Über den Tod

Dieses Thema im Forum "Leben und Tod im Krankenhaus, Umgang mit Sterbenden" wurde erstellt von Rabenzahn, 12.10.2002.

  1. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Die Vorstellung,
    dich zu verlieren,
    schnürt mir so
    manches Mal
    die Kehle zu

    Nun bist du tot.
    Es blieb die Trauer
    um deinen Verlust
    und die Freude
    mit dir gelebt zu haben.


    You are still alive
     
  2. dagmar

    dagmar Senior-Mitglied

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    Hallo,

    das Gedicht gefällt mir, denn der Tod wird nicht als so unfassbar hingestellt. Deshalb möchte ich mal einen Denkanstoß zu einer etwas andere Betrachtungsweise geben.

    Vielleicht sollten wir "Tod" streichen und durch das Wort "Übergang" ersetzen.
    Der Tod – oder besser der Übergang – ist vielleicht absolut schmerzlos und das schönste Erlebnis das man sich vorstellen kann.

    Wir wissen nicht ob es schön oder schlimm ist. Wir sehen das Leiden vorher und wünschen uns für unsere Lieben Erlösung.
    Tritt dann der Tod ein sind wir entsetzt!

    Noch in den fünfziger Jahren war das Sterben in Deutschland ein öffentliches Ereignis, zu dem sich ganze Dorfgemeinschaften um das Sterbebett versammelten.

    Der Tod wird bei uns leider im Leben nicht besprochen.

    Der Tod bedeutet für Mediziner oftmals eine Niederlage und zum Teil eine persönliche Kränkung. Häufig spielt ihr eigenes Ego eine große Rolle. Die Naturmediziner wissen, daß der Tod ein Hinübergleiten ist, in ein anderes LEBEN. Sie akzeptieren den Tod und das die Natur ihre eigenen Gesetze schreibt.

    Sind es die Lebenden, die den Tod fürchten und nicht die Sterbenden?

    Natürlich ist man traurig. Besonders beim eigenen Kind. Der Verlust ist enorm.
    Aber wir in der heutigen Welt, vergessen die Betrachtung des vielleicht schönerem Lebens danach.
    Alle Naturvölker sehen den Tod als geistiges Weiterkommen und er wird geehrt und gefeiert. Warum versuchen wir nicht einmal uns damit anzufreunden und darüber nachzudenken?

    Dein Gedicht, Rabenzahn, ist schon ein Schritt in diese Richtung.

    Liebe Grüße
    Dagmar
     
  3. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Hallo Dagmar,

    wird unsere Vorstellung vom Tod und von dem Sterbevorgang nicht in unserem Leben stark durch die Lehre der Kirche beeinflusst ?
    Selbst die Naturvölker haben durch die Missionare ihre Art geändert mit dem Tod und dern Verstorbenen umzugehen. Wurden sie früher in die Wipfel der Bäume gebunden, so gibt es dort heute auch Erdbestattungen. Aber die Form der Bestattung ist nicht von Entscheidung, sondern wie damit vorher umgegangen wird.

    Es gibt Menschen die im Bewußtsein auf Gott und die christliche Kirche ihren Sterbeprozess bewußt erleben möchten. Angstfrei und aufrecht. Sie haben nach der kirchlichen Lehre christlich gelebt. Und werde nach dem Tod mit dem ewigen Leben belohnt.

    Dann gibt es wieder Menschen die den Tod fürchten. Vielleicht weil sie glauben nach Kirchenlehre nicht fromm genug gelebt zu haben. Sie haben Angst vor der ewigen Verdammnis.
    Sie können Angesichts des Todes ihre "Sünden" nicht rückgängig machen.

    Ich denke, dieses Bewußtsein nicht so vor Gott darstehen zu können, wirkt sich auf den Sterbevorgang aus.

    Aber ist es richtig, wenn die Kirche die Frömmigkeit des Menschen bewertet ? Und damit nicht genug, sie droht mit Verdammnis und Fegefeuer.

    Warum aber sollte Gott uns mit ewigen Leben belohnen ? Weil wir jeden Sonntag in der Kirchbank saßen ? Mehr als andere Menschen bei der Kollekte gespendet haben ?

    Oder unterliegt der Mensch dem Denkfehler, immer belohnt oder bestraft werden zu müssen ?

    Warum sollte es ein ewiges Leben geben ? Sag´ mir bitte warum ?

    Ich glaube an Gott. Aber ich kann nicht glauben, dass er mich nach meinen irdischen Ableben in ein anderes Reich übernehmen wird.

    Es ist die Hoffnung von uns Menschen, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Und es ist der Trost der Hinterbliebenen, sich irgendwann wieder zu sehen.
    Diese Hoffnung soll nicht genommen werden. Aber betrügen wir uns da nicht ein ganzes Leben lang selber ?

    Ich gehe davon aus, hiermit eine heisse Diskussion auszulösen.

    Dann lasst mal hören .
     
  4. dagmar

    dagmar Senior-Mitglied

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    Hallo Rabenzahn,

    in der Tat wird unsere Vorstellung vom Tod und dem Sterbevorgang von unserer Kirche beeinflußt.

    Aber was weiß die Kirche davon?
    Stellt gerade sie sich nicht in dieser Beziehung gegen den Schöpfer indem sie den Kontakt mit der Geistigen Welt ablehnt und die Naturvölker gezwungen hat, ihre Denkweise aufzunehmen?
    Paradox, nicht wahr? Denn diese Kirche erzählt das Alles von Gott kommt, somit ja folglich auch die Völker, die die Kirche missioniert hat.
    Trauriges Kapitel.
    Sie hat z.B. den Sonnentanz der Indianer verboten. Eine sehr spirituelle, hochgeistige Verehrung. Die Kirche brachte viel Unglück über diese Völker.
    Der Tod bei den Indianern war ein Fest des Heimganges zu Manitu.
    Die Nordmänner sind nach Walhalla Heim gegangen zu ihren Verwandten usw.

    Ist vielleicht der Todeskampf von dem wir erzählen nur ein Kampf um das Leben, in das der Sterbende sich verkrallt, anstatt es loszulassen?
    Hat hier die Kirche versagt?

    Stellt man Vertretern der Kirche Fragen nach einem Weiterleben nach dem Tod, so wird diese Frage damit beantwortet, daß es eine Auferstehung an einem "Jüngsten Tag" gäbe.
    Was ist damit gemeint? Diese selbsternannten "Stellvertreter" Gottes haben auch nicht mehr Ahnung von dem Sterbeprozeß, von einem Weiterleben nach dem Tod, noch von einer absoluten Gerechtigkeit, die durch die Reinkarnation erfahren wird.
    Was also erwartest Du von diesen Menschen, wenn Du sie nach der Bedeutung des Jüngsten Tages fragst?

    Allerdings dachten sie schon immer sie wären den Andersdenkenden-sprich den Naturvölkern - vorraus.

    Ich denke der Mensch muß zu Lebzeiten seiner Seele gerecht werden.
    Das hat nicht mit Frömmigkeit und Kirche zu tun sondern mit der Zufriedenheit und Freude im jetzigen Leben.
    Gott ist überall wo er und seine Schöpfung geachtet wird. Keineswegs, denke ich , in der Anzahl der Kirchgänge oder Beichten rechenbar.

    Die Achtung vor Natur, Mensch und Tiere und der Umgang mit seinem Körper und seiner Seele ist das was den Menschen nährt.

    Die Menschen deren Seele im Leben "genährt " worden ist, sterben friedlicher da sie auch im Leben an etwas glaubten.

    Ich habe mehrmals solche Menschen mit zufriedenen Seelen beim Sterben begleitet.
    Mit dieser Denkweise betrügt man sich auch nicht, wie du erwähnst.

    Denn sie Leben nicht mit diesem Gedanken: "Hoffentlich komme ich in den Himmel". Sondern sie Leben in Zufriedenheit und achten Natur und andere Menschen.
    Denn man ist ja "reich" und diese Seelen denken nicht ans Sterben sondern glauben an den Übergang.

    Der Denkfehler der Belohnung und Bestrafung, wie du schriebst, ist sicher da!
    Denn man kann nur für sich selbst entscheiden was Gut und Böse ist.
    Der Mensch kann seine Meinung aus Überzeugung die aus seinem Herzen kommt ändern. Es gibt keine Bestrafung oder Belohnung.

    Ich denke nicht, dass die Seele -salopp formuliert- einfach so geht. Würden wir wie die Nordmänner glauben zu unseren Ahnen zu gehen, wären wir auch in der Lage den Tod "Übergang" besser zu verarbeiten.

    Freue mich auf andere Sichtweisen.

    Grüsslis
    Dagmar
     
  5. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Hallo Dagmar,

    deine Antwort hat mich inhaltlich sehr beeindruckt und ich hoffe, dass sich viele KollegINNen an dieser Diskussion beteiligen werden.

    Ein sehr interessantes Thema mit vielen Meinungen und Sichtweisen.
     
  6. david

    david Senior-Mitglied

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    Hi!

    Das ist in der Tat sehr spannend zu lesen!

    Was ich beobachtet habe untersteicht sowohl Rabenzahns wie auch Dagmars Meinungen.

    Als Zivi im Pflegeheim hab ich sehr viele Menschen begleitet beim Sterben, war wirklich in den letzten Minuten dabei. Eben dann, wenn es ein Hinübergleiten war oder ein grausam anmutender Todeskampf (und alles dazwischen).

    Tatsächlich war immer wieder deutlich zu merken, dass Leute, deren einziger 'spiritueller' Halt im Leben der Kirchengang war und die zeitlebens ohne echten Hintergrund herumgefrömmelt haben erheblich länger brauchten um loszulassen. Bzw. um dann doch endlich dem Leben 'ent-rissen' wurden...

    Menschen, die hingegen ihren Frieden hatten; die eins waren mit der Welt (das klingt alles sehr hochtrabend und eigentlich nichtssagend, aber es IST so) haben am Sterben wesentlich weniger gelitten, mussten nicht 'kämpfen'. Sie haben im Grunde zufrieden gewirkt.

    Die Frage ob es am Glauben an Gott lag, kann ich so nicht bejahen. Ich glaube man braucht nicht den Glauben an Gott, man braucht die Überzeugung am Leben (siehe Dagmar). Wovon man letztendlich überzeugt ist, was einen sicher macht ist eines jeden selbst Entscheidung.
    Das kann auch Gottvertrauen sein.

    Ich könnte das für mich zB so nicht behaupten. Meine Prägung war zweifellos auch immer die vom "Gott". Durch Familie, Schule und gesamter soziokulturellem Umfeld.
    Daher fällt es mir schwer darüber nachzudenken und NICHT immer wieder auf dieses Vokabel zu stossen. Aber was mich stark macht und eins macht mit der Welt ist kein Gott. Das ist halt meine Empfindung, die ich glaub ich im Moment aber nicht weiter kommunizieren könnte. Vielleicht kann ichs irgendwann mal. Im Moment geb ich mich damit zufrieden, dass es da ist für mich, diese Sicherheit/Überzeugung.


    Und jetz geh ich mich ausruhen von meiner Yogastunde, das kann ich auch nur allen hier empfehlen! gn8!

    +lg, david
     
  7. carmen

    carmen Poweruser

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    Hallo Dagmar,

    das Thema, welches Du beschrieben hast, ist sehr interessant.
    Wie ich schon mal schrieb, gehöre ich keiner Konfession an, glaube an keinen Gott, egal, wie er sich in anderen Regionen oder Völkern unserer Erde nennt oder benennen läßt.
    Was ich jedoch von mir aus zu den Gläubigen, egal welchen Glauben sie haben zum Ausdruck bringe und bringen kann ist, dass ich jeden Glauben respektiere, ihn jedoch nicht mit den Gläubigen ausleben oder erleben kann.
    Für mich ist der Tod ein Faktum, der zum Leben gehört.
    Kein Mensch kommt mit einem Glauben zur Welt.
    Der Glauben wird doch wohl einem Menschen durch die Familie, dem sozialen Umfeld und irgendeiner Kirche anerzogen und/oder definiert.
    Du meinst, man sollte vielleicht „Tod“ durch das Wort „Übergang“ ersetzen.
    Übergang wohin?
    In die Spären, was von Kirchen seit Jahrtausenden als Fakt (z.B. man kommt ins Paradies) von der Kanzel nieder gepredigt wird?
    Weshalb stellten und stellen sich immer und immer wieder Menschen hin, egal ob Naturvölker, egal welchen „göttlichen „ Glaubens überhaupt, und predigen, dass es ein Leben nach dem Tod gäbe, eine Erlösung oder Lösung aller irdischen Dinge?
    Dabei ist es völlig egal, in welcher Sprache oder an welchem Ort sie das tun.
    Keiner von den Predigern ist je tot gewesen und von diesem Zustand zurück gekommen, um sich anmaßen zu können, von einem Leben nach dem Tod zu erzählen.
    Weder von einem“ Paradies“ noch von einem“ Fegefeuer“.
    Warum werden Millionen von Kindern von klein auf derart unter Druck gesetzt, indem ihnen von Glaubenden erzählt wird „wenn du das und das machst, kommst du nicht in den Himmel sondern ins Fegefeuer oder in die Hölle zum Teufel“?
    Was ist der Zweck, sowas zu sagen?
    Gerade die Kirchen, da bleibe ich jetzt mal nur bei der Katholischen, hat soviel Schuld auf sich geladen und das von Anbeginn ihrer Existenz, dass ich das blanke Entsetzen bekam und bekomme.
    Menschenverfolgungen- und Tötungen, wenn sie sich ihrem Glauben nicht beugen wollten, „Hexenverbrennungen“, Angstschürerei, wo und wie es nur ging, sexueller Mißbrauch von Kindern- und Jugendlichen, was auch die evangelische Kirche betrifft.
    Das Anhäufen von Geld- und Gold, ohne den Glaubenden den größten Anteil davon abzugeben, Machtansprüche, Verteidigung von Pfründen und, und, und.
    Kann es wahr sein, dass die an „Gott“ Glaubenden sich in und durch ihren Glauben sowas wie Seelenfrieden andichten wollen?
    Diese Antwort bekam ich vor vielen Jahren mal von einem Pfarrer nach einer Beerdigung.

    Es ist unbestritten, dass der Tod im Leben kaum noch besprochen wird.
    Auch heute noch ist das Sterben in kleineren Dorfgemeinschaften ein öffentlicher Akt, nur eben selten und das ist traurig.
    Der Satz von Dir Dagmar“wir wissen nicht ob es schön oder schlimm ist“, hat für mich eine besonders hohe Aussagekraft. Eben weil wir nicht wissen, wie es ist, wie es sich „anfühlt“, verstehe ich nicht, weshalb sich Kirchen das Recht heraus nehmen zu sagen, dass der Tod schön sei, weil man danach in ein besseres „Leben“ überginge.
    Du schreibst, dass die Naturmediziner wissen, dass der Tod ein „Hinübergleiten“ ist, in ein anderes Leben.
    Woher w i s s e n sie es und in welches „ a n d e r e L e b e n“?
    Mit Deinem nachfolgenden Satz komme ich da eher klar und denke auch so.

    Es scheinen stets die Lebenden zu sein, die den Tod fürchten, weil Tote nicht zurück kommen, um erzählen zu können.
    In Deinem 2. Bericht schreibst Du, für mich sehr richtig, was weiß die Kirche vom Tod und dem Sterbevorgang?
    Sie reden immer nur von einem „Leben“ danach und von einer „Auferstehung am jüngsten Tag“.
    Das sind für mich Phrasen, weil keine Inhalte in deren Aussagen und Doktrien sind.
    Wieso stellen sich Kirchen hin und behaupten, dass es einen „Schöpfer allen Lebens“ geben täte und dieser „Schöpfer“ „Gott“ sei.
    Warum haben sie anderes denkende und handelnde Naturvölker gezwungen, ihre Sichtweise der Welt abzuerkennen und die der Kirchen anzuerkennen? Und das noch mit Mord, Totschlag und Verfolgung?
    Was beinhaltet das Wort Seele für die Kirchen?
    Du schreibst, dass Menschen, die im Leben an etwas glaubten, friedlicher sterben. Sterbe ich dann mal nicht friedlich, weil ich keinen Glauben habe?
    Was beinhaltet dieses „an etwas glauben“? Meinst Du damit den Glauben an die Auffassungen der Kirchen oder Naturvölker?

    Deine Berichte und Meinungen sind für mich sehr beeindruckend, gerade was dieses Thema betrifft.


    Carmen
     
  8. carmen

    carmen Poweruser

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    Hallo Rabenzahn,
    das Gedicht gefällt mir sehr gut.
    Nur in ein paar Zeilen, bringt es Alles zum Ausdruck.

    Carmen
     
  9. Jeane

    Jeane Newbie

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    Hallo alle beisammen,

    ich finde das Gedicht auch wunder schön.
    Es gibt wirklich das wieder was man fühlt,wenn man einen lieben Menschen verloren hat!!!
    Aber man versucht es auch zu verarbeiten, in dem man sich einredet das der Tod nicht entgültig ist. Mir hat es jedenfalls sehr gut geholfen.

    Und jeder versucht mit dem Verlust eines Menschen auf seine Art fertig zu werden. Und wär sich mit dem Tod auseinander setzt,dem wird es später bestimmt leichter fallen (wenn er im sterben liegt) loszulassen.
     
  10. dagmar

    dagmar Senior-Mitglied

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    Hallo Carmen,

    wenn ich dich richtig verstanden habe:
    Du glaubst nicht an Gott.
    Du glaubst nicht wie die Naturvölker an den Großen Geist oder an verschiedene Gottheiten.
    Du glaubst nicht an die Kirche und ihre Vertreter.

    Es ist nicht immer alles erklärbar, aber alles ist denkbar oder ?!

    Die Hirnforschung weist aus, daß das Bewußtsein eine selbständige Eigenschaft der Psyche ist, die mit dem Gehirn in Wechselwirkung steht. Auch die Natur ist erfüllt von Transzendenz, d. h. von immateriellen Inhalten.

    Was ist für dich die Seele?

    Was berechtigt den Menschen anzunehmen, daß sich etwas in ein Nichts auflöst, nur weil er es nicht mehr wahrnehmen kann?

    Das ist genau die Umkehrung von deiner Frage.

    Wahrheit und Beweiskraft hat heutzutage vorrang. Der Verstand wird dem Herzen vorgezogen.

    Die Seele ist etwas geistiges, somit nicht begreifbar.

    Wir nehmen die Natur nicht mehr wahr und somit ihren Schöpfer oder Alles-was-ist oder egal wie man ihn nennt nicht mehr wahr.
    Zu deiner Frage bezüglich der Naturmediziner.
    Diese Mediziner wissen mehr über Pflanzen und über andere Dinge. Das hängt zusammen.
    Dadurch sind sie offener und hören und sehen besser.
    Deshalb ist für sie der Tod ein Übergang.

    Als Beispiel zu deiner Frage wegen Himmel und Hölle usw.:

    Im Tibetanischen Totenbuch gibt es keine ewige Verdammnis.

    Die Seele selbst bestraft sich,denn wer Böses tut, hat ein schlechtes Gewissen und leidet.

    Auch dasTotenbuch der Maya`s gleicht dem Tibetanischen!
    Es gibt noch viele solche Beipiele.

    Hier, denke ich hat unsere Kirche versagt und ist Unglaubwürdig. Sie hat ein Machtstreben.

    Wir sollten unsere Gedanken, Worte und Handeln im jetzigen Leben sehr beachten, denn sie beeinflussen wie gesund oder wie krank unsere Seele ist. Viele Krankeheiten enstehen durch eine unterernährte Seele!

    Das wirkt sich meines erachtens auch beim Sterben aus.

    Deine Meinung bezüglich kleinen Kindern kann ich so nicht teilen.
    Gerade kleine Kinder sind sehr spirituell!
    Sie sehen Elfen beim Blumen pflücken und Engel in lieben Personen und haben keine Angst vor Sterbenden oder Toten.
    Negatives wird ihnen in der Tat erst anerzogen, sei mal dahingestellt von wem.


    Viele Grüsse
    Dagmar
     
  11. urmel

    urmel Stammgast

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    HAllo zusammen,

    die Angst vor dem Tod und dem was danach kommt wird uns anerzogen.
    Kinder registrieren dies noch nicht wie wir Erwachsenen, sie sind völlig unschuldig und machen sich keine Gedanken darüber, ob ihr Leben denn "gut" oder "böse" war, ob sie es verdient haben in den "Himmel"zu kommen oder nicht.

    Leider geht uns diese Naivität verloren, wenn wir älter werden.

    Geprägt durch die Eltern, Großeltern und die Kirche, dazu die Medien, das alles macht uns Angst vor dem, was wir nicht vermeiden können: den Tod anderer und seinen eigenen.

    Ich persönlich finde das sehr schlimm. Denn man kann nicht seinen Frieden machen, wenn es mal so weit sein sollte. Es geht nur noch um die Frage, ob man denn auch von Gott akzeptiert wird, ob er einverstanden ist mit dem Leben das man führte, ob er einen so annimmt wie man ist und war.

    Meiner Meinung nach hat die Kirche hier einen riesen Fehler gemacht. Sie spielt ihre Macht aus, indem sie die Menschen verängstigt. Dadurch wird das Thema Sterben und Tod zu einem Tabu. Die Menschen haben nur noch Angst in der Stunde ihres Todes. Ist sowas richtig?

    Gott nimmt alle Menschen an, egal wie böse oder gut sie waren. Es wird allen verziehen. Aber das einem Sterbenden klarzumachen, der in dem Glauben an Gott großgezogen wurde und das er die alleinige Macht ist, die bestimmt was nach dem Tod passiert, das ist unmöglich. Diese Menschen sterben mit Angst.

    Sterben ist schlimm, der Tod eines geliebten Menschen ist schlimm. Aber man kann es erträglicher machen für jeden, wenn er weiß, daß er immer an einen Ort kommt, wo ihm alle seine Sünden verziehen werden, wo er für immer seinen Frieden haben wird, wo er glücklich sein wird für die Ewigkeit, ohne Schmerzen, ohne Kummer.
    Warum vermittelt das die Kirche nicht?

    LG
    urmel
     
  12. carmen

    carmen Poweruser

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    Hallo Dagmar

    Hallo @all,

    in den ersten 4 Punkten hast Du richtig erkannt, was ich denke und wonach ich handle.
    Denkbar ist Vieles; auch denke ich, dass es „Etwas“ gibt zwischen Himmel und Erde, doch es ist furchtbar schwer dieses „Etwas“ in Worte zu fassen, es ist für mich sehr schwer.
    Seele ist für mich kein losgelöstes Stück des gesamten Menschen.
    Sie ist meiner Ansicht nach, das Zusammenspiel von Körper und Gemüt, so in etwa ausgedrückt.
    Für meine Person nehme ich nicht an, dass sich der Mensch in ein Nichts nach dem Tod auflöst, weil der Körper aus Energie besteht und Energie geht nicht verloren, wandelt sich eher. In was sich diese Energie dann wandeln könnte, das vermag ich nicht zu beschreiben, weil da in mir keine beschreibbaren Erklärungen sind. Vielleicht kann ich das mal in Worte fassen, irgendwann mal.
    Mit dem Denken und Handeln von Naturvölkern kann ich da schon etwas mehr anfangen als mit den Kirchen.
    Gerade weil die Naturvölker sich viel mehr um die Natur kümmern, mit ihr in einem gewissen Einklang leben, finde ich, sie sie uns weit voraus.
    Auch, wie sie mit Sterben und Tod umgehen. Nicht wie wir, meist anonym, total geschockt oder tabuisierend. Viele Völker verehren den Tod als Erlösung des Menschen und ehren den Menschen, der gestorben ist, indem sie ihn singend, tanzend, in heller-leuchtender Kleidung tragend, mit Anteilnahme oft des ganzen Dorfes oder Gemeinschaft, verbrennen oder wie Rabenzahn schrieb z.B. auf Baumkronen zur letzten Ruhe betten. Solange es ihnen kein Gesetz verbietet.
    Das Spirituelle am Denken und Handeln solcher Völker ist für mich faszinierend.
    Viele Naturvölker haben zwar den Glauben an eine Gottheit, lassen aber Vermutungen, dass es außer ihrer Gottheit noch etwas ganz anderes geben könnte, was keiner bekannten Gottheit dieser Erde entspricht, zu.
    Nur zu meinem besseren Verständnis, wenn Du schreibst „unsere Kirche“, meinst Du damit die Katholische und Evangelische?
    Wenn Du sie meinst, so kann ich Dir nur beipflichten, dass sie da versagt hat, unglaubwürdig ist und Machtstreben an den Tag legt.
    Gerade das ist es ja, was mich so sehr, bleibe ich mal bei diesen 2 Kirchen, abschreckt.
    Weil sie eine These in die Welt setzt und darauf beharrt, dass es außer ihren Meinungen, ihren Doktrien, nichts gibt bzw. nichts, worüber man nachdenken sollte oder könnte, weil die Kirchen eine strikt vorgefaßte Meinung hat und Nichts Anderes gelten lassen will.
    Und warum nicht? Weil ihre Macht sonst ins Wanken geraten könnte.
    Gedanken, Worte, Handeln im Leben zu beachten und zu überdenken, ist schon klar.
    Da ich Körper/Seele/Gemüt nicht voneinander eigenständig ansehe, stellt es sich für mich so dar, dass wenn ein Mensch an Gemüt/Seele krank ist, der Körper nicht gesund sein kann und andersrum.
    Mit den Worten „unterernährte Seele“ komme ich nicht ganz klar.
    Was ist damit gemeint?
    So wie, wenn jemand etwas Böses/Schlechtes tut oder keine Gefühle zeigen/aufnehmen kann?
    In der Tat habe ich bei manchen Menschen im Sterbeprozess erkennen können, dass Diejenigen, die sich zu sehr an einen Glauben/Glaubensrichtung im Leben klammerten, Angst hatten, ihrer Gottheit gegenüberzustehen. Diese Angst äußerte sich in vielerlei Hinsicht.
    Mal kamen Worte, wie „ich bin zu selten in die Kirche gegangen, habe zu wenig Buße getan, zu wenig Geld gespendet, deshalb komme ich nicht durch das Tor zum Paradies sondern werde durch das Fegefeuer in die Hölle gestoßen“.
    Sterbende, die sich so oder ähnlich äußerten, hatten einen sehr schweren Todeskampf, meistens jedenfalls.
    Hingegen Menschen in dergleichen Situation äußerten, dass sie mit sich und der Welt „im Reinen“ seien, „entkrampfter“ in den Tod gingen.

    Wie gesagt, das ist ein sehr interessantes Thema und vielleicht kommen da auch noch mehr Meinungen, so dass ein mannigfaltiger Meinungsaustausch erreicht werden könnte.


    Schöne Woche

    Carmen
     
  13. chrissy

    chrissy Junior-Mitglied

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    Hallo,
    ich weiß ja, dass die Geschmäcker für Musikrichtungen
    verschieden sind, aber ich möchte an dieser Stelle trotzdem
    noch den Songtext von den Toten Hosen "Nur zu Besuch"
    reinstellen. Ich persönlich finde, dass er eine sehr tiefe Bedeutung
    hat. CHrissy***Der Song "Nur zu Besuch"***


    "Immer wenn ich dich besuch, fühl ich mich grenzenlos.
    Alles andere ist von hier aus so weit weg.

    Ich mag die Ruhe hier zwischen all den Bäumen,
    als ob es den Frieden auf Erden wirklich gibt.

    Es ist ein schöner Weg, der unauffällig zu dir führt.
    Ja, ich habe ihn gern, weil er so hell und freundlich wirkt.

    Ich habe Blumen mit, weiß nicht, ob du sie magst.
    Damals hättest du dich wahrscheinlich sehr gefreut

    Wenn sie dir nicht gefallen, stör dich nicht weiter dran. Sie werden ganz bestimmt bald wieder weggeräumt.

    Wie es mir geht, die Frage stellst du jedes Mal.
    Ich bin okay, will nicht, dass du dir Sorgen machst.

    Und so red ich mit dir wie immer,
    so als ob es wie früher wär,
    so als hätten wir jede Menge Zeit

    Ich spür dich ganz nah hier bei mir,
    kann deine Stimme im Wind hören
    und wenn es regnet, weiß ich, dass du manchmal weinst,
    bis die Sonne scheint; bis sie wieder scheint.

    Ich soll dich grüßen von den andern:
    sie denken alle noch ganz oft an dich.

    Und dein Garten, es geht ihm wirklich gut,
    obwohl man merkt, dass du ihm doch sehr fehlst.

    Und es kommt immer noch Post, ganz fett adressiert an dich, obwohl doch jeder weiß, dass du weggezogen bist.

    Und so red ich mit dir wie immer
    und ich verspreche dir,
    wir haben irgendwann wieder jede Menge Zeit.

    Dann werden wir uns wiedersehen,
    du kannst dich ja kümmern, wenn du willst,
    dass die Sonne an diesem Tag auch auf mein Grab scheint - dass die Sonne scheint, dass sie wieder scheint."
     
  14. Jeane

    Jeane Newbie

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    Genauso geht es mir wenn ich meinen Bruder besuche. Ich finde den Text wunder schön, da er das wieder gibt was man fühlt !!! :cry:
     
  15. carmen

    carmen Poweruser

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    Hallo,

    hab da ein Gedicht von Bettina Wegner, einer Berlinerin, welches sie 1988 schrieb.

    "Blues für mein eigenes Begräbnis"

    Ick freu ma schon, wenn ick jestorben bin
    denn komm ick bestimmt in'n Himmel rin
    und ick kieck uff euch runter, wie ihr ma begrabt
    und kann die Musik hörn, die ihr für mich habt

    Au weia, wenn ihr son Trauermarsch spielt
    wo jeder vor lauter Heulen schon schielt
    Ick will beim Begräbnis die Rolling Stones hörn
    und ihr sollt zu tanzen, dit müßta mir schwörn
    und ihr sollt zu tanzen, dit müßta mir schwörn

    Ick wünsch ma, ihr bringt wat zu trinken mit
    wenns jeht, trocknen Weißwein, bloß keen Vaschnitt
    Bißchen möcht ick noch in euren Köppen bleiben
    und die Trauer aus euern Herzen vertreibn
    und die Trauer aus euern Herzen vertreibn

    Lebendig zu sein hat mir Spaß jemacht
    und wenn ick euch tanzen seh und ihr lacht
    Denn mach ick vor Glück die Oogen janz fest zu
    und kann endlich penn' und hab meine Ruh
    und ick kann endlich penn' und hab meine Ruh


    Carmen
     
  16. dagmar

    dagmar Senior-Mitglied

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    Hallo @all,

    die beiden Texte sind gut. Ich bin begeistert, wie verschieden die Aussage und die damit verbundene Einstellung der Textschreiber und somit auch Forennutzer sind. :lol:

    Ich interessiere mich sehr für Physik und Kosmos. Vorgestern nun bekam ich die Novemberausgabe vom abonniertgen P.M. Magazin und zufälligerweise steht etwas von meinem Lieblingsthema der Supersymmetrien/Spiegelwelten drin.
    In diesem sind Fakten mit Vermutungen sehr eindrucksvoll und verständlich gepaart .

    Nach langem Überlegen, glaube ich , dass es bezüglich Thema Tod für euch bereichernd sein kann (muss) und wir in der Sache a bisserl weiter kommen.
    @ Carmen: Vielleich sogar besonders für dich wegen den Fakten. :roll:

    Wer interesse hat, es lohnt sich wirklich dieses P.M. Novemberheft zu kaufen!!
    Kostet 3,--Euro ist hochinteressant und verständlich. Dies ist keine Werbung für das Heft!! Nur wegen unserem Diskussionsthema "Tod" empfehle ich es unbedingt.

    Ich werde jetzt auch nichts über Spiegelwelten erzählen(ist unmöglich), sondern nur ganz grob über das aktuelle aus dem Magazin.

    Geist wird zu Materie und Materie zu Geist.

    Eine Idee der Forscher, die sich aber auch an Fakten und Formeln hält.

    Schon länger bekannt ist uns, dass die NASA versucht Antimaterie als Treibstoff zu verwenden. Nur soviel zur Glaubwürdigkeit!

    2001 schrammte im Nahen Osten ein Meteorit über den Boden und verbrannte alle Pflanzen. Man fand kein einziges Stück des Himmelkörpers. Wenn es aus Spiegelmaterie bestanden hätte, wäre es nicht verwunderlich.

    Man kann bei dem Thema soweit gehen, dass man sagt, allein durch unser Denken erschaffen wir uns in der supersymmetrischen Spiegelwelt etwas, was genau dem entspricht was wir uns gedacht haben.

    Oder ist es umgekehrt? Was wir träumen, ist vielleicht das Spiegelbild der realen Welt!

    Was richten unsere Gedanken, Träume oder Ängste an wenn sie in einer anderen Welt Wirklichkeit würden?!
    Hier erst mal der Link indem schon etwas mehr steht, aber noch mehr und vor allem besser verständliches steht im Heft.

    **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt**

    Liebe Grüsse

    Dagmar
     
  17. Jeane

    Jeane Newbie

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    Mein Bruder ist vor 7 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen!!!Habe Lange gebraucht um das zu verarbeiten.Es gibt Momente oder Situationen(z.B.das Lied von den Toten Hosen) wo ich meine Tränen nicht zurück halten kann. Aber das ist auch gut so,man sollte die Tränen auch nicht zurück halten.Das hilft mir und mir hat auch ganz sehr geholfen darüber zu reden.
     
  18. Jeane

    Jeane Newbie

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    Kann mitlerweile ganz gut damit umgehen.Aber es braucht halt seine Zeit.
     
  19. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    in Rente
    Hallo,

    die Kirchgänger haben sich beim Pfarrer beschwerd, weil der Jäger am Sonntag zur Jagd statt in die Kirche ging.

    Antwort des Pfarrers : " Mir ist der aufrechte Blick des Jägers zum Himmel auf freien Feld lieber, als der scheinheilige Blick der Kirchgänger in der Kirchbank ".

    Ich denke auch, dass jeder Mensch für sich entscheiden muss, wie er gelebt hat.
    Vielleicht gefällt es Gott eher, wenn ich wirklich gelebt habe mit allenKonsequenzen, als wenn ich mein Leben lang mich gequält habe, nur um vor den anderen Menschen bestehen zu können.

    Hätte Gott gewollt, dass wir zeitlebens Entbehrungen auf uns nehmen, um ihm zu Gefallen, hätte er es anderes eingerichtet auf der Welt.
    Auch die oft von älteren Menschen zitierten Prüfungen, Leiden-Krankheit - Not , sind meiner Ansicht nach nicht bewiesen. Denn im Umkehrschluss hiesse es, wenn ich in meinem Leben nicht krank war, keine Not gelitten habe, nicht unter Schmerzen gelitten habe, dann hat Gott mich nicht geliebt.
    Das kann nicht sein.

    Ich hoffe für mich, den letzten Weg aufrecht zugehen und notfalls den Zeitpunkt selber zu bestimmen. Aber ich werde nicht daliegen und am Leben festhalten.

    Und ich hoffe am Ende sagen zu können: " Ich habe gelebt ! ".
     
  20. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Kassel
    Akt. Einsatzbereich:
    in Rente
    Als die Welt
    geschaffen wurde,
    war Wasser wichtig,
    Energie, Wind,
    Sonne und einiges mehr.

    Geld war in der
    Schöpfungsgeschichte
    nicht vorgesehen.

    Die Schöpfung wiederholt sich
    in jedem Menschen,
    in jeder Blume,
    jeder Jahreszeit.

    Welch fatalem Irrtum
    erliegen die Menschen,
    die meinen, mit Heller und Pfennig
    eine Eintrittskarte zur Schöpfung
    oder gar deren Vollendung zu haben !
     
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