Rufdienste für uns sehr belastend ist,daher die gute Bezahlung .Die Einsätze im Rufdienst können nur ausgezahlt werden,da ja nur 3,45 der Stellen besetzt sind,wir zu zweit Rufdienst machen,daher ein Freizeitausgleich nich möglich ist.an einer Lösung wird gebastelt,es wird besser,dass wir dann alleine Rufdienst machen.Mein Anliegen war eigentlich nur das eine,ob es möglich ist,dass mir mein Oberösi mich ins Minus fährt,also Überstundenfrei für 2 Tage und trotzdem danach anschließend Rufdienst bis nächsten Tag eintragen kann,meiner Kollegin die nur 32,5 Stunden arbeitet ist das die ganze Woche passiert,also 5 Tage und das Wochenende,darf er das?
    zur anderen Frage,ich bin Verheiratet,mein Sohn groß und Selbständig,daher kann ich die vielen Dienste leisten,ich bin ja zuhause,arbeite quasi auf Abruf.Mein Man stört es auch nicht,er kennt es ja nicht anders,ich mache es ja schon seit 14 Jahren,aber so viele Dienste habe ich noch nie gehabt.Schade ist nur,dass ich keine Zeit habe das Geld auszugeben,dass ich durch die Dienste verdiene.
    Die Ruhezeiten können wir nicht einhalten,dieser Zustand ist der Klinik auch bekannt,was mit einem Schulterzucken ignoriert wird.Ich habe in der Uniklinik auch im Rufdienst gearbeitet,dort wird schlechter bezahlt,keine Ruhezeiten eingehalten,wenn man nach Dienst in der Nacht nach Hause geht,werden Überstunden abgezogen,die Bedingungen in der Uniklinik sind quasi noch schlechter,nur nicht so viele Dienste.
    Ich möchte lediglich nur wissen,ob nach Überstundenfrei noch Rufdienst angehängt werden kann oder nicht,frei ist frei,wo kann ich es nachlesen dass ich was in der Hand habe um mich wehren zu können
     
  14. Skusa

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    Weiß ich nicht,ich muss natürlich so Arbeiten wie es mir der Dienstplan vorschreibt und muss die täglichen 20 minusminuten wohl oder übel in Kauf nehmen.Mein Vertrag beinhaltet nur den Satz der Vollbeschäftigung Überstunden und Mehrarbeit,was natürlich nicht viel aussagt,keine Zeile über 38,5 Stunden,nur das Wort Vollbeschäftigung
     
  15. Bluestar

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    Bist du in der Gewerkschaft ? Dann würde ich mich dort mal erkundigen.
     
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    Hallo amezaliwa,deine Fragen: Ich bin verheiratet,mein Sohn ist Selbständig,mein Mann kennt es nich anders weil ich es schon so viele Jahre mache,ich habe mich daran gewöhnt.Ich bin ja eigentlich zuhause,mal später,mal kann ich kein Essen kochen,es ist unterschiedlich.Nachts ist natürlich anstrengend,mal ja mal nein,unterschiedlich.
    Ich arbeite Täglich von 7:30-15:45 mit anschließend Rufdienst bis 7:30,ab Freitag 15:30 bis Montag früh 7:30 Dienst.eine volle Woche lang,manchmal noch länger.Ich habe eine 5 Tage Woche
    Der Rufdienst wird von Zuhause geleistet,ich muss innerhalb einer 1/2 Stunden in der Klinik sein,es ist auch schon vorgekommen,dass wir um 5 Uhr rausgerufen worden sind und dann bis 18 Uhr weitergearbeitet haben,danach noch Rufdienst bis nächsten Tag 7:30 . Diese Zeit tragen wir nach Dienstschluss als Einsatz ein,was natürlich besser bezahlt wird.Die Klinik weiß es und Akzepiert es,wir machen es einfach und es wird bezahlt,da wir mit so wenig Personal den Rufdienst abdecken .Ruhezeiten können wir nicht einhalten.Es ist schon anstrengend,mal ist viel zu tun,mal wenig.Es kommt schon vor ,dass du bei einer Woche Rufdienst vielleicht nur 3 x raus musstest,oder fast täglich am schuften bist.Ich habe so im Durchschmitt man kann es nicht genau sagen,im Schnitt ca 10-14 Stunden Einsatz am Wochenende so ca 3-4 x mal nur 1x,die Kardiologie ist unberechenbar.
     
  17. Bluestar

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    ...und ein Bereich in dem man hellwach und ausgeschlafen sein muss !

    Was machst du denn wenn mal was passiert und geguckt wird, inwieweit die Arbeits- und Ruhezeiten eingehalten worden sind ???
     
  18. Skusa

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    Bin bei Verdi,dem Betriebsrat ist das Problem bekannt
     
  19. Skusa

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    Währe interessant es mal zu erfahren,die Kliniken zählen Bundesweit hohe Strafen wegen Dienstplanverstöße
     
  20. narde2003

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    Wenn du zu den Zeitpunkt schon ausgestempelt hast - Rufdienst, ansonsten "normale" Überstunden.

    Das wiederum ist rechtens - du hattest die Pause bis 5 Uhr und arbeitest danach "normal" weiter.
    Deine Pause war zwischen 15.30 Uhr und 5 Uhr, das ergibt mehr als 5,5 Stunden und dann darfst deinen Dienst antreten und musst keine Minusstunden dadurch machen.

    Wir sprechen ja von Rufbereitschaft und Einsätzen.
     
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