Übernahme der Grundpflege - aber Angehörige bekommen Pflegegeld

Dieses Thema im Forum "Außerklinische Intensivpflege" wurde erstellt von kaltefüsse, 05.11.2011.

  1. kaltefüsse

    kaltefüsse Newbie

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    Hallo,

    da ich gleich zum Dienst muss und mich einfach nur noch ärgere nutze ich mal Neuling das Forum hier. Ich hoffe ich finde ein "offenes Ohr".

    ich arbeite in der häuslichen Intensivpflege. Wir sind für die Behandlungspflege für 24 Stunden/Tag zuständig. Für die Grundpflege bekommen die Eltern das Pflegegeld.

    Da das Kind schon lange bei dem PD ist haben sich über den Zeitraum die Grenzen zwischen Grund- und Behandlungspflege vermischt.

    Rein formal ist das nicht okay, wird von uns Schwestern aber mitgetragen. Das Klima ist ( war) gut und das Kind ist super lieb.

    Jetzt gibt es aber die Veränderung, das die Eltern beruflich bedingt viel aus dem Haus sind und wir komplett die Grundpflege übernehmen, aber eben nicht offiziell.

    Und wenn sie dann zuhause sind, wird gerade mal mit dem Kind gekuschelt, aber für die Arbeit bleiben wir dann weiter zuständig. Und werden kritisiert, weil dann irgendein Detail nicht in ihrem Sinne gemacht wurde.

    Ich fühle mich echt wie ein Dienstbote!
    Wir übernehmen so viel, machen die Bestellungen, sind immer korrekt und entgegenkommend und kooperativ. Aber mittlerweile hat sich das zu einer Anspruchshaltung entwickelt die ich " zum k....." finde!

    Die Eltern vergessen auch mal was, da müssen wir immer hinterlaufen.
    Aber die Schuld haben wir trotzdem, weil wir nicht rechtzeitig erinnert haben! Als wenn wir ihr persönlicher Terminplaner sind.
    Mir fallen so viele kleinigkeiten ein, das sprengt echt den Rahmen.

    Reden ist auch schwer, weil die Eltern es garnicht nachvollziehen können oder wollen. A la " wieso gibt es jetzt ein Problem? Das gab es noch nie."

    Und wir Schwestern haben ja auch alle eine unterschiedliche "Schmerzgrenze" was alles mitgemacht wird. Da werden wir dann auch schnell mal gegeneinander ausgespielt. " Also, das macht ihr doch immer." Damit sind aber immer nur einige gemeint und wird dann auf das ganze Team übertragen.

    muss jetzt erstmal los.

    Vielen Dank für"s lesen.

    gruß
    kaltefüsse
     
  2. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    Hallo, ich sehe das so:

    Wer war "damals" dafür zuständig? Das ist Euer Ansprechpartner.

    Änderungsvertrag? Da muss sich Eure Vorgesetzte drum kümmern.

    LG
    Claudia B.
     
  3. sunny1983

    sunny1983 Newbie

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    hallo

    was heißt es genau " ihr übernehmt die grundpflege aber eben nich offiziel ??? "

    es gibt doch einen vertrag zwischen pflegedienst und klient. was umfasst der ???
    hast du schon mal mit eurer PDL gesprochen ?

    besprecht das alles auch mal bei einer dienstbesprechung denn es kann nur funktionieren wenn ihr alle !!! zusammenarbeitet. sonst ist ein ausspielen vorprogrammiert. ihr solltet abstimmen was ihr tut und was nicht in abhängigkeit des bestehenden vertrages.

    viel glück
     
  4. kaltefüsse

    kaltefüsse Newbie

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    Hallo,

    das ist es ja, der PD hat in erster Linie ein Interesse daran den Kunden zu halten und nicht das die Schwestern "Dienst nach Vorschrift" machen. Von dort bekommen wir wenig Unterstützung. Wir sind austauschbar.

    Der PD hat den Vertrag für die Behandlungspflege. Das Kind ist beatmet, daher sind wir rund um die Uhr da.
    Die Grundpflege wird von den Eltern"geleistet", dafür erhalten sie das Pflegegeld.

    Aber wenn die Eltern eben nicht im Haus sind und die Windel voll ist machen wir das.
     
  5. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Dann ist doch klar was gemacht wird. Die Behandlungspflege. Für die Durchführung der Grundpflege besteht keine vertragliche Verpflichtung. Alleine aus rechtlichen Gründen würde ich keine Aufgaben übernehmen, die nicht im Vertrag stehen.

    Wenn die Eltern jetzt arbeiten gehen, müssen sie den Vertrag entsprechend den neuen Bedingungen anpassen lassen. Das würde ich denen auch klipp und klar sagen.

    Grundsätzlich würde ich in so einem Konstrukt auch mal eine Windel wechseln, wenn ich die Eltern damit unterstütze. Es ist aber keine Pflicht dies zu machen und erst recht dann nicht, wenn es nicht nur um eine spontane Aktion geht. Miteinander arbeiten sollte immer gegeben sein. Aber hier geht es nicht mehr um miteinander arbeiten, sondern um die regelmäßige Übernahme umfangreicher Leistungen die vertraglich nicht vereinbart wurden.
     
  6. sunny1983

    sunny1983 Newbie

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    bin genau der selben meinung.
    desweiteren würde ich dann auch im team festlegen was gemacht wird und was nicht damit das ausspielen aufhört - alle an einem strang.
    und das würde ich genau festlegen denn die vergagngenheit hat ja gezeigt das sie denken wenn man es einmal macht macht man es immer und das geht nicht. sie bekommen ja auch das geld dafür.
     
  7. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    Moment, moment... Ich glaube der Begriff GRUNDpflege müsste geklärt werden.

    Genau, nur bitte was machen die Eltern "jetzt" nicht mehr was sie vorher gemacht haben und wofür sie das Pflegegeld bekommen?

    Waschen sie ihr Kind und pampern sie es bevor sie das Haus verlassen?
    Wechseln sie die Windeln bevor sie das Haus verlassen?

    Man kann auch den einfachen Windelwechsel mit der nötigen Intimpflege
    berechnen und von dem Pflegegeld abziehen.
     
  8. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Der Begriff Grundpflege ist doch ein definierter Begriff, genauso wie die Behandlungspflege auch.

    In der ambulanten Versorgung wird die Behandlungspflege von der Krankenkasse bezahlt. Dazu gehören Arbeiten wie diverse Werte wie BZ, RR usw ermitteln, Medigabe, Verbände, Kompressionsstrümpfe anlegen, Tracheostomaversorgung etc.

    Die Grundpflege beinhaltet alle Arbeiten um die Körperpflege herum, waschen, anziehen, ankleiden etc. Windelwechsel wird im Rahmen der Grundpflege durchgeführt, z.B. unter dem Modul Ausscheidungen. (Jedes Bundesland kocht da sein eigenes Süppchen was Module angeht. Deshalb gibts nicht überall die gleiche Bezeichnung dafür) Sie wird strikt getrennt von den Behandlungspflegen wegen der unterschiedlichen Kostenträger. Die Grundpflege wird von der Pflegekasse bezahlt.

    Wenn ein Vertrag vorliegt, der nur die Behandlungspflege einbindet, kann der Pflegedienst zusätzlich keine weiteren Aufgaben aus der Grundpflege abrechnen.

    Hierfür sind die Eltern zuständig, denn die kassieren das Pflegegeld. Die Eltern können nicht erwarten, dass jetzt aufgrund ihrer Abwesenheit einfach mal eben die Grundpflege vom Personal mit übernommen wird. Es gibt 2 Wege das Problem zu lösen. Beiden liegt aber eine Vertragsänderung zugrunde. Entweder die Eltern bezahlen die Grundpflege aus eigener Tasche oder die Eltern schaffen die Basis, dass die Grundpflege vom Pflegedienst mit der Pflegekasse abgerechnet werden kann. Sie erhalten dann ggf. das restliche Pflegegeld, welches nach der Abrechnung übrig bleibt, oder müssen ggf., wenn das Pflegegeldgrenze überschritten wird, selbst noch zuzahlen.

    Alleine aus rechtlichen Gründern heraus sollte jegliche Übernahme von Grundpflegearbeiten hier verweigert werden. Man ist als Arbeitnehmer in solch einem Fall nicht mehr abgesichert, wenn etwas passieren sollte. Abgesichert ist man nur, wenn entsprechende Verträge vorliegen. Gibts die nicht, könnte jede Arbeit als eigenwillige Aktion der Pflegeperson angesehen werden.

    Zudem finde ich das Vorgehen der Eltern absolut ungerechtfertigt. Bisher haben sie die Grundpflege selbst gemacht und dafür Geld kassiert. Jetzt gehen sie arbeiten, können die Grundpflege nicht mehr selbst durchführen und erwarten nun, dass einfach mal eben so die Grundpflege kostenlos vom Pflegedienst erfüllt werden soll? Dazu ohne jegliche vertragliche Absicherung?

    Das ist für mich eine üble verwerfliche Bereicherungstaktik. Entweder gehen die Eltern arbeiten und zahlen auch für die nun zusätzlich erforderlichen Leistungen, oder sie lassen das Arbeiten sein und führen sie selbst aus.
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ist das immer gleich bei Kindern wie bei Erwachsenen?

    @kaltefüsse- kennst du den genauen Wortlaut des Vertrages? Welche Empfehlung würdest du den Eltern geben, wenn der Vertrag die Grundpflege net abdeckt?

    Elisabeth
     
  10. Schwester Rabiata 2

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    Ich weiß 100% wie du dich fühlst! Wegen so einer Geschichte war ich schon fast im Burn Out. Allerdings hab ich rechtzeitig die Notbremse gezogen und bin gegangen. Alle hacken auf einem rum. Die PDL, die Eltern... Unterstützung? Wozu denn?
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Mich interessiert außerdem- wie verbringt man die Zeit bei einer 1:1 Betreuung wenn man nur die Behandlungspflege ausführt? Was muss ich da unter Behandlungspflege verstehen, die die Zeit früher komplett ausfüllte.

    Elisabeth
     
  12. Schwester Rabiata 2

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    Also bei mir wars so, dass wir die Versorgung komplett gemacht haben und die Eltern gar nichts. Ich kann aber die Wut der TE in soweit verstehen, dass man von der PDL und den Eltern null Unterstützung bekommt.Man muss alles alleine machen. Bestellungen, Termine, Putzen,eben das Mädchen für alles. Wenn der FD mit dem Kind bis 16 Uhr in der Schule verbringt und der SD alle Hausaufgaben mit dem Kind machen muss, wann soll man bitteschön das ganze andere organisatorische Brumborium erledigen? Da könnte doch wohl mal die PDL sich vom Büro aus kümmern? Wieso muss ich die KK anrufen und jeden Absaugkatheter einzeln ausdiskutieren? Warum kämpfe ich um KG? Hallo, das Kind hat C1 inkomplett und ab C2 komplett eine Lähmung! Sie kann nur den Kopf bewegen!! Wozu braucht man da wohl KG??? Der einzige, der immer auf unserer Seite gestanden hat, war der Kinderarzt. Der hat gemacht und getan. Ansonsten sind die Eltern sehr fordernd und verletzend zum Teil gegenüber uns gewesen.
     
  13. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    So, und genau da verstehe ich etwas nicht.

    Soll ich die Windeln "nicht" wechseln, damit ein Dekubitus entstehen kann und ich "dann" erst "dadurch" eine Behandlung durchführe? "Das" sollte den Eltern mal klipp und klar gemacht werden. "Das" ist ihre Verantwortung, aber ich sehe es als "behandelne" Krankenschwester (somit die PDL "für" ihr Personal) als meine Pflicht an "darauf" aufmerksam zu machen.

    Dekubitis gelten als Pflegefehler und genau darum sollte die PDL und die Eltern sich gut überlegen welche Verträge sie bestehen lassen und welche nicht. Zum Schutz des Kindes UND des Pflegepersonales.

    Ich denke, da helfen nur klare Worte, denn die Eltern wissen die gesetzlichen Folgen nicht, aber "wir" als Pflegepersonen haben ein gewisses Wissen und jeder Richter würde uns sagen: "Auf Grund ihrer Ausbildung und ihres fachlichen Wissens hätten sie....!"

    Claudia B.
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Die Eltern müssen um alles kämpfen- um jede noch so klitzekleine Kleinigkeit. Die Kassen setzen konsequent auf dei Zermürbungstaktik. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man als Laie glaubt, die Fachkraft hat mehr Kompetenzen und kann es besser erklären.

    Was wir glaub ich auch schnell vergessen: ein Pflegefall in der Familie bedeutet 24 Stunden am Tag dafür da sein- 365 Tage im Jahr- bei ungewissem Zeitraum. So sieht es zumindest die Gesellschaft vor.

    Aber. Auch Eltern von behinderten Kindern, Angehörige von Pflegebedürftigen haben die Sehnsucht nach dem eigenen Leben... und da spielt sicher die Arbeit keine untergeordnete Rolle. Das bedeutet schlussendlich auch: Kontakte außerhalb der Familiensituation, ganz andere Themen, neue Horizonte.

    Eigentlich ist es schlimm, dass Angehörige von Pflegebedürftigen mit am meisten unter dieser unsinnigen Trennung von Behandlungs- und Grundpflege leiden. *grübel* Unter was fällt eigentlich BasStim? Ist das Grundpflege oder Behandlungspflege?

    Elisabeth
     
  15. Schwester Rabiata 2

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    Die Familie hat alle möglich Unterstützung verdient. Das ist vollkommen indiskutabel. Aber ich kann nicht alles machen. Die PDL muss mithelfen. Und das hat sie in meinem Fall nicht getan. Übrigens hab ich den Eltern ins Gesicht gesagt, dass ich sie hochachte, dass sie die Maus bei sich haben und nicht ins Heim gesteckt haben. Ich weiß, dass sie es unendlich schwer haben. Die Mama hat wegen meiner Worte geweint und mich sogar umarmt. Ich will ja machen soviel ich kann. Aber irgendwann ist eine Grenze erreicht. Sagen wir mal ich bin zu 95% auf die PDL sauer und 5% auf die Eltern wegen ihrer sehr fordernden Art.
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Abgrenzen gilt in jedem Falle- und hier besonders gegenüber der PDL. Was hat die denn gemeint, als du ihr die entsprechende Ansage gemacht hast, dass es dir net möglich ist, dich gleichzeitig um Verwaltungskram und Kind kümmern kannst?

    Wie bekommen andere Pflegedienste dies hin? Gibt es da eine genaue Aufteilung, wer sich um welche Hilfsmittel kümmert? Gibt es eine Institution, die man mit ins Boot holen kann?

    Elisabeth
     
  17. Schwester Rabiata 2

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    Der PDL taugt halt nix. :motzen:Der hat nix auf die Reihe gekriegt. Unzuverlässig. Männer halt. (Sorry an Flexi, Maniac, Matras und Co.) :weiberheld: Aber ich habe leider die Erfahrung mit männlichen Kollegen gemacht, dass sie meistens seeehr gemütlich sind. Komm ich heut nicht, komm ich morgen...
    Bei einem anderen Pflegedienst hab ich gute Erfahrung mit der PDL gehabt. Ein Anruf, dass die Windeln bald alle sind, und schon standen spätestens 2 Tage später neue da. So muss es sein.
     
  18. kaltefüsse

    kaltefüsse Newbie

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    Das schwere ist ja die besondere Situation wenn so eng mit einer Familie gearbeitet wird. Ich mag das Kind und auch die Eltern.
    Und im Alltag wurde nicht getrennt was jetzt Grund- oder Behandlungspflege ist. Es ist eigentlich schon viel zu weit gewesen und wir haben zuviel übernommen.

    Das Problem ist doch, wie die Richtung ändern wenn es jahrelang toleriert wurde?
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Jetzt sind wir aber wahrscheinlich völlig vom Eingangsproblem weggekommen. Trotzdem danke für den Einblick.

    Elisabeth
     
  20. kaltefüsse

    kaltefüsse Newbie

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    Wenn ich wirklich nur die Behandlungspflege machen würde wäre es ein bißchen wie eine Sitzwache. Verbände, absaugen ( aber das sehr häufig), Beatmungsdrücke, vitalparameter stundenprotokoll, geräteüberwachung, medikamentengabe über die sonde. Alles andere fällt unter die Grundpflege.
     
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