Übernahmechancen sinken wg. Therapie?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Liadan, 05.12.2006.

  1. Liadan

    Liadan Newbie

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    Ich bin am 1.04.07 mit der ausbildung fertig, hab mich auch schon bei uns im Krankenhaus beworben, aber nur so ein Zwischenbescheid erhalten.
    Nun steht am Freitag die Jährliche Betriebsarztuntersuchung an, ich habe mal stark geritzt, deswegen ist mein US sehr vernarbt, aber da es schon 4 Jahre her ist war es nie ein Problem, nun habe ich wieder mal... es war nur ein Ausrutscher gewesen, aber die Wunden sind noch nicht verheilt.....
    Was soll ich auf die Frage Antworten???
    Befinde mich nebenbei in amb. Therapie wg. Esstörung und SVV bin aber so gut wie "geheilt" also fast fertig, in der Stabiliesierungsphase...Davon weiß der Arbeitgeber auch nichts.
    Verringert das jetzt meine Übernahmechansen???
    Hab jetzt total Angst das das der Grund für eine Absage sein könnte, soll ich das mit der Therapie sagen?
     
  2. Brady

    Brady Gast

    Hallo Liadan,

    das ist eine sehr persönliche Frage, ob Du es sagen sollst oder besser nicht.

    Da kann Dir keiner raten, da musst Du selber für Dich entscheiden. Weil Du später auch dahinter stehen müsstest mit allen wenn und aber.....

    Es ist nicht einfach, aber kannst Du dies für Dich nicht noch klären in der Therapie was für Dich jetzt in dem Moment richtig ist?

    Wäge ab, was passieren kann und sei ehrlich zu Dir, damit Du bei eventuellen Fragen auch vorbereitet bist. Denn dann kommt es auch darauf an, wie du argumentierst.....für Dich und deine Situation.

    Alles Liebe Brady
     
  3. emmchen

    emmchen Junior-Mitglied

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    Hallo Liadan,

    ehrlich gesagt: Ich würds meinem Arbeitgeber auf alle Fälle sagen!

    So spielst du mit offenen Karten. Wenn du es "verheimlichst" und dann mal

    irgendwas passiert, bist du raus.

    Sorry, aber ist nur meine Ansicht. Also wie gesagt - lieber sagen was Sache ist.

    Alles Gute für dich :daumen:

    Emmchen
     
  4. Tildchen

    Tildchen Gast

    Hallo Liadan,
    in der Tat eine sehr schwierige Frage. Wenn die Therapie keine Auswirkungen auf die Arbeit hat und man in der Regel seine Leistungen bringen kann, dann würde ich es nicht sagen.
    Warum denn auch, dann geht es den Arnbeitgeber nichts an.

    Ich würde mit Diagnosen, egal welcher Art, immer vorsichtig sein und dem Arbeitgeber nicht alles auf die Nase binden.

    Liebe Grüße
     
  5. Brady

    Brady Gast

    Hallo zusammen,

    für keinen kann man dies entscheiden. Es kann auch von Vorteil sein über ein offensichtliches Problem mit dem Arbeitgeber zu sprechen. Genauso gut, kann es bei einer Diagnose vollkommen unnötig oder auch nicht von Vorteil sein dies dem Arbeitgeber mitzuteilen. Es geht um einen selber, nicht um den Arbeitgeber....

    Das sollte, bzw. kann nur derjenige selber entscheiden ohne sich was vorzumachen.

    Dann kommt noch hinzu, dass derjenige mit sich dann auch im "Reinen" sein sollte und damit auch gut umgehen kann, damit es nicht von 3tten an den Arbeitgeber gelangt oder die Gerüchteküche blüht. Dies alleine schon bedarf grosser Anstrengung.

    Die Therapie hat meiner Meinung auch an erster Stelle zu stehen, wobei das wiederum auch eine persönliche Ansichtssache ist.

    Liebe Grüße Brady
     
  6. Liadan

    Liadan Newbie

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    Hab nachgedacht und mich jezt entschlossen es dem Arbeitgeber nicht zu sagen, weil es keinerlein Auswirkungen auf meine Arbeit hat und ich da nur noch hingehe zur kontrolle. Hab auch keine Probleme mehr mit dem essen, schneiden tu ich seit 4 jahren nicht mehr, bis auf den Ausrutscher.

    Ich habe auch kein Problem mit wenn ich angesprochen werde wegen den Narben, die man im Schulblock/Stationseinsatz durch etwas kürzere Hosen als Knöchellang sieht, es gab ja auch nie Probleme wegen...es war mal eine harte Zeit in meinen Leben die ich überstanden hab.
     

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