Tracheostoma in der Ambulanten Pflege

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von Nordlicht, 09.07.2004.

  1. Nordlicht

    Nordlicht Poweruser

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    Wie läuft`s woanders? Wir haben eine Patientin, die seit ca. 20 Jahren ein Tracheostoma (warum unbekannt) hat. Da wir Schwestern der Meinung sind, es wird enger, wurde sie zum HNO, von dort in ein Krankenhaus 60 Km entfernt gefahren. Kein Arzt, keine Schwester dort hat die Kanülen entfernt und sich die Frau richtig untersucht - und wir laborieren hier weiter. Was benutzt Ihr als Gleitmittel? Unsere Patientin hat tierischen Würgreiz beim Wechsel. Viele Grüße, Britta.
     
  2. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Hallo Nordlicht!

    Hm, wir haben zwar schon so einige Tracheostomie-Pat. betreut, aber die hatten es meist erst kurze Zeit und wurden aus diesem Grund regelmässig untersucht. Zur Zeit betreuen wir keinen Pat. der ein Tacheostoma hat, ich erinnere mich auch nicht an irgendwelche Gleitmittel, bisher sind die Kanülen bei all den Pat. geradezu "reingefallen" (was ein Glück... :D )!
    Ich finde es aber äusserst seltsam, dass da nicht richtig untersucht wurde. Ich denke Deine eigentliche Frage können die Anästhesie- und Intensivspezialisten eher beantworten!

    LG
    Trisha
     
  3. Starbreeze

    Starbreeze Newbie

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    Hi !

    Wir hatten auch mal einen Patienten mit nem Tracheostoma und er hatte ein sogenanntes "Stomaöl" für seine Kanüle. Die wurde damit dünn bestrichen und schon flutschte es. ;)

    Gruß
    Starbreeze
     
  4. Rasmus

    Rasmus Senior-Mitglied

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    Nordlicht,
    Stomaöl kenn ich auch.Gibt es in Flaschenform u.als Tücher.
    Wenn Ihr den Eindruck habt,das Stoma wird enger,keine Experimente!Holt Euch einen HNOler ran,die Frau atmet durch das Stoma!
    Auf Station hatten wir auch den Fall,daß die Kanüle raus war u.das Stoma sofort kollabierte,d.h.sich verschloß-unangenehm für den Pat.,für alle Beteiligten eine Katastrophe.

    Greetings,Rasmus
     
  5. NoWie67

    NoWie67 Junior-Mitglied

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    Also ... primär sollten Trachealkanülen ja regelmäßig gewechselt werden. Die Wechelintervalle gehen von 1-3 und bis zu 7 Tage.

    Als Gleitmittel kann man Stomaöl verwenden. Hier reicht eine geringe Menge um die Trachealkanüle gleitfähig zu machen.

    Xylocain-Gel oder -Spray sind auf Dauer nicht zu empfehlen, da die Wirkstoffe über die Schleimhaut resorbiert werden.

    Bei einem Stoma, dass Gefahr läuft zusammen zu klappen, sollte man ein Spekulum auf jeden Fall verwenden und bestenfalls die Trachealkanüle mit Führungsmandrin (abgeschnittener Absaugschlauch) wechseln.

    Weitere Tipps zur Trachealkanülenversorgung unter: www.stiftung-noah.de ... hier geht es zwar um Trachealkanülenversorgung bei Kindern, aber so abwegig ist das nun auch nicht!

    Gruß von hier

    NoWie67
     
  6. Nordlicht

    Nordlicht Poweruser

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    Hallo an Alle, vielen Dank für Eure Tipps, die ich meinen Kolleginnen weiter gegeben habe. (.....jetzt gehe ich in den Urlaub.....). Das Stoma-Öl wird besorgt und dann flutscht es hoffentlich. Die Idee mit dem HNO-Arzt hatten wir ja, aber kam wie beschrieben nicht so gut im KH und in der HNO-Praxis an. Die Familie spricht nur gebrochen Deutsch, eigentlich russisch und da keine Unterlagen aus Russland vorlagen, hatten wohl alle ******. Nur, wir dürfen täglich die Kanüle wechseln.... Mutig ans Werk und hoch motiviert, wir schaffen das schon. Also, vielen Dank!
     
  7. Famulus

    Famulus Newbie

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    Hallo Nordlicht, entschuldige die Format-Sprünge aber irgendetwas stimmt nicht bei mir....

    Grundaustattung: zwei Kanülen mit unterschiedlich langen Innenkanülen, zum täglichen Wechsel der Innenkanüle damit keine Druckstellen entstehen. Eine Notfallkanüle-eine Nummer kleiner als der Standard. Spreizer bzw. Spekulum sin nur was für Geübte.

    Hier noch einige Tips

    Wie pflege ich das Tracheostoma richtig?
    Das Tracheostoma sollte jeden Tag und bei Bedarf gepflegt werden.
    Diese Pflege dient zur Infektionsprophylaxe.
    Außerdem sollte stets darauf geachtet werden, das die Kanüle nie durch eingedicktes Sekret verlegt werden kann.


    Voraussetzung dafür sind:

    Ausreichende Anfeuchtung des Atemgases
    Richtiges Absaugen
    Regelmäßige Inhalationstherapie



    Zubehör zur Tracheostomapflege:

    unsterile Handschuhe
    sterile Wattestäbchen und Tupfer
    Tracheostoma-Schlitzkompressen
    Tracheostoma-Haltebändchen
    milde Waschlotion oder evtl. NaCL 0,9%
    Anfeuchtungsfilter (" künstl. Nase")



    Vorgehen:

    Patienten informieren
    Schmutzigen Tracheostomaverband entfernen.
    Haut um das Stoma herum reinigen, immer vom Stoma weg arbeiten, Haut anschließend trocknen.
    Tracheostomaverband anlegen, z.B. Metalline oder eine andere nichtfasernde Schlitzkompresse. Dabei nicht zu stark an der Kanüle ziehen bzw. bewegen.
    Haltebändchen anlegen und fixieren. (2 Finger sollten zwischen Hals und Band gut Platz haben)
    Neuen Anfeuchtungsfilter aufsetzen.




    Hautzustand normal:

    Reinigung und Pflege mit milder Waschlotion

    Haut trocken:

    Reinigung und Pflege mit milder Waschloton oder NaCL 0,9%, und einer Fettcreme

    Haut entzündet:

    Reinigung mit einer milden, desinfizierenden Lösung, Pflege nach ärztl. Absprache

    Achte darauf, dass keine Fremdkörper in das Tracheostoma eindringen können.
    Verwende immer künstliche Nasen oder Schutzlätzchen.
    (Die künstl. Nase muß alle 24 Std. oder falls erforderlich, auch häufiger ausgetauscht werden um eine Verstopfung durch Sekret zu vermeiden.)







    Was muss ich beim Absaugen beachten? Wie gehe ich richtig vor?


    Endotracheales Absaugen:

    Das Absaugen sollte so oft wie nötig, aber so wenig wie möglich durchgeführt werden. Das heißt dann, wenn wirklich Sekrete vorhanden sind.
    Das Absaugen muß steril, vorsichtig und atraumatisch durchgeführt werden.
    Immer sterile Handschuhe und jeweils einen neuen Absaugkatheter verwenden.





    Der Absaugkatheter sollte atraumatisch sein, und nicht größer als ein Drittel des inneren Kanülendurchmessers ( Standardgröße CH 14)
    Jeder Katheter darf nur einmal benutzt werden
    Niemals darf ein Katheter mit dem Mund- und Nasenraum abgesaugt wurde in das Bronchialsystem gelangen
    Der Absaugvorgang sollte nicht länger als 10 Sekunden dauern, bzw. nur so lange wie man selbst die Luft anhalten kann.
    Gefahr des Vagusreizes mit Folge von bradycarden oder tachycarden Herzrhythmusstörungen.
    Überwachung des Patienten und Vitalzeichen !
    Bei Bedarf sollte dem Patienten vorher etwa 3 min. Sauerstoff verabreicht werden



    Vorgehen:

    Patienten informieren
    Materialvorbereitung, alles griffbereit herrichten.
    Hände desinfizieren
    Absaugkatheter an der Hülle öffnen (bleibt noch in der Hülle) und mit dem Fingertip am Absaugschlauch verbinden.
    Sterilen Handschuh über die rechte Hand ziehen (bei Rechtshänder)
    Mit der linken Hand die Künstl. Nase abnehmen (evtl auf das sterile Verpackungspapier des Handschuhes legen.
    Mit der unsterilen Hand die Verpackung des Absaugkatheters fassen und so abstreifen, dass mit der sterilen Hand der Katheter selbst angefasst werden kann.
    Absauggerät einschalten.
    Absaugkatheter ohne Sog in die Trachealkanüle vorsichtig einführen, bis zum Widerstand, jetzt erst durch verschließen des Fingertips den Sog aufbauen und den Katheter unter Drehbewegungen langsam herausziehen und dabei das Sekret absaugen.
    Nie mit Sog an einer Stelle verharren, Gefahr der Atelektasenbildung
    Künstl. Nase wieder auf die Kanüle aufsetzen
    Benutzten Absaugkatheter und Handschuh hygienisch entsorgen.
    Absaugschlauch mit Wasser durchspülen (Wasser nachsaugen)










    Der Trachealkanülenwechsel !? Wie wechsele ich eine geblockte Kanüle?


    Trachealkanülen werden in der Regel 1 mal pro Woche gewechselt, bei Bedarf öfter.
    Die Pflegekraft muss mit der Technik des Kanülenwechsels vertraut sein, um bei evtl. Komplikationen richtig reagieren zu können.
    Den Kanülenwechsel möglichst immer zu zweit durchführen.
    Kanülenwechsel immer vor der Mahlzeit durchführen.



    Erforderliches Material vorbereiten:

    Neue Kanüle (bei geblockter Kanüle die Dichtigkeit des Cuffs überprüfen und Kanüle mit Stomaöl einstreichen um gleitfähig zu machen)
    Sterile Handschuhe
    Absaugzubehör
    Zubehör für Tracheostomapflege, incl. Fixierbändchen
    Evtl. Spreizer
    Notfallset
    Evtl. Cuffdruckmesser



    Vorgehen:

    Patienten informieren und in Oberkörperhochlage bringen
    Hände desinfizieren
    Cuff der alten Kanüle entblocken und Patienten absaugen
    Halteband lösen
    Kanüle vorsichtig unter Absaugung entfernen
    Stomaränder inspizieren und zügige Reinigung durchführen
    Kopf des Patienten leicht überstrecken, die Kanüle behutsam einführen und dabei den Kopf wieder in die Ausgangsstellung bringen
    Kanüle mit Haltebändchen fixieren
    Kanüle wieder korrekt blocken
    Auf freie Atmung des Patienten achten
    Evtl. noch Hautpflege durchführen



    Gruß
    Famulus

     
  8. sassy81

    sassy81 Junior-Mitglied

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    Liebe Kollegen und Kolleginnen bräuchte mal eure Hilfe und Meinung zu folgender Problematik.
    Wir (Ambulanter Pflegedienst) haben einen Pat. mit Tracheostoma der darauf besteht das man ihm vor dem Kanülenwechsel Xylocainspray mit 1 Sprayhub in die Trachea sprüht. Das haben die wohl im KH so gemacht. Doch ich finde das nicht so gut. Okay der Pat. hat darauf hin nicht mehr so einen starken Hustenreiz beim Wechsel aber trocknet das nicht auch die Schleimhaut aus? Und wie lange sollte man das maximal anwenden?
    Kann mich mit der Handhabung mit dem Spray echt nicht anfreunden!
    Danke! schonmal!
    Grüßle sassy
     
  9. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Hallo sassy!

    Vielleicht solltest Du auch mal in der Packungsbeilage des Produkts nachlesen, ob Du was von begrenzter Anwendungsdauer u.ä. finden kannst.
    Wenn entsprechendes drin steht und den Pat. trotzdem nicht überzeugen kannst, dann werde seinen Wünschen gerecht - solange er dieses Spray vom Arzt verordnet bekommt, wende es an (wenn laut Packungsbeilage nichts dagegen spricht).

    Wenn Du selbst kein überzeugter Anwender dieses Produkts bist, musst Du dies entsprechend argumentieren können. Das kannst Du nur, wenn Du genaue Herstellerinformationen hast.

    LG
    Trisha
     
  10. Gego

    Gego Poweruser

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    @ sassy81

    Ich hab da was gefunden, was gegen die Anwendung des Xylocain-Sprays spricht:
    (Quelle: http://www.kompendium.ch/MonographieTxt.aspx?lang=de&MonType=fi)

    Als Alternative wäre das Xylocain-Gel möglich, was auch noch einen Preisvorteil bietet.

    Was jetzt die Aufnahme des Wirkstoffes und die dadurch evtl. entstehenden Nebenwirkungen angeht, da hab ich jetzt keine Angst, denn das Xylo-Gel wird ja nicht "pfundweise" auf die Kanüle geschmiert.
     
  11. Sr.Katja

    Sr.Katja Senior-Mitglied

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    Huhuuuu !!!!

    Also wir verwenden nur Xylocain gel beim Kanülenwechsel. Das wurde uns von der Intensiv empfohlen. Und die Patienten finden den Kanülenwechsel so viel angenehmer und haben weniger Hustenreiz als ohne.


    Gruß Katja
     
  12. sassy81

    sassy81 Junior-Mitglied

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    Danke gego das bringt mich schonmal ein Stück weiter. Werd nochmal bissel rechachieren und dann mit meinen Kollegen besprechen.
    Grüßle
     
  13. Löwenbräu

    Löwenbräu Newbie

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    Hay,
    also wir (die Dame die mich angeleitet hat) im TK wechsel, meinte sie das z.B. Stoma Öl und Xylo nicht von der Lunge resorbiert werden können und man das nicht verwenden sollte. Also liegt sie da falsch :roll:? ? ?

    Ich selber nehme NaCl o,9 %!!! Auch verkehrt?? :knockin: Und wie läuft bei euch der TK wechsel ab?!?! Gibts da ne genaue Anleitung, weil die Anlagen ja doch so vielfältig sind.

    Wäre dankbar über ein Feed back...:beten:
    LG Löwenbräu
     
    #13 Löwenbräu, 26.10.2007
    Zuletzt bearbeitet: 26.10.2007
  14. Frechdachs

    Frechdachs Newbie

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    Kleiner Zusatz!

    Wenn Plastik kein Zylo!

    Wenn Reiz durch Stoma Öl - kommt oft vor!
    Dann Bepanthen hauchdünn aufgetragen.

    Viele unserer Pat. bevorzugen das
     
  15. milla 68

    milla 68 Newbie

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    :-) Nur noch eine Anmerkung zu den Kommentaren von Nordlicht.

    Ein atraumatischer Absaugkatheter hat an seiner Spitze einen kleinen wulstartigen Ring mit 4 darüberliegenden kleinen Löchern. Wenn der Absaugkatheter saugt, entsteht um die Katheterspitze ein kleines Luftpolster.

    Atraumatische Katheter sind immer unter Sog in die Trachea ein- und auszuführen!!!
     
  16. Schwester Rabiata 2

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    Also ich habe 2 Jahre ein beatmetes Kind betreut. Kanülenwechsel alle 14 Tage. Kanüle wurde dann zum Wechsel mit Xylocainspray eingesprüht. Als das Stoma enger wurde, wurde sie stationär aufgenommen und das Stoma erweitert. Dann ging alles wieder problemlos.
     
  17. PflegeagenturWest

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    Hallo,
    zum Thema TK-Wechsel bieten die TK-Hersteller "Mallinckrodt" und "Rüsch" prima WBs an,die es für Personal in der Heimbeatmung und für alle,die damit zutun haben,kostenlos gibt. Außerdem kann man ein Tracheostoma nicht so verallgemeinern,denn es gibt ja unterschiedliche,z.B. Dilatationsstoma,chir. Stoma oder Punktionsstoma (Punktionstracheotomie) und alle kontrahieren mit der Zeit. Ist die Anlage dauerhaft,also besteht eine Beatmungspflicht,kann man ja erstmal kleinere TKs nehmen und erst,wenn diese Möglichkeiten ausgeschöpft sind,das Stoma chir. dillatieren. Wenn der Wundrand verheilt und reizlos ist,kann man diesen mit Xylogel,wie beim Katheterisieren,einschmieren und auch den Rachenraum kann man vorher mit Xylospray besprühen,so daß der Husten-und Würgereiz gedämpft werden.
     
  18. Pips11

    Pips11 Junior-Mitglied

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    Gesundheits-/Krankenpflegerin; Fachkaft für ausserklinische Intensivpflege
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    Heimbeatmung
    War letzte Woche erst auf einer Fortbildung zum Thema "Heimbeatmung".
    Hatten auch Unterricht bei einem Facharzt.
    Der wunderte sich, dass wir unseren Patienten vor dem Kanülenwechsel kein Schmerzmittel verabreichen. Er empfiehlt 30° Navaminsulfon 30min vor dem Wechsel. Er gibt auf seiner Station immer Schmerzmedis vorher, manchmal sogar Sedativa.

    Auf unsere Bemerkung, dass der Kanülenwechsel unserem Patienten NICHT unangenehm ist, sagte er nur: "Er kennt es ja nicht anders!"
    Und ich denke, da hat er Recht!
    Finde das echt ne gute Idee und werde es bei meinem Patienten mal ausprobieren.
     
  19. Josefine13

    Josefine13 Stammgast

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    Praxisanleiter, Wundexperte ICW, Pain Nurse
    Ich denke schon das ein TK Wechsel sehr unangenehm ist, aber wenn es nie anders gemacht wird dann denkt er sicherlich das es so sein muss. Hatte eine Pat. die sich jedesmal so hinein gesteigert hat, das sie jedesmal Atemnot bekam wenn es soweit war, sie wurde dann immer leicht sediert und überstand es deutlich besser.
     
  20. Schwester Rabiata 2

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    interdisziplinär
    Das von mir oben benannte Kind hatte auch immer Panik vorm TK- Wechsel. Ich kann es sehr gut verstehen > von der TK hängt ihr Leben schließlich ab. Das mit den Sedativa und Analgetika finde ich übrigens sehr gut!!!
     
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