Totgeburt: Als Krankenschwester zur Begleitung der Mütter verpflichtet?

Alteschachtel

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Bin ich eigentlich als Krankenschwester (3-jährige Ausbildung) verpflichtet, Frauen direkt während der Totgeburt zu begleiten oder ist das nicht die Arbeit der Hebammen? Kann sich die Hebamme weigern zu kommen, wenn ich um Hilfe bitte?
 
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Elisabeth Dinse

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Was verstehst du denn darunter? Bei der Geburt selber ist die Hebamme nicht anwesend?

Elisabeth
 

Alteschachtel

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Naja, ich hatte im Nachtdienst eine Schwangere in der 14. SSW. Die hatte schon knapp 2 Stunden Wehen und hat dann beide Kinder bei mir entbunden. Auf meine Bitte hin, es solle nun endlich die Hebamme kommen, kam zunächst niemand. Die Kinder hätten sowieso keine Lebenschance gehabt und somit wäre es mein Amt gewesen, die Patientin zu begleiten. Ich bin ja schon Notsituationen gewöhnt, aber das fand ich schon reichlich unverschämt. Zudem meine ich, sollte doch in der direkten Entbindungsphase eine Hebamme anwesend sein, oder?
 

narde2003

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Hast du dies bei dir in der Klinik angesprochen?
 

Elisabeth Dinse

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14. SSW zählt das nicht als Abort?

2 Stunden Wehen sagt auch erst mal nix über den Geburtsverlauf. Und wie war die Besetzung des Kreißsaales an dem Tag? Hast du den Kollegen erklärt, dass du dich überfordert fühlst?

Unabhängig von der Situation- ich würde auch auf eine Nachbetreuung deiner selbst bestehen. So etwas steckt man nicht so leicht weg.

Elisabeth
 

WildeSchwester

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14. SSW zählt das nicht als Abort?

2 Stunden Wehen sagt auch erst mal nix über den Geburtsverlauf. Und wie war die Besetzung des Kreißsaales an dem Tag? Hast du den Kollegen erklärt, dass du dich überfordert fühlst?

Unabhängig von der Situation- ich würde auch auf eine Nachbetreuung deiner selbst bestehen. So etwas steckt man nicht so leicht weg.

Elisabeth
Ja, es gilt als Abort. Ab 24. SSW oder wenn das Kind mehr als 500 Gramm wiegt wäre es eine Frühgeburt gewesen. Aber das ist ja irgendwie nicht die Frage der TE gewesen.

@Alteschachtel: Ich würde sagen Nein, ist nicht die Aufgabe einer Krankenschwester. Zumindestens nicht wenn keine Hebamme und/ oder Arzt anwesend ist. Auch wenn es relativ selten ist so kann es bei einem Abort doch zu starken Blutungen kommen. Und irgendjemand muss ja auch währenddessen beurteilen (können) ob da jetzt so alles "normal" abläuft oder irgendetwas nicht in Ordnung ist. Und das ist ja definitiv nicht Gegenstand unserer Ausbildung so etwas zu beurteilen! Ich persönlich würde diese Verantwortung auch ablehnen und mit Nachdruck darauf bestehen, dass eine entsprechende Fachkraft ebenso dabei ist.
 
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Alteschachtel

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Die Hebamme kam erst, als das 2. Kind in der Hose lag, die Ärztin schlief im Haus und kam nicht. Die Assistenzärztin war noch recht jung im Job und hatte, wie ich, sowas noch nie erlebt. Die Patienten im Nachbarzimmer ließen sich Ohropax verteilen, da sie das Geschrei nicht mehr hören konnten. Die schlafende Ärztin (nebenbei auch ihre eigentliche Gynäkologin aus der Praxis) wird überhaupt nicht zur Rechenschaft gezogen, obwohl sie die Patientin nur als "hysterische Kuh" bezeichnete. Das komplette Personal von unserer Station empfand man nur als "genervt" und "die rufen schon wieder an".

Ja, die Hebammen hatten an diesem Tag viel zu tun, das rechtfertigt aber nicht die Art und Weise ihres Auftretens. Wir wußten auch, dass im Kreisssaal viel zu tun war und haben daher uns nur gemeldet, weil wir wirklich Hilfe brauchten.

Der Fall wurde auch über eine CIRS-Meldung behandelt. Endergebnis: wir sollen auf eine Fortbildung zu intrauterinem Fruchttod gehen und überhaupt seien das zu diesem Zeitpunkt eh nur Zellklumpen. Die "Zellklumpen" die ich gesehen habe hatten Fingerchen, Zehen und alles was halt ein so kleines Menschlein ausmachen.
 

WildeSchwester

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Das ganze lief im normalen Patientenzimmer!?

Sorry, aber wenn ich das so lese läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Dieses ganze Handling war schlichtweg unmenschlich und unprofessionell. Und vielleicht sollten sich die betroffenen Personen, die einen Abort in der 14 Woche "nur als Zellklumpen" bezeichnen, nochmal ein Bild o.ä von einem Fötus in der entsprechenden Woche anschauen.

Für die Zukunft kann ich dir nur raten so etwas nicht nochmal mitzumachen sollte so eine Situation wieder auftreten. Verweise auf deine fehlende Fachlichkeit in dem speziellen Fall, wenn keine Hebamme oder Arzt/Ärztin dabei ist und verweigere höflich aber bestimmt die alleinige Verantwortung zu tragen.

Das durch diesen Vorfall eine Fortbildung laufen soll ist ja schön. Aber ich frage mich in wieweit das eine Krankenschwester dazu befähigt einen Abort aus medizinischer Sicht beurteilen zu können!? Haftungsrechtlich sehe ich das in diesem Fall sehr kritisch, wenn dann wirklich mal was schief laufen sollte.
 

Elisabeth Dinse

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@Alteschachtel - was ist nun wirklich das Problem? Die Schreie der Frau und die ungehaltenen Mitpatienten? Oder das die Geburt nicht lief, wie geplant? Meint- dass sie offensichtlich zu schnell war. Die Hebamme, die sich erst den Frauen im Kreißsaal widmete? Der Anblick der Kinder? ...

@WildeSchwester - die Beurteilung auf die Vollständigkeit des Abortes obliegt schlussendlich dem Arzt. Aus dem Grunde müssen Kollegen diese entsprechend auffangen. Und wie du an der Antwort erkennst- es ist durchaus nicht unüblich, dass "Geburten" in so einem frühen Stadium auf der ganz normalen gynäkologischen Station vorkommen können.

Elisabeth

PS: Mir fällt noch ein, dass man Frauen oft ganz bewusst nicht in den Kreißsaal bringt um ihnen die direkte Konfrontation mit einem erfolgreichen Abschluss einer Schwangerschaft zu ersparen. Sollte man vielleicht auch mal drüber nachdenken.
 
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Kalimera

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Bei uns werden Frauen, die einen Abort haben, auch nicht in den Kreissal verlegt, aus ähnlichen Gründen wie Elisabeth sie erwähnte. Das ist weder unmenschlich noch unprofessionell, sondern schlicht Rücksichtnahme auf die Frauen. Auch bei uns sind die Hebammen für die Geburten, aber nicht für die Aborte zuständig.

Du sagst, die Hebammen waren beschäftigt, von daher mag ich nicht glauben, dass sie sich einfach so geweigert hat, weil sie nicht helfen wollten. Ohne Frage kann ein solches Erlebnis einschneidend und schockierend sein und der Arbeitgeber sollte Sorge tragen, dass Ihr aufgefangen werdet und das Erlebnis mit Euch nachbereiten.
 
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Elisabeth Dinse

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Und das würde ich einfordern: eine Möglichkeit für eine individuelle Aufarbeitung und nicht eine Fortbildung. Fortbilden heilt die Seele nicht.

Elisabeth
 

kräuterfrau

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Ich habe selbst in der 17. SSW einen gesunden Jungen stillgeboren (ich habe Thrombophilie). Allerdings im Einzelzimmer. Es war keine Hebamme anwesend, aber wohl eine Ärztin. Bei einer Stillgeburt kann man eben Schmerzmedikamente applizieren. Und eine psychosoziale Nachbetreuung gibt es durch eine Krankenpflegerin.

Für mich scheint es, dass einfach unzureichende Kommunikation herrscht. Die Nachgeburtbetreuung hätte auch ärztlich erfolgen können.
 

Elisabeth Dinse

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Mir tut die TE sehr leid. Es muss der Horror gewesen sein wenn man völlig unvorbereitet mit solch einer Situation konfrontiert wird.

Elisabeth
 

Bachstelze

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Ich wäre nicht in der Lage, so eine Situation aufzufangen. Die psychosoziale Betreuung würde mich massiv überfordern.

Gruselige Vorstellung…

Mag ja sein, dass die Hebamme nicht zuständig ist, weil es juristisch gesehen noch kein Kind ist. Besser ausgebildet dafür ist sie aber auf alle Fälle.

Verloren haben beide - die TE und die Mutter.
 

Elisabeth Dinse

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Zeigt, dass die Ausbildung nicht ausreichend ist. Es braucht also eine entsprechende Fortbildung. Nur für die TE kommt die zu spät. Sie braucht erst mal eine entsprechende Nachbetreuung.

Elisabeth
 

Bachstelze

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Wenn ich theoretisches Wissen während der Ausbildung über eine Betreuung einer Fehlgeburt im Patientenzimmer genossen hätte, würde mich das 30 Jahr später auch nicht weiterbringen. So was kommt ja (glücklicherweise) nicht so häufig vor.

Woher soll man wissen, wieviel körperlicher Schmerz normal ist und wie stark es bluten darf, was man mit dem Fötus machen soll usw.? Und die psychische Seite, wenn noch 30 andere Patienten versorgt werden müssen, ist ja auch nicht zu verachten. Du kannst nicht dabei bleiben und weggehen auch nicht. Wo waren eigentlich die Angehörigen?

Ich hatte mal so jemanden im Aufwachraum. Einfach reingeschoben, Totgeburt, kurz vor ET, schluchzende Patientin, völlig von der Rolle, alle Betten voll. Das war echt ********. Wie soll man sich da kümmern? Sagen kann man eh nichts. Da wird ja so schnell nichts wieder gut. Und ich war selten so froh, als Schichtende war und ich abhauen konnte.

Das vergesse ich niemals im Leben.
 

Elisabeth Dinse

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Geburtsschmerzen werden, wie alle anderen Schmerzen auch, subjektiv bewertet. Und sicher ist es nicht die Norm, dass ein Abort dermaßen dramatisch verläuft. Sicher wäre es auch eine Option gewesen, die Frau in den Aufwachraum zu bringen. Aber wie ich lese, dann fühlt man sich auch da mit sowas überfordert.

Kann es sein, dass wir zu wenig auf solche Ausnahmesituationen vorbereitet sind? Situationen, die man nicht per Medikamente oder Aktivität unter Kontrolle bringen kann sondern aushalten muss?

Elisabeth
 

Bachstelze

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Wie soll man so jemanden adäquat betreuen, wenn dort noch 8 oder mehr andere postoperative Patienten liegen, die überwacht werden müssen? Bei mir war es damals auch keine kleine Stadtrandklinik, sondern ein Maximalversorger mit entsprechendem Klientel im AWR.

Aber selbst in einer kleinen Einheit hätte man nicht die Zeit, sich daneben zu setzen und sich zu kümmern.

Und warum muss ein Aufwachraum können, ein Kreißsaal aber nicht, wenn dort viel zu tun ist.

Aber das zeigt mir eher, dass dort die Kollegin selber das letzte Glied in der Kette ist. Die Hebammen lehnen ab, die Gynäkologen schieben weiter und ducken sich weg. Die Kollegin kann dann sehen, wie sie klar kommt und bekommt noch nicht mal Unterstützung auf Anfrage. Ob und wie sie damit klar kommt ist ja Wurscht.

Bei mir damals waren die zuständigen Ärzte auch sehr beschäftigt und es kam keiner mal vorbei. Immerhin hatte ich die Möglichkeit, die körperlichen Schmerzen zu nehmen.
Diese Möglichkeit wurde der Kollegin ja auch nicht gewährt. Dann hätte ja ein Arzt in der Nähe bleiben müssen.

Man kann sich auf Ausnahmesituationen nicht vorbereiten. Es sind ja Ausnahmesituationen, die so eben normalerweise nicht vorkommen. Deswegen nennt man sie so.

Mich schockiert das sehr, das die TE damit so alleine gelassen worden ist. Oder nein, irgendwie auch nicht, es passt in das Bild, das ich, nach fast 30 Jahren in der Mühle, habe.
 

Elisabeth Dinse

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Hast du mal überlegt, wie es einer Mutter geht, die miterleben muss, wie anderen ein Glück vergönnt ist, dass ihr versagt bleibt? Und um wen geht es hier?

Um die Mutter oder um die Kollegin? Ganz nebenbei- selbst im Kreißsaal ist es nicht mehr so, dass eine Hebamme die ganze Zeit neben der Kreißenden steht. Selbst dann nicht, wenn kein Angehöriger dabei ist.

Eine adäquate Schmerztherapie... warum ist die nicht erfolgt? Vielleicht kann die TE das ja erklären.

Elisabeth
 

Bachstelze

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Hast du mal überlegt, wie es einer Mutter geht, die miterleben muss, wie anderen ein Glück vergönnt ist, dass ihr versagt bleibt? Und um wen geht es hier?
Ja und genau deswegen könnte ich das heutzutage nicht mehr auffangen. Das hätte ich sehr wohl gekonnt, bevor ich selber Mutter geworden bin. Da habe ich mich leichter abgrenzen können.

Genau so geht es mir bei verunfallten Kindern und aus diesem Grund kann ich auch nicht mehr bei einem Maximalversorger arbeiten. Ich bekomme davon Albträume. Und von daher geht es durchaus auch um mich. Selbstschutz nennt man das.

Glücklicherweise ist mir so eine Situation, wie die der TE aber bisher (toi, toi, toi) erspart geblieben.
 

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